Finanzprüfer haben herausgefunden, dass für die Führungsetagen des Unternehmens zu viel Geld ausgegeben wird. Bei anderen öffentlichen Unternehmen sieht es nicht besser aus.
BVG
Nach mehrwöchigen Streiks einigten sich die Berliner Verkehrsbetriebe und der kommunale Arbeitgeberverband Anfang Mai auf eine Tariflösung. In dieser Woche findet eine Urabstimmung statt - erst wenn sie durchgeht, ist der Streik offiziell beendet.
Berliner, die auf Bus, Tram und U-Bahn angewiesen sind, sollen nach der Einigung im Tarifstreit der BVG nicht für höhere Löhne zahlen. Der neue Tarifvertrag bleibt ohne Folgen für die Fahrpreise - damit die BVG im europaweiten Vergleich weiterhin vorne mitspielt.
Mit dem Schrecken davon gekommen sind am Montag Nachmittag Fahrgäste der U5. Unbekannte warfen zwischen Biesdorf und Tierpark einen Stein durch die Seitenscheibe eines Waggons.
Den Berliner Verkehrsbetrieben sind durch die längsten Streiks in ihrer Geschichte mehrere Millionen Euro an Fahrgeldeinnahmen verloren gegangen. Die Preise für Tickets bleiben trotzdem stabil - denn an anderer Stelle hat das Landesunternehmen gespart.

Der Berliner Fahrgastverband IGEB spricht sich gegen eine Fan-Meile zur EM auf dem Alexanderplatz aus. Die Einschränkungen im Straßenbahnverkehr seien nicht hinnehmbar, außerdem könne die BVG weiteren Image-Schaden erleiden.
Der Streik bei der BVG ist seit Tagen vorbei, doch die Folgen bekommen Fahrgäste noch immer zu spüren: 100 Busse und viele U-Bahnwaggons müssen repariert werden.

Busse und Bahnen fahren wieder, jetzt weitet sich der Ausstand im öffentlichen Dienst aus. Jörn Hasselmann, Florian Höhne und Sigrid Kneist erklären, wo es die Berliner am meisten spüren.

Nach Ende des Streiks konnten zuerst nur rund 77 Prozent der Busse eingesetzt werden. SPD, Linke, Grüne und FDP sind sich einig, dass die erhöhten Kosten nicht über steigende Ticketpreise weitergegeben werden sollen.
Gewinner der wochenlangen Streitigkeiten bei der BVG ist der Berliner Senat, der nicht klein beigegeben hat - glücklicherweise, denn der Streik war nicht gerecht.

Auch nach der Beendigung des Streiks bei den Berliner Verkehrsbetrieben ist es am Montagmorgen weiter zu Problemen im Busverkehr gekommen. Es kann zu Verspätungen und Ausfällen kommen.

Kaum haben sich Verdi und das Land Berlin im Tarifkonflikt geeinigt, werden die Fahrgäste mit der Ankündigung zu möglichen Preiserhöhungen überrascht. Die SPD blockt ab: Die BVG-Kunden sollen nicht für die Tarifeinigung draufzahlen.
Nach der Tarifeinigung bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) sollten die Busse in der Hauptstadt von Montag an wieder fahren. Allerdings wird es zunächst noch zu "mehr oder weniger" Störungen kommen, bis sich der Betrieb wieder eingependelt hat, war von der Info-Hotline zu erfahren.
Trotz der Einigung im Tarifstreit zwischen BVG und Verdi zieht sich die reibungslose Wiederaufnahme des Busbetriebs noch bis Montag hin. Beide Parteien weisen sich gegenseitig die Schuld zu: Die BVG wirft Verdi vor, den vollen Einsatz der Busse hinauszuzögern. Verdi hingegen gibt an, zu viele Busse seien nicht einsatzbereit.

Der Tarifkonflikt bei den Berliner Verkehrsbetrieben ist nach wochenlangem Ringen beigelegt. Die Spitzen der Gewerkschaft Verdi, des Kommunalen Arbeitgeberverbands und der BVG einigten sich auf einen Kompromiss. Der Streik in den BVG-Werkstätten und der Busfahrer soll noch am Wochenende ausgesetzt werden.
In Deutschland stehen die Zeichen auf Streik: Zwar haben Post und Verdi ihren Tarifstreit mittlerweile beigelegt, dafür drohen neue Ausstände bei Busfahrern, Polizisten und Verwaltungen in Berlin. Auch die Beschäftigten im Einzelhandel könnten wieder streiken.
Der Senat sollte nicht nur ans Geld, sondern auch an die BVG-Kunden denken.
Verdi weitet den Streik erneut aus. Erst ab Donnerstag können private Busunternehmen einspringen.

