Schau an, die rot-roten Regierungspolitiker von Berlin machen sich mal wieder Gedanken über die BVG. Die Verkehrsbetriebe fahren derzeit einen Verlust von 247 Millionen Euro im Jahr ein.
BVG
BVG-Chef Sturmowski hat offenbar eine Fahrpreiserhöhung für 2010 gefordert - die Grünen finden das "dreist". Fahrgäste würden für Fehlmanagement zur Kasse gebeten, denn die BVG hat im vergangenen Jahr fast 250 Millionen Euro Verlust gemacht.
Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) haben 2008 einen Verlust von 247 Millionen Euro eingefahren. Davon gehen, wie berichtet, 156 Millionen Euro auf das Konto eines Cross-Border-Leasing-Geschäfts.
247 Millionen Euro Schulden: Die Sanierung der BVG ist nach Ansicht der Grünen gescheitert. Der Senat habe den Wettbewerb gescheut, daher seien die Berliner Verkehrsbetriebe zu teuer. Das Unternehmen müsse attraktiver werden und von den übermäßigen Kosten runter, meint Finanzexperte Esser.
Ein 28-Jähriger hat auf mehreren Berliner U-Bahnhöfen Fahrgäste attackiert: Dabei verletzte er zwei Frauen schlug drei weitere Personen.

Spalten und Stufen gefährden Fahrgäste. Nun soll deutlicher gewarnt werden – die Probleme aber bleiben
Das Wasserstoffprojekt bei der BVG steht vor dem Scheitern. Die Fahrzeuge fielen zu oft aus. Berlin und Hamburg wollen jetzt enger bei der Entwicklung einer umweltfreundlicher Technik zusammenarbeiten.

Das Kölner Unglück schreckt die BVG nicht: Die Tunnelarbeiten für Verlängerung der U 5 werden fortgesetzt. Allerdings mussten auch in Berlin schon Häuser abgerissen werden, weil sie beim U-Bahn-Bau einzustürzen drohten. Erst kürzlich prüften Taucher das Dom-Fundament.
Mit dem Schrecken davongekommen sind am Montag Fahrgäste der Linie 154: Erst gab es einen lauten Knall, dann zerbarst eine Scheibe im hinteren Teil des Busses. Wer auf den Bus schoss, ist nicht bekannt. Das war aber nicht der einzige Angriff auf BVG-Fahrzeuge an diesem Tag.
Die Wahl von Henrik Falk zum BVG-Vorstand Ende 2008 war nach Ansicht von Wirtschaftssenator Harald Wolf und Finanzsenator Thilo Sarrazin rechtlich in Ordnung, während Juristen in Senatsverwaltungen weiter einen Gesetzesverstoß sehen.
UPDATE Ein Brand im U-Bahnhof Zoologischer Garten hat den Verkehr auf der Linie U 2 eine Stunde lang unterbrochen. Zunächst war von Brandstiftung ausgegangen worden.
Die Senatswirtschaftsverwaltung will prüfen, ob bei der Ernennung des BVG-Finanzvorstands Henrik Falk gegen Gesetze verstoßen wurde. Dann wäre die Bestellung durch Finanzsenator Thilo Sarrazin (SPD), der Aufsichtsratsvorsitzender der BVG ist, rechtswidrig gewesen.
Im Mai vergangenen Jahres warfen zwei Männer eine Glasflasche aus einem BVG-Bus auf dem Steglitzer Wolfensteindamm. Danach attackierten sie Mitarbeiter des Ordnungsamtes.
Als Ende 2008 der BVG-Vorstand neu besetzt wurde, gab es keine Ausschreibung, obwohl das vorgeschrieben ist. Kritiker machen nun Finanzsenator Thilo Sarrazin und Wirtschaftssenator Harald Wolf Vorwürfe - doch die weisen diese zurück.
Ein 15-jähriger Serientäter schlug auf einen BVG-Mitarbeiter ein, sein 16-jähriger Cousin filmte die Tat mit dem Handy. Jetzt müssen beide ins Gefängnis
Am Dienstag ist ein 15-jähriger Schüler zu einem Jahr und vier Monaten Haft verurteilt worden, weil er einen Busfahrer brutal ins Gesicht geschlagen hatte. Ein 16 Jahre alte Mittäter kam mit drei Wochen Dauerarrest davon.
Die Rechtsfrage an Wolfgang Wawro, Steuerberater: Kann eine BVG-Jahreskarte von der Steuer abgesetzt werden?
Montagnacht sind erneut BVG-Busse der Linie 125 mit Steinen beworfen worden. Dabei kam es zu Sachschäden, verletzt wurde niemand.
Ein riskantes Finanzgeschäft könnte die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) teuer zu stehen kommen. Wirtschaftsprüfer gingen derzeit davon aus, dass das Unternehmen unter Umständen mit rund 80 Millionen Euro haften müsse, berichtete die «Berliner Zeitung» (Dienstagausgabe).
Ein Ende 20 Jahre alter Mann hat am Montagabend einen Busfahrer nach einem Streit angegriffen. Als er flüchten wollte, verletzte er zudem einen Rentner. Der Mann konnte von der Polizei festgenommen werden.

