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Thema

Zweiter Weltkrieg und Kriegsende

Ob Narr mit Klarinette, Geschlagener mit Horn oder kraftstrotzender Ringer mit Saxophon: Die Gemälde von Max Beckmann in der aktuellen Ausstellung im Museum Barberini liefern eine prima Vorlage für musikalische Assoziationen. Das freut nicht nur Moderator Clemens Coldberg („Fast in jedem Bild ist ein Musikinstrument zu sehen“), sondern auch die Musiker der Kammerakademie Potsdam (KAP), die das Gesprächskonzert „The Roaring Twenties“ als Bläserquintett bestritten und die Bilder mit Werken von Arnold Schönberg, Paul Hindemith und Darius Milhaud in Szene setzten.

Berlin - 10 000 Menschen mussten ihre Wohnungen verlassen, der Hauptbahnhof stand leer, der Nahverkehr still, Schulen und Behördengebäude waren geschlossen: Die Entschärfung einer Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg hat am Freitag Teile der Berliner Innenstadt stundenlang lahmgelegt. Am frühen Nachmittag gelang es den Sprengmeistern des Landeskriminalamts, den Zünder der vor wenigen Tagen entdeckten Bombe zu entfernen und unschädlich zu machen.

Restaurierte Giebelhäuser in der Kröpeliner Straße.

Rostock hatte es nicht leicht. Nach der Wende ging es mit der Fischerei und dem Schiffsbau bergab. Doch die Stadt hat sich berappelt - und feiert in diesem Jahr ihr 800. Gründungsjahr.

Von Grit Thönnissen

724 Maschinen griffen in der Nacht des 14. April 1945 Potsdam an. Der Befehl zum Bombenabwurf kam um 22.39 Uhr. 20 Minuten später stand die historische Stadtmitte in Flammen. In England löste das eine Debatte aus. Churchill fragte seine Militärs: Warum? Eine Spurensuche.

Von Alexander Fröhlich
Gesichert. BBIS-Schulleiter Burkhard Dolata lagert die noch erhaltene Marx-Plakette im Safe der Schule. Sie ist alles, was vom Denkmal (r.) noch übrig ist.

Die Linke fordert anlässlich des 200. Geburtstags ein neues Denkmal für den Namensgeber der einstigen Parteihochschule auf dem Kleinmachnower Seeberg. Das alte wurde vor Jahren abgerissen.

Von Solveig Schuster
Untergang und Hoffnung. Menschen stehen im zerbombten Berlin Schlange, der Schwarzmarkt blüht.

Neuentdeckt: Die Kolumne "Fundstücke" begibt sich auf die Spuren des Berliner Schriftstellers Karl Friedrich Borée. Sein Meisterwerk „Frühling 45“ porträtiert die Hauptstadt nach Kriegsende.

Von Caroline Fetscher
Mehr als Bockwurst. Im Restaurant Potsdam im weißrussischen Minsk wurde unter anderem gefülltes Kalbssteak angeboten. Laut Zeitzeugen war das Lokal äußerst beliebt. Ein Gericht hieß Sanssouci.

Das Terrassenrestaurant Minsk hatte in der weißrussischen Hauptstadt sein Potsdamer Pendant. Auch heute kann man dort noch speisen – allerdings heißt die Gaststätte anders. Erinnerungen gibt es dennoch.

Von Marco Zschieck
Caspar Nehers Bühnenbild für die Uraufführung von "Kasimir und Karoline" 1932 in Leipzig.

Das Österreichische Theatermuseum in Wien würdigt Ödön von Horváth mit einer Ausstellung. Sie folgt den Lebensspuren anhand seiner drei bedeutendsten Bühnenwerke.

Von Bernhard Schulz

Mehr als 70 Jahre nach der Zerstörung erhält die Nikolaikirche das 20 Meter breite Tympanonrelief mit einer überlebensgroßen Christusfigur zurück. Künstler Rudolf Böhm hat fast drei Jahre daran gearbeitet.

Von Jana Haase
Der Slawenfürst Niklot brannte 1160 seine Residenz nieder. Auf den Überresten entstand das Schweriner Schloss.

Ein Drittel Schwerins besteht aus Wasser. Und wo es trocken ist, stehen herrliche Herrenhäuser. Mit dem Fahrrad liegt alles ganz nah beisammen.

Von Melanie Berger
Würzig. Wenn Braumeister Uwe Zech von der Spreewälder Privatbrauerei 1788 in Schlepzig den Sud kocht, erfüllt der Hopfenduft auch den Gastraum im Brauhaus.

Die Mark knüpft an alte Traditionen an. Bier-Rebellen und kleine Brauereien südlich von Berlin erobern die Szene. Auf der Brandenburger Bierstraße lohnt sich mancher Schluck.

Von Ulrich Amling
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