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Thema

Helmut Kohl

Der Bundeskanzler über Rot-Grün im Fußball, Wahlkampf im Stadion und seine Kindheit an der Eckfahne eines dörflichen BolzplatzesGerhard Schröder (55) gab frühzeitig seine vielversprechende Laufbahn als Mittelstürmer bei TuS Talle auf. Er musste erst auf dem zweiten Bildungsweg das Abitur machen und später dann auch noch Bundeskanzler werden.

Ich bin bei 21, bilde mir aber ein, daß ich auf 18, vielleicht 16 kommen könnte, wenn ich etwas mehr Zeit hätte. Und ausgerechnet jetzt, zur besten Golf-Zeit, müssen Sie mit der Nationalmannschaft zu einem unbedeutenden Fußballturnier reisen, und dann auch noch ins heiße Mexiko.

Als er nach Berlin kam, wenige Monate nachdem Helmut Kohl Bundeskanzler geworden war, sollte sich Wolf-Dieter Dube als Generaldirektor der Staatlichen Museen vor allem um die Fertigstellung des Kulturforums kümmern. Dann fiel die Mauer: Plötzlich waren alle Pläne Makulatur, mußten zwei auseinanderstrebende Hälften eines ehemals großen Ganzen wieder zusammengeführt werden.

BONN . "Ach wie war es doch vordem mit Bonner Urlaubsplänen so bequem": Helmut Kohl, wußte jedermann, war am Wolfgangsee eingebucht; Oskar Lafontaine, keineswegs Mitglied der Toskana-Fraktion, zog es in die Provence und Joschka Fischer in eben jene Toskana.

BERLIN (AX/emv/kög/Lo).Zu Berlins großem Tag strahlte nicht nur die Sonne: Fast jeder, der am Montag zum Reichstag zog, war begeistert vom neuen Haus des Bundestags - die Gäste, die bei der feierlichen Eröffnung dabeisein durften, aber auch die Zaungäste, die sich an den Gittern drängten.

Sind Sie beliebt, aber rücksichtslos, haben Sie politischen Einfluß und ein Händchen für die Verwaltung? Sind Sie vorzugsweise ein ehemaliger Premierminister mit Französischkenntnissen und möchten Sie eine problembeladene Bürokratie in Form bringen?

Mit der forschen Parole "Dieser Aufschwung gehört mir" hat der SPD-Kanzlerkandidat vor den Bundestagswahlen im September 1998 die damals regierende CDU geschockt.Kanzler Helmut Kohl und seine Leute hatten gehofft, daß die dynamische Wirtschaft im Herbst viele neue Jobs schaffen werde und ihnen noch einmal ins Amt helfen könnte.

Von Ursula Weidenfeld

Die Verwirrung ist beträchtlich.Architekt Peter Eisenman, einst Helmut Kohls Favorit für den Bau eines Berliner Holocaust-Denkmals (2700 Betonstelen), inzwischen Gerhard Schröders und Michael Naumanns Favorit für den Bau einer Berliner Holocaust-Gedenkstätte (1700 Betonstelen plus Bibliothek, Museum, Forschungsinstitut): Eisenman aus der großen Stadt New York blickt jetzt im Berlin-Bonner Planungsdschungel "nicht mehr durch".

Von Peter von Becker

Ein ungewöhnliches Zusammentreffen gab es zwischen Bundeskanzler Gerhard Schröder und seinem Amtsvorgänger Helmut Kohl.Durch Zufall begegneten sich die beiden im Bonner "Sassella"-Restaurant beim italienischen Nudelgericht.

Die Debatte um ein Holocaust-Mahnmal in Berlin ist zwischenzeitlich durch den Walser-Bubis-Streit angereichert und zugleich überlagert worden.Tatsächlich sind viele Fragen jetzt einmal mehr völlig offen.

KLAUS-DIETER LEHMANN (58), ist als Nachfolger von Werner Knopp neuer Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz.1990 war der diplomierte Physiker, Mathematiker und Professor der Wirtschaftsinformatik zum Generaldirektor der Deutschen Bibliothek in Frankfurt am Main sowie der Deutschen Bücherei Leipzig ernannt worden.

Von Caroline Fetscher

Michael Naumann, designierter Staatsminister für Kultur, hat bei einem Besuch der KZ-Gedenkstätte Sachsenhausen mitgeteilt, daß er sich im Dezember mit dem New Yorker Architekten Peter Eisenman treffen wolle, um über dessen Entwurf für ein Holocaust-Mahnmal in Berlin zu sprechen.Eisenmans noch von Helmut Kohl favorisiertes Modell sieht nahe des Brandenburger Tors ein Areal von 2700 Betonstelen vor.

Als Helmut Kohl 1982 an die Macht kam, versuchte er in seiner ersten Regierungserklärung der künftigen Politik einer schwarz-gelben Koalition Sinn zu geben.Er kündigte eine "geistig-moralische Wende", eine Art wertkonservativer Erneuerung an, die dann bekanntermaßen nicht kam.

Von Giovanni di Lorenzo

Im Wetterbericht gibt es seit ein paar Jahren den "Windchill-Faktor".Dank des Windchill-Faktors unterscheidet der moderne Mensch zwischen der tatsächlichen Temperatur und einer "gefühlten" Temperatur.

Von Harald Martenstein

Auf dem Frühstückstisch liegt eine der großen deutschen Tageszeitungen, mit der Titelschlagzeile: "Höchste Arbeitslosenzahl seit dem Krieg".Darauf fragt der bald vierzehnjährige Sohn: "In Jugoslawien?

Von Peter von Becker

FRANKFURT/MAIN - WOLFSBURG (rtr/AP).Bundesbank-Präsident Hans Tietmeyer hat davor gewarnt, die Erklärung der G 7-Finanzminister vom Montag als Empfehlung für eine allgemeine Zinssenkung zu interpretieren.

BONN (ADN).Zwei Wochen vor der Bundestagswahl haben die Vertreter des Handwerks signalisiert, sich unter bestimmten Bedingungen an den Gesprächen mit der zukünftigen Bundesregierung über ein "Bündnis für Arbeit" zu beteiligen.

Als Berti Vogts den Kram hinwarf, dachten alle als erstes an Helmut Kohl.Das ist Kohls Ende, dachten wir, Bertis Abgang ist die Mutter aller Metaphern.

Von Harald Martenstein

BONN .Bundeskanzler Helmut Kohl und sein Herausforderer Gerhard Schröder haben sich am Donnerstag in einem scharfen Rededuell gegenseitig die Fähigkeit zur Gestaltung der Zukunft abgesprochen.

Von Robert Birnbaum
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