
Der Zeithistoriker Frank Bösch untersucht das Alltagsleben in der Bundesrepublik der 70er und 80er Jahre

Der Zeithistoriker Frank Bösch untersucht das Alltagsleben in der Bundesrepublik der 70er und 80er Jahre

Die Anwälte der früheren RAF-Terroristin Verena Becker fordern Freispruch für ihre Mandantin und greifen Bubacks Sohn an.

Die frühere RAF-Terroristin Verena Becker soll nach dem Willen der Bundesanwaltschaft wegen Beihilfe zum Mord am früheren Generalbundesanwalt Siegfried Buback ins Gefängnis. Die Verteidigung sieht das ganz anders und forderte nun einen Freispruch.

Die Ex-Terroristin Verena Becker soll lebenslang in Haft - das fordert der Anwalt des Bruders des 1977 von der RAF erschossenen Generalbundesanwalts Siegfried Buback.

Michael Buback will keine Strafe für Verena Becker. Er belastet im RAF-Prozess den Verfassungsschutz.

Die Ex-RAF-Terroristin Becker soll in Haft – fordert die Bundesanwaltschaft, gibt aber frühere Punkte auf.

Die Ex-RAF-Terroristin Verena Becker soll für den Buback-Mord büßen. Geschossen habe sie aber nicht, sagt die Bundesanwaltschaft.

Baracke, Ring, Knast – und Champion: Die Doku "Ein deutscher Boxer" über Charly Graf - und wie Terrorist Peter-Jürgen Boock ihn dazu brachte, der Gewalt abzuschwören.
Die alte Bundesrepublik, die RAF, bleierne Zeit – für die meisten noch fühlbare Vergangenheit, der Prozess um Verena Becker und das Interesse daran belegen es. Der Ankündigung, sie würde ihr langes Schweigen zum Buback-Mord brechen, blickten einige mit Respekt entgegen.

Das Ex-RAF-Mitglied gibt zu, dass sie die Pläne zum Attentat auf Generalbundesanwalt Buback kannte. Die Namen der Mörder nennt sie allerdings nicht. Auch auf viele andere Fragen bleibt Becker Antworten schuldig.

"Ich war nicht dabei": Die frühere RAF-Terroristin Verena Becker hat am Montag ihr Schweigen gebrochen. Im Prozess um den Mordanschlag auf Generalbundesanwalt Buback 1977 gab sie eine längere Erklärung ab.

Das frühere RAF-Mitglied Verena Becker will heute zum Fall Buback reden.
Die Wahrheit und nichts als die Wahrheit, das wünscht jeder in dem Prozess gegen die RAF-Terroristin Verena Becker, am meisten wohl Michael Buback, Nebenkläger und Sohn des 1977 getöteten Generalbundesanwalts. Etwas hoffen lässt nun die Ankündigung der Anwälte, Becker werde reden.
Die Wahrheit und nichts als die Wahrheit, das wünscht jeder in dem Prozess gegen die RAF-Terroristin Verena Becker, am meisten wohl Michael Buback, Nebenkläger und Sohn des 1977 getöteten Generalbundesanwalts. Etwas hoffen lässt nun die Ankündigung der Anwälte, Becker werde reden.

Wende im Prozess um den Mordanschlag auf Generalbundesanwalt Buback: Die Verteidigung hat eine umfassende Aussage der angeklagten früheren RAF-Terroristin Verena Becker angekündigt.

"Als die Bücher noch geholfen haben": Friedrich Christian Delius erinnert sich in autobiografischen Skizzen an seine frühen Jahre als Lektor und Autor.
Extremisten aller Coleur setzen auf Musik: In Brandenburg gibt es 24 rechtsextreme und sechs linksextreme Bands, so der Verfassungsschutzbericht. Innenminister Dietmar Woidke (SPD) betont, dass die „linksextreme Hassmusik keinen Deut besser ist“, der Verfassungsschutz auch auf dem linken Auge nicht blind ist.
1967 tauchte Peter Urbach in der linken Szene auf: Ein echter Arbeiter, der bei der Revolution mithelfen wollte. Er lieferte alles, was gewünscht war - und ein wenig mehr. Nachruf auf einen V-Mann des Verfassungsschutzes.

Im Prozess um den RAF-Mord an Siegfried Buback wendet sich Ex-Innenminister Gerhart Baum als Zeuge gegen Verschwörungstheorien – und kann sich sonst an wenig erinnern. Dem Sohn des Opfers reicht das nicht.

Von "Rosa Luxemburg" bis "Hannah Arendt": Die Filmemacherin Margarethe von Trotta, die am Dienstag ihren 70. Geburtstag feiert, ist eine Frau, die sich was traut.

