
Ex-Bundesbankchef Axel Weber hält in den USA eine Rede über den Euro und über Griechenland

Ex-Bundesbankchef Axel Weber hält in den USA eine Rede über den Euro und über Griechenland

Die EU-Finanzminister wollen erst im Oktober über die nächste Kreditrate für Athen entscheiden. Entschieden hingegen reagierten sie bei ihrem Treffen in Polen auf die Forderungen von US-Finanzminister Geithner.
Neue Umfragewerte lassen die FDP wieder hoffen. Der Kurswechsel von Parteichef Philipp Rösler in der Diskussion um eine Insolvenz Griechenlands scheint sich auszuzahlen.

Der türkische Präsident Gül besucht Deutschland – mit Mahnungen an seine Landsleute und an Berlin

FDP-Chef Philipp Rösler verteidigt bei der Abschlussveranstaltung der Berliner Liberalen zu den Abgeordnetenhauswahlen seine Kritik an den Griechenlandhilfen. Und zumindest die Umfragen im Bund geben ihm recht.
CDU-Finanzexperte Meister sieht Schaden wegen Röslers Griechenland-Attacke

Griechenland wankt am wirtschaftlichen Abgrund. Aus eigener Kraft kann sich Athen nicht mehr retten – nur ein Schuldenverzicht hilft, sagen Ökonomen.
Die Aussicht auf zusätzliche Dollar für die europäischen Banken hat am Donnerstag ein Kursfeuerwerk an den internationalen Aktienmärkten entfacht. Dax und Euro- Stoxx 50 verdoppelten zeitweise ihre Kursgewinne und stiegen in der Spitze um jeweils rund 4,5 Prozent.

Anfang der Woche hat Kanzlerin Merkel die Euro-Kritiker zur Ordnung gerufen. Und nun wieder ein Machtwort von ihr auf der IAA-Eröffnung. Genutzt hat es bisher wenig.

Rösler schwadroniert von Griechenlands Insolvenz, Oettinger will die Flaggen von EU-Schuldensündern auf Halbmast setzen. Solche Äußerungen werden uns außenpolitisch weiter isolieren.
Dass er es versteht, politische Botschaften zuzuspitzen, hat Martin Schulz gerade wieder bewiesen. Während in Berlin der Koalitionskrach um die Griechenland-Rettung tobt, meldete sich Schulz aus Straßburg zu Wort.
Es klingt verwegen, auch verzweifelt: Eine kleine Partei, in den Umfragen bei kaum noch drei Prozent, erklärt die Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus, wo es künftig um ein paar Autobahnkilometer mehr oder weniger und ähnliche kommunale Highlights geht, zur Abstimmung über den Euro-Rettungskurs der Bundesregierung. Soll heißen: Wer am Sonntag in Berlin FDP wählt, unterstützt den Bundesvorsitzenden Philipp Rösler, der sich vom Kurs der Kanzlerin abgesetzt hat und gegen deren Willen über eine Insolvenz Griechenlands spricht.
Die Koalition streitet über eine Pleite Griechenlands. Die Kanzlermehrheit für den Europäischen Rettungsschirm steht auf wackeligen Füßen. Die Opposition erwartet die Pleite der Koalition.

Am 15. September 2008 musste die US-Investmentbank Lehman Brothers Insolvenz beantragen. Drei Jahre nach der Pleite ist das Finanzsystem kaum stabiler geworden, wie die jüngste Vergangenheit zeigt.
Fünf Tage vor der Abgeordnetenhauswahl setzt die FDP in Berlin alles auf eine Karte. "Berliner sollen nicht die Zeche für die Schulden anderer zahlen", sagte Landeschef Meyer. Die CDU spricht von Populismus.
Das Angebot zeugt von Selbstbewusstsein. China will Europa und den USA mit Investitionen aus der Schuldenkrise helfen. Ist das eine Chance – oder eher eine Bedrohung?

Die Koalition streitet über eine Pleite Griechenlands – die Opposition erwartet die Pleite der Koalition

Dass er es versteht, politische Botschaften zuzuspitzen, hat Martin Schulz gerade wieder bewiesen. Während in Berlin der Koalitionskrach um die Griechenland-Rettung tobt, meldete sich Schulz aus Straßburg zu Wort.
Die Berliner FDP liegt in Umfragen zur Abgeordnetenhauswahl bei kaum noch drei Prozent. Spitzenkandidat Meyer versucht, die Wahl zu einer Abstimmung über den Euro-Rettungskurs der Bundesregierung zu machen.

Das Internationale Literaturfestival Berlin wagte sich an den Comic - und will wegen der guten Resonanz auch künftig Graphic-Novel-Tage veranstalten.

