
Die Europäische Finanzaufsicht prüft, wie viel neues Kapital Europas Geldinstitute benötigen

Die Europäische Finanzaufsicht prüft, wie viel neues Kapital Europas Geldinstitute benötigen
Europa in der Krise braucht ein Europa der Bürger. Ein Appell / Von Klaus-Dieter Lehmann

Die slowakische Regierungschefin Radicova kann den Rettungsschirm EFSF noch retten - "denn Radicova ist der Euro-Rettungsschirm offenbar wichtiger als das eigene politische Schicksal" erkennt Albrecht Meier.

Die Erkenntnis, dass die Deutschen und ihre manchmal hysterische Angst vor so etwas wie einer europäischen Transferunion in der Euro-Schuldenkrise mehr und mehr in den Verdacht geraten, Teil des Problems statt einer Lösung zu werden, ist nicht neu. Man muss sich nur den aktuellen Streit der Bundesregierung mit den Franzosen darüber ansehen, auf welchem Weg die immensen finanziellen Folgen einer Teilentschuldung Griechenlands abgefangen werden sollen.

Eine sechsteilige Reihe auf Arte dokumentiert Europas Widerstand gegen die Nazis im Zweiten Weltkrieg. Darin zu sehen sind auch bisher unveröffentlichte Archivbilder.
Seltsamer Staat: Keine eigene Währung, keine eigene Telefonvorwahl, keine Internetkennung. Das Kosovo hat seit dem Nato-Einsatz von 1999 nicht zur Normalität gefunden. Vielmehr scheint es in die Hände eines Verbrecherkartells gefallen zu sein.
Griechenland ist pleite, ein Schuldenschnitt wird das nicht ändern, denn auch das politische System ist bankrott
Die Experten halten ihn für unausweichlich, die Kanzlerin zögert noch. Welche Konsequenzen ein Schuldenschnitt für Europa hätte.

Mit der Zerschlagung der Großbank Dexia wächst die Sorge vor der Zwangsverstaatlichung

Griechenland ist pleite. Ein Schuldenschnitt wird das nicht ändern. Denn auch das politische System ist bankrott.
Der letzte Spieltag der EM-Qualifikation entscheidet in einigen Gruppen, wer direkt in die Endrunde einzieht und wer über die Relegationsspiele der Gruppenzweiten eine weitere Chance erhält. Bereits qualifiziert haben sich, neben den Gastgebern Polen und der Ukraine, Deutschland, Italien, Spanien, England und die Niederlande.
Das Goethe-Institut will Europa stärken
Eigentlich sollte in der kommenden Woche über die Eurokrise beraten werden. Jetzt wurde das Treffen wegen einer neuen Bankenkrise verschoben. Deutschland und Frankreich arbeiten mit Hochdruck an einem großen Rettungspaket.
Deutschland und Frankreich wollen die Banken rekapitalisieren und einen Kollaps wie bei Dexia abwenden

Ein erster Finanzkonzern, Dexia, ist bereits kollabiert. Für Griechenland wird nun wahrscheinlicher, was viele Politiker einst kategorisch ausschlossen: eine radikale Umschuldung.
Aglaia Wieland, Strategiechefin der Wüstenstrom-Initiative Desertec, über Atomausstieg, Managementchaos und die Sonne in Griechenland
Mittlerweile redet auch die FDP von einem Schuldenschnitt für Griechenland. Und auch beim Treffen von Angela Merkel mit Nicolas Sarkozy am Nachmittag in Berlin wird das wohl ein Thema sein. Aber was hat Griechenland eigentlich selbst schon geleistet?

Am Dienstag kommt es in mehreren Qualifikationsgruppen zu Endspielen

Für das klassische Singspiel braucht es eine ausweglose Situation und einen Helden. Athen steckt in der schwierigsten Lage seiner Geschichte. Und aus Deutschland kam einer, der helfen wollte. Philipp Rösler in Griechenland – Ein Reisebericht.
Friederike Sittler resümiert die Medienwoche.
Berichterstattung zum Euro-Rettungsschirm Wer die feixenden Parlamentarier um eine strahlende Kanzlerin Merkel stolz die richtigen Kärtchen hochreißen sah, der sah keine Sternstunde des deutschen Parlamentarismus. Vom berühmten Kabarettisten Werner Finck stammt der Ausspruch: „Das Wort Familienbande hat zwei Begrifflichkeiten und oft ist die letzte die Richtige.

