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Thema

RAF

Schauspieler Ulrich Tukur im Tatort "Wie einst Lilly".

Überintellektualisiert und wie geschaffen fürs Spätprogramm von Arte: Bernhard Schulz über einen sehr deutschen Herbst im "Tatort".

Von Bernhard Schulz
Der Anwalt von Jörg Kachelmann gibt in einer Prozesspause ein Interview.

Von Kachelmann bis Brunner: Welchen Einfluss hat die Presse auf die Rechtsprechung? Die Justiz muss ihren Platz in der neuen Medienwelt erst noch finden, doch steht sie damit nicht allein.

Von Jost Müller-Neuhof

Terrorismus und Außenpolitik: Olivier Assayas’ 330-Minuten-Film "Carlos – Der Schakal" ist eine klug rhythmisierte, niemals überhitzte Tour de Force und verliert bei aller Detailliebe den Bogen nicht aus den Augen.

Von Christiane Peitz

War Verena Becker schon Informantin des Verfassungsschutzes als sie vor 33-Jahren auf der Anklagebank saß? Wolfgang Kraushaar setzt sich in einem neuen Buch mit der RAF-Terroristin auseinander.

Von Frank Bachner
In der Defensive: Michael Buback, der Nebenkläger.

Eklat im Prozess gegen Verena Becker: Der Sohn des RAF-Opfers Siegfried Buback hatte Hinweise auf das Tatmotorrad für sich behalten. Jetzt stellen ihn die Ankläger zur Rede.

Von Jost Müller-Neuhof

In Stuttgart von Widerstand zu reden, entwertet die Taten der echten Widerständler. Wer gegen Stuttgart 21 demonstriert, streitet nicht für die Freiheit - und riskiert im Prinzip nichts. Das wird durch eine einzige überzogene Polizeiaktion nicht anders. Ein Kommentar.

Von Sibylle Krause-Burger
Verena Becker.

Wie die frühere RAF-Terroristin Verena Becker denkt und fühlt, erfährt man durch ihre Aufzeichnungen, die Ermittler bei einer Wohnungsdurchsuchung fanden. Die Notizen hängen eng mit einem chinesischen Orakel zusammen, das Becker immer wieder befragt hat.

Von
  • Frank Bachner
  • Werner van Bebber
Am 7. April 1977 ermordete das "Kommando Ulrike Meinhof" Generalsbundesanwalt Siegfried Buback.

Die ehemalige RAF-Terroristin Verena Becker muss sich seit dem 30. September vor dem Oberlandesgericht Stuttgart verantworten. Wird 33 Jahre nach dem Mord an Generalbundesanwalt Siegfried Buback jetzt endgültig geklärt, wer der Todesschütze war?

Von
  • Frank Bachner
  • Werner van Bebber
Generalbundesanwalt Siegfried Buback wurde 1977 ermordet.

Der Buback-Prozess sorgt für Wirbel. Zwei Ex-RAF-Terroristen sollen Stefan Wisniewski als Todesschützen genannt haben. Ein Teil dieser Angaben wird gleich wieder relativiert. Zur mutmaßlichen Mittäterin Verena Becker tauchen indes neue Informationen auf.

Sechs RAF-Kugeln haben ihn 1977 getroffen, aber der Polizist Wolfgang Seliger überlebte. Heute plagt ihn ein schrecklicher Verdacht. Vielleicht kann der Prozess gegen Verena Becker nächste Woche eine Antwort geben.

Von Frank Bachner

Geschichte und Fiktion, das ist im Grunde ein falsches Gegensatzpaar. Von der US-Serie "Holocaust" bis zur ARD-Saga "Weißensee": Immer bringen Erzählungen die Historie ins Bewusstsein.

Von Rüdiger Schaper

Auch wenn der Zeitpunkt etwas eigenwillig anmutet, fern jeder „Deutscher Herbst“-Jahrestage über die RAF zu debattieren, so sind doch die Gäste geschickt ausgesucht. Geladen sind Michael Sontheimer, der mit „Natürlich kann geschossen werden“ unlängst eine kompakte Geschichte der RAF vorlegte, und Carolin Emcke, Patenkind des ermordeten Alfred Herrhausen, die mit „Stumme Gewalt“ ein eher nachdenkliches Buch zum Thema verfasste.

Die extreme Linke disqualifiziert ihren Protest gegen die Sparbeschlüsse der Bundesregierung durch Gewalt. Dennoch sollte die Politik den breiten Widerstand ernst nehmen.

Von Werner van Bebber

Irgendwann lächelt Hans-Christian Ströbele ziemlich hilflos. Er hat keine Antwort. „Warum er so geworden ist, werde ich mich mein Leben lang fragen“, sagt er dann. Das ist einerseits verständlich, anderseits das Problem dieser Veranstaltung. Die Anwälte der RAF: eine Diskussion in Berlin.

Von Frank Bachner
"Maßgebliche Rolle" beim Buback-Mord? Verena Becker.

Die frühere RAF-Terroristin Verena Becker hat nach Auffassung der Bundesanwaltschaft eine „maßgebliche Rolle“ im Mordfall Buback eingenommen. Sie sei daher als Mittäterin anzusehen. „Erstaunlich“, findet das ihr Anwalt, Walter Venedey. Er sehe keine „wesentlichen neuen Erkenntnisse“.

Von Frank Bachner
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