
Konzerte, DJ-Sets und Ansprachen im Netz – Gedenken, Demos und Kundgebungen auf der Straße. Der CSD im Corona-Jahr.

Konzerte, DJ-Sets und Ansprachen im Netz – Gedenken, Demos und Kundgebungen auf der Straße. Der CSD im Corona-Jahr.

Auch unter queeren Menschen gibt es Rassismus und Transfeindlichkeit. Wer das anspricht, muss mit aggressiven Reaktionen rechnen. Ein Plädoyer für mehr Empathie.

In der Pride-Saison schwenken Unternehmen und Parteien gern die Regenbogenfahne. Doch wenn sie eingerollt wird, ist es oft wieder vorbei mit dem LGBTI-Engagement. Ein Kommentar.
In Polen und in Russland geraten queere Menschen immer stärker unter Druck. Ein Drittel Polens hat sich zur „LGBTI-freien Zone“ erklärt, in Russland wird eine lesbische Künstlerin verfolgt.

Rufus Wainwright, Justus Köhncke - und ganz viele Berliner Vereine und Größen: Das ist das Programm des Online-CSD. Einige Demos wird es auch geben.

Parallel zum CSD findet der Dyke*March statt. Warum es eine stärkere Debatte über die Rechte von lesbischen Frauen geben muss, erklärt Dana Müller aus dem Orgateam.

In Berlin steigt die Zahl lesbenfeindlicher Übergriffe - wobei die Dunkelziffer höher liegen dürfte. Die Linke erwartet von der Polizei, Notrufe ernst zu nehmen.

Levan Akin erzählt in seinem Spielfilm „Als wir tanzten“ von zwei jungen Männern, die am Georgischen Nationalballett ihr Begehren füreinander entdecken.

Der Christopher-Street-Day feiert vor allem online - plant aber auch Aktionen auf der Straße. Wie soll das gehen? Ein Gespräch mit CSD-Vorständin Dana Wetzel.

In den Achtzigern leisteten auch Lesben und Schwule Widerstand gegen das DDR-Regime. Aktivist*innen wie Wolfgang Beyer vermissen eine umfangreiche Forschung dazu. Ein Gespräch.

Kurz vor dem CSD werben viele Unternehmen mit Regenbogenfarben, um divers zu wirken. Doch in der LBGTQI*-Community hält man das für reines Pinkwashing.

Der Marzahn Pride geht an diesem Samstag auf die Straße, nächste Woche der Dyke*March. Gleichzeitig läuft der CSD online - und mit Überraschungsdemo. Die Themen des Queerspiegel-Newsletters.

Boris Palmer outet ein Grünen-Mitglied auf Facebook als trans und äußert sich transfeindlich. Diese klagt nun gegen den Tübinger OB wegen Beleidigung.

Ein Werbespot mit einem schwulen Pärchen hat im öffentlichen polnischen Fernsehen keine Chance. Wie leben die Betroffenen in einem solchen Klima?

Yuval Topper-Erez war der erste trans Mann Israels, der ein Kind bekommen hat. Heute lebt er in Großbritannien und hat drei Kinder mit seinem Ehemann.

Arca zelebriert auf dem Avantgarde-Pop-Album „KiCk i“ eine unaufhörliche Metamorphose von Sounds und Körperbildern. Als Gast ist Björk dabei.

Er warnte vor einer „Homolobby“, sagte, „der ganze Genderdreck ist teuflisch und satanisch“. Jetzt droht dem Bremer Pastor Olaf Latzel ein Gerichtsverfahren.

Die beeindruckende Netflix-Dokumentation „Disclosure“ zeigt wie sich die Repräsentation von trans Themen in Filmen und Serien verändert hat.

Warum die Krise für die queere Szene besonders bedrohlich ist – und wie sie gegensteuert. Ein Essay zum Christopher Street Day.

Weltweit fallen viele CSDs wegen der Coronapandemie aus. Am Samstag soll es dafür einen weltweit übertragenen Global Pride im Netz geben.

Menschenrechtsverletzungen aufgrund von sexueller Orientierung können in Deutschland ein Asylgrund sein. Aber in der Praxis ist es für Schwarze lesbische Geflüchtete schwer, anerkannt zu werden.

Das Schwule Museum will sein Domizil in der Lützowstraße verlassen. Am liebsten würde man nach Kreuzberg ziehen.
Die Modeindustrie will zeigen, wie offen sie gegenüber der queeren Community ist. So lässt etwa ein italienisches Label seine Regenbogen-Kollektion von trans Model Harlow Monroe präsentieren.

Schwule und bisexuelle Männer dürfen nur Blutspenden, wenn sie zwölf Monate keinen Sex haben. Lebensfremd, sagt Lucas Hawrylak - und will mit einer Petition das Ende des Verbots erreichen.

