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FILE PHOTO: U.S. President Donald Trump gestures as he addresses House Republicans at their annual issues conference retreat, at the Kennedy Center, renamed the Trump-Kennedy Center by the Trump-appointed board of directors, in Washington, D.C., U.S., January 6, 2026. REUTERS/Kevin Lamarque/File Photo

© REUTERS/KEVIN LAMARQUE

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US-Präsident Donald Trump: „Wir werden immer für die Nato da sein, auch wenn sie nicht für uns da sind“

Selenskyj hofft auf baldiges weiteres Treffen mit Trump + Farage lehnt britische Truppen in der Ukraine ab + Der Newsblog.

Stand:

Hinweis: Angaben der Regierungen, Armeen und Bilder und Videos aus der Region lassen sich manchmal nicht endgültig verifizieren. Wir geben sie dennoch mit einem entsprechenden Hinweis wieder, um einen möglichst detaillierten Blick auf die aktuellen Ereignisse in der Ukraine zu vermitteln.

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Jean Mikhail

Trump: „Wir werden immer für die Nato da sein“

US-Präsident Donald Trump hat am Mittwoch versucht, Zweifel an der Bündnistreue Washingtons auszuräumen, dabei aber auch ordentlich ausgeteilt. „Wir werden immer für die Nato da sein, auch wenn sie nicht für uns da sind“, schrieb Trump in einem Beitrag auf seiner Plattform Truth Social. Russland und China fürchteten das Bündnis nur so lange, wie die Vereinigten Staaten Mitglied seien. 

Zugleich behauptete Trump, dass die Nato nur dank ihm in einem guten Zustand sei und die Ukraine ohne ihn komplett in russischer Hand wäre. Auch kritisierte er das Nato-Mitglied Norwegen, weil ihm nicht der Friedensnobelpreis verliehen worden sei, obwohl er Millionen Leben gerettet habe. 

Trump und seine Regierungsbeamten hatten in letzter Zeit eine Reihe von Drohungen ausgesprochen, das zum Nato-Land Dänemark gehörende Grönland zu annektieren. Dies hatte die Spannungen mit den europäischen Partnern deutlich verschärft. Die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen warnte für den Fall einer US-Annexion vor dem Ende der Nato. (Reuters)
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Sandra Lumetsberger

Putin zieht Parallelen zwischen russischen Soldaten und Jesus

Russlands Soldaten erfüllen nach den Worten von Staatschef Wladimir Putin eine „heilige Mission“ im Auftrag Gottes. Das sagte Putin in der Nacht zu Mittwoch bei einer orthodoxen Weihnachtsfeier in einer kleinen Kirche in der Region Moskau zu Militärangehörigen und ihren Familien. In dem vom Kreml veröffentlichten Video wandte er sich zwei Minuten an die etwa zwei Dutzend Anwesenden und erinnerte daran, dass Jesus oft als Erlöser bezeichnet werde.

Denn dieser sei auf die Erde gekommen, um alle Menschen zu retten. „Auch die Soldaten Russlands erfüllen immer – sozusagen im Auftrag des Herrn – diese Mission: die Verteidigung des Vaterlands, die Rettung der Heimat und ihrer Menschen“, so Putin. 

In Russland habe man die eigenen Krieger zu allen Zeiten auf einer „heiligen Mission“ gesehen, fügte er hinzu. Den anhaltenden russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine erwähnte er dabei nicht. (KNA)

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Jean Mikhail

Bundesregierung: Ukraine-Fortschritte ohne USA schwer vorstellbar

Die Bundesregierung baut in den Bemühungen um eine Friedenslösung im Ukraine-Krieg auf die weitere Unterstützung der USA. „Wir gehen davon aus, dass die Zusagen der USA stark sind“, sagte Regierungssprecher Stefan Kornelius in Berlin nach dem Treffen der sogenannten Koalition der Willigen in Paris vom Vortag. Die USA seien zu einer substanziellen Unterstützung von Sicherheitsgarantien bereit. 

„Und ich glaube, es ist auch ohne diese Zusage schwer vorstellbar, dass der nötige Druck entsteht, um in dem politischen Prozess voranzukommen“, sagte er. Und: „Wir sind in diesem politischen Prozess nur deswegen an dieser Stelle, weil die Vereinigten Staaten nun bereit sind, diesen Druck auszuüben und diese Kaskade an politischen, militärischen und wirtschaftlichen Maßnahmen in Aussicht zu stellen.“ (dpa)
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Jean Mikhail

