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Thema

Jens Spahn

Huber

CSU-Chef Erwin Huber kann bei der Koalitionsklausur kaum eine seiner zuvor gestellten Forderungen durchsetzen. Mehr als Absprachen zum weiteren Verfahren von CDU und SPD gab es nicht. Dabei wollte die CSU der Koalitionsrunde ihren Stempel aufdrücken.

Von
  • Robert Birnbaum
  • Antje Sirleschtov

Schon nach 90 Minuten waren sich die Koalitionäre einig – Bahnreform und Mitarbeiterbeteiligung kommen. Beim Mindestlohn brauchen SPD und CDU allerdings noch Zeit.

Von Robert Birnbaum
cdu

Die SPD bedankt sich bei Nordrheins-Westfalens Ministerpräsidenten Jürgen Rüttgers für den Rentenstreit in der CDU - er verschafft der Partei eine Pause.

Von
  • Albert Funk
  • Rainer Woratschka

Politiker aus SPD und CSU haben Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Jürgen Rüttgers in der Renten-Debatte scharf attackiert. Das System habe sich bewährt, verkündete Sprecher Thomas Steg die Linie der Bundesregierung. Eine Sicht, die die Rentner offenbar nicht teilen.

Generationengerechtigkeit gibt es nicht mehr – das zeigt die Rentenerhöhung. Gerade der Blick auf die Situation der jetzigen Rentner ist es, der auch den Jüngeren Angst macht.

Von Fabian Leber

In der Union schwelt der Streit um die Aussetzung des so genannten Riester-Faktors weiter. Kanzlerin Merkel stellte sich nun hinter den Parlamentarier Jens Spahn, der von einem "Wahlgeschenk" zu Lasten der Jungen gesprochen hatte.

Die Verständigung der Koalition auf eine Rentenerhöhung um 1,1 Prozent zum Juli stößt auf den Protest junger Bundestagsabgeordneter. Sie warnten am Wochenende vor einer weiteren Belastung kommender Generationen und kündigten Widerstand an.

Von Rainer Woratschka

Die CDU tut sich schwer, auf die Annäherung zwischen SPD und Linken zu reagieren. Einige Unionspolitiker sorgen sich bereits um die Bundestagswahlen in 18 Monaten, denn bei vielen Wählern ist Die Linke nicht mehr nur ein Schreckgespenst.

Von Robert Birnbaum
Finerabduck

Die Innenpolitiker von SPD und Union misstrauen sich von Herzen. Der schlechte Zustand der Koalition lässt sich an der Blockade der Sicherheitsexperten exemplarisch ablesen. Warum SPD und CDU keine gemeinsame Linie finden.

Von Christian Tretbar
Merkel Halbzeit

Sie regiert seit zwei Jahren, zwei weitere hat sie noch vor sich bis zur nächsten Wahl. Angela Merkel gab in dieser Zeit ein undeutliches Bild von sich ab – und oft ist sie nicht einmal zu sehen. Das ist riskant.

Von Robert Birnbaum

Die Union will nur drei Tage unbezahlte Auszeit für Angehörige gewähren, die Pflegefälle in ihren Familien organisieren müssen. Gesundheitsministerin Schmidt hatte zehn Tage bezahlten Urlaub gefordert.

Von Rainer Woratschka

Berlin - Dass es noch Streit gibt um die Pflegereform, hat das Ministerium unübersehbar dokumentiert: Im druckfrischen 260-seitigen Referentenentwurf stehen die beiden „noch nicht endgültig“ abgestimmten Punkte gleich am Anfang. Der erste Punkt sind die Koalitionsdifferenzen beim Basistarif und der Wechselmöglichkeit von privat Pflegeversicherten.

Von Rainer Woratschka

Dass Friedrich Merz zu den Gutverdienern unter den Bundestagsabgeordneten gehören würde, war seit langem klar. Seit heute hat die Öffentlichkeit zumindest grobe Anhaltspunkte dafür, wie viel Geld Abgeordnete wie Merz, Heinz Riesenhuber oder Karl Lauterbach quasi nebenher verdienen.

Berlin - Junge Abgeordnete von CDU, SPD, FDP und Grünen fordern von der Regierung mehr Anstrengungen zur Senkung der Neuverschuldung im Bundeshaushalt. Die Parlamentarier fürchten eine Lastenverschiebung auf die kommenden Generationen, wenn der Bundesetat trotz des Konjunkturbooms weiter mit Milliardenkrediten finanziert wird.

Von Antje Sirleschtov

Der unionsinterne Streit um die Kinderbetreuung belastet offenbar das Verhältnis zwischen Kanzlerin Angela Merkel und Unionsfraktionschef Volker Kauder. Merkel unterstützt die Pläne für mehr Kita-Plätze.

Friedrich Merz, Vater der Steuererklärung auf dem Bierdeckel und früherer Unions- Fraktionschef, will sich 2009 nicht erneut in den Bundestag wählen lassen. Er könne die Politik der großen Koalition nicht mehr mittragen, so Merz zu den Gründen.

Bundespräsident Köhler prüft derzeit ein Gnadengesuch des RAF-Häftlings Christian Klar. Klar bedauert offenbar die Folgen seiner Taten. Unionsfraktionschef Kauder sprach sich vehement gegen eine vorzeitige Freilassung Klars aus.

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