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Delcy Rodriguez.

© AFP/JUAN BARRETO

Sie will ihr Land gegen die USA verteidigen: Venezuelas Vizepräsidentin fordert die Freilassung Maduros

UN-Sicherheitsrat berät am Montag über US-Angriff auf Venezuela + US-General beschreibt Einzelheiten der Operation + Auswärtiges Amt warnt vor Reisen nach Venezuela + Der Newsblog.

Stand:

In der Nacht hat das US-Militär zahlreiche Angriffe auf Venezuela durchgeführt. Staatschef Nicolás Maduro wurde laut US-Präsident Donald Trump verhaftet und außer Landes geschafft. Hier lesen Sie alle aktuellen Entwicklungen im Liveblog.

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Julia Hoene
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Die venezolanische Vizepräsidentin Delcy Rodríguez spricht im Außenministerium zur Presse.
Die venezolanische Vizepräsidentin Delcy Rodríguez spricht im Außenministerium zur Presse.   Bild: Ariana Cubillos/AP/dpa

Vizepräsidentin Rodríguez: Maduro ist Venezuelas „einziger Präsident“

Venezuelas Vizepräsidentin Delcy Rodríguez hat dem durch das US-Militär entmachteten Staatschef Nicolás Maduro den Rücken gestärkt. Maduro sei „der einzige Präsident Venezuelas“, sagte Rodríguez am Samstag bei einer live im venezolanischen Fernsehen übertragenen Ansprache. Sie forderte die „sofortige Freilassung“ Maduros und seiner Frau Cilia Flores.

Weiter sagte Rodríguez: „Wir sind bereit, Venezuela zu verteidigen; wir sind bereit, unsere natürlichen Ressourcen zu verteidigen.“ (dpa)

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UN-Sicherheitsrat berät am Montag über US-Angriff auf Venezuela

Der UN-Sicherheitsrat berät am Montag über den US-Angriff auf Venezuela. Dies teilte die somalische Präsidentschaft am Samstag in New York mit. Laut Diplomatenkreisen findet die Dringlichkeitssitzung um 10 Uhr Ortszeit (16 Uhr MEZ) auf Antrag Venezuelas statt. (AFP)
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US-Airlines streichen Flüge nach Militäraktion in Venezuela

Große US-Fluggesellschaften annullieren nach dem Militäreinsatz in Venezuela Hunderte Flüge. Betroffen sind unter anderem American Airlines, Delta, Spirit Airlines und JetBlue Airways. Die US-Luftfahrtbehörde FAA sperrt den Luftraum über der Karibik und verweist auf Sicherheitsrisiken im Zusammenhang mit dem Militäreinsatz, der andauere. US-Verkehrsminister Sean Duffy teilt auf der Plattform X mit, die Beschränkungen würden aufgehoben, „wenn es angemessen ist“. (Reuters)
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Netanjahu gratuliert Trump zur Gefangennahme Maduros

Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu hat US-Präsident Donald Trump für den US-Angriff in Venezuela und die Gefangennahme von Präsident Nicolás Maduro gelobt. „Herzlichen Glückwunsch, Präsident Donald Trump, für Ihre mutige und historische Führungsrolle im Namen von Freiheit und Gerechtigkeit“, schrieb Netanjahu auf der Plattform X. 
Er sei voller Hochachtung für das entschlossene Handeln der USA und den brillanten Einsatz der mutigen Soldaten, fügte er hinzu. Maduro war ein enger Verbündeter des Iran, dem Erzfeind Israels.

