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Immobilien

300 000 Berliner zieht es ins Grüne / Doch Bauland ist dort teuer / Neue StudienVON DETLEF POHL Das neue Jahr leitete einen langfristigen Trend im Wohnungsbau von Berlin und Brandenburg ein: Es werden mehr Wohnungen fertiggestellt, als von den reinen Zahlen her benötigt werden, doch bei höherer Wohnqualität gibt es immer noch wachsende Nachfrage.Das Eduard-Pestel-Institut für Systemforschung, Hannover, geht in einer neuen Studie zu Bevölkerungsentwicklung und Wohnungsbedarf davon aus, daß bis zum Jahr 2010 in Berlin-Brandenburg 598 000 Wohnungen gebaut werden, obwohl nur Bedarf für knapp 430 000 besteht.

Wenn der Bauherr dem Architekten kündigt, gilt Pauschalabrechnung nicht mehrVON GERRIT HEUBLEINDer Autor ist Rechtsanswalt in Berlin Bauherren können die verschiedensten Beweggründe haben, Verträge mit den von ihnen beauftragten Architekten oder Bauunternehmen zu kündigen.Nur selten werden diese die Kündigung widerspruchslos akzeptieren.

In Leipzig setzte sich die Sonder-Afa-Konjunktur selbst ein Denkmal: Leere Geschäftshäuser aus drei JahrhundertenVON RALF SCHÖNBALL Als Kaiser und Könige noch das Land regierten, da war keine Säulenordnung gewaltig, kein Fassadenschmuck prachtvoll genug, um ihrer Herrschaft den angemessenen Ausdruck zu verleihen.Als das Bürgertum im 19.

Von Ralf Schönball

Gesetz von 1908 macht Geschäftsführer persönlich haftbarVON RALF SCHÖNBALL B auunternehmen sind vorleistungspflichtig, sie errichten ein Haus und können die Entlohnung ihrer Leistung erst verlangen, nachdem sie erbracht wurde.Deshalb können sie sich gegen unredliche Auftraggeber, die ihnen die versprochene Bezahlung verweigern, schlechter wehren.

Von Ralf Schönball

Sanierung und Ökonomie bei märkischen SchlössernVON HEIKO SCHWARZBURGER B auherren beklagen sich oft über zu hohe Auflagen des Denkmalschutzes.Doch in anderen europäischen Ländern wird selbstverständlicher mit den alten Gemäuern umgegangen.

Bericht der Bund-Länder-Kommission zur Mietrechtsreform / Entscheidung offen VON ANDREAS LOHSE Das Mietrecht soll verständlich werden.Seit Monaten schon streiten die Experten von Mieterverbänden und Wohnungswirtschaft über Form und neue Inhalte.

Von Andreas Lohse

Wegen leerer Kassen sollen Hauseigentümer Straßenbau zahlenVON DETLEF POHL Wer ein Haus baut, braucht eine Baugenehmigung.Die gibt es erst, wenn das Grundstück erschlossen ist.

VON HARTMUT SOLMSDORF Der Schloßplatz heißt so, weil das Schloß dort seinen Platz hat!" Derlei Sprachblumiges war von einembekannten Schriftsteller zu vernehmen, der an der abschließenden Diskussionsrunde der Tagesspiegel-Aktion zumBerliner Schloßplatz am 9.

Einheitswerte für Immobilien sind gefallen / Als Betriebsvermögen geführte Gebäude senken Steuer bei Schenkung oder ErbschaftVON DETLEF HARITZ Zur Ermittlung der Erbschaft- und Schenkungsteuer wurden bisher für Immobilien niedrige Einheitswerte zugrunde gelegt.Rückwirkend ab 1.

Der Chef der IBA-Emscher-Park über Bauen und ÖkologieVON RALF KÖPKE Zum 50jährigen Jubiläum des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen (NRW) präsentierten die Internationale Bauausstellung Emscher Park (IBA) sowie das Düsseldorfer Ministerium für Bauen und Wohnen die Ausstellung "50 Jahre Bauen und Wohnen in NRW".Mit IBA-Geschäftsführer Professor Karl Ganser sprach Ralf Köpke über die Entwicklung der Bau- und Wohnungspolitik in NRW.

Warum die leeren Büropaläste ihren Eigentümern noch nicht das wirtschaftliche Rückgrat gebrochen habenVON RALF SCHÖNBALL Wahre Freunde erkennt man in der Not.Das gilt für Kaufleute allemal.