Die FDP setzt jetzt alles auf eine Karte. Und die heißt: Populismus. Fünf Tage vor der Wahl in Berlin versuchen sich die Liberalen von Merkel abzusetzen. In der Union löst das große Sorge aus - und großen Ärger.
Es kann jeden Augenblick losgehen. Sein Team, ein knappes Dutzend Experten für Finanzen, Steuern, Wettbewerbsrecht oder den Arbeitsmarkt sind schon vorausgefahren.

Die Schuldenkrise in Europa sorgt für Streit in den Regierungen. In der FDP-Führung gilt es als sicher, dass der Mitgliederentscheid über die Euro-Rettung kommt. Eine Suche nach Auswegen.
Prag - Die slowakische Mitte-Rechts-Regierung ist wegen des Griechenland-Rettungspakets in schwere Turbulenzen geraten. Innerhalb der Vierer-Koalition hat Premierministerin Iveta Radicova offenbar keine ausreichende Mehrheit für eine Unterstützung der Griechenlandhilfe.

In der FDP droht eine Rebellion gegen den Euro-Rettungskurs der Bundesregierung. Der schleswig-holsteinische Landesvorsitzende Koppelin rief dazu auf, keine weiteren Hilfen an Griechenland auszuzahlen.

Es kann jeden Augenblick losgehen. Sein Team, ein knappes Dutzend Experten für Finanzen, Steuern, Wettbewerbsrecht oder den Arbeitsmarkt sind schon vorausgefahren.

Griechenland kriegt seine Schulden nicht in den Griff. Gleichzeitig bremsen die Sparmaßnahmen die Wirtschaft. Wie das endet, ist absehbar - und war es eigentlich von Anfang an.

Die mögliche Pleite Griechenlands belastet die Märkte. Die angeschlagene Bank of America kündigte am Montag an, 30 000 von rund 290 000 Stellen streichen zu wollen. Auch die französischen Banken sind stark betroffen.
Vizekanzler spekuliert über Pleite Griechenlands / Athen geht im Oktober das Geld für Löhne und Renten aus
Griechenland rutscht immer tiefer in die Schuldenkrise. Die Schuldenlast ist erdrückend, die Wirtschaft kommt nicht in Schwung. Was passiert, wenn das Land pleite geht?
Um den Staat transparent und effizienter zu gestalten, hatten EU, Internationaler Währungsfonds (IWF) und die Europäische Zentralbank konkrete Maßnahmen und Zeitpläne mit Athen vereinbart.
Nach zahlreichen schlechten Nachrichten hat der Dax am Montag so tief wie seit Juli 2009 nicht mehr geschlossen. Vor allem die am Wochenende aufgeflammten Diskussionen um eine Staatspleite Griechenlands und die Sorgen um eine Abstufung der Kreditwürdigkeit französischer Banken durch die Ratingagentur Moody’s drückten auf die Stimmung.

FDP-Parteichef Philipp Rösler redet über eine "geordnete Insolvenz" Griechenlands und setzt sich damit von der Regierungslinie ab – zum Entsetzen des Koalitionspartners CDU.

Finanzminister Schäuble verliert das Vertrauen in die Zusagen der Athener Regierung und lässt einen Plan B erarbeiten. Darin soll der Euro-Rettungsfonds befürchtete Kettenreaktionen an den Finanzmärkten und Bankenpleiten verhindern.

Wie ließe sich ein Bankrott Griechenlands beherrschen - dass die Euro-Länder hinter vorgehaltener Hand über diese Frage reden, ist kein Geheimnis. In Kombination mit einem anderen Gerücht reicht es aber, um Anleger nervös zu machen.
Der Sparkurs wirkt: In diesem Jahr schrumpft die griechische Wirtschaft um fünf Prozent. Gleichzeitig steigt das Haushaltsdefizit, weil immer weniger Steuern eingenommen werden.
Entweder hält die Eurogemeinschaft zusammen, oder sie lässt Griechenland fallen. Womöglich passiert doch, was nicht passieren darf. Die Antwort geben vor allem die Griechen selbst – aber auch die Deutschen.

Der Verdi-Vorsitzende Frank Bsirske über die Spaltung der Gesellschaft, die Schwäche der Gewerkschaften und die Rettung Griechenlands.
Bundeskanzlerin Angela Merkel über die Zukunft Griechenlands, Parallelen zu Ostdeutschland, den Wert Europas und die schicksalhaften Entscheidungen in der Schuldenkrise.
„Geburtsfehler und Todsünden“ vom 30. August Ja, der Euro muss stabil sein.
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