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Thema

Jemen

Zehntausende von Frauen haben in der jemenitischen Hauptstadt Sanaa gegen die von der dänischen Zeitung "Jyllands-Posten" bereits im September veröffentlichten Mohammed-Karikaturen protestiert. Wütende Studentinnen verbrannten dänische Fahnen.

„Menschen bei Maischberger – Die Stunde der Optimisten“; ARD, 22 Uhr 45 Die erste optimistische Geschichte ist die der Diplomatenfamilie Chrobog: Am 28. Dezember wurden Magda Chrobog, ihr Mann, Ex-Staatssekretär Jürgen Chrobog, und ihre Söhne in Jemen entführt.

Die fünf im Jemen entführten Italiener sind wieder frei. Die Touristen waren am Sonntag in die Gewalt von Mitgliedern des Al-Saidi-Stammes gefallen. Die Entführer sollen sich den Behörden gestellt haben.

Welche Kosten müssen Ex-Geiseln nach ihrer Befreiung tragen? Sogar das Außenamt selbst weiß es nicht

Von
  • Matthias Meisner
  • Jost Müller-Neuhof

Berlin - Der im Jemen entführte Ex- Staatssekretär Jürgen Chrobog soll sich „angemessen“ an den Kosten seiner Befreiung beteiligen – doch was genau das heißt, will das Auswärtige Amt nicht erklären. Eine Entscheidung sei nicht gefallen, sagte ein Sprecher der Behörde am Dienstag.

Von Matthias Meisner

Berlin - Ex-Staatssekretär Jürgen Chrobog hat angeboten, einen Teil der Aufwendungen für die Befreiung seiner Familie aus der Geiselhaft in Jemen zu erstatten. Chrobog wolle sich auf „angemessene Weise“ an den Kosten für seine Befreiung beteiligen, sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amtes am Montag.

Die Entführer von fünf im Jemen verschleppten Italienern haben gedroht, ihre Geiseln zu töten, sollte das Militär eine Befreiungsaktion starten. Die Geiselnehmer wollen acht wegen Blutrache inhaftierte Angehörige freipressen.

Einen Tag nach der Freilassung der Familie Chrobog sind im Jemen am Neujahrstag fünf italienische Urlauber verschleppt worden. Drei zunächst freigelassene Frauen kehrten nach wenigen Stunden freiwillig in Geiselhaft zurück.

Außenminister Steinmeier stand die Erleichterung ins Gesicht geschrieben. Nach stundenlangem Bangen verkündete er am Silvestertag in Berlin das glückliche Ende des Geiseldramas um den ehemaligen Außenstaatssekretär Jürgen Chrobog.

Der frühere Außenstaatssekretär Jürgen Chrobog und seine Familie sind wieder in Freiheit. Nach mehr als drei Tagen wurden Chrobog, seine Frau und die drei Söhne am Samstag von den Geiselnehmern freigelassen.

Die Begeisterung der Jemeniten für Deutschland ist groß – nicht nur wegen der Entwicklungshilfe

Die im Jemen entführte Familie Chrobog soll nach Informationen aus Regierungskreisen in Sanaa in Kürze freigelassen werden. Das Auswärtige Amt in Berlin machte zum Stand der Verhandlungen zunächst keine Angaben.

Wer sich in Gefahr begibt und dieses Risiko kennt, der muss natürlich auch mit diesem Risiko leben. Das sagte Ex- Außenstaatssekretär Jürgen Chrobog über Susanne Osthoff, die im Irak entführt wurde. Nun ist Chrobog selbst in der Hand von Geiselnehmern.

Kairo - Die Macht der jemenitischen Zentralregierung unter Präsident Ali Salih reicht teilweise kaum über die Hauptstadt Sanaa hinaus. Ein Waffenmonopol des Staates gibt es in der tribalen Gesellschaft nicht.

Von Andrea Nüsse

Der frühere Staatssekretär im Auswärtigen Amt, Jürgen Chrobog, ist nach Angaben der Regierung des Jemen zusammen mit seiner Familie in dem arabischen Land entführt worden.

Drei Tage nach ihrer Entführung sind zwei Touristen aus Österreich wieder auf freiem Fuß. Sie waren bei einem Ausflug im Nordosten des Jemen in die Gewalt eines Clans geraten, der inhaftierte Familienmitglieder freipressen wollte.

Ein im Jemen entführtes Schweizer Ehepaar war am Abend entgegen anders lautenden Berichten immer noch nicht frei. Das Schweizer Außenministerium zog seine frühere Aussage zurück, die Entführten seien freigelassen worden.

Ermordete Gesprächspartner, Bekannte und Freunde: Was es heißt, als Korrespondentin in der arabischen Welt zu arbeiten

Von Andrea Nüsse

Der aktuelle UN-Bericht zur arabischen Welt: Nicht die Kultur, sondern die Politik blockiert den Fortschritt

Von Caroline Fetscher

Das mag er, der Kanzler: mit einem Tross namhafter Manager den Persischen Golf bereisen, der deutschen Wirtschaft Türen öffnen, sich als Repräsentant einer reichen Industrienation vom Volk bejubeln lassen wie etwa im Jemen. Sicher ist das wichtig für ein Land, in dem einzig und allein der Exportsektor noch für wirtschaftliche Dynamik und ein wenig wachsenden Wohlstand sorgt.

Am Samstag beendet Bundeskanzler Gerhard Schröder seine siebentägige Reise in sieben arabische Staaten. Laut Schröder müsse Deutschland als stärkste Volkswirtschaft und größte Exportnation in Europa größeres Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten setzen.

Kanzler Schröder hat auf das Angebot von Angela Merkel und Edmund Stoiber geantwortet. Er ist für Gespräche mit der Union über weitere Reformen grundsätzlich offen. Als Themen nannte er unter anderem Arbeitsmarktreformen und Spitzenuniversitäten. Merkel und Stoiber reagierten umgehend. (03.03.2005, 16:11 Uhr)

Die Unionschefs schreiben wegen der Arbeitslosigkeit an Schröder – Rot-Grün lehnt ihre Vorschläge ab

Von
  • Stephan Haselberger
  • Antje Sirleschtov

Katar und Bahrain haben Interesse am Transrapid bekundet. Man werde das Projekt ernsthaft in Erwägung ziehen, signalisierten beide Regierungen beim Besuch von Gerhard Schröder. Jetzt hofft der Kanzler, dass sich auch die Vereinigten Arabischen Emirate für die Magnetschwebebahn begeistern lassen.

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