Berichte über die terroristische Aktivität ehemaliger Guantanamo-Insassen sorgen in der arabischen Welt für Aufruhr. Zwei Ex-Häftlinge des umstrittenen US-Gefangenenlagers sind offenbar in einem aktuellen Al-Qaida-Video zu sehen.
Jemen
Der im Jemen entführte deutsche Ingenieur hat die Geiselnahme unversehrt überstanden. Der 56-Jährige traf am Mittwoch, in der deutschen Botschaft in Sanaa ein.
Jetzt ist es bestätigt: Ein im Jemen entführter deutscher Ingenieur und zwei jemenitische Kollegen sind am Dienstagabend freigelassen worden. Die drei Männer werden noch in der Nacht zum Mittwoch in der Hauptstadt Sanaa erwartet.

Laut Angaben aus Sicherheitskreisen ist der im Jemen entführte Deutsche wieder frei. Das Auswärtiges Amt bestätigt die Freilassung allerdings noch nicht. Laut Medienberichten soll es sich bei dem Entführten um einen 56 Jahre alten Mann aus Niedersachsen handeln.
Ein deutscher Mitarbeiter eines Gaskonzerns ist angeblich im Jemen entführt worden. Am Sonntag sei er von einem bewaffneten Kommando überfallen worden. Die Fahndung nach den Entführern läuft.
Tragödie vor der jemenitischen Küste: Ein Schiff mit 300 Flüchtlingen an Bord hat ein Riff gerammt und ist gesunken. Etwa 130 Menschen konnten an Land schwimmen.
Der ehemalige Fahrer von Osama Bin Laden ist auf freiem Fuß. Nachdem er vor zwei Monaten aus Guantánamo nach Jemen abgeschoben wurde, ist er nun aus der Haft entlassen worden.

In arabischen Ländern haben am Freitag mehrere hunderttausend Menschen gegen die israelische Offensive im Gazastreifen protestiert. Das muslimische Freitagsgebet war Anlass für spontane und geplante anti-israelische Kundgebungen und Proteste.
Hilfe für die Ärmsten der Armen: Der Beitrag der Bundesregierung zur Bekämpfung des Hungers in der Welt hat im abgelaufenen Jahr einen Höchststand erreicht.
Der Jemen will forcierter gegen die Piraten im Golf von Aden vorgehen. Zu diesem Zweck errichtet die Regierung ein Regionalzentrum zur Bekämpfung von Piraterie. Weitere arabische und afrikanische Staaten beteiligen sich an dem Projekt.
Seit 2002 weiß man von 779 Häftlingen, die Guantanamo durchlaufen haben. Auf diese Zahl kommen Forscher der Brookings Institution in einer aktuellen statistischen Studie.
Der Bundestag hat den Weg frei dafür gemacht, dass bis zu 1400 Bundeswehrsoldaten am Kampf gegen Piraten vor der Küste Somalias teilnehmen können. Welche Zustände herrschen in dem nordostafrikanischen Land?

Die Architektin Julia T. und ihre Eltern sind am Sonntag von fünf bewaffneten Angehörigen eines jemenitischen Stammes entführt worden. Doch jetzt sind die drei Deutschen wieder frei und in guter gesundheitlicher Verfassung. Das hat die deutsche Botschaft jetzt bestätigt.
Die Entführer der drei Deutschen im Jemen fordern nun die Freilassung von zwei Terror-Helfern. Welche Rolle spielt die Al Qaida?
Ende 2005 waren auch der deutsche Ex-Diplomat Jürgen Chrobog und dessen Familie entführt worden. Jürgen Chrobog, Ex-Staatssekretär, war lange Zeit Unterhändler der Bundesregierung bei Geiselnahmen. Chrobog und seine Familie wurden 2005 im Jemen entführt und kamen nach wenigen Tagen wieder frei. Tagesspiegel-Online sprach mit dem früheren Diplomaten.
Die Verhandlungen im Jemen machen Fortschritte: Der Vermittler rechnet damit, dass die drei entführten Deutschen noch diese Woche freikommen. Scheich Nasser Ahmed Scharif hatte im Versteck der Kidnapper auch die Geiseln besuchen können.

Schon wieder ein Schiff gekapert: Piraten haben vor der jemenitischen Küste einen indonesischen Schlepper in ihre Gewalt gebracht. Über die Anzahl der Besatzungsmitglieder gibt es bislang keine Angaben.
Die seit Montag im Jemen entführten Deutschen sollen sich nach Angaben der örtlichen Polizei in einem Bergdorf in der Nähe von Sanaa aufhalten. Die Familie stammt nach neuesten Erkenntnissen offenbar aus Schleswig-Holstein.