Senta Berger ringt als Witwe eines RAF-Opfers um Wahrheit und ihren Frieden. Ein weiteres Plus des ARD-Fernsehfilms "In den besten Jahren": Er ist ausnahmsweise mal kein Krimi.
Seit über 30 Jahren lebt Verleger Klaus Bittermann in Kreuzberg, genauer: in und um den (mittlerweile schick werdenden) Graefe-Kiez herum. Früher „gab es noch keinen Bioladen“, blickt der Autor zum Auftakt zurück, „keinen Weinladen, keine als Liegewiese umfunktionierte Admiralbrücke“.

Gerhard Seyfried, Cartoonist und Schriftsteller, war in den 70er und 80er Jahren Chronist und Symbol der linken Szene in Kreuzberg. Nach dem Mauerfall hat er zumindest zeichnerisch mit ihr gebrochen. Ein Linker ist er bis heute.

Ulrich Tukur dreht als „Tatort“-Kommissar wieder mal an der Zeitmaschine. So wird dem Schwarz-Weiß-Fernsehen ebenso gehuldigt wie dem Retro-Pop - und die Kessler-Zwillinge werfen die Beine.

Weil sie Brandanschläge auf Fahrzeuge der Bundeswehr als "legitime Aktion" bezeichnet hat, ist der frühere RAF-Terroristin Inge Viett zu einer Geldstrafe verurteilt worden - nicht zum ersten Mal.
Die Wahrnehmung des Rechtsextremismus verläuft in starken Wellen; das rechte Maß findet sie nie. Unmittelbar nach schockierenden Taten – oder, wie jetzt, nach deren später Entdeckung – überschlägt sich die Gesellschaft in Abscheu und Empörung, verkünden Politiker mit viel Pathos Selbstverständlichkeiten und versprechen rasche Reaktionen. Dann verebbt die Aufmerksamkeit, zurück bleiben ein paar Aktivisten und Alarmisten.

Zuletzt war der Rechtsextremismus in Deutschland kein großes Thema. Doch angesichts der Taten der Jenaer Terrorgruppe überschlägt sich die Gesellschaft plötzlich in Empörung. Doch die Frage ist, was den großen Worten folgt.

Auch wenn die meisten Brandsätze nicht zündeten - eines haben die Urheber der Bahn-Anschläge erreicht: Der Bundestag redet über sie und den Terrorismus-Begriff. Nicht für alle ist dies eine "akademische" Debatte.
Bundestag debattiert Anschläge auf die Bahn Streit um den Begriff des Terrorismus
Die Serie von Brandanschlägen auf die Bahn in Berlin und Brandenburg hat bundesweit eine heftige Debatte ausgelöst: Nimmt der Linksradikalismus stark zu, beginnt ein neuer Linksterrorismus?

Die Serie von Brandanschlägen auf die Bahn hat eine heftige Debatte ausgelöst: CDU-Politiker sehen Parallelen zur Baader-Meinhof-Gruppe, die auch mit Brandstiftungen begann. Extremismusforscher widersprechen.

Die Aktionen der Berliner Bombenbastler tragen alle Züge von Terror, sagt Gerd Nowakowski. Sie zielen auf die Bahn, aber sie treffen auch ganz andere legitime Ziele des gewaltlosen Widerstands.

Die Studienstiftung förderte einst Gudrun Ensslin, Ulrike Meinhof und andere spätere RAF-Größen. Jetzt arbeitet die Studienstiftung ihre Geschichte auf.

Europas "neue Rechte" bildet nicht nur das ideologische Umfeld des Attentäters vom 22. Juli, sagt Nordeuropa-Experte Carsten Schymik. Sie diente Breivik auch als Inspirationsquelle für seinen Kreuzzug.
Wilhelmstraße: Wo Hermann Göring einst residierte, wo die DDR gegründet und die Mauer geleugnet wurde, sitzt jetzt der Finanzminister. Teil sieben unserer Serie über Berliner Häuser.
„Linocut Reloaded“ bei Wagner + Partner: Junge Künstler entdecken den Linolschnitt neu

Das Verfahren gegen die frühere RAF-Terroristin Inge Viett ist wegen Erkrankung der Angeklagten ausgesetzt worden. Ein Amtsgericht sollte Vorwürfe wegen Billigung von Straftaten prüfen.
Berlin - Die frühere RAF-Terroristin bekam das Wort – und wurde wieder einmal ein Fall für die Justiz. Inge Viett soll auf einer Podiumsdiskussion Brandanschläge auf Bundeswehrfahrzeuge als „legitime Aktion“ bezeichnet haben.
Der Rechtsextremist und frühere RAF-Terrorist Horst Mahler streitet Vorwürfe ab, er habe mit der Stasi-Behörde zusammengearbeitet. Am Wochenende war gemeldet worden, Mahler sei Inoffizieller Mitarbeiter gewesen.

Der Links-Rechts-Extremist Horst Mahler soll auch in den Akten der Stasi geführt worden sein. Eine endgültige Bestätigung steht jedoch bislang aus.
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