In Griechenland gibt es erneut Straßenkämpfe zwischen jugendlichen Demonstranten und der Polizei. Gleichzeitig haben rund 200 Menschen friedlich gegen die verschärften Asylregelungen der EU protestiert. Auch in Hamburg gab es Proteste.
Griechenland
Die Gewalt in Griechenland flackert wieder auf. Unbekannte haben in der griechischen Hauptstadt Athen das französische Sprachinstitut angegriffen - mit mehreren Brandflaschen.
Krawall in Griechenland: Eine Jugend entdeckt die Realität
Krawall in Griechenland: Tanja Dückers über eine Jugend, die zwischen Straßenschlachten und brennenden Autos die Realität entdeckt.

Die Schüler- und Studentenproteste in Griechenland haben am Mittwoch das Wahrzeichen der Stadt erreicht, die Akropolis. Eine Gruppe von etwa 60 Jugendlichen verschaffte sich nach einem kurzen Handgemenge mit Antikenwächtern Zugang zum Burgberg.

Marko Pantelic könnte am Donnerstag zum letzten Mal für Hertha auflaufen – dabei will er in Berlin bleiben. Ein Exklusiv-Interview mit Berlins Fußballstar.
Der griechische Ministerpräsident zeigt Reue. Unter dem Eindruck miserabler Umfragewerte und eines massiven Vertrauensverlustes in der Bevölkerung sprach Kostas Karamanlis am Dienstag von „Fehlern“ und „Versäumnissen“.

Ein Regierungschef und sein Mea Culpa: Der griechische Ministerpräsident will nun mit den Dialog mit der Jugend suchen.

Zehn Tage nach Ausbruch der schlimmen Welle der Gewalt überrascht Griechenlands Ministerpräsident Kostas Karamanlis mit einer Entschuldigung: Seine Landsleute hätten unter Versäumnissen, Fehlern und Skandalen seiner Regierung gelitten.

Am Samstag gedachten mehrere tausend Menschen dem getöteten 15-jährigen Schüler. Die Demonstrationen verliefen weitestgehend friedlich, vereinzelt kam es zu Angriffen mit Brandflaschen seitens der autonomer Demonstranten. Der ballistische Bericht über die tödliche Kugel lässt allerdings noch immer auf sich warten.
Aufruhr in Griechenland: Europa erkennt sich selbst (nicht) wieder / Von Amanda Michalopoulou.

Hier wurde die Demokratie erfunden. Nun brennen Barrikaden, die Jugend rebelliert. Das politische System ist erstarrt und verkrustet. Eine Staatskrise droht dennoch nicht.
Noch immmer gibt es keine offiziellen Ergebnisse der ballistischen Untersuchung zum Tode des 15-jährigen Alexandros Grigoropoulos. Medienberichten zufolge kam der Junge jedoch durch einen Querschläger ums Leben.

Nach dem Tod eines 15-Jährigen am vergangenen Samstag gehen die Unruhen in Athen weiter. In der Nacht zum Samstag wurden mehrere Gebäude in Brand gesteckt. In anderen griechischen Städten blieb es jedoch ruhig.

Der Experte Dusan Reljic rechnet mit Neuwahlen in Griechenland.

Nach neuen Krawallen in der griechischen Hauptstadt Athen hat sich die Lage am Freitagabend wieder beruhigt. Tagsüber wurde das Büro eines Anwalts verwüstet, der gesagt hatte, der Tod des Jugendlichen sei "eine Tat Gottes" gewesen.

Knapp eine Woche nach dem Tod eines Jugendlichen durch eine Polizeikugel ist es in der griechischen Hauptstadt Athen erneut zu Ausschreitungen gekommen - und nicht nur dort. Das Untersuchungsergebnis zum Todesschuss lässt derweil auf sich warten.
Jeden Tag dieselben Bilder aus Athen: Steine fliegen, Flammen lodern in den Straßen, die Polizei antwortet mit Tränengas. Das Uefa-Cup-Spiel der Hertha in Piräus soll dennoch stattfinden.

Athen ist auch am Donnerstag wieder zum Schauplatz chaotischer Szenen geworden: Junge Leute und Polizisten lieferten sich weiterhin Kämpfe während viele Studenten und Schüler gegen die gewaltsamen Proteste auf den Straßen skandierten.

Jeden Tag Unruhen: Steine, Flammen, Tränengaswolken. In einer Woche muss Hertha in Piräus spielen. Die Uefa prüft nun jeden Tag die Sicherheitslage.

Die Lage in Griechenland hat sich am Donnerstag leicht entspannt. Am Abend kam es bei Solidaritäts-Kundgebungen in europäischen Metropolen zu Ausschreitungen und Verhaftungen.
Ein landesweiter Generalstreik hat das Leben in Griechenland weitgehend lahm gelegt. In Athen und Thessaloniki kam es erneut zu Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei. Human Rights Watch forderte indes eine unabhängige Untersuchung für den den Tod des 15-jährigen Jungen.