Von Ralf Schönball

Miterhöhungen sollte man eingehend prüfen, bevor man ihnen zustimmt / Viele zu hoch, unzulässig und falsch begründetVON ANDREAS LOHSE Mehr als 1,8 Millionen Mieterhöhungen erhalten Deutschlands Mieter im Jahr", schätzt der Deutsche Mieterbund in Köln.Viele davon seien unzulässig, falsch begründet oder einfach viel zu hoch.

Von Andreas Lohse

Neubau ist 1997 weniger attraktiv als AltbauVON RALF SCHÖNBALL D ie Abschreibungsmöglichkeiten für Wohneigentum haben sich in diesem Jahr verschlechtert.Was das für Immobilienangebote bedeutet, darüber sprach Ralf Schönball mit Jürgen Jakobeit, Vertriebsleiter von BHW-Immobilien.

Von Ralf Schönball

Müller International zieht BilanzVON RALF SCHÖNBALLEine zunehmende Professionalisierung der Mieter von Büroimmobilien, die die Chancen des rückläufigen Marktes "brutal ausnutzen", stellt Deutschlands erfolgreichster Vermieter fest: Müller International zufolge - die Makler zogen jüngst in Frankfurt / Main ihre Jahresbilanz - stand 1997 im Zeichen von Umstrukturierungen, die Umsiedlungen zur Folge hatten.Davon profitierten die deutschen Großstädte, in denen vor allem Kreditinstitute und Finanzdienstleister ihre Mitarbeiter aus anderen Regionen zusammenführen.

Von Ralf Schönball

Immobilienkongreß: 1997 wird das Jahr des AltbausVON STEFAN LOIPFINGER Anfang der Woche trafen sich die Wortführer der Immobilienbranche im Wiesbadener Kurhaus zu einem alljährlichen Kongreß.Mit rund 300 Besuchern diskutierten sie über die Gegenwart und die Zukunft der Immobilienmärkte.

Reichstag: Unternehmerprotest gegen Auftragsvergabe der BundesbaugesellschaftVON RALF SCHÖNBALL Nach dem Streit um die Vergabe des Bauauftrags für die Aufzüge im Reichstag an japanische Unternehmen, laufen nun die Hersteller von Fenster und Fassaden Sturm gegen die Bundesbaugesellschaft.Sie hatte das Vergabeverfahren für Metallarbeiten und Verglasungen beim Umbau des Reichstagsgebäudes aufgehoben, weil sich keiner der Bieter im Rahmen des für die Arbeiten vorgesehenen Budgets befunden hatte.

Von Ralf Schönball

Handwerker sollten Bankbürgschaften fordernVON RALF SCHÖNBALL S eit dem Fall Schneider ist bekannt, daß Handwerker und Generalunternehmer beim Konkurs des Auftraggebers um die Begleichung offener Rechnungen bangen müssen.Ganz schutzlos sind sie solchen Gefahren gegenüber allerdings nicht, sagt Rechtsanwalt Karlheinz Knauthe.

Von Ralf Schönball

Miteinander reden und auch Wäsche waschenim Nachbarschaftsladen in der Willibald-Alexis-StraßeVON ANDREAS LOHSE Mit nachbarschaftlicher Hilfe wirkt man in Kreuzberg dem entgegen, was in Großstädten so weit verbreitet ist: Isolation und Anonymität.Seit einigen Jahren schon können sich die Anwohner der Willibald-Alexis-Straße (Telefon: 693 71 07) in den zwei kleinen Räumen des Nachbarschaftsladens treffen.

Von Andreas Lohse

Sowohl Haupt- als auch Untermieter können einen Mietzuschuß bekommen / Einheitliche Wohngeldtabellen für ganz DeutschlandVON ANDREAS LOHSE Die von der Bundesregierung immer wieder versprochene Wohngeldreform ist endgültig auf die lange Bank geschoben", kritisiert der Deutsche Mieterbund in Köln den Bundesbauminister.Während die Mieten nämlich seit 1990 um rund 30 Prozent gestiegen seien, habe sich an der Höhe des Wohngeldes seitdem nichts geändert.

Von Andreas Lohse

Eigentümerwechsel bei Paradeobjekten in der City Ost / JLW: Beachtenswerte Studie / Neues im WestenVON RALF SCHÖNBALL Neues Jahr, neues Glück.Das dürfen sich vor allem Entwickler von Bürohäusern wünschen.

Von Ralf Schönball

Mieter müssen nur dann Schnee fegen und Glätte beseitigen, wenn es in der Hausordnung oder Mietervertrag stehtVON ANDREAS LOHSE Wer hat denn da wieder geschlafen?, flucht dieser Tage mancher, der auf dem vereisten Fußweg unsanft ausgleitet.

