Rund 20 Menschen haben heute ein Berliner Sportgeschäft betreten und sich dort gegen 15 Uhr für mehrere Minuten schlafen gelegt. Die Demonstranten wollten damit auf die angeblich unmenschlichen Arbeitsbedingungen bei Sportkonzernen hinweisen.
Olympische Spiele
Der Olympische Fackellauf durch Tibet soll abgesagt werden. Das fordert ein Gesandter des Dalai Lamas. Das chinesische Organisationskomitee spricht von einer Sabotage der Olympischen Spiele.
Berlin - Der bekannte chinesische Menschenrechtsaktivist Hu Jia ist am Donnerstag von einem Gericht in Peking zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Der Vorwurf: Der 34-Jährige habe dazu aufgerufen, „die Staatsgewalt zu untergraben“.

Warum das Internationale Olympische Komitee jede Einmischung in die Politik Chinas vermeiden will. IOC-Funktionär Verbruggen redete sich bei Fragen zu Tibet in Rage.
29. März, Sportforum, 200 Polizisten bewachen 1200 Fans
China will ein Zeichen setzen: Mehr als 1000 Menschen, die an den tibetischen Massenprotesten gegen die chinesische Fremdherrschaft teilgenommen haben, sollen noch im April vor den Kadi kommen.

Er gilt als äußerst einflussreich: Der bekannte chinesische Bürgerrechtler Hu Jia ist zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt worden - wegen umstürzlerischer Absichten. Das Urteil wird weltweit kritisiert.
Rad-Weltmeisterin Hanka Kupfernagel trainiert noch auf Mallorca
2011 - und damit ein Jahr vor den Olympischen Spielen - ist Berlin Austragungsort der Turn-EM. Die Hauptstadt hatte sich zuvor in einem deutschlandinternen Wettbewerb gegen Leipzig durchgesetzt.
Historie: Nachdem 1931 die Entscheidung fiel, die Olympischen Spiele nach Berlin zu vergeben, wurden innerhalb von zwei Jahren auf dem 550 000 Quadratmeter großen Gelände die Gebäude für die männlichen Olympioniken errichtet. Die Frauen wurden in Berlin einquartiert.
Amnesty International wirft China vor, sich nicht an Zusagen zu halten, wonach die Menschenrechte im Zuge der Olympischen Spiele verbessert werden sollten. Stattdessen wandern Aktivisten weiter ins Gefängnis.
Keiner denkt daran, die Olympischen Spiele zu boykottieren. Ein Treffen mit dem Dalai Lama könnte aber bereits einiges bewirken.

Nicolas Kiefer drängte sich auf, Tommy Haas wird fehlen: Die deutsche Tennis-Nationalmannschaft wird im Davis-Cup-Viertelfinale gegen die topbesetzten Spanier kämpfen müssen.
Der Münchener Schriftsteller und Fotojournalist Franz Binder stellt sein Porträtbuch über den „Dalai Lama“ am 3. April um 20 Uhr in der Villa Quandt, Große Weinmeisterstr.

22 Schüler aus Berlin fahren mit dem Tagesspiegel nach China – und übten schon mal für die Paralympics-Zeitung

Unter strengen Sicherheitsvorkehrungen wurde in Peking die olympische Fackel auf die Reise geschickt.
Im Interview spricht Bundestrainer Armin Emrich über seine Handballerinnen. Seit 2005 trainiert er die Handball-Nationalmannschaft der Frauen.

Alles fing mit Bergen von Weihnachtsgeschenken an: Wie die Amerikanerin Sara Bongiorni versuchte, ein Jahr lang die Globalisierung zu boykottieren.
Oberhaupt der Tibeter sieht „demografische Aggression“ / EU äußert sich nicht zu Olympia-Boykott
Furchtlose Überlegungen zu den nahenden Olympischen Spielen im schönen China. Ein Kommentar von Wolfram Eilenberger.
Die Diskussion um einen möglichen Boykott der Olympischen Spiele in China geht in die nächste Runde: EU- Kommissarin Benita Ferrero-Waldner droht China mit einem Boykott. "Wir sollten uns genau anschauen, wie sich Peking in den nächsten Wochen verhält - und dann über Maßnahmen entscheiden."
Florian Keller will mit dem Hockeyteam zu Olympia
Die verpasste Olympia-Qualifikation des Bahn-Vierers offenbart atmosphärische Probleme im Verband
Die Organisatoren der Olympischen Spiele in Peking müssen bei der Eröffnungsfeier auf die Teilnahme deutscher Regierungsmitglieder verzichten. Mit dem Vorgehen der chinesischen Regierung in Tibet hat das aber nichts zu tun, behauptet jedenfalls der deutsche Außenminister.