Wieder ist am Wochenende ein junger Mann Opfer von brutaler Gewalt in der U-Bahn geworden. Das Problem der Sicherheit in öffentlichen Verkehrsmitteln ist längst bekannt - dass es zu einer schnellen Lösung kommen wird, ist allerdings nicht zu erwarten.

Mit dem Bus nach Schönefeld - dieses Angebot eines Tochterunternehmens der Bahn sollte wie die TXL-Linie der BVG ein Erfolg werden. Doch die Touren sind nur spärlich besetzt. Gründe gibt es dafür viele.
Vom 1. April an können Senioren den öffentlichen Nahverkehr mit einem neuen Ticket für 45 Euro nutzen. Mit dem ''VBB-Abo 65plus'' wird ein umstrittener Plan des Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg nun doch umgesetzt.
Klaus Kurpjuweit hofft, dass die BVG noch oft umziehen wird
Ab dem 1. April können Senioren den öffentlichen Nahverkehr mit einem neuen Ticket für 45 Euro nutzen. Mit dem ''VBB-Abo 65plus'' wird das Vorhaben des Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg von November 2008 umgesetzt. Das Angebot wird von Seiten der Politik begrüßt.

Vor 25 Jahren übernahm die BVG den Betrieb der S-Bahn im Westteil der Stadt - viel erinnert nicht daran.
Behinderte und ältere Menschen können künftig auch abends und an Wochenenden auf den neuen „Bus & Bahn“-Begleitservice des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) zurückgreifen.
SERVICEWer Fahrten mit Bus und Bahn nicht allein bewältigen kann, kann Hilfe von einem Begleiter erhalten: Der Service soll besonders behinderten und schwer bepackten Reisenden zugutekommen.PROJEKTBei dem Projekt arbeiten ehemals Langzeitarbeitslose als „Fahrtbegleiter“.

Die neuen U-Bahn-Stationen zwischen Brandenburger Tor und Alexanderplatz sollen aufwendiger gestaltet werden – ohne zusätzliche Kosten.
Ein U-Bahn-Zug von 1929/30 hatte am Sonntag in Berlin Premierenfahrt nach seiner Restaurierung. Der letzte Zug dieser Baureihe war im Frühjahr 1975 auf der Linie U 8 unterwegs gewesen.
Seit dem vorigen Sonntag fahren vor allem bei der U-Bahn mehr Züge. Doch die Freude über den neuen Service, der seit Beginn des neuen Fahrplans angeboten wird, währt nicht lange. Schon in wenigen Tagen fahren die Verkehrbetriebe das Angebot wieder zurück.
In Mitte bewarfen Jugendliche einen Bus mit Steinen, in Tiergarten bespuckte am Sonntagabend ein Mann ohne gültiges Ticket einen Busfahrer.
Jedes Jahr müssen Hunderte ins Gefängnis, weil sie BVG-Strafen nicht zahlten. Und das trotz der chronischen Überbelegung der Berliner Haftanstalten.

Der Aufsichtsrat der Berliner Verkehrsbetriebe berät am Montag über die Sicherheitsanalyse des Vorstandes. Die Einführung eines verbilligten Seniorentickets bleibt ungewiss.
Dezember ist Fahrplanwechsel-Zeit. Die Verkehrunternehmen überarbeiten ihre Pläne, so auch die BVG und die S-Bahn. Ab 14. Dezember gibt einige Änderungen. Die Bahn AG setzt in Berlin auf den Bus - zumindest, was die neue Linie zum Flughafen Schönefeld angeht.
Die BVG stellt das Seniorenticket in Frage mit dem man kreuz und quer durch Berlin und Brandenburg reisen darf. Erst vor kurzem hatten sich die Verkehrsunternehmen der Region darauf geeinigt, das 45 Euro teure Ticket anzubieten. Jetzt will die BVG den Beschluss dazu wieder kippen.
Wenn der BVG-Betrieb gestört ist, sollen Kunden nicht erst auf den Busersatzverkehr warten müssen. Stattdessen sollen sie per Taxi ans Ziel weiterfahren. Aber eine Panne bei der BVG verzögert den den Start des neuen Services.
Die Übergriffe auf Busfahrer häufen sich. In Spandau gibt es eine Initiative, die dem entgegenwirken will: Jugendliche gehen mit Polizisten auf Streife im Nahverkehr. Am Freitag war der erste Testlauf.

Busfahrer haben allen Grund muffelig zu sein. Immer wieder werden sie Opfer gewalttätiger Passagiere. Am Dienstag schlugen unbekannte Täter einen Busfahrer, weil er sie nach ihren Fahrscheinen fragte. Ob der geplante Schutz der Fahrerkabine die Gewalt eindämmen wird, bleibt abzuwarten.
Sie ist das achte Opfer in diesem Jahr – und war vermutlich unvorsichtig