Nachdem ein Jugendlicher in Reinickendorf leicht von einem Bus angefahren wird, geraten er und seine Begleiter mit Passanten in Streit und werden gewalttätig.
BVG

Zwar sitzen die Tarifparteien wieder am Verhandlungstisch. Finanzsenator Sarrazin bereitet die Berliner aber schon mal auf höhere Ticketpreise vor, falls der Senat mehr Geld auf den Tisch legen muss.

Der Streik im Berliner Nahverkehr ist abgesagt - und das soll auch vorerst so bleiben. Bei den kommenden Verhandlungen sollen sich die Tarifpartner am Abschluss im öffentlichen Dienst orientieren.

Hoffen auf Sarrazin: Bei der BVG wird am Dienstag gestreikt - außer der Finanzsenator überrascht alle und legt am Abend noch ein verbessertes Angebot vor. Die Verkehrsbetriebe arbeiten unterdessen fieberhaft an einem Notfallfahrplan.

Ab 1. April gelten im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg neue Tarife - und die rufen den Fahrgastverband Igeb auf den Plan. Zwar hätten die Änderungen auch Vorteile, besonders Kunden mit Monatskarten würden aber benachteiligt.
In Mariendorf ist ein 46-jähriger Busfahrer Opfer eines Angriffs geworden. Diesmal war ein Fahrgast erbost, weil er mit seinem ungültigen Ticket nicht transportiert wurde.
Der harte Arbeitskampf der letzten Wochen spaltet die Belegschaft des Berliner Nahverkehrs. Insider berichten nun von Sabotageakten während der letzten Streiktage.
Die letzten Angebote im BVG-Tarifkonflikt hatte Verdi als inakzeptabel zurückgewiesen. Nun soll es zu einem Spitzengespräch unter der Führung von Finanzsenator Thilo Sarrazin kommen. Kommt es zu keiner Einigung droht ab Dienstag wieder Streik.
Bei Verdi ist im BVG-Streit alles möglich
RÜCKFAHRTENGeprüft wird derzeit, ob es bei Einzelfahrscheinen wieder Rück- und Rundfahrten innerhalb von zwei Stunden geben soll. Diese Regelung war im August 2004 abgeschafft worden.
Im Tarifkonflikt bei der BVG ist überraschend ein Spitzengespräch beim Finanzsenator vereinbart worden, mit dem ein weiterer Streik verhindert werden soll. Die von Verdi bereits für Dienstag angekündigte Fortsetzung des Streiks wird damit immer unwahrscheinlicher.
Bei Arbeitgebern und Arbeitnehmern der BVG herrscht geheimnisvolles Schweigen. Die Gespräche werden erst in der kommenden Woche fortgesetzt. Neue Streiks brauchen die Berliner aber vorerst nicht befürchten.
Bei der BVG gibt es vorerst keine weiteren Streiks. Die Gewerkschaft Verdi will erst noch einmal mit den Arbeitgebern verhandeln und hofft auf ein neues Angebot.
Die Tarife bei der BVG werden am 1. April erhöht. Aber eine alte Bekannte kehrt in das Fahrkartensortiment zurück: die Sammelkarte.
Gerd Nowakowski freut sich über die arbeitenden BVG-Mitarbeiter.
Die Handelskammer plädiert für eine Privatisierung der Berliner Verkehrsbetriebe. Aber nützt das auch Berlin? Ein Pro und Contra der Idee.
Der lange BVG-Streik hat viele Berliner genervt. Eine Privatisierung würde Ausstände verhindern, sagt die Handelskammer. Aber nützt das auch Berlin? Ein Pro & Contra.

Die Berliner können aufatmen: Der Streik der BVG ist seit Mitternacht vollständig beendet. Nachdem der Fahrbetrieb schon am Montag wieder aufgenommen wurde, kann nun auch in den Werkstätten wieder gearbeitet werden. Ab Dienstag soll es keinerlei Einschränkungen mehr geben.
Die Schulden der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) haben sich stark reduziert. In den vergangenen drei Jahren sogar fast um die Hälfte. Das Lohnangebot soll aber nicht aufgestockt werden.