Netanjahu erwähnte den Iran nicht ausdrücklich, aber in Israel wird der Schlag gegen den autoritären Maduro in Zusammenhang mit dem Iran gesehen. Erst am Freitag nur Stunden vor dem Angriff in Venezuela hatte Trump sich in die Proteste im Iran eingeschaltet und mit einem Eingreifen auch dort gedroht. Wenn der Iran friedliche Demonstranten töte, „werden die Vereinigten Staaten von Amerika ihnen zu Hilfe kommen“, schrieb der Republikaner auf seiner Online-Plattform Truth Social. Was er konkret vorhat, ließ der US-Präsident offen. (dpa)
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Wolodymyr Selenskyj
Wolodymyr Selenskyj   Bild: Danylo Antoniuk/AP/dpa

Selenskyj: USA wissen, was mit Diktatoren zu tun ist

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat den US-Angriff auf Venezuela und die Festnahme des gestürzten Staatschefs Nicolás Maduro als wegweisend gelobt, wie mit „Diktatoren“ umzugehen ist. „Wenn man mit Diktatoren so umgehen kann, dann wissen die Vereinigten Staaten von Amerika, was sie als Nächstes tun müssen“, sagte Selenskyj ukrainischen Medien zufolge in Kiew vor Journalisten.

Demnach ließ der Kontext der Äußerung darauf schließen, dass Selenskyj Kremlchef Wladimir Putin im Blick hatte, ohne ihn namentlich zu erwähnen. Auf einer Pressekonferenz mit US-Präsident Donald Trump in Florida meinte zuvor Außenminister Marco Rubio, dass die Operation gegen Maduro eine Warnung auch für andere in der Welt sei, dass Amerika ernstzunehmen sei. (dpa)

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US-Demokraten werfen Trump vor, sie belogen zu haben

Führende US-Demokraten werfen der Regierung von Präsident Donald Trump vor, sie über die Pläne für den Militäreinsatz in Venezuela belogen zu haben. In Gesprächen mit Kongressabgeordneten habe Trumps Regierung wiederholt bestritten, einen Regimewechsel in Venezuela anzustreben, erklärt die Senatorin Jeanne Shaheen, die führende Demokratin im Auswärtigen Ausschuss des Senats. Die Regierung habe das Volk und seine gewählten Vertreter in die Irre geführt. 
„Die Regierung hat den Kongress belogen und einen illegalen Krieg für einen Regimewechsel und Öl vom Zaun gebrochen“, erklärt der demokratische Abgeordnete Don Beyer aus Virginia auf X. 

Der demokratische Abgeordnete Seth Moulton aus Massachusetts sagt dem Sender CNN: „Als wir über Venezuela unterrichtet wurden, fragten wir: “Werden Sie in das Land einmarschieren?' Uns wurde Nein gesagt. 'Planen Sie, Bodentruppen zu entsenden?' Uns wurde Nein gesagt. 'Beabsichtigen Sie einen Regimewechsel in Venezuela?' Uns wurde Nein gesagt. In gewisser Weise wurden wir also unterrichtet, wir wurden nur einfach komplett belogen." (Reuters)
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Experten: Angriff auf Venezuela völkerrechtswidrig

Mit dem Angriff auf Venezuela haben die USA nach Darstellung des Juristen Kai Ambos gegen das Völkerrecht verstoßen. Vom WDR zu dem Vorgehen befragt, sagte Ambos: „Es ist völkerrechtswidrig, weil es eigentlich nur zwei Rechtfertigungsgründe für Anwendung militärischer Gewalt gibt.“ 

Nach Worten des Professors der Uni Göttingen sind dies entweder Selbstverteidigung oder ein Mandat der Vereinten Nationen. Venezuela habe aber die USA nicht angegriffen, auch durch Drogenschmuggel sei dies nicht der Fall. Eine Autorisierung durch den UN-Sicherheitsrat gebe es ebenfalls nicht. „Also es gibt keinen erdenklichen Grund, aus völkerrechtlicher Sicht diese Gewaltanwendung zu rechtfertigen.“ 

