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Thema

Helmut Kohl

BONN/BERLIN (Tsp).Knapp drei Wochen vor der Bundestagswahl ist der SPD-Vorsprung in der Wählergunst gegenüber der Union nach dem am Freitag veröffentlichten ZDF-"Politbarometer" weiter geschrumpft.

BERLIN .Der Senat wird auf seiner heutigen Sitzung lediglich über das geplante Holocaust-Mahnmal beraten und das Modell des amerikanischen Architekten Peter Eisenman begutachten, aber keine Entscheidung treffen.

Von Sigrid Kneist

Diesen Schlag hat die Berliner Krähwinkelei, deren Kehrseite die Großmannssucht ist, wahrlich verdient.Gegen das eine Extrem wie gegen das andere ist in den letzten Jahren schon so mancher zu Felde gezogen, doch das Klein-Klein oder das Groß-Groß ging weiter.

Sphärisch erklingt "Where have all the flowers gone" - in einem Fernsehspot für das Flüchtlingswerk der Vereinten Nationen, UNHCR.Sekunden zuvor, um zehn Uhr abends Washingtoner Zeit, hat Präsident Bill Clinton coram publico erklärt, er habe ein "unangemessenes Verhältnis" ("an inappropriate relationship") zu einer Praktikantin an seinem Arbeitsplatz unterhalten.

Der designierte SPD-Staatsminister für Kultur, Michael Naumann, hat Bundeskanzler Kohl ästhetischen Provinzialismus vorgeworfen.Die Sprachlosigkeit zwischen Kultur und Politik in Deutschland habe "schon einiges mit der Persönlichkeit Helmut Kohls und seiner unfröhlichen Mitarbeiter zu tun", sagte Naumann in einem Interview in der Zeitung "Vorwärts".

Oskar Lafontaine und Helmut Kohl wären keine Politiker, wenn sie zu Beginn der heißen Wahlkampfphase nicht Optimismus an den Tag legten.Der SPD-Vorsitzende sieht bereits eine Vorentscheidung für seine Partei gefallen.

TAGESSPIEGEL: Herr Berger, haben Sie jetzt, nachdem die Weichen für die Unternehmensberatung Roland Berger & Partner GmbH neu gestellt wurden, mehr Zeit für die Politikberatung?BERGER: Ich habe in den vergangenen Jahren ja nicht gerade wenig Zeit in die Politikberatung gesteckt.

SAARBRÜCKEN (AP/Tsp).Von den Fliesen im Moskauer Bolschoitheater über den Fußboden im Kölner Dom bis zum Dekor im weltweit wohl schönsten Milchladen in Dresden - auf Produkte von Villeroy & Boch stößt man beinahe überall.

Helmut Kohl taucht ab.Halb verdeckt von der Rahmenkonstruktion des Plenarsaals, ist sein Profil hinter der Scheibe noch schemenhaft auszumachen.

Die Festivalstadt Salzburg will dem Berliner Theaterprovokateur Christoph Schlingensief im Bundestagswahlkampf keine Bühne bieten.Auf Druck der Stadt, die mit dem Entzug von Subventionen drohte, wurde Schlingensiefs Theaterprojekt beim Kulturfestival "Szene Salzburg" kurzfristig abgesagt.

FRANKFURT/MAIN (ro).Die D-Mark ist mit ihren Erfolgen in den vergangenen 50 Jahren nach Ansicht von Bundeskanzler Helmut Kohl und Bundesbank-Präsident Hans Tietmeyer eine wichtige Voraussetzung auch für den Erfolg des Euro.

Der amerikanische Bildhauer Richard Serra hat sich überraschend vom Wettbewerb um das geplante Holocaust-Mahnmal in Berlin zurückgezogen.Das teilte der Bochumer Galerist Alexander von Berswordt-Wallrabe, der Serra in Europa vertritt und mit dem Künstler auch befreundet ist, am Dienstag mit.

TAGESSPIEGEL: Herr Professor Miegel, in diesem Land scheint sich wenig zu verändern.Wenn es um die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland geht, um den Umbau des Steuersystems, die Lösung der Beschäftigungskrise und die Sicherheit der Rente, dann sind Reformen offenbar dringend notwendig.

Meinhard Miegel ist in jüngster Zeit als Leiter der Kommission für Zukunftsfragen der Freistaaten Bayern und Sachsen in die Öffentlichkeit getreten.Titel des Kommissionsberichts: "Erwerbstätigkeit und Arbeitslosigkeit in Deutschland".

Von Jobst-Hinrich Wiskow

BONN .Als Interessenvertreter der jungen Unternehmer und Handwerker hätten Rüdiger Latzig und Peter Rausch es gerne vermieden, im Lager der konservativen Koalition gesichtet zu werden.

Peter Radunski ist nicht Angela Merkel.Das könnte daran liegen, daß Götz Friedrich nicht die Atomwirtschaft ist und die Deutsche Oper kein Castor-Behälter.

Peter Radunski ist nicht Angela Merkel.Das könnte daran liegen, daß Götz Friedrich nicht die Atomwirtschaft ist und die Deutsche Oper kein Castor-Behälter.

Nachdem der Bundeskanzlers die Entwürfe zum Berliner Holocaust-Denkmal besichtigt hatte, wurden die Künstler Serra und Eisenman im Januar von den Auslobern des Wettbewerbs gebeten, ihre Arbeit in einigen Punkten zu verändern.Dies ist inzwischen geschehen, wie man hört nicht zur vollen Zufriedenheit der Auslober.

Amerikas Präsident und Bundeskanzler Kohl würdigen in Tempelhof die Luftbrücke vor 50 Jahren / Feier mit 10 000 Berlinern / Besuch in Eisenach BERLIN/EISENACH (Tsp).Als Mahnung zum Kampf für die Freiheit hat US-Präsident Bill Clinton die Luftbrücke vor 50 Jahren bezeichnet.

Die Erwartungen an das G 8-Treffen sind bescheiden / Keine neuen Themen auf der TagesordnungVON TOM WEINGÄRTNER BONN.Auch in die Geschichte der Weltwirtschaftsgipfel möchte Tony Blair als Erneuerer eingehen.

Auftakt des zweitägigen Besuchs des US-Präsidenten / Visite in Potsdam / Gespräch mit Kanzler Kohl über Indien, den Kosovo und Nahost BERLIN (Tsp).Für eine Festigung der Beziehungen zwischen Europa und den USA haben sich US-Präsident Bill Clinton und Bundeskanzler Helmut Kohl zum Auftakt von Clintons zweitägigem Deutschlandbesuch ausgesprochen.

BDI-Vizepräsident Tyll Necker: Am Ende werden wieder die Unternehmer zur Kasse gebeten / Unklarheiten im SPD-Wahlprogramm TAGESSPIEGEL: Herr Necker, Sie haben dem Kanzler empfohlen, möglichst noch vor dem Jahr 2000 ein Datum für die Amtsübergabe an Wolfgang Schäuble festzulegen.Die Menschen, sagen Sie, brauchen neue Perspektiven.

Protokollarische Raffinessen beim Besuch des US-Präsidenten in Potsdam-SanssouciVON MICHAEL MARA (ma/thm) POTSDAM.Potsdamer und Gäste der Stadt werden kaum Gelegenheit haben, US-Präsident Bill Clinton am Mittwoch bei seinem Besuch in der Landeshauptstadt zu begrüßen: Der Park Sanssouci wird (mit Ausnahme des Parkteils Charlottenhof) weiträumig abgesperrt, das Schloß Sanssouci und die Historische Mühle bleiben am Mittwoch geschlossen.

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