Berlin ist die Stadt der Lichtspielhäuser, auch ohne Berlinale. Nirgends in Deutschland gibt es mehr Programmkinos. Ein Buch stellt 21 ganz unterschiedliche vor – und einen Bollerofen.
Zoo

Dieser Frosch ist kein großer Hüpfer, klettert aber geschickt wie ein Affe in den Bäumen der Regenwälder Südamerikas herum. Haftscheiben an seinen Zehen und Fingern helfen ihm dabei.

Eine Drehung weiter: Wo einmal das Riesenrad geplant war, könnte stattdessen ein neues Quartier mit Hochhäusern, Geschäften und Wohnungen entstehen. Werden die Pläne verwirklicht, soll dies auch für alteingesessene Anwohner Vorteile mit sich bringen.
Volltreffer! So darf man es getrost nennen, wenn ein Architekt und ein ehemaliger Bundesbaumanager mal eben 120 000 Quadratmeter bestes Bauland zwischen Kurfürstendamm und Zoologischer Garten entdecken.

Das Berliner Naturkundemuseum zeigt eine Plastik des beliebten Zoo-Eisbären
Berlin - Dem Berliner Stadtteil Charlottenburg stehen große Veränderungen bevor – zumindest nach den Plänen des Architekturbüros Kleihues+Kleihues und des früheren Präsidenten des Bundesamtes für Bauwesen, Florian Mausbach. Sie schlagen ein neues Quartier inmitten der City West vor, mit Wohnungen, Geschäften und Büros auf einer Fläche von gewaltigen 120 000 Quadratmetern und mit einem Wolkenkratzer mittendrin.
Darin liegt die Stärke Berlins: dass allerorten noch Brachen der Entwicklung harren.
Bernd Matthies über das Werden des neuen Knuts für die Nachwelt.
Derby in Berlin: Unions Bus ist plötzlich blau, die TeBe-Fans mischen mit, und auch die Herthaner können sich freuen. Ein Protokoll.
Das Naturkundemuseum zeigt die Plastik des Tiers.

Das Derby endet friedlich und mit einem Unentschieden: Pech für Union, Glück für Hertha - oder verdiente Punkteteilung? Lesen Sie alle Ereignisse vor dem Berliner Stadtduell hier im Derby-Blog nach und kommentieren Sie, wie Sie das 2:2 gesehen haben.

Darauf haben Fans in aller Welt gewartet: Zwei Jahre nach seinem Tod zeigt das Naturkundemuseum die Figur des Zoo-Eisbären mit echtem Fell. Doch ob Eisbärenfreunde es übers Herz bringen, sich die Knut-Überreste anzusehen, bleibt fraglich.
Heute ist Fußballderby – nicht nur im Stadion.

„The Heart is a Hungry Hunter“ im Panorama ist eine Hommage an Roland Klick. Patrick Wildermann hat sich auf eine Zigarettenpause mit dem Kultregisseur getroffen.

Vandalismus bleibt weiterhin ein großes Problem in Berlin. Im vergangenen Jahr mussten bei BVG und S-Bahn Schäden in Höhe von 12 Millionen Euro behoben werden. Mehr Überwachungstechnik soll nun Abhilfe schaffen.

Auf Berlins Kinderbauernhöfen kann man weitaus mehr tun als nur Ponys liebkosen. Die jungen Besucher erfahren dort viel über das traditionelle Leben auf dem Land.

Sie brachten den "coolen" Rock in den 1970er Jahren nach West-Berlin: David Bowie und Iggy Pop. Nun soll eine Film über die gemeinsame kreative Schaffenszeit der beiden Musikerikonen gedreht werden - mit West-Berlin in der Hauptrolle.

Staatssekretärin Hella Dunger-Löper will Bürger, Unternehmen und Institutionen besser vernetzen. Und Ruheständler aus dem öffentlichen Dienst sollten ihre Fachkenntnisse freiwillig einbringen, sagt sie im Tagesspiegel-Interview.

C/O Berlin verabschiedet sich von seinem bisherigen Standort in Mitte – in einem Monat ist Schluss. Vor dem Umzug der Galerie ins Amerika-Haus am Zoo wird aber noch mal eine öffentliche Party gefeiert.

Die ungeliebten Gebäude werden modernisiert oder abgerissen. Im Eckhaus an der Kantstraße befindet sich das Beate-Uhse-Museum.

Heute bleiben die Laufschuhe mal in der Ecke, denn heute wird Leo Hohmann 80 und feiert das mit Lebensgefährtin Renate und rund 50 Gästen. Da bleibt halt keine Zeit für sein Hobby, das sein Lebenselixier ist.
im Literaturbüro gelesen

Jetzt auch das noch: In der Nähe vom Berliner Bahnhof Zoo wirbt ein Seitensprung-Internetportal mit einem Riesen-Plakat für sich. Darauf: Rainer Brüderle.