Alljährlich zieht es deutsche Touristen in unsichere Gebiete. Einige Urlauber fielen dabei Erpressern, Räubern oder Aufständischen in die Hände. Spektakulär war auch die Geiselnahme des früheren deutschen Staatssekretärs Jürgen Chrobog Ende 2005 im Jemen. Die Zwischenfälle der letzten Jahre:
Drei Deutsche, die sich offenbar auf einer Urlaubsreise im Jemen befanden, sind entführt worden. Nach Angaben der jemenitischen Regierung wollen die Täter vermutlich festgenommene Verwandte freipressen. Das Auswärtige Amt bemüht sich um die Freilassung der Deutschen.
Keine andere Idee hat die Welt so verändert: Die 30 Artikel der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, die vor 60 Jahren verabschiedet worden sind, bilden das Wertefundament der westlichen Welt.

Drastische Maßnahme zum Schutz der Passagiere: Aus Furcht vor Piratenüberfällen will die Besatzung des Kreufahrtschiffes MS Columbus allein die somalische Küste passieren. Verkehrsminister Tiefensee warnt unterdessen vor "echter Todesgefahr".
Auf offener See zwangen Menschenschmuggler 15 Flüchtlinge aus Afrika, ins Meer zu springen. Die Schmuggler wollten ihre eigene Haut retten und nahmen in Kauf, dass alle Flüchtlinge ertranken.

Langsam lichtet sich das Strafgefangenenlager Guantanamo. Der künftige Präsident Barack Obama hat versprochen, es nach seinem Amtsantritt zu schließen. Jetzt übergab Washington einen engen Mitarbeiter des meist gesuchten Mannes der Welt an die jemenitische Regierung.

Es klingt ein bisschen wie eine Verschwörungstheorie: Hinter den zahlreichen Angriffen der Piraten im Golf von Aden soll die Terrororganisation Al Qaida stecken. Doch westliche Geheimdienste haben konkrete Anhaltspunkte für ihre Vermutung.
Die Besatzung eines britischen Marineschiffs hat sich vor Somalia einen Schusswechsel mit Piraten geliefert. Diese versuchten, ein Frachtschiff zu kapern - zwei Piraten starben, als die Briten sich gegen ihre Schüsse verteidigten.
Unmittelbar vor der US-Präsidentenwahl hat eine Militärjury im Gefangenenlager Guantanamo einen Propagandahelfer von Terroristenchef Osama bin Laden schuldig gesprochen. Der aus dem Jemen stammende Ali Hamza al-Bahlul soll lebenslang inhaftiert bleiben.

Tragisches Unglück: Durch die Flutkatastrophe im Jemen sind nach UN-Angaben offenbar bis zu 180 Menschen ums Leben gekommen.

Mindestens 64 Todesopfer haben die schweren Überschwemmungen im Jemen bisher gefordert. Auch wurden mehrere historische Gebäude zerstört.
Nach Angaben von Human Rights Watch sind seit 2005 nur noch in fünf Staaten Jugendliche exekutiert worden. Der Iran kennt keine Gnade.
Die jemenitische Polizei hat nach dem Terroranschlag auf die US-Botschaft in Sanaa mehr als 20 Verdächtige verhaftet. Die Festgenommenen sollen radikal-islamischen Gruppen angehören.
Bei einem schweren Terroranschlag auf die US-Botschaft im Jemen sind am Mittwoch mindestens 16 Menschen ums Leben gekommen. Die Angreifer waren mit Maschinenpistolen und Panzerfäusten bewaffnet.

BND-Chef Uhrlau spricht mit dem Tagesspiegel über Fortschritte im Kampf gegen islamistischen Terror, warnt aber vor neuen Anschlägen.
Niederlage für die Anklage: Im Prozess gegen den ehemaligen Fahrer von Osama bin Laden hat das US-Militärgericht entschieden, dass einige der in Gefangenschaft getroffenen Aussagen des Angeklagten nicht zugelassen werden. Denn diese seien "unter starkem Zwang" zustandegekommen.

Paul Torday erzählt in seinem Trinkerroman "Bordeaux“ von einer Obsession, die tödlich endet.
Im Jemen liefern sich die Armee und schiitische Rebellen der Organisation "Gläubige Jugend" immer wieder Kämpfe. Nun hat sich ein jugendlicher Attentäter in die Luft gesprengt.
Bei einem Anschlag auf eine Moschee im Nordwesten des Jemen sind am Freitag mindestens sieben Menschen getötet worden. Ob schiitische Rebellen, die gegen die Armee kämpfen, den Anschlag ausgeübt haben, ist noch unklar.

Die deutsche Fregatte "Emden" und ein Hubschrauber der Bundeswehr haben im Meer zwischen Somalia und dem Jemen offenbar Piraten vertrieben, die zuvor ein japanisches Tankschiff beschossen hatten. Die Besatzung überlebte unverletzt.
Erst Fischkutter, dann Öltanker: Vor der Küste Somalias haben Piraten ein weiteres Mal zugeschlagen. Die Besatzung des Öltankers hatte Glück und konnte den Piraten entkommen. Auch vor der Küste des Jemen kam es zu einem Zwischenfall.

Im Jemen hat sich ein achtjähriges Mädchen mit seinem Antrag auf Scheidung durchgesetzt. Sie war vor einigen Monaten zwangsverheiratet worden. In dem Land gibt es bisher kein Mindestalter für eine Eheschließung.