Der RBB startet die dritte Ausgabe seiner Spielfilm-Reihe "RBB queer". Mit dabei sind starke Coming-of-Age-Filme wie "Siebzehn", "Beach Rats" oder "Rafiki".

Das Schwule Museum sucht ein neues Domizil, und ein Berliner Aktivist will das Blutspendeverbot für queere Männer stoppen: Das sind die Themen des Queerspiegel-Newsletters.

2017 zeigte die queere Aktivistin Sarah Hegazi bei bei einem Konzert in Kairo Unterstützung für einen schwulen Sänger. Jetzt ist sie gestorben.

Ein neuer CSD soll am 27. Juni durch Berlin führen. Mit-Organisator Nasser El-Ahmad über Pride in Coronazeiten und die Black-Lives-Matter-Demo.

Erneut äußert sich die britische Schriftstellerin J.K. Rowling zu Genderfragen – Fans reagieren empört. Ein Blick auf die Argumente ihrer Kritiker*innen.

Die Antidiskriminierungsstelle macht auf zahlreiche Fälle aufmerksam, wo Menschen wegen ihrer sexuellen oder geschlechtlichen Identität diskriminiert werden - auch im Gesundheitswesen.

Die Grünen wollen endlich das 40 Jahre alte Transsexuellengesetz abschaffen - und ein neues Selbsbestimmungsrecht einführen.

Als 29. Land der Erde hat Costa Rica die Ehe für alle eingeführt. Eine Minute nach Inkrafttreten des Gesetzes heiratete ein Frauenpaar.

Die Berliner Buchläden "Geistesblüten" und "Prinz Eisenherz" haben sich auf die neue Situation eingestellt. Mit erweitertem Service und Onlineangeboten.

Viktor Orbán setzt seine minderheitenfeindliche Politik fort. Ab jetzt kann der nach der Geburt im Personenregister vermerkte Geschlechtseintrag in Ungarn nicht mehr geändert werden

Der Berliner Verein "Liebe wen Du willst" unterstützt Opfer LGBTI-feindlicher Gewalt und arbeitet mit Polizei und Staatsanwaltschaft zusammen. Ein Gespräch mit dem Gründer Steve Hildebrandt.

Joko und Klaas kooperierten für ihr Männerwelten-Video mit Terre des Femmes. Doch an der Gruppe gibt es Kritik: Sie vertrete transfeindliche Ansichten.

Der Eurovision Song Contest ist fest in der queeren Gemeinde verankert. DJ Didi Disco (SchwuZ) hat seine queeren Eurovision-Hits zusammengestellt. Auch als Spotify-Playlist auf dem Tagesspiegel-Account.

Conchita Wurst versus Barbara Schöneberger: Am Sonnabend buhlen beide um die Fans des abgesagten ESC in Rotterdam, Spektakel inklusive.

"Schwuchtel" ist ein gängiges Schimpfwort unter Jugendlichen. Doch im Unterricht wird das Thema sexuelle Vielfalt noch immer kaum behandelt, zeigt eine Studie.

Eine neue Studie zeigt: Europaweit können viele Menschen ihre sexuelle und geschlechtliche Identität nicht offen leben - das gilt auch für Deutschland.

Die Serie „Hollywood“ erzählt von einer Gruppe junger Talente, die in den Vierzigern an einem ambitionierten Filmprojekt arbeitet. Auf kurzweilige Weise werden dabei Fakten und Fiktion vermischt.

Selbst wenn Menschen ihr Pronomen frei wählen, bleibt das Geschlecht immer dessen Bezugsrahmen. Ist es möglich aus diesem Gefängnis auszubrechen? Ein Essay.

Der Umgang mit der Aidskrise könnte ein Vorbild in der Coronakrise sein. Damals setzte man auf Prävention und Aufklärung - und bezog Risikogruppen ein.

Viele queere Initiativen sind wie die Zivilgesellschaft insgesamt von der Coronakrise betroffen. Auch dafür braucht es einen Rettungsschirm. Ein Gastbeitrag.

Der Bundestag hat das Gesetz gegen Konversionstherapien beschlossen. Doch Verbände und Teile der Opposition befürchten, dass es nicht allen hilft.

In Uganda werden Homosexuelle verfolgt - jetzt offenbar auch unter dem Deckmantel von Covid-19-Schutzmaßnahmen, wie queere Gruppen berichten.

Aufgrund massiver Anzeigenrückgänge und der Schließung vieler Auslagestellen ist das queere Magazin "Siegessäule" in der Krise. Eine Spendenkampagne macht Hoffnung.

Die Drag-Künstler*in Olympia Bukkakis wurde während des Lockdowns in Neukölln niedergeschlagen. Die Gefahr von queerfeindlichen Übergriffen steige, meint sie.
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