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Thema

RAF

Verena Becker

Die Ex-Terroristin Verena Becker soll lebenslang in Haft - das fordert der Anwalt des Bruders des 1977 von der RAF erschossenen Generalbundesanwalts Siegfried Buback.

Von Jost Müller-Neuhof
Ein Sohn sucht die Möder. Michael Buback sieht in Verena Becker eine Täterin. Foto: dapd

Die Ex-RAF-Terroristin Verena Becker soll für den Buback-Mord büßen. Geschossen habe sie aber nicht, sagt die Bundesanwaltschaft.

Von Jost Müller-Neuhof
Der Terrorist und der Sportler. Im Gefängnis Stammheim lernen sich das Ex-RAF-Mitglied Peter-Jürgen Boock (links) und der Boxer Charly Graf kennen. Foto: NDR

Baracke, Ring, Knast – und Champion: Die Doku "Ein deutscher Boxer" über Charly Graf - und wie Terrorist Peter-Jürgen Boock ihn dazu brachte, der Gewalt abzuschwören.

Von Katrin Schulze

Die alte Bundesrepublik, die RAF, bleierne Zeit – für die meisten noch fühlbare Vergangenheit, der Prozess um Verena Becker und das Interesse daran belegen es. Der Ankündigung, sie würde ihr langes Schweigen zum Buback-Mord brechen, blickten einige mit Respekt entgegen.

Von Jost Müller-Neuhof

Die Wahrheit und nichts als die Wahrheit, das wünscht jeder in dem Prozess gegen die RAF-Terroristin Verena Becker, am meisten wohl Michael Buback, Nebenkläger und Sohn des 1977 getöteten Generalbundesanwalts. Etwas hoffen lässt nun die Ankündigung der Anwälte, Becker werde reden.

Die Wahrheit und nichts als die Wahrheit, das wünscht jeder in dem Prozess gegen die RAF-Terroristin Verena Becker, am meisten wohl Michael Buback, Nebenkläger und Sohn des 1977 getöteten Generalbundesanwalts. Etwas hoffen lässt nun die Ankündigung der Anwälte, Becker werde reden.

Extremisten aller Coleur setzen auf Musik: In Brandenburg gibt es 24 rechtsextreme und sechs linksextreme Bands, so der Verfassungsschutzbericht. Innenminister Dietmar Woidke (SPD) betont, dass die „linksextreme Hassmusik keinen Deut besser ist“, der Verfassungsschutz auch auf dem linken Auge nicht blind ist.

1967 tauchte Peter Urbach in der linken Szene auf: Ein echter Arbeiter, der bei der Revolution mithelfen wollte. Er lieferte alles, was gewünscht war - und ein wenig mehr. Nachruf auf einen V-Mann des Verfassungsschutzes.

Von David Ensikat
Tatort. Der Dienstwagen des ermordeten Generalbundesanwalts Buback nach dem Attentat im April 1977.

Im Prozess um den RAF-Mord an Siegfried Buback wendet sich Ex-Innenminister Gerhart Baum als Zeuge gegen Verschwörungstheorien – und kann sich sonst an wenig erinnern. Dem Sohn des Opfers reicht das nicht.

Von Jost Müller-Neuhof
Heldinnen der Geschichte. Margarethe von Trotta drehte „Die bleierne Zeit“, „Rosa Luxemburg“ und „Rosenstraße“. Foto: dapd

Von "Rosa Luxemburg" bis "Hannah Arendt": Die Filmemacherin Margarethe von Trotta, die am Dienstag ihren 70. Geburtstag feiert, ist eine Frau, die sich was traut.

Von Claudia Lenssen
Bei der Suche nach dem Mörder wird Erika Welves (Senta Berger) von Karl Wenzelburger unterstützt. Matthias Brandt bringt mit seiner Rolle viel Wärme in den Film. Foto: WDR

Senta Berger ringt als Witwe eines RAF-Opfers um Wahrheit und ihren Frieden. Ein weiteres Plus des ARD-Fernsehfilms "In den besten Jahren": Er ist ausnahmsweise mal kein Krimi.