In der Debatte um die Griechenlandhilfen hat sich Umweltminister Norbert Röttgen für mehr Zusammenhalt innerhalb der Eurozone ausgesprochen. Die Krise stelle die Währungsunion auf eine harte Probe, sagte Röttgen und warnte vor einer Kettenreaktion.
Von Anleihen bis Zinsen. Welche Begriffe muss man kennen, um die Vorgänge in Griechenland und der Eurozone zu verstehen?

Die CSU pocht auf eine strikte Stabilitätskultur in Europa bis hin zum Ausschluss hartnäckiger Schuldensünder aus dem Euro, bemüht sich aber gleichzeitig darum, nicht als euroskeptisch zu erscheinen.

Der Wirtschaftsminister will das Land in der Euro-Zone halten. In der CSU gibt es dazu ganz andere Meinungen.
Welche Begriffe man kennen muss, um die Vorgänge in Griechenland und der Eurozone zu verstehen.

Die Schuldenkrise der Euro-Zone dokumentiert mit brutaler Deutlichkeit, dass die Regierungen bei der vielfach versprochenen Reform des Finanzsystems kläglich versagt haben.

Beim Parteitag versichert die CSU Merkel in der Krise ihre Gefolgschaft – will sich aber auch abgrenzen
"Der Kapitalismus funktioniert nicht" - Äußerungen wie diese sind bei den Protesten an der Wall Street in New York zu hören. Die "Occupy"-Bewegung breitet sich schnell aus. Doch ganz neu ist sie nicht.

Die Schuldenkrise hat sich zu einer Bankenkrise ausgewachsen. Zu verhindern, dass die Institute in Europa reihenweise zusammenbrechen, darauf konzentriert die Politik nun alle ihre Kräfte.

Die Europäische Zentralbank stellt Geld bereit Kommission fordert europaweite Rettungsaktion

Griechenland will Kapital aus der Sonne schlagen und Solarstrom nach Deutschland exportieren
Was erhoffen Sie sich von der Reise mit der Rösler-Delegation?Unser Vorstandschef Nedim Cen nimmt an der Delegation des Wirtschaftsministers teil, weil Griechenland ein potenziell wichtiger Markt für die Photovoltaik-Branche ist.
Anders als ihre Politiker verstehen die meisten Griechen den Ernst der Lage
Der Vorsitzende des Bundestagsinnenausschusses, Wolfgang Bosbach (CDU), will auch bei der Abstimmung für die neue Griechenland-Hilfe im Bundestag auf seine Gewissensfreiheit bestehen. Seine Zustimmung sei abhängig von der Entwicklung des Landes und der Empfehlung der Troika von EZB, IWF und EU-Kommission, sagte Bosbach.
Griechen protestieren gegen Sparpläne – doch das Echo auf den Streikaufruf ist geringer als erwartet. Die Zwischenfälle in Athen erreichten nicht annähernd das Ausmaß vom Frühsommer, symbolisieren aber einmal mehr die Verzweiflung der Griechen.
Heute entscheidet das niederländische Parlament über den Rettungsschirm EFSF. Auch die Slowakei muss noch zustimmen - dort aber wollen viele den Griechen keinen Cent mehr geben.
Anders als ihre Politiker verstehen die meisten Griechen den Ernst der Lage. Sie sind zermürbt von der Krise. Aber Griechenland droht nicht nur der wirtschaftliche Zusammenbruch, sondern auch ein Kollaps des politischen Systems.

Experten erwarten 2012 Wachstum von 0,7 Prozent

Der Wirtschaftsminister fährt heute mit einer 60-köpfigen Delegation nach Griechenland. Philipp Rösler und seine Begleiter wollen Geschäfte machen und gleichzeitig bei der Sanierung helfen.
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