Von Andreas Lohse

Wie Bauträger sich auf Kosten von Handwerker bereichernVON RALF SCHÖNBALL U nseriöse Bauträger, die Eigenheime als Preisbrecher offerieren, nehmen bisweilen den Konkurs von Handwerkersbetrieben und Generalunternehmern bewußt in Kauf.Vor allem ausländische Unternehmen gehen solchen unseriösen Bauträgern auf den Leim.

Von Ralf Schönball

An diesem Ort, der die Mitte Berlins und damit die Mitte der Haupstadt und damit wiederum die Mitte Deutschlands markiert, muß unsere Zeit etwas zustande bringen, das Sinnbild dessen ist, was diese Stadt, dieser Staat darstellen willVON MONIKA ZIMMERMANN Frei kann nur gewählt werden, wenn die Wahlmöglichkeiten bekannt sind", schrieb der luxemburgische Architekt Leon Krier in seinem Beitrag zum Berliner Schloßplatz.Und auch Josef Paul Kleihues, der die Tagesspiegel-Serie resümierte, plädierte für ein gründliches Nachdenken.

Ein Ort, an dem sich der Homo ludens austoben kann - das soll der Schloßplatz in der Vision von Werner Ruhnau werden.Damit greift er Ideen einer barocken Festarchitektur auf, die alle Künste zusammenführte.

In der neunzehnten Folge unserer Serie wird versucht, Architektur zum Sprechen zu bringen.Aber die Buchstaben-Sprache des philosophierenden Architekten Benedict Tonon ist nicht so leicht zu entschlüsseln.

Léon Krier gibt die Antwort, die man von Léon Krier erwartet.Als Vertreter des Traditionalismus plädiert er - natürlich - für das Schloß und den historischen Schloßplatz.

Die Sporen verteilen sich wie Staub über Luftbewegungen und können gesundheitsschädlich seinVON ANDREAS LOHSE Feuchte Wände und klamme Wohnungen sind ideale Nährböden für Schimmelpilze.Die Wissenschaft kennt heute immerhin mehr als 100.

Von Andreas Lohse

In der siebtzehnten Folge unserer Serie wird entdeckt, daß Berlin am Wasser liegt.Es ist gewiß kein Zufall, daß ausgerechnet ein Hamburger diese Entdeckung macht.

In Köpenick wird eine Freifläche bebaut: Gute Austattung zu vernünftigen PreisenVON DETLEF POHL In diesem Teil unserer Serie, die sich seit dem Sommer mit Wohnungsprojekten im Berliner Umland befaßt, steht ein Wohnpark innerhalb der Stadtgrenzen im Mittelpunkt: In Köpenick enstehen rund 15 größere Vorhaben mit Quadratmeterpreisen zwischen 4700 DM und 11 000 DM.Der "Wohnpark Wendenschloß" gehört mit Preisen bis zu 5500 DM pro Quadratmeter zu den Preiswertesten, ist zudem gut ausgestattet und bietet manches Bonbon - etwa einen Wasserzugang zur Spree über einen kleinen Stichkanal, der auf dem Baugrundstück endet und zum Eigentum des Wohnparks gehört.

Warum einige Propheten mit ihrer Vorhersage nicht recht bekommen werdenVON STEFAN LOIPFINGER Am 31.Dezember läuft die Möglichkeit aus, bei Bau oder Erwerb von Immobilien in den neuen Bundesländern 50 Prozent der Investition als Sonderabschreibung nach dem Fördergebietsgesetz geltend zu machen.

Eine korrekte Abrechnung der Nebenkosten muß auch der Durchschnittsmieter verstehen könnenVON ANDREAS LOHSE Alljährlich finden viele Mieter eine meist unerfreuliche Überraschung in ihrem Briefkasten: die Abrechnung der Nebenkosten.Rund 1 Mark 70 pro Quadratmeter zahlten die westdeutschen Haushalte 1995 für die "kalten Betriebskosten" (ohne Heiz- und Warmwasserkosten).

Von Andreas Lohse

Es sieht wie ein Schloß aus, ist aber in Wirklichkeit wie ein Chamäleon, das sich veränderten Situationen anzupassen weiß.Der Architekt Meinhard von Gerkan schlägt angesichts der Ratlosigkeit über ein neues Bauwerk auf dem Schloßplatz eine weise Lösung vor: Die auf- und abknüpfbare Fassade, je nach Geschmack und Senat veränderbar, heute Schloß, morgen vielleicht ein Bau der Moderne.