Von Thomas Gehringer

Seit über 30 Jahren lebt Verleger Klaus Bittermann in Kreuzberg, genauer: in und um den (mittlerweile schick werdenden) Graefe-Kiez herum. Früher „gab es noch keinen Bioladen“, blickt der Autor zum Auftakt zurück, „keinen Weinladen, keine als Liegewiese umfunktionierte Admiralbrücke“.

Von Stefan Berkholz
Die diesjährige Weihnachtskarte der Grünen, gestaltet von Gerhard Seyfried.

Gerhard Seyfried, Cartoonist und Schriftsteller, war in den 70er und 80er Jahren Chronist und Symbol der linken Szene in Kreuzberg. Nach dem Mauerfall hat er zumindest zeichnerisch mit ihr gebrochen. Ein Linker ist er bis heute.

Von
  • Anke Myrrhe
  • Maris Hubschmid
Lilly und er. Kommissar Murot (Ulrich Tukur) hat einen Gehirntumor. Lilly beschert ihm diesmal Musical-Visionen, darunter mit den Kessler-Zwillingen. Foto: HR

Ulrich Tukur dreht als „Tatort“-Kommissar wieder mal an der Zeitmaschine. So wird dem Schwarz-Weiß-Fernsehen ebenso gehuldigt wie dem Retro-Pop - und die Kessler-Zwillinge werfen die Beine.

Von Torsten Körner

Die Wahrnehmung des Rechtsextremismus verläuft in starken Wellen; das rechte Maß findet sie nie. Unmittelbar nach schockierenden Taten – oder, wie jetzt, nach deren später Entdeckung – überschlägt sich die Gesellschaft in Abscheu und Empörung, verkünden Politiker mit viel Pathos Selbstverständlichkeiten und versprechen rasche Reaktionen. Dann verebbt die Aufmerksamkeit, zurück bleiben ein paar Aktivisten und Alarmisten.

Von Lorenz Maroldt
Eine Schande. Trotz aller verbalen Platzverweise hat der Rechtsextremismus in Deutschland immer noch seinen Platz.

Zuletzt war der Rechtsextremismus in Deutschland kein großes Thema. Doch angesichts der Taten der Jenaer Terrorgruppe überschlägt sich die Gesellschaft plötzlich in Empörung. Doch die Frage ist, was den großen Worten folgt.

Von Lorenz Maroldt

Die Serie von Brandanschlägen auf die Bahn in Berlin und Brandenburg hat bundesweit eine heftige Debatte ausgelöst: Nimmt der Linksradikalismus stark zu, beginnt ein neuer Linksterrorismus?

Von Lars von Törne
Ein Polizist stellt am Mittwoch in Berlin-Staaken an der ICE-Strecke Berlin - Hamburg Teile eines Brandsatzes sicher. An der Strecke wurde am Vormittag ein Brandsatz entdeckt, der bereits gezündet war. Wann der Behälter brannte, war zunächst unklar, sagte ein Polizeisprecher.

Die Aktionen der Berliner Bombenbastler tragen alle Züge von Terror, sagt Gerd Nowakowski. Sie zielen auf die Bahn, aber sie treffen auch ganz andere legitime Ziele des gewaltlosen Widerstands.

Von Gerd Nowakowski

Wilhelmstraße: Wo Hermann Göring einst residierte, wo die DDR gegründet und die Mauer geleugnet wurde, sitzt jetzt der Finanzminister. Teil sieben unserer Serie über Berliner Häuser.

Von Peter von Becker

Berlin - Die frühere RAF-Terroristin bekam das Wort – und wurde wieder einmal ein Fall für die Justiz. Inge Viett soll auf einer Podiumsdiskussion Brandanschläge auf Bundeswehrfahrzeuge als „legitime Aktion“ bezeichnet haben.

Horst Mahler 1967 mit dem Kommunarden Fritz Teufel. Der Verdacht über eine Stasi-Tätigkeit Mahlers kam auf, als im Zusammenhang mit dem Todesschuss auf Benno Ohnesorg Akten neu überprüft wurden.

Der Links-Rechts-Extremist Horst Mahler soll auch in den Akten der Stasi geführt worden sein. Eine endgültige Bestätigung steht jedoch bislang aus.

Von Frank Jansen
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