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Thema

Sexualisierte Gewalt

Im Kachelmann-Prozess hat die Verteidigung Aussagen eines Rechtsmediziners angegriffen. Dieser verteidigte sein Gutachten und schilderte eigene Experimente "jenseits der Schmerzgrenze". Am Nachmittag trat Alice Schwarzer als Zeugin auf.

Von Jost Müller-Neuhof

Vor einem Londoner Gericht streitet Wikileaks-Gründer Julian Assange gegen seine Auslieferung. Die Entscheidung wurde vertagt. Am Freitag soll die Anhörung fortgesetzt werden.

Von Matthias Thibaut
„Es gibt zu viele Frauen, die sich immer schuldig fühlen.“ Die Computer-Hackerin Lisbeth (Noomi Rapace) steht im Mittelpunkt der „Millenium“-Trilogie von Stieg Larsson.

Noomi Rapace verkörpert einen starken Frauentypus. Nun soll die schwedische Schauspielerin als Nachfolgerin von Sigourney Weaver Aliens jagen.

Von Katrin Hillgruber

Assange bittet Australien um Rückholung in seine HeimatSydney - Wikileaks-Gründer Julian Assange hat die australische Premierministerin Julia Gillard aufgefordert, ihn in sein Heimatland zurückzuholen. Er und seine Mitstreiter seien in Großbritannien Todesdrohungen ausgesetzt, sagte er in einer Videobotschaft, die die australische Tageszeitung „Sydney Morning Herald“ auf ihrer Internetseite veröffentlichte.

In der deutschen Auseinandersetzung mit dem Islam scheint es nie ruhiges Nachdenken, sondern immer nur Pawlowsche Reflexe zu geben. Das Beispiel dieser Woche: Eine Mitarbeiterin des Bürgeramts Frankfurt am Main will künftig unterm Ganzkörperschleier ihren Dienst tun.

Von Andrea Dernbach

Dramatisches Regiedebüt: „Picco“ – Philip Kochs Thriller aus dem Jugendgefängnis

Von Nik Afanasjew

Wikileaks gehört nun zum erlauchten Kreis der Kandidaten für den Friedensnobelpreis. Das Enthüllungsportal ist als "wichtiger Beitrag zu Meinungsfreiheit und Transparenz" offiziell nominiert. Die Osloer Juroren entscheidet im Oktober unter gut 200 Anwärtern.

Klare Worte. Matthias Katsch (47), Absolvent des Canisius-Kollegs, studierte unter anderem Politikwissenschaft und Theologie. Er arbeitet als Managementtrainer.

An der Diktatur des Kirchenstaats und der rigiden Sexualmoral hat die öffentliche Debatte wenig geändert. Der Absolvent des Canisius-Kollegs Matthias Katsch wurde dort selbst Opfer sexuellen Missbrauchs. Hier beurteilt der die Lage ein Jahr nach dem Missbrauchsskandal.

Seit zwei Wochen sitzt der Fußballtrainer einer Karlshorster Jugendmannschaft wegen des Verdachts des sexuellen Missbrauchs in Untersuchungshaft. Nun wurde bekannt, dass es ein siebenjähriger Junge aus Berlin war, an dem er sich „sexuell vergangen“ haben soll, wie es in der Staatsanwaltschaft hieß.

Der Wehrbeauftragte des Bundestages, Hellmut Königshaus (FDP), hat bei der Bundeswehr "zum Teil erhebliche Mängel" im Führungsverhalten beklagt. Die Unionsfraktion drängt Minister Guttenberg zu Einsparungen.

Von Michael Schmidt

Missbrauch und die Folgen: Die verlogene Rechtfertigung jahrzehntelanger Vertuschung hat sich, paradoxe Gerechtigkeit, schließlich gegen die Institutionen selbst gerichtet: Die Odenwaldschule wird den Vertrauensverlust nicht überstehen. Die katholischen Kirche wird sich entschieden reformieren müssen.

Von Tissy Bruns

Ettal/München - Die Staatsanwaltschaft München II hat Anklage gegen einen Pater des oberbayerischen Benediktinerklosters Ettal erhoben. Ihm werden verschiedene Fälle des sexuellen Missbrauchs von Kindern und Schutzbefohlenen zur Last gelegt, wie die Oberstaatsanwältin Andrea Titz am Freitag in München auf Anfrage bestätigte.

Ein Todesfall, dessen Umstände möglicherweise vertuscht wurden, verschwundene Feldpostbriefe aus Afghanistan und rüde Methoden auf der „Gorch Fock“: Was läuft schief bei der Bundeswehr?

Von Robert Birnbaum

Januar 2010: Pater Mertes schreibt einen Brief an ehemalige Abiturienten und macht sexuellen Missbrauch am Canisius-Kolleg öffentlich. Nach dem Brief melden sich zahlreiche Betroffene; einer der größten Kirchenskandale wird öffentlich.

Glitzernde Fassade. Hier gibt Sascha Rabe (mit Tanja Kolbe) den anmutigen Eistänzer. In Wirklichkeit litt er unter dem Gefühl, sexuell belästigt worden zu sein.

Eistänzer Sascha Rabe wollte Schmerzensgeld wegen sexueller Belästigung. Doch seine Klage wurde abgewiesen. Sportdirektor Dönsdorf ist trotz dieses Urteils irreparabel beschädigt.

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