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Thema

BVG

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Die gute Nachricht: Bei einem Gespräch am Montagabend wollten Spitzenleute von BVG und S-Bahn ausloten, ob und wie das eine Unternehmen dem anderen helfen kann. Die schlechte Nachricht: So oder so ist kein Ende der Chaostage bei der S-Bahn in Sicht.

Von
  • Stefan Jacobs
  • Alexander Fröhlich

In Berlin kann man für wenig Geld viel Bus und U-Bahn fahren. Die Stadt rühmt sich, im weltweiten Vergleich des öffentlichen Personennahverkehrs weit vorn zu stehen. Und will die Preise erhöhen. Doch zuvor muss sie ihre Hausaufgaben erledigen.

Von Ulrich Zawatka-Gerlach

Der Vorschlag des Finanzsenators Ulrich Nußbaum, den Landeszuschuss für die Berliner Verkehrsbetriebe "deutlich zu erhöhen", stößt in den Regierungsfraktionen teilweise auf Zustimmung. Preiserhöhungen lehnen SPD und Linke jedoch ab.

Die hoch verschuldeten Berliner Verkehrsbetriebe brauchen nach Einschätzung von Finanzsenator Nußbaum einen höheren Landeszuschuss. Der BVG solle zugleich ein Zuwachs der Einnahmen über Tariferhöhungen zugestanden werden. Bei der S-Bahn gehen derweil die Chaos-Tage weiter.

Zum einen will die BVG zunächst weniger neue Trams anschaffen als ursprünglich geplant. Zum anderen sollen diese dann angeblich auch noch weniger Menschen befördern können als die alten. Der Fahrgastverband Igeb ist empört.

Von Klaus Kurpjuweit

In Bussen und Bahnen werden fast wöchentlich Fahrer angepöbelt, viele von ihnen angegriffen. Obwohl die Zahl – 2008 waren es 600 Übergriffe – in diesem Jahr leicht abgenommen haben soll, wollen Verdi und CDU härtere Strafen.

Von Hannes Heine

Busse, die brennen, S-Bahnen, deren Räder nicht halten: Fahrten im Berliner Nahverkehr können ganz schön aufregend sein. Das sollte sich wieder ändern. Denn der Fahrgast darf nicht zum Versuchskaninchen werden.

Von Klaus Kurpjuweit

Die drei in letzter Zeit ausgebrannten BVG-Busse stammen aus einer Lieferung. Dennoch will die BVG nicht alle Fahrzeuge dieser Serie - ursprünglich waren es 96 - aus dem Verkehr ziehen. Der Hersteller will von Auffälligkeiten nichts wissen.

Von Klaus Kurpjuweit

Die BVG hat jetzt die Weichen für den Kauf neuer Straßenbahnen gestellt. Der Wirtschaftsausschuss des Unternehmens empfiehlt dem Aufsichtsrat, zunächst 99 neue, Flexity Berlin genannte Fahrzeuge anzuschaffen, die vom Senat finanziert werden.

Die BVG-Zentrale in Mitte.

Die Parlamentarier luden Andreas Sturmowski wegen "schwerer Fehler" vor, der Finanzsenator schaltet Prüfer ein. Auch wegen des Umzugs in den Trias-Tower muss sich Sturmkowski verantworten.

Von Ulrich Zawatka-Gerlach

Zwei Jahre nach einem gewalttätigen Vorfall in einem Bus der Linie M 29 muss sich der Täter jetzt vor Gericht verantworten. Ein Deal rettet ihn vor einer Gefängnisstrafe.

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Der Rechnungshof rügt Angaben zum Umzug der Hauptverwaltung nach Mitte. So wollte die BVG jährlich rund zwei Millionen Euro sparen, doch bei der Umzugsplanung seien nicht alle Sachverhalte berücksichtigt werden, so die Behörde.

Von Klaus Kurpjuweit
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An der U-Bahn-Linie U 5 entstehen außergewöhnliche Stationen. Die Verlängerung der Strecke kostet 433 Millionen Euro. Bis 2017 sollen die Stationen in Betrieb gehen. Während der Bauphase müssen Fahrgäste mit Behinderungen im Verkehr rechnen.

Von Klaus Kurpjuweit

Geschlagen, angepöbelt oder angespuckt werden - das gehört für Berliner Busfahrer fast zum Alltag. Doch die Zahl der Attacken ging im vorigen Jahr von 554 auf 326 zurück.

