
Pro Homo-Ehe und Busenfreiheit: Die französische Musikerin Soko gab im Berliner Gretchen ein prima Düster-Pop-Konzert.

Pro Homo-Ehe und Busenfreiheit: Die französische Musikerin Soko gab im Berliner Gretchen ein prima Düster-Pop-Konzert.

In der Polizeistatistik werden homophob motivierte Straftaten nicht einzeln erfasst. Volker Beck, innenpolitischer Sprecher der Grünen-Fraktion, fordert jetzt eine Änderung. Auch das neue Gesetz zur Hasskriminalität geht ihm nicht weit genug.

In Russland versucht die Regierungspartei "Einiges Russland" mit einer Flagge der Heterosexuellen die traditionelle Familie zu stärken und der Regenbogenfahne etwas entgegenzusetzen.

CDU-Politiker führen die Eingetragene Lebenspartnerschaft ins Feld, um die Ehe für alle zu bekämpfen. Das ist unredlich: Das Gesetz, das sie jetzt loben, sabotierte die Union, wo immer es ging. Ein Kommentar.

"Hetero-like" als Güte-Siegel: Der vermeintlich normale, heterosexuelle Mann ist auch für viele Schwule ein Idealbild. Dagegen lehnen sie Tunten vehement ab. Was steckt hinter dieser Abgrenzung?

Transphober Übergriff in einem Café in der Kaiser-Wilhelm-Straße: Ein transsexuelles Paar wurde Dienstagnachmittag von einem heterosexuellen Paar erst beleidigt, dann mit heißem Kaffee übergossen.

Auf dem Brief der "Ehe für alle"-Gegner in der Berliner CDU liegt kein Segen: Nachdem sich einer der 17 Unterzeichner zuvor für ein Pro ausgesprochen hatte, enthält das Schreiben nun auch eine falsche Information.

Die fast obsessive Beschwörung, dass nur die Verbindung zwischen einer Frau und einem Mann, aus der Kinder hervorgehen, eine "richtige" Familie sei, würdigt Homo- wie Heterosexuelle herab. Ein offener Brief von FU-Professorin Doris Kolesch an die Berliner CDU.

Zur Verpartnerung mit seinem Mann bekam er von der CDU den schönsten Hochzeitsstrauß: Stefan Evers, CDU-Vize im Abgeordnetenhaus, erklärt, warum seine Partei bei der Ehe für alle weiter ist als viele denken - und widerspricht Gegnern in der Union.

Vor dem Bundeskanzleramt haben heute Spitzenpolitiker von SPD, Grüne, FDP und Die Linke für die Öffnung der Ehe für alle demonstriert

Christine Wagner ist lesbisch, Gianni Bettucci schwul. Zusammen haben sie ein Kind. Co-Parenting verändert unsere Vorstellung von Familie - das könnte auch ein Modell für Heterosexuelle sein.

Mit einem Flyer kontern CDU-Mitglieder den offenen Brief ihrer Parteifreunde, die die Ehe für alle ablehnen. Ein Abgeordneter warb allerdings für und gegen die Ehe für alle – aus Versehen.

Ein Brief dagegen, ein anderer dafür. Die Berliner CDU führt eine Debatte zur Ehe für alle. Man kann ahnen, wie es ausgeht. Ein Kommentar

Unfreiwillige Unterstützung der Schwulen- und Lesbenbewegung in Istanbul: Als die Polizei die Gay Pride am Sonntag gewaltsam auflöste, hinterließen die Wasserwerfer Regenbogen - und diese werden in den Sozialen Netzwerken wohl immer bleiben.

In der Berliner CDU werben einflussreiche Gegner der Ehe für alle unter den Mitgliedern für ihre Position – die USA oder Irland seien kein Vorbild, schreiben sie in einem offenen Brief. Die Befürworter wollen dagegenhalten.