Langsam wird es eng im Berliner Nahverkehr. Immer weniger Busse sind unterwegs, die Trams werden kürzer, U-Bahnen fahren "weitgehend". Eine Verbesserung der Streiklage ist nicht in Sicht, im Gegenteil. Fahrgäste müssen mit vermehrten Ausfällen rechnen.
Immer mehr Fahrzeuge die ausfallen und Busse, die verspätet die nächste Haltestelle erreichen: Der Streik in den Werkstätten der BVG macht sich vermehrt im Nahverkehr bemerkbar. Ein Ende ist nicht in Sicht.
Im Tarifstreit bei der BVG setzte die Gewerkschaft Verdi gestern die Warnstreiks in den meisten Werkstätten fort. Mit einem erneuten Streik bei Bussen und Bahnen müssen Fahrgäste zunächst nicht rechnen.
Die Baufirma Hochtief verlangt neben der vereinbarten Summe von 28 Millionen Euro noch weitere 22,5 Millionen für die Strecke zwischen Hauptbahnhof und Brandenburger Tor. Die BVG will die Mehrkosten für U 55 nicht zahlen.
Mehr Sicherheit für die Straßenbahn

1000 Mitarbeiter der Berliner Verkehrsbetriebe haben ihre Arbeit niedergelegt - mit ersten Folgen für den Nahverkehr, so Verdi. Die BVG hält dagegen und wirft der Gewerkschaft vor, vermeintliche Streikerfolge hochzuspielen. Verdi droht zudem mit einer weiteren Verschärfung.
Wie bereits bei der BVG bringt nun auch der Tarifkonflikt bei der Post ins öffentliche Bewusstsein, dass die Beschäftigten hier zwar nicht übermäßig gut bezahlt werden, aber doch mit einigen Privilegien ausgestattet sind.

Die ganze Nacht wurde verhandelt, ohne Ergebnis. Zwölf Stunden saßen Arbeitgeber und Arbeitnehmer der BVG am Tisch, gebracht hat es nichts – außer neuen Ärger für die Fahrgäste. Jetzt will die Gewerkschaft Verdi wieder streiken – unbefristet.
Keine Einigung in Sicht: Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) und die Gewerkschaft Verdi haben ihre Verhandlungen abgebrochen. Ab Sonntag kommt es zu erneuten Streiks. Der Fahrdienst ist jedoch vorerst nicht davon betroffen. Schuld für die geplatzten Verhandlungen gibt man vor allem Finanzsenator Sarrazin.
In den Tarifkonflikt bei der BVG ist gestern Abend wieder Bewegung gekommen. Nach Informationen des Tagesspiegel fand ab 20 Uhr ein erneutes Gespräch zwischen BVG, Finanzsenator Thilo Sarrazin (SPD) und Vertretern von Verdi statt.
16-Jährige in Wedding angefahren - BVG-Fahrer erlitt Schock und kam ebenfalls in eine Klinik. Die junge Frau soll die Straße bei grüner Ampel überquert haben.
Berliner Busfahrer leben weiterhin gefährlich. Am U-Bahnhof Wittenau haben zwei Männer einen BVG-Angestellten aus seinem Fahrzeug gezerrt und ihn mit Schlägen und Tritten traktiert. Die Polizei hat Ermittlungen gegen die unbekannten Täter eingeleitet.
Streikführer Bäsler hat alles falsch gemacht, was man falsch machen konnte. Ja, unsere Fahrgäste sind uns egal. Das ist das klare Signal der BVG-Mitarbeiter, die in Berlin ohne jegliche Vorwarnung die Straßenbahnen in den Betriebshöfen ließen.
Während sich die öffentlichen Bediensteten im Warnstreik befanden, entschlossen sich die Straßenbahner zu einem spontanen Ausstand. Eine Aktion, die den Betrieb und die Fahrgäste überrascht hat. Weitere spontane Arbeitsniederlegungen sind nicht ausgeschlossen.

Im Streit um höhere Löhne bei den Berliner Verkehrsbetrieben haben sich die Verhandlungspartner möglicherweise auf ein Paket einigen können, das auch für die Gewerkschaft Verdi akzeptabel ist. Doch die Streikgefahr ist noch nicht gebannt.

Legal, illegal, ganz egal? Wer ohne Fahrschein in der U-Bahn erwischt wird, lässt gerne auch die Mahnungen für das Nachentgelt verschwinden - im Mülleimer.
Auf Wunsch der Gewerkschaft sind die Gespräche um einen Tarifvertrag bei der BVG ausgesetzt worden - die Tarifkommission hat offenbar große Schwierigkeiten mit den Eckpunkten des geplanten Abschlusses. Wie es nun weitergeht, ist noch völlig unklar.

Im Tarifstreit zwischen BVG und den Gewerkschaften sollen die Eckpunkte einer Einigung bereits weitgehend festgezurrt sein. Für die Altbeschäftigten gäbe es dann deutlich weniger Geld als erhofft.

Nach dreitägiger Verhandlung gönnen sich BVG und Gewerkschaft eine Pause im Tarifkonflikt. Nun wollen sie erst am Montagabend wieder zusammenkommen - und sind "verhalten optimistisch".

Die Berliner müssen weiter mit Arbeitsniederlegungen im Nahverkehr rechnen. Es werde viel gerechnet, lässt die Gewerkschaft Verdi wissen. Die Mitarbeiter sind "unruhig", auch wenn die BVG bereit scheint, eine Menge Geld auszugeben.

Lorenz Maroldt zu den Tarifverhandlungen mit der BVG
Nachdem ein Jugendlicher in Reinickendorf leicht von einem Bus angefahren wird, geraten er und seine Begleiter mit Passanten in Streit und werden gewalttätig.