Ähnlich äußerte sich die Professorin der Notre Dame Law School im US-Bundesstaat Indiana, Mary Ellen O'Connell. Sie sprach von Kidnapping. „Die Charta der Vereinten Nationen macht sehr deutlich, dass es nur sehr wenige Fälle gibt, in denen ein Land das Recht hat, militärische Gewalt auf dem Territorium eines anderen Landes anzuwenden“, sagte O'Connell dem Sender NBC. „Und es hat niemals das Recht, dies zu tun, um eine Person vor seine Gerichte zu stellen.“ (dpa)

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María Corina Machado
María Corina Machado   Bild: Federico PARRA / AFP

Trump: Machado genießt nicht die nötige Unterstützung zur Führung Venezuelas

Die venezolanische Oppositionspolitikerin María Corina Machado genießt nach den Worten von US-Präsident Donald Trump nicht die nötige Unterstützung, um Venezuela zu führen
Machado habe nicht die „Unterstützung oder den Respekt“ dafür, sagte Trump am Samstag im US-Bundesstaat Florida nach der Gefangennahme des langjährigen linksnationalistischen Staatschefs Nicolás Maduro durch US-Soldaten. „Sie ist eine sehr nette Frau, aber sie flößt keinen Respekt ein“, sagte Trump. (dpa)
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Trump beschwört Monroe-Doktrin

US-Präsident Donald Trump hat nach dem Angriff auf Venezuela und der Festnahme von Staatschef Nicolás Maduro den US-Anspruch auf die Vorherrschaft auf dem amerikanischen Doppelkontinent bekräftigt.

„Die amerikanische Dominanz in der westlichen Hemisphäre wird niemals wieder infrage gestellt“, sagte Trump bei einer Pressekonferenz auf seinem Anwesen Mar-a-Lago in Florida. Washington habe die im 19. Jahrhundert geprägte Monroe-Doktrin über die US-Vorherrschaft in den Amerikas vernachlässigt, so Trump. Er fügte hinzu: „Wir haben sie ein Stück weit vergessen. Sie war sehr wichtig, aber wir haben sie vergessen. Wir werden sie nicht mehr vergessen.“ (dpa)

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US-General beschreibt Einzelheiten der US-Militäroperation

An der US-Militäraktion in Venezuela waren nach den Worten von US-General John Caine 150 Flugzeuge und Helikopter beteiligt. Die Operation sei monatelang durch die Geheimdienste vorbereitet worden, erläutert der Vorsitzende des Vereinigten US-Generalstabs vor der Presse in Washington. 

Man habe den Tagesablauf von Maduro gekannt, was er esse, wo er sich bewege, was seine Haustiere seien. Man habe mit Geduld auf den richtigen Zeitpunkt gewartet, um das Überraschungsmoment zu nutzen und zivile Schäden so gering wie möglich zu halten. 

Auch das Wetter sei entscheidend gewesen. US-Präsident Donald Trump habe den Angriff um 22.46 Uhr US-Ostküsten-Zeit angeordnet. Bei der Operation seien die US-Helikopter beschossen worden. Einer sei getroffen worden, aber flugtauglich geblieben. Das US-Militär habe das Feuer erwidert. Die Operation sei erfolgreich beendet worden, aber die Streitkräfte in der Region blieben in Alarmbereitschaft. (Reuters)
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Trump will Venezuela „reich, unabhängig und sicher“ machen

US-Präsident Donald Trump hat nach der Festnahme des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro wirtschaftliche und sicherheitspolitische Zusagen für Venezuela gemacht. Bei einer Pressekonferenz erklärte Trump, große US-Ölkonzerne sollten Milliarden Dollar investieren, um die nach seinen Worten „schwer beschädigte“ venezolanische Öl-Infrastruktur zu modernisieren. Ziel sei es, das Land wirtschaftlich wiederaufzubauen.

