Die Dauerberieselung durch klassische Musik sollte unerwünschte Gäste aus den U-Bahnhöfen vergraulen. Doch hohe Auflagen zum Abspielen von Musik stoppen das Projekt zum Vertreiben von Drogendealern.
BVG
Über die steigenden Spritpreise wird sich vielerorts schwarz geärgert. BVG und S-Bahn jedoch freuen sich über schwarze Zahlen. Die Berliner lassen vermehrt ihre Autos stehen und steigen auf den öffentlichen Nahverkehr um.

Die BVG rüstet auf: Im September stellt Bombardier auf der Innotrans seine "Flexity Berlin"-Serie vor. Die modernen Straßenbahnen sollen geräumiger sowie behindertengerechter sein und die alten Tatra-Bahnen ersetzen.
Die BVG reagiert auf die Wünsche der Bürger. Ab Dezember sollen Busse und Bahnen auf einigen Linien häufiger fahren. Außerdem sollen schon ab Herbst sogenannte „Mobilitätshelfer“ eingesetzt werden und die Leistungen des Unternehmens werden jetzt erstmals kontrolliert.
Erneut wurden zwei Busse der BVG Ziel von Angriffen. In Reinickendorf wurde auf einen Bus geschossen und auch in Tegel wurde ein Fahrzeug von Unbekannten beschädigt.

Am Wochenende verlassen mehr als 1000 BVG-Mitarbeiter den Verwaltungssitz am Kleistpark. Durch den Umzug in das Trias-Gebäude in der Holzmarktstraße sollen Millionenbeträge gespart werden.

Die Berliner Verkehrsbetriebe sind bekannt für Sparmaßnahmen. Nun soll aufgestockt werden. Nach Kundenbeschwerden werden mehr Züge auf einigen Linien eingesetzt. Auch der Freizeitverkehr soll ausgebaut werden.
Wieder Gewalt im Berliner Nahverkehr: Ein Schwarzfahrer hat auf dem U-Bahnhof Jungfernheide einen BVG-Mitarbeiter mit einem Messer attackiert. Der Täter und seine Begleiter entkamen - die Kripo ermittelt.
Ein Bus der Nachtlinie N20 wird Ziel eines Angriffs. Der Fahrer steuert den Bus durch die Oranienburger Straße in Reinickendorf, als er einen lauten Knall hört, dann geht die Scheibe zu Bruch.

Busfahrervertreter Thomas Wiener dringt darauf, Beamte auch ohne Uniform gratis zu befördern. Im Interview erläutert der 40-Jährige seinen Vorschlag.

Der Vandalismus in Berlins Bussen, U- und S-Bahnen ist nach Einschätzung der deutschen Verkehrsunternehmen mit Abstand am schlimmsten. Fast neun Millionen Euro musste allein die BVG für die Beseitigung von Schmierereien und Reparaturen ausgeben.
Bei der BVG brauchen sie manchmal etwas länger, um zu begreifen, was den Nahverkehr besser macht. Das zeigt sich jetzt wieder im Konflikt um Freifahrscheine für Polizisten.
Berliner Kriminalbeamte fordern angesichts der jüngsten brutalen Attacken auf Busfahrer und Fahrgäste die Freifahrt für Polizisten in Zivil. Auch Justizbeamte könnten für mehr Sicherheit sorgen, wenn sie in Bussen und Zügen gratis mitfahren dürften. Doch die BVG lehnt dies bislang ab.

Mit dreijähriger Verspätung soll die Berliner U-Bahn-Linie 55 in Betrieb gehen, voraussichtlich noch vor Beginn der Leichtathletik-WM am 15. August 2009. Doch wie soll der Bahnhof unter dem Pariser Platz ausgestaltet werden? Senat und BVG sind uneins.
Die Gewalt bei Übergriffen auf Fahrgäste in Berlins öffentlichen Verkehrsmitteln nimmt zu. Die BVG setzt deshalb vermehrt Videoüberwachung ein. Laut Polizei eine wirksame Maßnahme.

Vor wenigen Jahren sollten die "Großen Gelben" von den Berliner Straßen verschwinden. Jetzt planen die Verkehrsbetriebe den Kauf weiterer 200 Fahrzeuge.
Die Serie von Angriffen auf Berliner Busfahrer reißt nicht ab: In der Linie M 46 in Schöneberg griff ein Passagier den Fahrer mit einem Nothammer an, weil der Bus eine Haltestelle ausgelassen hatte.
Die gewaltsamen Attacken auf das BVG-Personal reißen nicht ab: Wieder griff ein Fahrgast an, diesmal mit Reizgas. Ein anderer Fahrer wurde kurz zuvor mit einem Schlüsselbund attackiert. Binnen vier Tagen haben sich somit vier Angriffe auf Busfahrer der BVG ereignet.
2,30 Euro für einen Fahrschein? Nach den jüngsten Äußerungen von BVG-Chef Sturmowski weist Stadtentwicklungssenatorin Junge-Reyer Spekulationen um eine neue Preisrunde zurück.
In Berlin ist erneut ein Busfahrer von einem Fahrgast attackiert worden. Der BVG-Mitarbeiter hatte den Mann dazu aufgefordert, seinem Hund einen Maulkorb zu verpassen.
Der Einzelfahrschein für Fahrten mit Bahnen und Bussen soll 2009 deutlich teurer werden. Der Kauf einer Monatsfahrkarte lohnt sich allerdings erst nach mehr als 34 Fahrten.
Erneut ist ein Berliner Busfahrer Opfer eines Übergriffs von einem Passagier geworden, der keinen gültigen Fahrausweis vorzeigen konnte. Der BVG-Angestellte musste in eine Klinik eingeliefert werden, der Täter ist flüchtig.