Britisches Parlament wird über Truppen in der Ukraine abstimmen

Der britische Premierminister Keir Starmer wird das Parlament über die Zahl der im Friedensfall in die Ukraine entsandten Soldatinnen und Soldaten abstimmen lassen. Er werde das Unterhaus über die Entwicklung der Lage auf dem Laufenden halten. Sollten Truppen entsandt werden, will er diese Angelegenheit zur Abstimmung vorlegen, sagte der Premier am Mittag in London. (dpa)
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Jean Mikhail

Selenskyj hofft auf baldiges weiteres Treffen mit Trump

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hofft nach eigenen Angaben auf ein baldiges weiteres Treffen mit US-Präsident Donald Trump. Als möglichen Ort nennt er vor Journalisten Washington. Gleichzeitig erklärt er, bislang von seinen Verbündeten keine klare Antwort erhalten zu haben, ob sie die Ukraine im Falle weiterer russischer Aggression beschützen würden. Er sehe dafür zwar einen politischen Willen. Eine rechtlich bindende Verpflichtung sei aber nötig. Sicherheitsgarantien sind einer der Knackpunkte bei den Bemühungen, den Krieg zu beenden. (Reuters)
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Jean Mikhail

Nigel Farage lehnt britische Truppen in der Ukraine ab

Der Parteichef der britischen Oppositionspartei „Reform UK“, Nigel Farage, kritisiert die Entscheidung, möglicherweise britische Truppen in die Ukraine zu entsenden. Er könne den Plan nicht unterstützen, sagte er am Mittwoch bei einer Pressekonferenz. Es brauche für die Ukraine eine klarere Exit-Strategie, höhere Verteidigungsausgaben und mehr Beteiligung anderer europäischer Staaten. 

Farages rechtspopulistische Partei führt in Großbritannien derzeit in Umfragen. Die nächste Parlamentswahl steht im Normalfall aber erst im Jahr 2029 an. Dennoch zeigt Farages Positionierung, wie wacklig auch europäische Sicherheitsgarantien für die Ukraine sein können. Auch in Frankreich, das gemeinsam mit Großbritannien Truppen zur Friedenssicherung in die Ukraine schicken will, könnte es 2027 zu einem Regierungswechsel kommen. 

Farages „Reform“-Partei steht wegen Verbindungen zu Russland in der Kritik. Der ehemalige Reform-Politiker Nathan Gill wurde im November verurteilt, weil er Bestechungsgelder aus Russland erhalten hatte. Im Gegenzug vertrat er im Europäischen Parlament pro-russische Standpunkte. (jmi)
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Jean Mikhail

Finnlands Außenministerin: Russische Bedrohung wird andauern

Finnlands Außenministerin Elina Valtonen rechnet mit einer dauerhaften Bedrohung ganz Europas durch die Politik Russlands und fordert Europa zur Geschlossenheit auf. „Es muss gesagt sein, dass in dem jetzigen Augenblick es vielleicht deutlicher denn je wird, dass die russische Bedrohung leider für absehbare Zeit da sein wird“, sagte Valtonen am Mittwoch als Gast der Klausurtagung der CSU-Bundestagsabgeordneten im bayerischen Kloster Seeon. Deutlich sei zudem, dass diese Bedrohung „sich auch gegen ganz Europa richtet und nicht nur auf die Ukraine, nämlich in hybrider Weise“, fügte die Ministerin hinzu.

Valtonen rief zu einem Schulterschluss der europäischen Partner auf. „In dieser Zeit, in der wir leben, ist es umso wichtiger, dass gleichgesinnte Partner, so wie Finnland und Deutschland, sich noch viel stärker für unsere gemeinsamen Werte und für unsere gemeinsamen europäischen Ziele einsetzen“, sagte sie bei einem gemeinsamen Auftritt mit CSU-Landesgruppenchef Alexander Hoffmann vor Journalisten. Dieser gemeinsame Einsatz sei nötig in der Außenpolitik, in der Sicherheitspolitik, aber auch in innenpolitischen Fragen, was die Europäische Union angehe. (Reuters)
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Benjamin Reuter

Vertreter der USA und der Ukraine beraten in Paris weiter über eine Waffenruhe

Einen Tag nach dem Gipfeltreffen zur Ukraine in Paris haben ukrainische und US-Berater ihre Gespräche über Bedingungen für einen Waffenstillstand fortgesetzt. „Wir gehen davon aus, dass die schwierigsten Punkte eines Rahmen zur Beendigung des Krieges erörtert werden, insbesondere zum Atomkraftwerk Saporischschja und zu den Gebieten“, erklärte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj am Mittwoch im Onlinedienst X. Es sei bereits die dritte Gesprächsrunde mit US-Vertretern innerhalb von zwei Tagen, fügte Selenskyj hinzu, ohne deren Namen zu nennen. 