Die BVG fährt wieder, aber jeder fünfte Bus fällt wegen fehlender Wartung aus. Der Verkehrsbetrieb manövriert sich bei den Berlinern weiter ins Abseits. Und die S-Bahn nutzt die Gunst der Stunde.
Zwei Wochen Stillstand durch Streik bei der BVG? So nicht, meint die Berliner Industrie- und Handelskammer. Sie will die leicht erpressbaren Verkehrsbetriebe am liebsten gleich auflösen und alle Aufträge neu ausschreiben.
Brutale Attacken auf Fahrgäste und BVG-Mitarbeiter - diese Vorfälle hatten sich in jüngster Zeit gehäuft. Jetzt wollen die Verkehrsbetriebe offenbar massiv in die Sicherheit investieren.

In den zwei Streikwochen haben sich viele Berliner an ein Leben ohne Nahverkehr gewöhnt. Die Bahnsteige füllen sich nur langsam wieder mit Fahrgästen.

Die Ticketpreise bei der BVG werden nicht steigen, wenn die Angestellten eine bessere Bezahlung durchsetzen, sagt die rot-rote Regierung. Der Senat droht der Gewerkschaft stattdessen mit Personalabbau. Am Mittwoch wird über neue Arbeitsniederlegungen entschieden.

Am Montag läuft bei der BVG wieder vieles nach Plan. Am Mittwoch will die Gewerkschaft entscheiden, wie es nun weitergehen soll.

Nach fast zwei Wochen Streik fahren U-Bahnen und Busse in der Hauptstadt wieder, obwohl sich die Streikfronten nicht geklärt haben. Der Arbeitskampf ist nur ausgesetzt - als "Signal des "guten Willens".
Die Berliner atmen erst einmal auf: ab Montag fahren wieder Busse, Straßenbahnen und U-Bahnen. Doch aufgepasst: so reibungslos wie vorher wird der Transport nicht gehen. Verdi will es spannend halten.
Christian van Lessen hat die BVG in bester Erinnerung behalten.

Jetzt reden sie wieder : Nach dem Abbruch der Gespräche hat die Gewerkschaft Verdi ihre Forderungen von zwölf auf neun Prozent gesenkt. Falls sich die Parteien einigen, wäre ein Streikende am Sonntag möglich.
Viele Notbusfahrer sind im Streikstress - und bleiben trotzdem gelassen
Klaus-Dietrich Schmitt, Chef der kleinen "Gewerkschaft Verwaltung und Verkehr" (GVV), erklärt, wie man einen richtig Arbeitskampf führt und warum seine Kollegen auch während des Streiks weiter arbeiten wollen.
Verdi demonstriert, das Abgeordnetenhaus debattiert: Das Ringen um ein Ende des Streiks bei der BVG dauert an. Auch die Friedenspflicht für Landesbehörden wurde gekündigt.

Im Tarifstreit bei den Berliner Verkehrsbetrieben gehen beide Seiten aufeinander zu - doch ausgestanden ist der Arbeitskampf noch nicht. Die Gespräche gehen am Donnerstag weiter, der Streik auch.
Seit acht Tagen bleiben Busse und Bahnen bei der BVG im Depot. Nur einige wenige halten Kurs – für die Fahrgäste sind sie die letzten Rettungsanker.
Ermittlungserfolg wie von selbst: Ein mutmaßlicher Täter stellte sich heute der Polizei. Wie dieser Gesinnungswandel zustande kam, blieb bislang unbekannt. Derweil ist der zweite mutmaßliche Täter weiterhin auf der Flucht.

Trotz der Einigung der Bahn mit der Lokführer-Gewerkschaft rollen die S-Bahnen in Berlin am Montag zunächst nur im Stundentakt. Im Laufe des Tages soll sich der Betrieb normalisieren.
Der Notfahrplan der S-Bahn ist am Montagmorgen auf jeden Fall gültig, trotz des abgewendeten Streiks. Wir zeigen, was wann wohin fährt.

Im U-Bahn-Haus an der U1 herrscht jetzt vollkommene Stille. Für die Bewohner ist das vor allem ungewohnt.
Rot-Rot kritisiert die Versorgungsmentalität bei der BVG. Der Senat erwartet kein rasches Ende des Ausstands.

Mindestens bis kommenden Freitag müssen die Berliner mit Streik rechnen. Verdi wirft dem Senat indes vor, sich nicht zu bewegen. Wenn kein neues Angebot vorgelegt wird, dann müssten die Berliner sogar über Ostern auf den Nahverkehr verzichten, so ein Verdi-Sprecher.