
Werner van Bebber zur Sicherheit in Berlin

Werner van Bebber zur Sicherheit in Berlin
Mehr Sicherheitspersonal ja, aber keine weiteren Landeszuschüsse an die BVG: So lautet mehrheitlich die Position der Landespolitik nach den erneuten Übergriffen im öffentlichen Nahverkehr.
Öffentliche Sicherheit ist eine öffentliche Angelegenheit. Personal in den Zügen verbessert das Sicherheitgefühl bei den Fahrgästen. Ein Vorbild gibt es schon.
Am Sonntag geriet ein alkoholisierter 27-Jähriger mit einem Unbekannten im U-Bahnhof Stüdstern aneinander, der ihn niederschlug und daraufhin flüchtete. Der Mann musste mit Kopfverletzungen in einem Krankenhaus behandelt werden.
BVG-Chef Andreas Sturmowski wünscht sich mehr Sicherheitspersonal, aber der Senat will keine zusätzlichen Mittel locker machen. In anderen deutschen Großstädten sind Übergriffe auf Busfahrer selten.
BVG-Busfahrer fühlen sich auf verlorenem Posten Beleidigungen und Gewalt gehören zum Alltag. Ein Besuch am Bahnhof Zoo

Nach den jüngsten Gewaltvorfällen wird im Berliner Parlament über mehr Sicherheit bei der BVG diskutiert. Zusätzliche Landeszuschüsse lehnen alle Fraktionen ab - und legen jetzt ihre eigenen Ideen vor.
Opfer wurde überrollt Kripo beendet Ermittlung
Ein 46-jähriger Mitarbeiter der BVG wollte einen Streit auf dem U-Bahnhof Schönleinstraße schlichten. Dort griff ein Mann eine Frau an. Der BVG-Mann wurde daraufhin selbst Opfer: Der jugendliche Täter stach ihm in den Arm.
Ein 14-Jähriger schlug am Kottbusser Tor unvermittelt auf einen Busfahrer ein. Er kam in Untersuchungshaft. Vor dem Moabiter Kriminalgericht hat am Freitag ein Prozess gegen zwei Schläger begonnen, die auf dem U-Bahnhof Blissestraße auf ihr Opfer losgegangen waren.
In einer U-Bahn der Linie U 7 stiegen heute Vormittag Qualmwolken auf. Auf dem Bahnhof Wilmersdorfer Straße konnten alle Passagiere aussteigen. Ein Fahrgast hatte die Feuerwehr alarmiert.
Größere Doppeltüren und mehr Platz für die Fahrgäste - die neue Straßenbahn "Flexity" wird nun erstmals im Linienverkehr erprobt. Falls sie sich bis Ende des Jahres bewährt, wird sie dauerhaft eingesetzt.
Ein 40-Jähriger Busfahrer wurde von einem Schwarzfahrer geschlagen. Der Täter konnte festgenommen werden, während der Busfahrer trotz Verletzung seinen Dienst beendete.
Ein Fahrkartenkontrolleur hat am Wochenende eine Frau fremdenfeindlich beleidigt, weil sie keinen gültigen Fahrausweis vorlegen konnte. Die Identität des Mannes ist noch unbekannt.
Die BVG feierte das Ende der Bauarbeiten am Alex. In den neuen Passagen warten 20 Läden auf Kundschaft und die Stationen sind nun barrierefrei.

Angetrunken schmeißt ein 35-Jähriger am Dienstagabend eine Bierflasche auf einen Bus in Haselhorst. Eine Scheibe geht zu Bruch, der Täter wird festgenommen. Bereits im Laufe des Tages war es zu zwei Übergriffen auf Bus und Bahn gekommen.
Brandenburg widersetzt sich den Tarifplänen von S-Bahn und BVG für das Wahljahr 2009. Die Preiserhöhungen sind damit fast vom Tisch.
Behinderte Reisende haben in Zukunft einen Helfer bei der BVG. Ehemalige Langzeitarbeitslose sind als "Fahrbegleiter" seit Freitag im Einsatz.
Erneut gab es Übergriffe in Fahrzeugen der BVG. In einem Bus in Neukölln wurden bei einem Handgemenge zwischen Busfahrer, Sicherheitsleuten und Passagieren zwei Männer verletzt. In Marzahn randalierten Jugendliche in zwei Straßenbahnen.
Thilo Sarrazin, Berlins Senator für Finanzen und Provokationen, hatte sich beim Streik der Berliner Verkehrsbetriebe vielfältig beliebt gemacht: Jeder Tag, an dem die Busse und Bahnen stillstünden, so seine frohgemute Bemerkung im Frühjahr 2008, spare der Stadt bares Geld.
Wenn es um ihre Vorstände geht, zeigt sich die BVG großzügig: Zwei Ex-Mitarbeiter werden seit Monaten weiter voll entlohnt. Und jetzt soll der amtierende Vorstand noch um ein drittes Mitglied ergänzt werden.
Ein Radfahrer hat einen Busfahrer der Linie M29 attackiert, weil er zuvor angeblich von dem BVG-Bus geschnitten worden war. Der Mann konnte unerkannt entkommen.
Der CDU-Politiker Niels Korte fordert, Angriffe im Personennahverkehr bundesweit gesondert zu bestrafen - Mindeststrafe zwei Jahre. In Berlin häufen sich die Angriffe auf BVG-Personal.
Pöbelnde oder handgreifliche Fahrgäste sind für Berlins Busfahrer nichts Neues. Am Sonntagabend kam es in Wedding wieder zu einem Übergriff.
In der Nacht von Donnerstag auf Freitag kam es wieder zu Vandalismus gegenüber Fahrzeugen der Berliner Verkehrsbetriebe. Zwei Busse und eine Straßenbahn wurden beschädigt. Die Polizei fahndet nach den Tätern.
Das "erhöhte Beförderungsentgelt" für ertappte Sünder bleibt nun doch bei 40 Euro. Die BVG kann das Geld ohnehin meist nicht eintreiben.

