FLUTDEBATTE IM BUNDESTAG
Sachsen-Anhalt
Massen-Gentest in Sachsen soll Spur zu Mädchendoppelmord von 1994 bringen
Die Direktorin der Quedlinburger Lyonel Feininger-Galerie, Ingrid Wernecke, kann seit dem Wochenende aufatmen. Sachsen- Anhalts Kulturstaatsminister Wolfgang Böhm sprach sich bei einem Treffen mit Vertretern des Landkreises, der Kommune und des Museumsverbands Sachsen-Anhalt für den Erhalt der Feininger-Galerie aus.
Berlin (ce). Die unionsgeführten Bundesländer bezweifeln, dass Deutschland in diesem Jahr unter dem EU-Defizit-Kriterium von drei Prozent bleiben wird.
Nach dem Hochwasser ziehen die neuen Länder Bilanz: Die Schäden gehen in die Milliarden, der Wiederaufbau wird Jahre dauern.
Diakonie sammelt Geld, nur Private nehmen Sachspenden
Arbeitsämter in den Hochwasserregionen registrieren bisher keine nennenswerten Stellenkürzungen
Auf 242 Millionen Euro beziffert die Regierung vorläufig die Kosten der Flut. Eine Summe, die selbst Innenminister Schönbohm anzweifelt
Meteorologen warnen vor neuen Unwettern in Deutschland
Robert Ide über die fällige Umwidmung eines Förderprogramms Das Wasser fließt langsam ab. In Sachsen und Sachsen-Anhalt laufen die Aufräumarbeiten nach der großen Flut.
Niemand hat die freiwilligen Helfer beim Kampf gegen das Hochwasser gezählt. Aber die Fernsehbilder von den katastrophalen Schäden der Flut in Sachsen und Sachsen-Anhalt hatten an den Brandenburger Abschnitten eine unglaubliche Wirkung.
Sechs Gründe, warum bei Mühlberg und in der Prignitz die Deiche hielten, während ringsherum Dörfer versanken
Parteigründer erwartet bei Bundestagswahl mehr als fünf Prozent
Allein in Sachsen beklagt der Landesbauernverband durch das Hochwasser Schäden von mehr als 200 Millionen Euro. In Sachsen-Anhalt wird von der Staatskanzlei in Magdeburg die Belastung auf 37 Millionen Euro geschätzt, Brandenburg spricht von 32 Millionen.
Die Bewohner der Hochwassergebiete atmen auf – doch noch immer droht Gefahr durch schwache Deiche
Von Hans Monath Ist es zynisch gegenüber den Flutopfern in Sachsen, Sachsen-Anhalt oder Bayern, wenn man dem Kampf gegen die Folgen der Hochwasser-Katastrophe etwas Positives abgewinnt? Zumindest sind viele Deutsche stolz und glücklich über die sozialen Werte und Antriebe, die in den freiwilligen Spenden- und Hilfsleistungen von tausenden Menschen nun deutlich werden.
In Grimma und Glashütte haben die Fluten ganze Häuser mit sich gerissen, und nicht nur dort haben sie auch Bauten zurückgelassen, die nach dem Abfließen des Hochwassers so einsturzgefährdet waren, dass ihnen nicht mehr mit dem Wischlappen, sondern nur noch mit der Abrissbirne zu helfen war. Tausende von Menschen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg haben innerhalb weniger Tage nicht nur ihr Zuhause verloren, sondern teils auch ihre gesamte Existenz.
Ihre Themen sind wieder aktuell – doch die Grünen stagnieren in den Umfragen
Lenzen. Im Hochwassergebiet an der Elbe und an der unteren Havel sollen die Menschen einen Kontakt mit der grün-braunen Brühe vermeiden oder sich entsprechend schützen.
Böse Gerüchte über absichtliche Deichsprengungen
Das Hochwasser zeigt: Die Flüsse brauchen mehr Platz. Doch es fällt schwer, Häuser und Ackerflächen aufzugeben
Böse Gerüchte über absichtliche Deichsprengungen vergiften die Atmosphäre
Um den Pegel der Elbe zu senken, werden die Havel-Niederungen geflutet. Die Anwohner klagen: Wir wurden nicht informiert
Von Michael Mara und Thorsten Metzner Potsdam. Trotz Widerstandes bei den Betroffenen werden Teile des Havellandes zur Entlastung der Situation an der Elbe überflutet.
Längere Fahrzeiten müssen durch Umwege einkalkuliert werden/Streckensperrungen werden teilweise lange dauern
Berlin (ce). Ostdeutsche SPD-Spitzenpolitiker haben die Pläne der Hartz-Kommission zur Reform der Arbeitsmarktpolitik begrüßt.
Zu Spenden für den Wiederaufbau der durch die große Flut beschädigten Kulturgüter in Sachsen und Sachsen-Anhalt haben der Deutsche Kulturrat, der Deutsche Museumsbund und die Kulturstiftung des Bundes aufgerufen. Die Kulturstiftung selbst stellte aus ihrem Etat bereits zwei Millionen Euro als Soforthilfe zur Verfügung, vom Bund kommen weitere drei Millionen Euro hinzu.
In Sachsen-Anhalt soll die Elbe an zwei Stellen ausgebaut werden. Oberhalb Magdeburgs soll der Fluss um 20 Zentimeter tiefer werden, damit er auch bei Niedrigwasser eine Fahrrinne von 1,60 Metern aufweist.
Dammbrüche in Sachsen-Anhalt entlasten Brandenburg nicht / Tornados erfassen Deichzustand / Kabinett tagt heute in Wittenberge
Ein grüner und ein konservativer Landwirtschaftsexperte streiten über die bessere Agrarpolitik
Bundesinnenminister Schily kündigt weitere Hubschrauber an
Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck hat das Treffen der vom Hochwasser betroffenen Ministerpräsidenten der Länder Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Bayern auf dem Leipziger Flughafen am Sonnabend als CDU- und als Wahlkampfveranstaltung kritisiert. Er kommentierte das Treffen mit den Worten: „Von einer Veranstaltung der Länder ist mir nichts bekannt, es kann sich nur um eine CDU-Veranstaltung handeln.
20 000 Menschen sollen Magdeburg verlassen – aber die Einwohner glauben nicht an ein zweites Dresden
Hochwasser nun auch in Sachsen-Anhalt: Ist nach dem Dammbruch bei Bitterfeld der Chemiepark in Gefahr?
Vom gegenwärtigen Jahrhundert-Hochwasser sind in Deutschland 24 Landkreise und kreisfreie Städte betroffen. Sachsen-Anhalt: Stadt Dessau (82700 Einwohner), Landkreis Bitterfeld (114000), Stadt Bitterfeld (16800).
„Zugewinngemeinschaft“: Die fünfte Werkleitz-Biennale vereint Kunst und Film
Vorteile für neue Unternehmen im Osten / Streit um Atomkraft
Von Matthias Meisner Wolfgang Eckert hat Sprechstunde – aber nur für seine Patienten. In Sachen Schill-Partei mag der Rostocker Mediziner, der schon als Spitzenkandidat für die Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern nominiert war, nichts mehr sagen.
Die Orkanböen erreichten am Wannsee ein Tempo von 152 Stundenkilometern und richteten Millionenschäden an. In weiten Teilen Deutschlands wurden Tausende Bäume umgeknickt.