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Thema

Griechenland

Zur Euro-Krise Wer hätte denn einen Schaden, wenn die Griechen nicht mehr in der Lage sind, ihre Schulden zu bezahlen? Deutsche, französische und andere europäische Banken, die einem Drogenabhängigen immer weiter Stoff verkauft haben, wohl wissend, dass das nicht ewig gut gehen kann.

Eine Explosion hat am Freitag das Gerichtsgebäude der nordgriechischen Hafenstadt Thessaloniki erschüttert. Die Detonation ereignete sich nach ersten Erkenntnissen im im Keller des Gebäudes. Verletzt wurde niemand. Vor der Detonation war ein Warnanruf bei einem Fernsehsender eingegangen.

Nicht nur Griechenland kämpft gegen die Schuldenkrise. Spanien und Portugal, aber auch Länder außerhalb der Euro-Zone wie Großbritannien müssen ihr Haushaltsdefizit drastisch verringern, um sich zu stabilisierten. Wie wollen sie sparen?

Von
  • Ralph Schulze
  • Matthias Thibaut

Eine starke Explosion hat am Donnerstagabend die Vorstadt des Hafens von Piräus-Korydallos erschüttert. Es entstanden Schäden in einem Radius von 300 Metern. Getötet wurde offenbar niemand.

Wer den Euro will, muss jeden Winkel Europas reformieren, manche gar revolutionieren. Angela Merkel muss diese Politik nach Kräften befördern. Sie steht vor einer grundsätzlich neuen Prioritätensetzung ihrer Agenda.

Von Malte Lehming
In Umfragen aufwärts. Nicolas Sarkozy inszeniert sich als Retter Europas.

Seit einigen Wochen wirkt Nicolas Sarkozy sichtlich in seinem Element. Anders als Angela Merkel punktet Frankreichs Präsident daheim als Krisenmanager.

Von Tanja Kuchenbecker

Da die Chancen schlecht stehen, dass die Finanzkrise schon bald vorbei ist, hilft nur eines: Fachwissen. Was meinen die Fachleute?

Von
  • Carsten Brönstrup
  • Juliane Schäuble

Die EU fordert mehr Kontrolle über die nationalen Haushalte. Um künftig Krisen wie im Fall Griechenland zu vermeiden, sollen die Etats der Mitgliedsländer früher überwacht werden. Deutsche und französische Politiker sind skeptisch

Von Donata Riedel

Mit Krediten von 750 Milliarden Euro will die EU den Euro stützen. Das Bundeskabinett billigt erwartungsgemäß den deutschen Anteil von 123 Milliarden Euro. Derweil ruft Griechenland einen ersten Teil der internationalen Kredite ab.

Erst mussten die EU-Staaten ihre Banken retten - nun müssen sie sich gegenseitig beistehen: Kanzlerin Merkel und Frankreichs Präsident Sarkozy.

Seltsames Europa. Wieder geht es ums große Ganze, ums System. Aus systemischen Banken sind systemische Staaten geworden. Alternativlos sei ihr Handeln, sagen sie. Doch das ist nur die halbe Wahrheit.

Von Moritz Döbler

Die EU und der Internationale Währungsfonds haben ein Notfallpaket von bis zu 750 Milliarden Euro beschlossen, um den Euro zu sichern. Wie soll das gehen?

Von
  • Juliane Schäuble
  • Christopher Ziedler
Machtloses Machtzentrum? Die Europäische Zentralbank in Frankfurt am Main. Foto: dpa

Die Europäischen Zentralbank (EZB) kauft erstmals Staatsanleihen. Experten sehen darin einen "Sündenfall", denn dies könne zu höheren Inflationsraten führen.

Von
  • Carsten Brönstrup
  • Rolf Obertreis

Die Zeiten sind nicht gut für Europa, und gerade deshalb wird es jetzt Zeit für Europa. Was Europa eigentlich ist – spätestens jetzt ist es für jeden greifbar.

Von Albrecht Meier

Die Zeiten sind nicht gut für Europa, und gerade deshalb wird es jetzt Zeit für Europa. Was Europa eigentlich ist – spätestens jetzt ist es für jeden greifbar.

Von Albrecht Meier

Die Spitzenpolitiker der EU sind gezwungen, die Gemeinschaftswährung zu stärken. Die Finanzminister haben in Brüssel einen milliardenschweren Rettungsschirm beschlossen. Hier die wichtigsten Fragen und Antworten zur Euro-Krise.

Von
  • Carsten Brönstrup
  • Moritz Döbler
  • Albrecht Meier

Der EU-Rettungsfonds für Pleite-Länder muss ohne britische Hilfe gefüllt werden. Der britische Finanzminister Alistair Darling sagte am Sonntag in Brüssel, sein Land werde sich nicht an dem Fonds beteiligen.

Der Vorwurf des Europaabgeordneten Daniel Cohn-Bendit an die Bundesregierung, die Milliarden-Kredite für Griechenland an künftige Rüstungsexporte geknüpft zu haben, ruft deutsche Politiker und Sicherheitsexperten auf den Plan.

Von Sarah Kramer

Zur Griechenlandhilfe Was haben das Logo der Deutschen Bank und die Augen der Politiker, die ihr Handeln als „spürbaren Beitrag“ würdigen, gemeinsam? Beide sind blau.

Frankfurt am Main - Dass zum Wochenschluss auch noch ein fataler Eingabefehler eines Wall-Street-Händlers den deutschen Aktienmarkt nach unten zog, passt zum Bild dieser Tage an der Börse. Binnen kurzer Zeit hat es sich komplett gewandelt: Wochenlang hatten die Händler die Probleme Griechenlands und der Euro-Zone ignoriert.

Von Rolf Obertreis

Sparen, kürzen, streichen – nach der NRW-Wahl beginnt der Streit um die Sanierung des Haushalts. Der Tagesspiegel klärt über die unterschiedlichen Wege auf.

Von Carsten Brönstrup
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