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Thema

Spritpreise

Fritz Kuhn ist kleinlaut - mit Absicht. "Wir lösen uns etwas von der Frage, wieviel wird das Benzin teurer", sagt der Vorsitzende der Grünen, als er am Montag in Berlin den Entwurf des Bundestagswahlprogramms seiner Partei vorstellt.

Von Matthias Meisner

Klaus Töpfer ist seit 1998 Chef der UN-Umweltorganisation Unep. Vor wenigen Wochen ist der 63-Jährige von Generalsekretär Kofi Annan für eine zweite Amtszeit in Nairobi berufen worden.

1990, die Mauer war in den Köpfen längst wieder aufgebaut worden, zogen Westgrüne und Bündnis 90 aus dem Osten in den gemeinsamen Wahlkampf. Ost- und Westdeutschland waren offiziell in zwei getrennte Wahlzonen geteilt.

Die Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) will von Januar an weniger Öl fördern und damit den Preisverfall des Rohöls auf den Märkten beenden. Die Produktion solle um täglich 1,5 Millionen Barrel (159 Liter) auf 23,5 Millionen gedrosselt werden, beschlossen die Erdölmi-nister des Öl-Kartells am Freitag in Kairo auf einem Sondertreffen.

Auch wenn die Debatte über die Zukunft Ostdeutschlands auf einen Sonntag fällt - Fritz Kuhn sagt, dass über die deutsche Einheit "nicht nur in Sonntagsreden" gesprochen werden darf. Der Parteitag der Grünen findet in Rostock statt, und die Diskussion über die neuen Länder an diesem Morgen - ausgerechnet an einem Totensonntag - ist in Gefahr, unter den Trümmern der Kriegsdebatten begraben zu werden.

Von Matthias Meisner

Es ist die Tragik politischer Kabarettisten, dass das Publikum wegen der falschen Dinge kommt. Sich amüsieren will und bloß den Alltagsärger über trottelige Politiker, schlechte Fußballergebnisse und hohe Spritpreise weglachen möchte.

Die Benzinpreise in Deutschland sind auf den tiefsten Stand dieses Jahres gefallen. Sinkende Rohölpreise, eine ruhige Entwicklung des Dollarkurses und der scharfe Wettbewerb auf dem deutschen Benzinmarkt haben die Preise seit ihrem Höchststand im Mai um 30 Pfennig je Liter gedrückt, teilte Aral-Sprecher Detlef Brandenburg mit.

Wenn sich im fernen Osten mal wieder die Ölscheichs treffen und über die Ölfördermengen entscheiden, spürt der Autofahrer dies sofort an der nächsten Tankstelle. Steigt die Ölproduktion, sinkt der Benzinpreis.

Die Autofahrer in Deutschland müssen an den Zapfsäulen erneut deutlich tiefer in die Tasche greifen. Die Preise für alle Kraftstoffe sind nach Angaben von Sprechern verschiedener Mineralölkonzerne am Mittwoch flächendeckend um vier Pfennig pro Liter erhöht worden.

An den Berliner Tankstellen ist der Benzinpreis seit den Terrorattentaten in den USA nach Angaben der Verbraucherzentrale um drei bis vier Pfennige gestiegen. Für Normal werden derzeit 1,92 bis 2,01 Mark verlangt, für Super 1,96 bis 2,05 Mark.

Von Jörn Hasselmann

Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat Indonesien einen neuen Kredit über 395 Millionen Dollar bewilligt. Damit soll den Reformbestrebungen der neuen Präsidentin Megawati Sukarnoputri Die Zahlung ist Teil eines Pakets, das innerhalb von drei Jahren Kredite für Indonesien in Höhe von fünf Milliarden US Dollar vorsieht.

Von Moritz Kleine-Brockhoff

Die Autofahrer in Deutschland können nicht damit rechnen, dass die Benzinpreise in den nächsten Wochen weiter sinken. Nachdem das Ölförderkartell Opec am Mittwoch eine Kürzung der Fördermengen angekündigt hatte, stiegen die Preise für Rohöl und Ölprodukte spürbar.

Auf der Landkarte der Klimaforscher sind Brandenburg und Berlin kaum größer als ein Fliegenschiss. Auch wenn es inzwischen gelingt, relativ verlässliche Prognosen über den zukünftigen Temperaturanstieg zu machen, so ist doch weit weniger klar, was das für die jeweiligen Regionen bedeutet.

Von Clemens Wergin

Die geplanten Gebühren-Erhöhungen für Autofahrer sind bei Automobilclubs und den Sozialverbänden auf Gegenwehr gestoßen. Kritisiert wurde vor allem, dass der Führerschein für Behinderte erheblich teurer werden soll.

Die Benzinpreise in Deutschland sind auf dem Rückzug. Gegenüber dem Höchststand in der ersten Maiwoche seien die Preise für Normal- und Superbenzin um zwölf Pfennig je Liter gesunken, teilte der Mineralölwirtschaftsverband (MWV) am Freitag in Hamburg mit.

Deutschland steigt aus der Atomkraft aus, Amerika steigt noch dicker ein - und zwei Gescholtene nutzen die Ankündigungen geschickt für PR in eigener Sache.Umweltminister Jürgen Trittin stand in den vergangenen Monaten kräftig in der Kritik.

Von Ingrid Müller

Mit unerwartet hohen Zuschlägen hat der Heizölhandel die Woche begonnen. 1,60 DM plus Mehrwertsteuer pro hundert Liter sind am Wochenende dazu gekommen - ohne nachvollziehbare Gründe, wie es gestern in Fachkreisen hieß, zumal auch der Dieselpreis vom allgemeinen Höhenflug der Kraftstoffpreise nicht betroffen sei.

Wirtschaftsverbände haben die Bundesregierung wegen der Rekordstände bei den Benzinpreisen zum sofortigen Verzicht auf die Ökosteuer aufgefordert. "Die Kanzler muss die Ökosteuer jetzt stoppen", forderte Handwerkspräsident Dieter Philipp in der "Berliner Zeitung".

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