Den Griechen steht das Wasser bis zum Hals: Die Auszahlung aus dem Rettungspaket verzögert sich. Die Bürger legen aus Protest die Arbeit nieder. Betroffen sind auch Flüge von und nach Berlin.
Griechenland
Röslers Insolvenzkonzept ist zur Bewältigung der Griechenlandkrise vollkommen nutzlos
Nach dem missglückten Vorstoß mit der "geordneten Insolvenz" wagt Wirtschaftsminister Philipp Rösler nun einen neuen Anlauf und schlägt eine "Resolvenz" für überschuldete Euro-Staaten vor. Was bedeutet das?

Philipp Röslers neues Insolvenzkonzept ist zur Bewältigung der Griechenlandkrise vollkommen nutzlos.

Die Börse rechnet schon mit einer neuen Finanzkrise
Vor 30 Jahren wurde der Flüchtlingsrat gegründet
Neue Streiks im öffentlichen Nahverkehr legen Athen weitgehend lahm. Der griechischen Hauptstadt steht am Mittwoch eine Totalblockade bevor. Die Airlines verlegen ihre Flüge aus Berlin, München und Frankfurt am Main.
Immer stärker zieht der griechische Finanzminister Evangelos Venizelos die Steuerschraube an, immer mehr quetscht er das Land aus. Aber es bringt nichts: erneut wird Griechenland in diesem Jahr sein Defizitziel verfehlen, und im nächsten wird wohl Ähnliches passieren.
Die Schulden in Griechenland sind höher als geplant, was die Börsen auf Talfahrt schickt. Auch in der Koalition sorgt das Thema Griechenland und Europa weiter für Diskussionen.

Nach der Ankündigung Griechenlands, die Sparziele zu verfehlen, fallen die Kurse weltweit. Auch Ausfallversicherungen für deutsche Staatsanleihen werden teurer.
Neue Hiobsbotschaften aus Griechenland haben den Dax am Montag im Feiertagshandel erheblich belastet. Der deutsche Leitindex verlor 2,3 Prozent auf 5376 Punkte.

Der griechische Finanzminister Evangelos Venizelos sucht verzweifelt nach höheren Staatseinnahmen. Seine Energie sollte er besser darauf konzentrieren, Steuerschulden einzutreiben.
Die "Troika" hat dem hochverschuldeten Griechenland klare Ziele gesetzt. Mindestens ein Teil dieser Ziele wird die Regierung in Athen nicht erreichen.

Griechen, Spanier und Portugiesen, die in der Heimat keinen Job finden, zieht es vermehrt in die deutsche Hauptstadt - denn Berlin bietet Neuankömmlingen einen Standortvorteil. Viele Einwanderer wollen dauerhaft bleiben.
Das Emirat Katar will in Griechenland investieren

Jedes Jahr brechen Zigtausende für eine vermeintlich bessere Zukunft nach Europa oder in die USA auf. Viele kommen nie dort an. Es ist ein Drama, das doch keiner wahrnehmen will. Was bewegt sie, was nehmen sie auf sich und wie verändern sie unsere Welt?
Kolja Mensings Buch „Die Legenden der Väter“Kolja Mensing war sechs Jahre alt, als er den Namen Józef Koulik zum ersten Mal hörte. Sein Vater kam in sein Zimmer und erzählte ihm, dass dieser Józef Koulik sein wirklicher Großvater sei, nicht der Mann, den Mensing bislang für seinen Großvater gehalten hatte und bei dem er zusammen mit seinen Eltern gerade zu Besuch war.

Im sonnigen Griechenland soll ein großes Solarenergiefeld entstehen. Davon würde nicht nur die griechische Wirtschaft profitieren. Doch die möglichen Geldgeber zögern noch.

Das griechische Volk ächzt unter dem Sparprogramm aus Athen. Eine Besserung der wirtschaftlichen Lage ist nicht in Sicht. Was dem Land wirklich helfen würde, sind echte Strukturveränderungen. Im Moment steuert aber alles auf das Unvermeidliche zu.

Angela Merkel hat die Kanzlermehrheit erreicht. Der Abstimmung voraus ging eine hitzige Debatte im Bundestag. Wirkliche und möglicherweise nachhaltige Aufregung hat aber vor allem Bundestagspräsident Norbert Lammert verursacht.

