zum Hauptinhalt
Thema

BVG

Es wird gestreikt. Unbefristet. Als ob man das noch erwähnen müsste! Schon kapiert: Wenn die U-Bahn-Schächte verschlossen sind und die Busse nicht anrollen ist klar, dass da irgendwas im Busch ist.

Zwar hat die BVG mit hundert Bussen einen Ersatzverkehr organisiert, an den Haltestellen fehlen aber Informationen zu den Abfahrtszeiten. Das Problem: Die Mitarbeiter zum Aushängen von Fahrplänen streiken ebenfalls.

Von
  • Daniela Martens
  • Klaus Kurpjuweit

Keine Entspannung an der Streikfront: Heute beginnen auch Lehrer und Polizisten mit Arbeitsniederlegungen. Die BVG setzt ihren Streik fort. Unterdessen prüft die Verbraucherzentrale eine Musterklage für Zeitkarten-Inhaber.

Von
  • Sigrid Kneist
  • Klaus Kurpjuweit

Der Streik bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) hat den öffentlichen Nahverkehr weitgehend lahmgelegt. Trotz heftigen Schneetreibens gibt es im morgendlichen Berufsverkehr bislang keine größeren Behinderungen. Wegen des BVG-Ausstands bleiben Busse, U-Bahnen und Trams in den Depots. Nur die S-Bahn fährt noch.

Mit einem Phantombild wird nach dem Angreifer gefahndet, der vorigen Montag, kurz nach 7 Uhr, einen Busfahrer bewusstlos prügelte. Er sei etwa 30 Jahre alt, 1,80 Meter groß, habe kurze, mittelbraune bis braune Haare und eine sportliche, schlanke Figur.

Ein Mann wurde am Dienstagmorgen mit einem Messer angegriffen nachdem er im Bus einen Mann provoziert hatte. Er musste notoperiert werden. Es ist die fünfte Gewalttat innerhalb weniger Tage, die im öffentlichen Nahverkehr stattfand.

Die BVG-Gewaltwelle reißt nicht ab: Unbekannte Täter haben in der Nacht zu Dienstag bei Wurfattacken drei Busse der BVG schwer beschädigt. In allen Fällen sind nach Polizeiangaben die Täter flüchtig, Fahrer und Businsassen wurden nicht verletzt.

Auf Berlin kommen harte Tage zu. Der Arbeitskampf bei der BVG eskaliert, und auch in anderen öffentlichen Bereichen wird gestreikt. Die Müllmänner lassen schon heute die Tonnen stehen.

Die BVG reagiert jetzt auf die Überfallwelle auf Busfahrer und Fahrgäste in Berlin: Mitarbeiter der BVG sollen zusammen mit Polizisten auf Streife gehen. Dadurch würde das "subjektive Sicherheitsgefühl" erhöht.

Bus

Die Serie brutaler Gewalttaten im Nahverkehr reißt nicht ab. In der U-Bahn wurde ein Mann zusammengetreten, der Frauen gegen Pöbeleien beigestanden hatte. Er war nicht das einzige Opfer am Wochenende. Jetzt soll mehr Personal die Sicherheit bei der BVG verbessern.

Von
  • Jörn Hasselmann
  • Sandra Dassler

Die Attacken auf Busfahrer nehmen zu. 200 von ihnen sind im letzten Jahr zu Opfern ihrer Fahrgäste geworden. Bewaffen dürfen sich die BVG-Mitarbeiter aber nicht. Einge von ihnen tun es trotzdem - heimlich.

Von Klaus Kurpjuweit

Eine junge Frau wollte einen Weg über die Gleise abkürzen. Dabei wurde die 26-Jährige von einer Straßenbahn erfasst. Es ist bereits der zweite Unfall dieser Art binnen weniger Tage.

Von Jörn Hasselmann

Im Tarifkonflikt der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) kommt es erneut zu Warnstreiks. Die Große Tarifkommission entschied, die Arbeit am kommenden Mittwoch für zehn Stunden niederzulegen.

BVG

Der Gewerkschaft Verdi reicht das neue Angebot der Arbeitgeber nicht – jetzt drohen weitere Warnstreiks bei den Berliner Verkehrsbetrieben.

Von Sigrid Kneist
Sarazzin

Thilo Sarrazin, Berlins Finanzsenator, ist verärgert über die Haltung der Gewerkschaft Verdi im Tarifkonflikt bei der BVG. Er rechnet schon mal vor, was auf die Fahrgäste zukommt, wenn sich die Arbeitnehmer mit ihren Forderungen durchsetzen.

Im Tarifkonflikt bei der BVG zeichnet sich eine Zwischenlösung ab: Auch die Altbeschäftigten sollen mehr Geld erhalten. Damit sinkt auch die Gefahr eines weiteren Streiks – zumindest in den nächsten Tagen.

Von Klaus Kurpjuweit
BVG

Prügelnde Jugendliche in U- und S-Bahnen, brutale Attacken auf Busfahrer: Es scheint, als wäre der öffentliche Nahverkehr in der Hauptstadt eine ausgewiesene Gefahrenzone. Doch die Berliner bleiben gelassen.

BVG

Das Gehaltsniveau von Berliner Busfahrern im öffentlichen Dienst bewegt sich leicht unter den Verdiensten in anderen Städten und Bundesländern. Berliner Busfahrer verdienen bis zu 1878 Euro – die Bayern kommen auf 2300 Euro.

Von Carsten Brönstrup

Seit Mitternacht werden Busse, Straßen- und U-Bahnen bestreikt. Berliner aus dem Ostteil der Stadt, die kein Auto haben, sind am schwersten betroffen. Die Folgen des Warnstreiks bleiben damit an den Fahrgästen hängen - und nicht an den Arbeitgebern. Die Gewerkschaft schließt inzwischen auch unbefristete Streiks nicht mehr aus.

console.debug({ userId: "", verifiedBot: "false", botCategory: "" })