Um Emanzipation und Selbsthass unter LGBTIs geht es in einer von Studierenden organisierten Vortragsreihe an der Humboldt-Universität. Dort findet demnächst auch eine "sommerlich schrullige" Tuntenshow statt.

Die "Gay Pride" in Istanbul ist jedes Jahr ein buntes, friedliches Fest. Diesmal geht die Polizei mit Tränengas und Wasserwerfern gegen Teilnehmer vor - angeblich, weil der Marsch in den Ramadan fällt.

Anthony Kennedy gab den Ausschlag bei der Supreme Court-Entscheidung für die gleichgeschlechtliche Ehe. Seine Urteilsbegründung fällt ungewöhnlich poetisch aus: „Keine Bindung ist so tief wie die Ehe“. Ein Porträt.

Kunterbuntes Treiben in Berlin: Die Parade zum Christopher Street Day (CSD) zog als Demonstration für die Rechte Homosexueller und Transgender vom Ku'damm zum Brandenburger Tor. Unter die Kostüme mischten sich klare politische Botschaften.

In den Tagen rund um den CSD ist sie in Berlin überall zu sehen: Die Regenbogenfahne. Doch wofür stehen die Farben eigentlich, und was unterscheidet sie von der Pace-Fahne? Eine kleine Flaggenkunde.

In den USA können Schwule und Lesben nun heiraten. Damit stehen die Amerikaner an der Spitze des Fortschritts - in Deutschland dagegen fehlt es in der Debatte an Mitgefühl. Ein Kommentar.

Zwei Männer Hand in Hand, so könnte die neue Ampel aussehen. Die Lichtenberger BVV hat gefordert, solche Lichtzeichen für mehr Toleranz einzuführen, doch der Senat sieht dafür "keine Notwendigkeit"

Der kleine CSD will auch in diesem Jahr wieder Themen auf die Straße bringen, die auf dem großen CSD nach Ansicht der Kreuzberger Demonstranten keinen Platz bekommen. Um die politische Note hervorzuheben, gibt es auch in diesem Jahr wieder kein Straßenfest.

Von A wie Alarmstimmung über SCH wie Schrill bis Z wie Zu Fuß: Der Queerspiegel bringt alles, was man zum Christopher Street Day in Berlin wissen sollte. Und noch ein bisschen mehr.

Das Deutsche Historische Museum und das Schwule Museum Berlin zeichnen mit der Ausstellung „Homosexualität_en“ ein vielfältiges, spannendes Bild der queeren Kultur- und Emanzipationsgeschichte.

Kirche und queer: Geht das zusammen? Ja, sagt der evangelische Pfarrer Carsten Bolz und lädt zum CSD-Gottesdienst in die Gedächtniskirche.

Der Wirtschaftsminister verzichtet auf den Fahnenmast und hängt die Regenbogenfahne einfach aus dem Fenster. Die Linken fordern vom Bundestagspräsidenten eine Regenbogenfahne auf dem Reichstag.

Die Berliner CDU fragt ihre Mitglieder, ist an ihr Votum aber nicht gebunden. Wegen des Poststreiks dauert das Verfahren länger. Klaus Wowereit diskutierte über das Grundrecht auf Gleichstellung im BKA-Theater.

In Sachen Öffnung der Ehe kennt die Berliner CDU weder Ja noch Nein. Für die Mitglieder gibt es eine „fünfteilige Abstimmungsskala“. Ob man die Frage nach dem Bund fürs Leben mit „vielleicht“ beantworten kann? Ein Kommentar.

Der CSD Berlin ist wieder vereint, die Route klassisch, neben den mehr als 50 Wagen laufen erstmals Fußgruppen an der Spitze des Zuges. Nur der Besuch der Queen bereitet Kopfzerbrechen.

"Für Deine Kostüme übernehme ich auch Dein Amt": Der Queerspiegel hat fünf Berliner Drag Queens um ein Grußwort an die königliche Kollegin von der Insel gebeten. Hier ihre Botschaften an Elizabeth II.

