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Thema

Argentinien

Männer, Frauen, Ost, West – mit der WM-Euphorie fallen Zuschauerrekorde

Von
  • Markus Ehrenberg
  • Kurt Sagatz

Erinnert sich noch jemand daran, wie die Südamerikaner vor ein paar Jahren Sturm gelaufen sind gegen einen festen WM-Platz für Ozeanien? Das hätte ihr Kontingent reduziert, und dagegen haben sie gekämpft, bis hin zur Drohung, für 2006 ein Teilnehmerfeld von 36 Teams durchzusetzen.

Von Sven Goldmann

Tim Borowski hat sich als Einwechselspieler um den Erfolg der Nationalmannschaft verdient gemacht

Von Stefan Hermanns

Entgegen ersten Ankündigungen will die Fifa wegen der Tumulte nach dem Spiel Deutschland- Argentinien nun doch auch gegen einen deutschen Spieler ermitteln. Der entscheidende Tipp kam aus Italien.

Berlin - Auch die deutsche Fußball-Nationalmannschaft muss nach den Tumulten auf dem Rasen des Berliner Olympiastadions Konsequenzen fürchten. Im Viertelfinale der Fußball-WM gegen Argentinien, das die Deutschen am Freitagabend 5:3 nach Elfmeterschießen gewannen, war es nach dem Ende zu Handgreiflichkeiten gekommen.

Ist Lehmann jetzt der bessere Kahn? „Meine Frau sagt, ich sei ihr fremd, wenn ich Fußball spiele.

Von Michael Rosentritt

Nach dem Ausscheiden geht es schon um die Nachfolge von Trainer Pekerman

Von Armin Lehmann

Berlin - Frankreich und Portugal haben das Halbfinale der Fußball-Weltmeisterschaft erreicht, Weltmeister Brasilien und England sind im Viertelfinale ausgeschieden. Thierry Henry schoss die Franzosen in der 57.

La Nación (Argentinien): „Das Ausscheiden gegen Deutschland ist ungerecht und tut unglaublich weh. Pekermans Team hat mehr als der Rivale dafür getan, in die nächste Runde zu kommen.

Im Stadion hatte es fast niemand von 72 000 Zuschauern mitbekommen: Nach rund einer Stunde musste WM-Stadionsprecher Andreas Wenzel seine Arbeit vorzeitig beenden – nach scharfer Kritik der Fifa. Er hatte die Fans aufgerufen, die deutsche Mannschaft zu unterstützen, als die 0:1 gegen Argentinien zurück lag.

Wie sich Michael Ballack Eingang in die Heldengeschichte des deutschen Fußballs verschaffte

Von Stefan Hermanns

Der Sieg gegen Argentinien setzt eine Tradition fort: Die Deutschen sind große Könner, wenn es ans Elfmeterschießen geht

Von Stefan Hermanns

Bisher war er bei jedem Spiel der Argentinier dabei: Diego Armando Maradona. Gestern fehlte jedoch fehlte das Maskottchen auf der Tribüne.

Ein 350-Tonnen-Spezialkran hievte gestern eine Stahlkonstruktion auf das Dach des neuen Operationsgebäudes des Klinikums „Ernst von Bergmann“

Von Guido Berg

Fußball-Fieber in der Landeshauptstadt: F-I-N-A-L-E-Gesänge, hupende Autokorsos durch die Innenstadt, jubelnde Fans auf den Straßen – nach dem gestrigen Viertelfinalsieg der „Klinsmänner“ gegen Argentinien standen nicht nur die Fußball-Fans Kopf. Menschenmassen drängelten sich vor den Großbildleinwänden im Stadtgebiet, Restaurants mit Bildschirmen und Beamern waren schon seit Tagen ausgebucht, an Taxiständen wurde das Spiel im Radio verfolgt, die Straßenbahnen wurden zu Fanmeilen.

Mein Handy ist zugleich ein Radio, ein sehr komfortables dazu. Wenn ich auf „Auto-Speichern“ drücke, sucht es in zehn Sekunden automatisch nach allen Sendern, die es finden kann.

Von Kurt Sagatz

Deutschland gleicht Argentiniens Führung aus und siegt im Elfmeterschießen – im Halbfinale spielt Klinsmanns Team gegen Italien

Von Michael Rosentritt

Fridas Kinder, Diegos Enkel: Befeuert von Erfolgsgalerien und Großsammlern erobern Künstler aus Lateinamerika den Markt

Diese Weltmeisterschaft wird immer schöner - und die Berliner feiern immer ausgelassener Überall in der Stadt hupten Autofahrer, jubelten Fans – und der Ku‘damm wurde zur Fußgängerzone

In Berlin haben hunderttausende Fans überglücklich den Einzug der deutschen Nationalmannschaft ins Halbfinale der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 gefeiert.

Genau wie 1990 im Spiel gegen Italien fällt auf Argentinien wieder die undankbare Aufgabe zu, für das Ausscheiden des Gastgeberteams bei einer Fußball-WM zu sorgen. Aber „noblesse oblige“: Kann man von diesen talentierten und nach Erfolg strebenden Gauchos verlangen, dass sie aus Höflichkeit zurückstecken?

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