Der deutsche Bundestag stimmt heute über den erweiterten Euro-Rettungsschirm ab. Es ist zu erwarten, dass die Mehrheit im Parlament mit Ja votiert. In anderen Ländern ist das nicht so sicher.
Am Tag vor der entscheidenden Abstimmung im Bundestag über die Erweiterung des Euro-Rettungsschirms EFSF hat das Europaparlament am Mittwoch den Weg für eine Verschärfung des Stabilitätspakts frei gemacht.

Gegen Griechenland und gegen den Euro wird unverdrossen spekuliert, gewettet, abgestuft und üppig verdient. Aus diesem einzigen und schlechten Grund wäre ein "Ja" des Bundestags am Donnerstag richtig.
Uns geht es um Rendite. Das ist das wichtigste Ziel.“ Der Milliardeninvestor Ahmad Mohamed Al-Sayed aus Katar zweifelt an Europas Willen zur Einigung
Standard & Poor’s ist eine der drei großen Ratingagenturen. Torsten Hinrichs ist Deutschlandchef des Unternehmens. Mit dem Tagesspiegel spricht er über wütende Europäer, Bestnoten und Interessenskonflikte.
Der griechische Romancier Giannis Makridakis erläutert wie sein Staat die Bürger ausräubert und Europa seine Haut zu retten versucht.

Kurzfristig müssen unbedingt die Finanzmärkte beruhigt werden, dann kann mittelfristig auch die Debatte über eine politische Union Früchte tragen, sagt Daniela Schwarzer von der Stiftung Wissenschaft und Politik.

BDI-Präsident Keitel hat auf dem Tag der deutschen Industrie starke Kritik an der Bundesregierung geübt. Die Kanzlerin gab sich unbeeindruckt und sagte am Ende etwas, das niemand erwartet hätte.

BDI-Präsident Hans-Peter Keitel geht mit Angela Merkel hart ins Gericht. Die Bundeskanzlerin scheint das nicht zu stören
Der griechische Premierminister warb am Dienstag in Berlin für mehr Vertrauen in die Zusagen Athens. Die Finanzlage der Griechen ist aber weiterhin prekär.
Die Bundestagsabstimmung über den EFSF-Rettungsschirm an diesem Donnerstag ist vielleicht die wichtigste Entscheidung der schwarz-gelben Koalition. Wie werden die Abgeordneten votieren?

Bei der Vorstellung einer Biografie über Philipp Rösler hat Bundeskanzlerin Merkel ihre Sympathie für den Vizekanzler betont. Daran änderten auch dessen Aussagen über eine "geordnete Insolvenz" Griechenlands nichts.

Beim Tag der Industrie ist Bundeskanzlerin Merkel dem Wunsch ihres griechischen Kollegen Papandreou nach Anerkennung der Sparanstrengungen nachgekommen. Ganz selbstlos war das jedoch nicht.

US-Präsident Obama prangert das Krisenmanagement der Europäer an: Nach der Finanzkrise hätten es die EU-Staaten versäumt, ihr Bankensystem in Ordnung zu bringen. In Washington konnte am Montag ein staatlicher Finanzkollaps vorerst abgewendet werden.
Die Schuldenkrise hat einen Keil zwischen Deutsche und Griechen getrieben. Angela Merkel ist bei den Griechen unbeliebt - ihr Name ist fast ein Schimpfwort - und das deutsch-griechische Verhältnis ist angespannt.
Die FDP steckt in der tiefsten Krise ihrer Geschichte. Den Liberalen fehlt führungsstarkes Personal und sie finden ihre Rolle in der schwarz-gelben Regierung nicht. Diese Woche wird es für Rösler und Co. richtig ernst.

Die Finanzbranche befürchtet, sich an der Rettung Griechenlands stärker beteiligen zu müssen, als bislang geplant

Arbeitsministerin Ursula von der Leyen über Wege aus Europas Schuldenkrise, Gefahren für das europäische Sozialmodell und die Zukunft der Mindestlöhne.

Ohne neue Milliarden aus Deutschland geht Athen pleite, warnt die Bundesregierung. Doch es gibt andere Wege – Europa hat die Wahl der Qual.
Jedes Worst-Case-Szenario führt in die Irre“ Thomas Mirow, Präsident der Osteuropabank, warnt vor Hysterie. Jetzt müsse es darum gehen, Banken und Staaten gleichermaßen zu stabilisieren. Die Finanztransaktionssteuer sei ein vernünftiger Schritt.