Eine Partnerschaft mit den Vereinigten Staaten werde Venezuela „reich, unabhängig und sicher“ machen, sagte Trump. Trump sagte zudem, Millionen Venezolaner im Exil – auch in den USA – würden von den geplanten Maßnahmen profitieren. (dpa)

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Trump: „Werden uns weiter um Venezuela kümmern“

Die USA werden nach den Worten von US-Präsident Donald Trump zunächst weiter eine tragende Rolle in Venezuela spielen. „Wir werden uns jetzt um das Land kümmern, bis wir einen sicheren, geordneten und umsichtigen Übergang gewährleisten können“, sagte er auf einer Pressekonferenz in Washington. Die großen US-Ölkonzerne würden sich in Venezuela engagieren, fügte er hinzu. Trump sagte, die Venezolaner seien nun „frei“. (dpa/Reuters)
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Nicolás Maduro
Nicolás Maduro   Bild: HANDOUT / US President Donald Trump's TRUTH Social account / AFP

Trump veröffentlicht Foto von Maduro in Handschellen

Nach der Gefangennahme des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro bei einem US-Militäreinsatz hat US-Präsident Donald Trump ein Foto veröffentlicht, das diesen in Handschellen und mit verbundenen Augen zeigt. Auf dem Bild sei Maduro an Bord des US-Kriegsschiffs „USS Iwo Jima“ zu sehen, kommentierte Trump am Samstag in Onlinediensten das Foto des mit einem grauen Jogginganzug bekleideten langjährigen venezolanischen Staatschefs. (AFP)

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Friedensnobelpreisträgerin María Corina Machado fordert Edmundo González Urrutia als Nachfolger

Die Friedensnobelpreisträgerin María Corina Machado fordert nach der Gefangennahme von Venezuelas Präsidenten Nicolás Maduro durch US-Spezialkräfte die Einsetzung des Oppositionspolitikers Edmundo González Urrutia als Nachfolger. Er habe die Präsidentenwahl vor eineinhalb Jahren gewonnen und sollte sein verfassungsmäßiges Amt nun unverzüglich antreten, heißt es in einer auf X veröffentlichten Mitteilung Machados. (dpa)
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Trump: Verletzte bei Festnahme von Maduro

Bei der Festnahme von Venezuelas Staatschef Nicolás Maduro durch US-Spezialkräfte sind nach Angaben von Präsident Donald Trump „ein paar“ Einsatzkräfte getroffen worden. Diese seien allerdings „zurückgekehrt und sollen in recht guter Verfassung sein“, sagte Trump in einem Telefoninterview des Senders Fox News. Wie viele Menschen verletzt wurden und ob es sich dabei lediglich um US-Truppeneinheiten handelte, sagte Trump nicht. (dpa)
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Senator: FBI war Teil bei Venezuela-Angriff

Die US-Bundespolizei FBI war nach Angaben eines Senators bei der Gefangennahme von Venezuelas Staatschef Nicolás Maduro durch US-Spezialkräfte beteiligt. Es sei nicht nötig gewesen, den US-Kongress über die Pläne von US-Präsident Donald Trump zu informieren, da es sich um die Festnahme eines Drogenhändlers handele, behauptete der republikanische Senator Tom Cotton in einem Gespräch mit Fox News. 

„Der Kongress muss nicht jedes Mal benachrichtigt werden, wenn die Exekutive eine Festnahme vollzieht“, rechtfertigte er den US-Angriff. Es sei zudem gut gewesen, dass das US-Parlament nicht im Vorfeld involviert worden sei - sonst hätte der Angriff womöglich öffentlich gemacht werden können, spekulierte Cotton. (dpa)

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Trump über Venezuela: „Wir werden sehr involviert sein“

US-Präsident Donald Trump will bei der Machtfrage in Caracas mitentscheiden. „Wir treffen diese Entscheidung jetzt. Wir können nicht riskieren, dass jemand anderes übernimmt und einfach so weitermacht“, sagte er in einem Telefoninterview des Senders Fox News auf die Frage nach der politischen Zukunft von Venezuela. „Wir werden sehr involviert sein. Wir wollen Freiheit für die Menschen erreichen.“ (dpa)
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