Keine Ruhe bei der BVG: In der Nacht zum Donnerstag ist ein Busfahrer am S-Bahnhof Pankow ins Gesicht geschlagen worden. Der 60-Jährige konnte danach nicht weiterarbeiten. An anderer Stelle wurden bei mehreren Bussen die Scheiben eingeschlagen. Ein Fahrgast wurde verletzt.

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Am Donnerstag beginnt die Erneuerung der U-Bahnlinie 2. Auch die Gleise der Tram sind bis Herbst gesperrt. BVG-Kunden müssen auf Ersatzbusse und S-Bahn ausweichen, Autofahrer mit mehr Stau rechnen.

Von Werner Kurzlechner

Angriff auf BVG-Bus: Ein Mann hielt das Fahrzeug an einer Kreuzung in Mitte auf, bis Verstärkung kam. Dann ging die Randale los. Menschen wurden bei der nächtlicher Attacke nicht verletzt.

Nach dem Rat des SPD-Bundestagsabgeordneten Benneter, sein Parteifreund Wowereit solle das "Experiment" Rot-Rot in Berlin beenden und mit den Grünen koalieren, lehnt die Berliner SPD Neuwahlen ab. Gerhard Schröder habe dereinst schließlich auch mit nur einer Stimme Mehrheit regiert.

Von
  • Klaus Kurpjuweit
  • Christian Tretbar

Gewalttätigkeiten gegen Mitarbeiter der BVG müssen nach Ansicht der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi künftig schneller geahndet und als eigener Straftatbestand gewertet werden. Um das durchzusetzen, hat die Gewerkschaft am Wochenende eine entsprechende Kampagne mit Unterschriftenaktion gestartet.

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Ein lauter Knall hat am Samstagnachmittag in Mitte Aufregung verursacht: Ein BVG-Bus hatte Feuer gefangen - es kam zu einer Verpuffung. Dem Busfahrer gelang es, alle Fahrgäste rechtzeitig in Sicherheit zu bringen.

VERGANGENHEITDie Hochbahn durch Kreuzberg wird seit Jahren saniert. Sie war als erste Strecke der heutigen U-Bahn gebaut und 1902 eröffnet worden.

Anwohner der Kreuzberger Hochbahnstrecke sind genervt, weil die Züge in den Kurven extrem quietschen. Dabei fahren die U-Bahnen auf so genannten Flüstergleisen. Am Kottbusser Tor installiert die BVG deshalb eine Sprühanlage.

Von Klaus Kurpjuweit

Die BVG will die Arbeiten an der Verlängerung der U-Bahnlinie U 5 beschleunigen. Anlass sind die Vorbereitungen für das Humboldt-Forum: Beide Großprojekte sollen sich nicht nicht in die Quere kommen. Für die Fahrgäste hat das einen erfreulichen Nebeneffekt.

Von Klaus Kurpjuweit

Den BVG drohen Verluste in dreistelliger Millionenhöhe aus spekulativen Finanzgeschäften. Vermittelt wurden diese von der Bank JP Morgan, die nun ihren Schaden von den BVG einklagen will.

Ein Angriff auf einen Bus der Linie M 20 in Reinickendorf lief in der Nacht zu Montag glimpflich ab. Unbekannte beschädigten nur eine Seitenscheibe. Verletzt wurde niemand.

BVG zieht Bilanz

Die Berliner Verkehrsbetriebe bekommen einen neuen Vorstandschef: Der scheidende Bahnchef Hartmut Mehdorn folgt auf Andreas Sturmowski. Die BVG steigt zudem bei der S-Bahn ein.

Von Ulrich Zawatka-Gerlach

Ohne höhere Zuschüsse aus dem Landeshaushalt könne die BVG nicht dauerhaft über die Runden kommen, erklärt der Vorstand. Trotzdem beteuert Unternehmenschef Sturmowski: Wir sind kein Sanierungsfall.

Von Ulrich Zawatka-Gerlach
bvg

Trotz steigender Fahrpreise: Der Senat muss den Verkehrsbetrieben mit einer Millionensumme helfen und wirft dem Management Versagen vor. Auch der scheidende Finanzsenator und BVG-Aufsichtsratschef Thilo Sarrazin muss sich Kritik anhören.

Von Ulrich Zawatka-Gerlach
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