zum Hauptinhalt
Das Tesla Model Y.

© Hannes Breustedt/dpa

„Hilfe, unsere Stadt ist erfolgreich und wächst“: So reagiert das Netz auf Teslas Gigafactory

Die Nachricht war eine Sensation: Tesla will eine Fabrik in Brandenburg bauen. Bei Twitter gibt es zu der Ankündigung geteilte Meinungen.

Teilweise kritisch, teilweise spöttisch: Nutzer bei Twitter kommentieren und diskutieren eifrig die Ankündigung von Tesla-Chef Elon Musk, eine Gigafactory im brandenburgischen Grünheide bauen zu wollen. Bis zu 10.000 Jobs könnte die Fabrik schaffen.

Man freue sich über die zusätzlichen Arbeitsplätze, die mit der Gigafactory entstehen würden, teilt die brandenburgische Linksfraktion bei Twitter mit. Der Fraktionsvorsitzende Sebastian Walter mahnt aber: „Leider ist Herr Musk in den USA nicht nur durch positive Visionen aufgefallen, sondern auch durch schlechte Arbeitsbedingungen und Gewerkschaftsfeindlichkeit."

Er fordert: „Auch Tesla muss sich an die Regeln der Guten Arbeit, an das Betriebsverfassungsrecht und an die Tarifbindung halten.“

Frank Kreitner, Kreisgeschäftsführer der Linken in Frankfurt/Oder, hat Zweifel, dass die Gigafactory in Grünheide tatsächlich gebaut wird. Er glaubt erst daran, „wenn der erste Tesla Y aus der Halle rollt“.

Er sieht außerdem zwei Probleme: Zum einen fehle es an Ladesäulen für die E-Autos. Zum anderen sieht er ein ökologisches Problem: „Dass die Produktion einer Tesla Batterie in der Größe von 100 kWh 15 bis 20 Tonnen CO2-Emissionen verursacht.“

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen von unseren Redakteuren ausgewählten, externen Inhalt, der den Artikel für Sie mit zusätzlichen Informationen anreichert. Sie können sich hier den externen Inhalt mit einem Klick anzeigen lassen oder wieder ausblenden.

Ich bin damit einverstanden, dass mir der externe Inhalt angezeigt wird. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu erhalten Sie in den Datenschutz-Einstellungen. Diese finden Sie ganz unten auf unserer Seite im Footer, sodass Sie Ihre Einstellungen jederzeit verwalten oder widerrufen können.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen von unseren Redakteuren ausgewählten, externen Inhalt, der den Artikel für Sie mit zusätzlichen Informationen anreichert. Sie können sich hier den externen Inhalt mit einem Klick anzeigen lassen oder wieder ausblenden.

Ich bin damit einverstanden, dass mir der externe Inhalt angezeigt wird. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu erhalten Sie in den Datenschutz-Einstellungen. Diese finden Sie ganz unten auf unserer Seite im Footer, sodass Sie Ihre Einstellungen jederzeit verwalten oder widerrufen können.

Sorgen um die Umwelt machen sich auch andere Twitter-Nutzer. Einer kritisiert, dass für den Bau der Fabrik Natur zerstört werden müsse. Umweltfreundliche Autos hin oder her.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen von unseren Redakteuren ausgewählten, externen Inhalt, der den Artikel für Sie mit zusätzlichen Informationen anreichert. Sie können sich hier den externen Inhalt mit einem Klick anzeigen lassen oder wieder ausblenden.

Ich bin damit einverstanden, dass mir der externe Inhalt angezeigt wird. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu erhalten Sie in den Datenschutz-Einstellungen. Diese finden Sie ganz unten auf unserer Seite im Footer, sodass Sie Ihre Einstellungen jederzeit verwalten oder widerrufen können.

Für Tim Renner von der Berliner SPD sind solch kritische Töne nur der Anfang, er geht von einem Protest der Bürgerinitiativen aus. Mit einem ironischen Unterton kommentiert er: „Burnout Gefahr für Berliner Bürgerinitiativen: Erst Google Campus verhindert, dann Amazon Hochhaus blockiert und nun will hier auch noch Tesla eine Megafabrik bauen." Seinen Tweet beendet er mit: „Hilfe, unsere Stadt ist erfolgreich und wächst.“

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen von unseren Redakteuren ausgewählten, externen Inhalt, der den Artikel für Sie mit zusätzlichen Informationen anreichert. Sie können sich hier den externen Inhalt mit einem Klick anzeigen lassen oder wieder ausblenden.

Ich bin damit einverstanden, dass mir der externe Inhalt angezeigt wird. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu erhalten Sie in den Datenschutz-Einstellungen. Diese finden Sie ganz unten auf unserer Seite im Footer, sodass Sie Ihre Einstellungen jederzeit verwalten oder widerrufen können.

Daneben nehmen viele Nutzer den Bau der Gigafactory zum Anlass, sich über die Verzögerungen beim Flughafen BER lustig zu machen.

„Ach fein. Haben die Berliner am Ende doch noch Verwendung für ihr Flughafen-Experiment gefunden“, heißt es da.

Oder: „Kann Elon Musk vielleicht auch noch gleich nen funktionieren Flughafen in der Nähe des BER bauen?“. Andere vermuten, dass in der Tesla-Fabrik eher die Autos vom Band rollen als ein Flugzeug am BER abhebt. Top, die Wette gilt!

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen von unseren Redakteuren ausgewählten, externen Inhalt, der den Artikel für Sie mit zusätzlichen Informationen anreichert. Sie können sich hier den externen Inhalt mit einem Klick anzeigen lassen oder wieder ausblenden.

Ich bin damit einverstanden, dass mir der externe Inhalt angezeigt wird. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu erhalten Sie in den Datenschutz-Einstellungen. Diese finden Sie ganz unten auf unserer Seite im Footer, sodass Sie Ihre Einstellungen jederzeit verwalten oder widerrufen können.

Zur Startseite

showPaywall:
false
isSubscriber:
true
isPaid:
showPaywallPiano:
false