Sein Name wird seit dem Erscheinen des "Stern"-Artikels von Laura Himmelreich in einem Atemzug mit Sexismus genannt. Nun hat das Fremdgeh-Portal Ashley Madison Rainer Brüderle auch noch als Werbefigur für ein riesiges Plakat auserkoren.
Gema-Gerede, Clubsterben. Es muss einfach mal wieder überprüft werden, was im Nachtleben Berlins noch los ist. Wer könnte das besser als drei Männer, die dreißig Jahre Ausgehkultur erlebt haben. Ein Trip.

Nach seinem Sturz auf dem Zoogelände ist der Vorstand der Berliner Zoo AG und Direktor von Zoo und Tierpark, Bernhard Blaszkiewitz, sofort notoperiert worden. Er wird jetzt intensivmedizinisch behandelt. Blaszkiewitz war Dienstagfrüh offenbar wegen der Glätte während der Arbeit gestürzt.

Am 11. Februar ist Derbyzeit, dann treffen Hertha und Union im Olympiastation aufeinander. Für die Fans ist das der Höhepunkt der Saison. Ob alles friedlich bleibt, steht aber in den Sternen. Vor Spielbeginn wollen sich nämlich zehntausende Fans beider Vereine am Zoo treffen.
Die Internationale Gartenausstellung in Marzahn soll eine Seilbahn bekommen. Andreas Conrad setzt sich schon mal virtuell hinein und sendet Grüße an den BER.

Das neue Hotel „Das Stue“ am Zoo will mit Design anspruchsvolle Individualreisende ansprechen. Ein Sternekoch überwacht das Essen aus Spanien und schaut per Kamera in die Töpfe.

Kein anderer Zoochef ist so oft unangenehm aufgefallen, wie Bernhard Blaszkiewitz. Fast könnte man sich Sorgen machen, um den Riesenwaran und all die anderen Tiere. Eins muss man Blaszkiewitz aber lassen: Sein Zoo wird pünktlich eröffnet, Morgen für Morgen.
Stefan Stuckmann zeichnet auf, wie unser Redaktionspraktikant Cedric zu Guttenberg die Stadt erlebt.

Am 30. Januar 1933 wird Adolf Hitler Reichskanzler. Deutschland stürzt in die Diktatur. Berlin hat noch einen Kater vom Presseball, die Polizei jagt die BVG-Räuber – und friert bei minus 11 Grad. Und in einem Warenhaus in Neukölln wird getrauert. Die letzten 48 Stunden der Republik. Eine Chronik.

Der Streit um den Zoo-Chef Blaskiewitz dehnt sich aus: Nun belastet er auch einen geplanten Abend über die City West im Waldorf Astoria. Fraktionschefs sagten kurzfristig ab.

Bernhard Blaszkiewitz wehrt sich im Interview gegen die Kritik, Frauen zu diskriminieren. Der Zoochef hat sich am Dienstag bei seinen Mitarbeitern entschuldigt – und verspricht Besserung.
Der Tierpark macht Verlust, hat zu wenige Besucher – aber die großen Zukunftspläne kommen kaum voran.

Undine Adamaite ist Kulturjournalistin aus Riga in Lettland - gerade hospitiert sie beim Tagesspiegel. Hier schreibt sie über ihre Eindrücke aus einer Stadt, in der alle joggen, aber niemand sich sputet.
Zoo-Direktor Bernhard Blaszkiewitz wird der Rücktritt nahegelegt, weil seine fachliche Arbeit als unmodern gilt
Kaum ist endlich der Berliner Flughafen eröffnet, stürzt sich die Stadt in ihre nächste schwere Krise: Der Zoodirektor macht sich zum Affen, und alle machen mit. Schon immer war Bernhard Blaszkiewitz wie ein Oberprimat brusttrommelnd in jede Jauchegrube gesprungen, dass es nur so spritzte.
Friedrich der Große machte Porzellan aus Berlin in Europa populär. Seine KPM wird 250 Jahre alt. Das soll groß gefeiert werden
DIE AUFGABENDer Aufsichtsrat der Gemeinnützigen Aktiengesellschaft Zoologischer Garten ist auch für die Belange des Tierparks zuständig, da dieser zu 100 Prozent zum Zoo gehört. Das Gremium muss die Geschäftsführung überwachen, bestellt und entlässt den Vorstand und muss bei der Einstellung von Prokuristen sowie bei Immobiliengeschäften zustimmen.