1980 boykottierte Deutschland die Spiele in Moskau - ein Fehler, sagt der damalige Kanzler Helmut Schmidt heute. Auf Drängen der US-Regierung habe man aber damals trotzdem zugestimmt. Unterdessen greift Tibets Exil-Regierung den Westen scharf an. Der sei zu geldgierig, um gegen Peking die Hand zu erheben.
Athletensprecher Breuer über Politik bei Olympia und mögliche Protestformen von Sportlern in Peking.
In der Tibetkrise fällt China in alte Muster zurück und fühlt sich an Zusagen nicht mehr gebunden – doch die Mönche geben nicht auf.

Die Unruhen in Tibet und das harte Vorgehen der Chinesen gegen Mönche und Demonstranten haben den Ruf nach einem Boykott der Olympischen Spiele in Peking laut werden lassen. Doch er gilt als das letzte Mittel. Kann man Peking auch mit anderen Protest-Formen beeindrucken?
Beim Turnier in Leipzig wollen sich die deutschen Handballerinnen für Peking qualifizieren

Die chinesische Öffentlichkeit bereitet sich auf die Olympischen Spiele vor – das Thema Tibet ist tabu. Die zensierten chinesischen Medien malen weiterhin das Bild der harmonischen Spiele.
Die Debatte um die Olympischen Spiele in Peking: Welcher Protest ist sinnvoll, welcher kommt an? Deutsche Sportler erwägen Aktionen gegen Chinas Tibetpolitik – allerdings mit Maß.
Auch wenn einige Staaten sich derzeit offen halten, die olympischen Spiele in Peking zu boykottieren: Eine Reihe deutscher Politiker findet die Entscheidung, trotzdem teilzunehmen, nicht so schlecht. Sie setzen auf andere Druckmittel.

Thomas Bach, Präsident des Deutschen Sportbundes (DOSB) und Vizepräsident des Internationalen Olymoischen Komitees (IOC), über stille Diplomatie und verbotene Proteste in China.

Der Druck auf Unternehmen wie Volkswagen, Adidas oder McDonald’s wächst, ihre Unterstützung der Spiele zu überdenken. Bisher halten sie trotz blutiger Unruhen an ihrem Sponsoring fest.
AUFSTAND Seit zwei Wochen protestieren Tibeter in Tibet und dem angrenzenden Nepal gegen die umstrittene Ein-China-Politik Pekings. China betrachtet Tibet seit der Besatzung 1951 als Teil der Volksrepublik.

Für Merkel trifft der Bundestagspräsident Norbert Lammert das tibetanische Oberhaupt. Derweil schickt der Deutsche Olympische Sportbund das deutsche Team nach Peking. Unterdessen denkt das französische Fernsehen darüber nach, die sportlichen Veranstaltungen nicht live zu übertragen. China bemüht sich um Schadensbegrenzung.
Tibet tabu, was wird bei Olympia? Chinas zweischneidiger Umgang mit Medien.
Das berühmteste Feuer der Welt brennt wieder: Im griechischen Olympia ist mit einem Hohlspiegel die olympische Fackel entzündet worden - doch die Zeremonie wurde auch von Protesten begleitet. Der Deutsche Olympische Sportbund schließt unterdessen einen Boykott der Spiele aus.
In einem Brief hatte er "Menschenrechte, keine Olympischen Spiele" gefordert - jetzt muss ein chinesischer Bürgerrechtler wegen "Anstiftung zur Untergrabung der Staatsgewalt" für fünf Jahre ins Gefängnis.
„Hilferuf aus dem Exil / Der Dalai Lama erbittet im Konflikt mit China die Unterstützung der internationalen Gemeinschaft“ vom 20. März Und wieder einmal schaut die Welt tatenlos zu, wie das chinesische Regime unbarmherzig und mit aller Härte das Begehren der Tibeter niederschlägt.