Zadelhoff meldet Rekorde bei Vermietungen - und LeerstandVON RALF SCHÖNBALL Nicht mehr aufzuhalten ist die Professionalisierung einer gerne von allen und jedem verrufenen Branche, der Makler.Das zumindest legt die Analyse des Immobilienmarktes durch Uwe Wegner nahe.

Von Ralf Schönball

In der fünfzehnten Folge unserer Serie wird die Aufgabe des Phantasie-Wettstreits weiter gefaßt und auf das Gebiet jenseits der Spree ausgeweitet.In der Vision von Stephan Braunfels bekommen die berühmten Linden der Straße Unter den Linden östlich des Wassers ein Pendant im Lindencorso.

In der vierzehnten Folge unserer Serie erinnert an das frühere Schloß gerade noch eine U-Bahn-Haltestelle mit Namen "Schloßplatz".Das Berliner Architektenquartett Eckert, Negwer, Sommer, Suselbeek will den Ort, der nicht mehr des Kaiser ist, dem Volk zurückgeben.

Die letzte Stufe desMietenüberleitungsgesetzes tritt Anfang nächsten Jahres in KraftVON ANDREAS LOHSE In gut vier Wochen ist es soweit: Viele Mieter in den neuenBundesländern und Ost-Berlin müssen zum 1.Januar 1997 mehr Mietezahlen.

Von Andreas Lohse

Wohnpark Friedersdorf: Für unter3000 DM pro Quadratmeter mit Grundstück zu habenVON DETLEF POHL Das "Fenster zu Berlin" nennen die Bauträger ihre "Atelierhäuser" inFriedersdorf, Landkreis Dahme-Spreewald, unweit des AutobahndreiecksSpreeau.Einen scharfen Blick braucht man für den Blick allerdings:Das "Fenster" steht rund 27 Kilometer vor der Berliner Stadtgrenzeoffen.

Die dreizehnte Folge unserer Serie mag manchem als einzigartige Provokation vorkommen und - sie ist auch als solche gemeint.Die drei jungen Berliner Architekten wollen einen Denkanstoß geben, Dinge zu denken, die undenkbar scheinen.

"Lebensraum Büro": Was auf eineruninteressanten Veranstaltung nicht gesagt wurdeVON RALF SCHÖNBALL Wie schön hätte es sein k=nnen.Was wir schon immer wissen wollten,wir unsere Chefs aber nicht zu fragen wagten - weil sie es gewißnicht zahlen würden: Ob ein "Lebensraum Büro" möglich ist.

Von Ralf Schönball

In Hönow Süd kostet Wohneigentumdeutlich weniger als 4000 DM pro QuadratmeterHANS PFEIFER Die Wohnanlage Hönow der Terrawert Bau GmbH am östlichen Standrandvon Berlin ist schlicht, preiswert und dennoch solide.Hochstapeleikann man der Marketing-GmbH von Terrawert nicht nachsagen: Sieverkauft ihre Wohnanlage in der Gemeinde Hönow konsequent unter demLabel "Wohnen bei Berlin" - so viel Ehrlichkeit kommt selten vor, istes doch längst üblich geworden, Wohnbaustandorte mit einigenKilometern Entfernung zur Hauptstadt noch mit dem Zusatz "Berlin" andie Anleger zu verkaufen.

Die Maklercourtage ist einErfolgshonorar/Mieterbund: Nützlich ist ein Vermittler vor allem fürden VermieterVON ANDREAS LOHSE Ich war richtig von den Socken", empörte sich Eberhardt T.nacheiner Wohnungsbesichtigung.

Von Andreas Lohse

Die zwölfte Folge unserer Serie ist der Vision eines Architekten gewidmet, der zunächst einmal das gemacht hat, was viele andere Berufskollegen oft nicht als erstes tun: er hat über die Nutzung eines Platzes und des darauf stehenden Gebäudes nachgedacht.Christoph Langhof findet, es gibt nur eines, was dem Schloß früherer Zeiten heutzutage entsprechen würde: nämlich ein Schloßhotel.

Innovative Wohnhäuser in Britz und Potsdamkommen ohne Heizung aus/Serienfertigung soll Kosten senkenVON HELGA BODENSTAB Im Prinzip istalles ganz einfach: Der Wärmespeicher ist nichts als eine große Thermosflasche.Mit ihm kann die im Sommer gewonnene Sonnenenergie gespeichert werden, um so den Wärmebedarf im Winter zu decken.

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