Ihr Vater ist als Homosexueller von den Nazis ins KZ gesteckt worden. Zu seinen Lebzeiten hat Petra Hörig es nie erfahren. Heute versteht sie, dass sich sein Trauma auf sie und ihre Brüder übertragen hat.

Knapp 400 Fußballer nahmen an der schwul-lesbischen Fußball-EM in Hamburg teil. Doch nicht alle Mannschaften haben die gleichen Voraussetzungen.

Noch hat die Berliner CDU sich nicht zur Ehe für alle positioniert. Erst will sie ihre Mitglieder befragen. Die Zeit dafür ist knapp.

Schwuler Biker und Gewichtheber, schreibender Neurologe, Bestsellerautor: Oliver Sacks erzählt in "On The Move" aus seinem bewegten Leben.

Bei Jurassica Parkas "Popkicker"-Party im SchwuZ herrscht an der Tischtennisplatte freundliche Stimmung. Ein sportlicher Selbstversuch.

Im Bundesrat hat eine Mehrheit der Länder für die Gleichbehandlung von homosexuellen Paaren votiert. Wie angekündigt enthielt sich Berlins Regierender Michael Müller bei der Abstimmung.

Wenn der Bundesrat am Freitag über die Ehe für alle abstimmt, wird Berlin sich enthalten. Michael Müller kritisiert dafür den Koalitionspartner, die Opposition applaudiert dagegen dem Regierenden Bürgermeister.

CDU-Politiker Stefan Evers ist für die Öffnung der Ehe. Trotzdem begrüßt er, dass Berlin im Bundesrat nicht dafür stimmt. Im Queerspiegel, dem LGBTI-Blog des Tagesspiegels, erklärt er warum.

Thomas Hitzlsperger ist froh, dass er seine Homosexualität öffentlich gemacht hat. Bis ein aktiver schwuler Fußballer aber öffentlich darüber spricht, wird wohl noch eine Weile dauern. Viele haben immer noch Angst vor Anfeindungen.

Sie hat nicht gezappelt: Im Streit des Berliner Senats um die Homo-Ehe hat die CDU einen kleinen Erfolg erzielt. Ein Kommentar

Cornelia Seibeld ist stellvertretende Vorsitzende der CDU-Fraktion im Abgeordnetenhaus von Berlin. Im ihrem Gastbeitrag plädiert sie für eine längere Debatte über die "Ehe für alle" und spricht über die Adoption für alle.
Im Streit um die „Ehe für Alle“ bleibt unklar, ob sich Berlin am Freitag im Bundesrat der Stimme enthält. Aber die CDU reagiert gelassen auf die SPD-Offensive.

Die Ministerpräsidenten, die den geplanten Bundesratsbeschluss zur "Ehe für alle" unterstützen, sollten gemeinsam vor einer Regenbogenflagge in Berlin aufs Foto. Dumm nur, dass gar nicht alle Zeit hatten - und der Termin bereits angekündigt war.

„Hauptstadt der Positiven“ nennen manche Berlin: Nirgends werden HIV-Patienten besser versorgt. Zunehmend zieht das „Schöneberger Modell“ Infizierte aus anderen Teilen der Welt an. Die Geschichte eines Flüchtlings.

Der Infektiologe Keikawus Arastéh fordert einen runden Tisch zur medizinischen Versorgung von Flüchtlingen - und spricht über die Behandlung von HIV.

Homo-Ehe - schon das Wort entlarvt die peinliche Debatte. Als schwuler Mann kann ich in Deutschland zwar gut leben. Aber ich erwarte auch Respekt: für mein Lieben und Leben, schreibt Reinhold Robbe, ehemals Wehrbeauftragter, in einem Essay für den Tagesspiegel.

Die Berliner Opposition aus Grünen, Linken und Piraten drängt den Regierenden Bürgermeister Michael Müller, im Bundesrat trotz Blockade der CDU mit Ja für die Homo-Ehe zu stimmen. Sonst droht in der Länderkammer die Enthaltung Berlins.
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