Die Berliner Verkehrsbetriebe und die Bahn reduzieren mit Beginn der Sommerferien ihr Nahverkehrsangebot. Kunden müssen mit Einschränkungen vor allem im Berufsverkehr rechnen. Der Fahrgastverband Igeb kritisiert die späte Ankündigung des BVG-Fahrplanes.
Die Verkaufszahlen von Monatskarten schnellen seit Wochen in die Höhe. Der Zugewinn von Fahrgästen kommt nach den jüngsten Streiks überraschend. Ob der Kundenzuwachs der BVG mit den hohen Spritpreisen zusammenhängt, ist bislang nicht geklärt.
Die zum Weltkulturerbe gekürte Hufeisensiedlung in Britz wird auch in Zukunft auf keinem U-Bahn-Plan zu finden sein. Der U-Bahnhof Parchimer Allee liegt zwar mitten in der Siedlung, die Senatsververwaltung befürchtet jedoch bei einer Umbenennung Missverständnisse.

Derzeit wird die U 1 saniert, danach die U 2 – und auch in den kommenden Jahren gibt es Großbaustellen. Die Gesamtkosten der Wartungsarbeiten an den Viaduktstrecken belaufen sich auf 80 Millionen Euro.
Trotz Kritik des Rechnungshofes wird es bei der BVG weiter Freitickets und Rabatte für Ehepartner geben. Die Verkehrsbetriebe lassen sich so jährlich 4,5 Millionen Euro Einnahmen entgehen.
Erst rissen sie die Überwachungskamera von der Decke, dann entleerten die zwei 23-Jährigen einen Feuerlöscher. Ihre Untaten hielten sie mit einer Handykamera fest - das könnte den Möchtegern-Filmstars zum Verhängnis werden.
Tausende Fahrgäste durften am Mittwoch mit der U-Bahn schwarz fahren. Hintergrund war jedoch nicht eine Umsonst-Aktion, sondern ein Computerunfall, der sich bis in die Schweiz zurückverfolgen lässt.

Wieder wochenlange Sperrungen: Ab Freitag müssen Fahrgäste der U-Bahnlinie 1 auf Busse umsteigen. An diesem Wochenende ist Kreuzberg betroffen, ab Montag dann der gesamte westliche Teil der Strecke. Die Bauarbeiten dauern bis Oktober.
1000 Stellen sollen in diesem Jahr entstehen: 500 Verkehrsbegleiter sind bereits bei der BVG geplant. Auch in Schulstationen, Stadtteilzentren sowie für die Betreuung von Migranten sollen Langzeitarbeitslose eingesetzt werden.
Drei Jugendliche dürfen ein Jahr lang nicht mehr mit der Berliner S-Bahn fahren. Das Trio hatte Fahrgäste mit Schreckschusspistolen bedroht. Mit dieser Entscheidung betritt das Bahn-Unternehmen juristisches Neuland - vorerst ohne Nachahmer.
Ein 13-jähriger Schüler stieß einen fast gleichaltrigen Jugendlichen vor eine einfahrende Bahn. Das Opfer wurde vom Zug erfasst, überlebte aber leichtverletzt.
Ein erzürnter Radfahrer hatte Anfang der Woche einer Busfahrerin die Nase gebrochen, ein anderer Bus wurde mit einer Luftdruckwaffe beschossen. Dienstagabend kam es zu einem weiteren Übergriff: Unbekannte bewarfen einen Bus mit Flaschen und einem Keramiktopf.

Jeden Tag erlebt man Kurioses, Gefährliches oder Lustiges im BVG-Netz. Die U 7 soll die gefährlichste U-Bahn-Linie in Berlin sein - können Sie das bestätigen? Oder wurden Sie auch von Touristen in der U 2 verdrängt? Wie finden Sie unsere öffentlichen Verkehrsmittel?
Ein wütender Radfahrer schlug einer Busfahrerin mit der Faust ins Gesicht. Die Frau erlitt einen Nasenbeinbruch, der Täter konnte unerkannt entkommen. Stunden später wurde ein Bus in Reinickendorf beschossen.

Auf der Strecke zwischen Spandau und Rudow werden inzwischen die meisten Straftaten registriert. Damit hat die U-Bahn-Linie die U 8 abgelöst. Die Polizei sucht die Täter mit Videoaufnahmen.
Die Sommerzeit wird in Berlin mal wieder zur Bauzeit bei der BVG. Monatelang fallen die Züge auf der U1 aus. Es gibt Behinderungen – selbst für Autofahrer.
Am Dienstagmorgen ist ein Bus am Schlesischen Tor in Kreuzberg aus einem Luftgewehr beschossen worden. Verletzt wurde niemand. Die Täter konnten entkommen.

Der monatelange Tarifstreit bei den Berliner Verkehrsbetrieben BVG ist endgültig beigelegt: Drei Wochen nach der Einigung mit den Arbeitgebern haben die Gewerkschaftsmitglieder mehrheitlich für den Kompromiss gestimmt. Die Wahlbeteiligung war allerdings überraschend gering.