Malte Lehming über die Krawalle in Griechenland

Im Zentrum Athens demonstrieren wieder tausende Schüler und Studenten. Es kommt erneut zu Ausschreitungen. Die Polizei geht mit Tränengas gegen Randalierer vor, die Steine und Molotow-Cocktails werfen.

Brennende Mülltonnen, Tränengas, Gewalt in den Straßen: Griechenland ist wieder von Krawallen erschüttert worden. Der Protestbewegung schließen sich nun auch die Gewerkschaften an, die am Mittwoch zu einem Generalstreik aufrufen.
Griechenland droht in eine Staatskrise zu stürzen. Die Polizei scheint machtlos, die Regierung ratlos, wie sie auf die Gewaltorgien der Chaoten antworten soll, die seit dem vergangenen Samstag Abend für Abend durch die Straßen ziehen, Autos zerstören, Geschäfte verwüsten und ganze Kaufhäuser in Flammen aufgehen lassen.
Griechenland droht in eine Staatskrise zu stürzen. Die Polizei scheint machtlos, die Regierung ratlos, wie sie auf die Gewaltorgien der Chaoten antworten soll, die seit dem vergangenen Samstag Abend für Abend durch die Straßen ziehen, Autos zerstören, Geschäfte verwüsten und ganze Kaufhäuser in Flammen aufgehen lassen.
Griechenland versinkt im Chaos. Seit Tagen liefern sich jugendliche Randalierer erbitterte Gefechte mit der Polizei. Die Unruhen drohen das Land und sein politisches System in eine dauerhafte Krise zu stürzen.

Sie kommen aus gut situierten Familien, haben Bildung – aber keine Zukunft. Seit vier Tagen wütet Griechenlands Jugend. Und ein Alter sagt: "Jetzt geht die Hölle los."

Wieder ist es in Griechenland zu heftigen Auseinandersetzungen gekommen. Nach den tödlichen Schüssen auf den 15-Jährigen Andreas Grigoropoulos am Samstag ist die Situation eskaliert. Aber wie wurde Griechenland zu solch einem Pulverfass?

Drei Tage nach dem Tod des jungen Alexis Grigoropoulos durch die Schüsse eines Polizisten, beruhigen sich die Gemüter. Doch die nächsten Proteste gegen Polizeiwillkür in den Straßen von Athen sind bereits angekündigt.
Autonome drangen in das Haus am Berliner Wittenbergplatz ein. Lage blieb friedlich
Polizei und Regierung in Griechenland fürchten eine Spirale der Gewalt, die außer Kontrolle gerät. Nach den Todesschüssen auf einen 15-Jährigen und den anschließenden Unruhen wollen sie nun versuchen, die Ruhe zu bewahren.
Autonome drangen in das Haus am Wittenbergplatz ein. Die Lage blieb friedlich.

Wenige Tage nach dem Tod eines 15-jährigen Schülers in Athen ist die Gewalt in Griechenland außer Kontrolle. Die Polizei scheint nicht mehr Herr der Lage zu sein - mittlerweile brennen Hotels und Geschäfte, die Zahl der Autonomen soll sich auf 4000 erhöht haben.

Die Unruhen in Griechenland nach dem Tod eines Jugendlichen gingen auch in der Nacht weiter. Der verantwortliche Polizist beteuert, ein Warnschuss habe den 15-Jährigen als Querschläger getroffen. Ein Augenzeuge spricht dagegen von "kaltblütigem Mord".

Der Todesschuss eines Polizisten auf einen Jugendlichen löst Proteste in ganz Griechenland aus. Wie es dazu kam, ist noch unklar. Denn bisher verfolgte die griechische Polizei gerade im von Autonomen bewohnten Athener Stadtteil Exarchia eine defensive Taktik.

Eine Spur der Verwüstung zieht sich durch Griechenland: Nachdem ein Polizist einen 15 Jahre alten Jungen in Athen erschossen hat, machte sich der Volkszorn auf der Straße Luft. Hunderte Protestler lieferten sich Schlachten mit der Polizei und demolierten Gebäude und Autos. Inzwischen ist der Beamte, der die Schüsse abfeuerte, verhaftet worden.
Bei einer Auseinandersetzung zwischen Polizisten und Autonomen in Griechenland ist die Situation eskaliert. Ein Polizist schoss in die Menge und tötete dabei einen 15-jährigen Jungen. Anschließend kam es in mehreren Städten zu gewaltsamen Protesten.
Der griechische Curler Dimitrios Kolonas spricht im Interview über seine olympischen Träume, den Geist des Schrubbersports und die Europameisterschaft.