Eigentlich ist sie nur eine ganz normale Straßenbahn - die neue Flexity der BVG. Und doch ist das: Interesse von Berlinern an dem neuen Fahrzeug gewaltig. - Es gibt auch schon erste Kritik.
Sie ist der Stolz der BVG – die neue Straßenbahn. Heute und morgen kann sie bei Gratisfahrten getestet werden.

Sie sind größer, komfortabler und und eigens für die Hauptstadt gestylt. Die neuen Tram-Züge "Flexity Berlin" von Bombardier sind der Öffentlichkeit präsentiert worden. Wenn sich das Konzept bewährt, könnten bald über 200 Züge durch die Hauptstadt rollen.
Erneut Attacke auf BVG-Mitarbeiter: Ein Jugendlicher hat am Mittwoch einen Busfahrer der Linie M 29 angegriffen. Dieser hatte den jungen Mann aufgefordert, das Fahrzeug zu verlassen, weil er laut Musik hörte.

Tagelang versteckte die BVG ihre neue Tram und verkleidete sie sogar mit Folie. Doch bei der ersten Testfahrt nach Mitternacht wurde sie entdeckt. Am Freitag wird der Zug vorgestellt.
Die Oppositionsparteien CDU, Grüne und FDP lehnen es ab, im Nahverkehr wieder ein Seniorenticket einzuführen, wie es die BVG und die S-Bahn planen. Senatorin Junge-Reyer hält an der Wiedereinführung fest.
Für ältere Berliner sollen Fahrten mit Bahnen und Bussen erheblich billiger werden. Einig sind sich die Verkehrsunternehmen bereits, zur Tarifrunde im nächsten Jahr wieder ein besonderes Seniorenticket anzubieten. Und auch der Preis steht – fast – schon fest.
Der U-Bahnhof am Kottbusser Tor soll besser mit Videokameras überwacht werden. Doch der Aufwand ist vergeblich, wenn eine Panne bei der Polizei verhindert, dass die Aufnahmen nach einer gemeldeten Tat auch ausgewertet werden - so eine Panne ist bereits geschehen.
Die BVG löscht Videoaufnahmen nach 24 Stunden - das ist zu kurz. Nach dem Abzug des Personals sollten Fahrgäste bestmöglich geschützt werden, auch mit modernen Kameras.
Die BVG will das Kottbusser Tor zum Musterbahnhof für Videoüberwachung machen - mit beweglichen Kameras und Gesichtserkennung. Die Hightech-Geräte könnten sogar bei Drogenhandel Alarm auslösen.

BVG und Senatsverwaltung einigen sich auf ein Freiticket für Justizbedienstete. Kriminalbeamte in Zivil müssen weiterhin für Fahrten bezahlen.
Der Fahrer eines Busses der Linie M227 wurde bei der Attacke durch einen Fahrgast am Ohr verletzt. Zuvor hatte der BVG-Mitarbeiter den Mann wegen lauten Musikhörers zurechtgewiesen.
Die Fahrpreise bei der BVG werden im nächsten Jahr erneut angehoben. Vor allem der Normaltarif wird teurer. Das Unternehmen rechtfertigt die höheren Ticketpreise mit der verteuerten Energie.
Bis zum Jahr 2009 soll das Modernisierungsprogramm auf U-Bahnhöfen abgeschlossen sein. Trotz Bauarbeiten gibt es kaum Leerstand bei den Kiosken.
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