„Die Ukraine scheut nicht vor den schwierigsten Fragen zurück und wird niemals ein Hindernis für den Frieden sein“, betonte Selenskyj. Es hänge nun von den Partnern ab, „ob sie Russlands Bereitschaft sicherstellen, den Krieg zu beenden“. Zudem solle über mögliche Treffen auf Ebene der Staats- und Regierungschefs zwischen der Ukraine, anderen europäischen Staaten und den USA gesprochen werden. 

Am Dienstag hatte die sogenannte Koalition der Willigen sich nach den Worten von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron auf „robuste“ Sicherheitsgarantien für den Fall eines Waffenstillstands in der Ukraine geeinigt. In einer „Pariser Erklärung“, die von den USA allerdings nicht unterzeichnet wurde, ist von einem Mechanismus zur Überwachung des erhofften Waffenstillstands die Rede, die USA sollen dies leiten. 

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) stellte in Paris erstmals eine militärische Beteiligung Deutschlands an der geplanten internationalen Ukraine-Truppe in Aussicht - jedoch nicht auf ukrainischem Boden. Es sei denkbar, „dass wir nach einem Waffenstillstand Kräfte für die Ukraine auf benachbartem Nato-Gebiet einmelden“, sagte Merz. 

Am Mittwochnachmittag wird Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) in Paris zu einem Treffen im Format des Weimarer Dreiecks erwartet. Bei den Beratungen mit dem französischen Außenminister Jean-Noël Barrot und dem polnischen Außenminister Radoslaw Sikorski soll es auch um die Lage in der Ukraine gehen. 

Der US-Sondergesandte Steve Witkoff, der am Dienstag erstmals persönlich an einem Treffen der Koalition der Willigen teilgenommen hatte, hatte die Planungen für die Sicherheitsgarantien als „weitgehend abgeschlossen“ bezeichnet. Er hatte zugleich eingeräumt, dass die Frage der von Russland geforderten Gebietsabtretungen durch die Ukraine weiter „ein besonders kritisches Thema“ sei. (AFP)
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Sandra Lumetsberger

Über 500 ukrainische Kulturgüter 2025 durch russische Angriffe beschädigt oder zerstört

Nach Angaben des ukrainischen Kulturministeriums wurden im Jahr 2025 infolge des russischen Angriffs 307 Kulturdenkmäler sowie 261 Einrichtungen der kulturellen Infrastruktur zerstört oder beschädigt. 

Seit Beginn der umfassenden Invasion haben insgesamt mehr als 4.000 Kulturstätten in 18 Regionen Schaden erlitten, besonders in den Gebieten Charkiw, Cherson und Odessa. Über den Zustand der Kulturdenkmäler in russisch besetzten Gebieten liegen laut Ministerium derzeit keine verlässlichen Informationen vor. (Valeriia Semeniuk)
Feuerwehrleute bauen ein Zelt vor der Verklärungskathedrale von Odessa auf, nachdem die Kirche durch russische Raketenangriffe in Odessa, Ukraine, schwer beschädigt wurde. 
Feuerwehrleute bauen ein Zelt vor der Verklärungskathedrale von Odessa auf, nachdem die Kirche durch russische Raketenangriffe in Odessa, Ukraine, schwer beschädigt wurde.    Bild: Jae C. Hong/dpa
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Sandra Lumetsberger

Ukraine nimmt 16‑Jährige fest – mutmaßliche FSB-Helferin sollte Angriff auf Kraftwerk vorbereiten

Die ukrainischen Sicherheitsbehörden haben laut „SBU“ eine 16‑Jährige aus Kropywnyzkyj festgenommen, die im Auftrag des russischen Geheimdienstes FSB einen GPS‑Tracker an einem örtlichen Wärmekraftwerk angebracht haben soll. 

Nach Angaben des „SBU“ sollte Russland mithilfe des Geräts einen Angriff auf eines der wichtigsten Energieobjekte der Region vorbereiten, um die Bevölkerung ohne Strom und Heizung zu lassen. Die Ermittlungen ergaben, dass der FSB das Mädchen über einen Telegram‑Kanal angeworben und ihr Geld für den Tracker auf ihre Bankkarte überwiesen hatte. 

Auf ihrem Smartphone fand der „SBU“ Beweise für die Zusammenarbeit mit dem FSB. Der Jugendlichen droht nach „SBU“-Angaben eine lebenslange Haftstrafe mit Vermögenseinziehung. (Valeriia Semeniuk)
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Sandra Lumetsberger

Selenskyjs Stabschef lobt „konkrete Ergebnisse“ bei Pariser Gesprächen

Der neue ukrainische Präsidialamtschef Kyrylo Budanow hat am zweiten Tag der Pariser Gespräche für eine Beendigung des russischen Angriffskriegs weitere Ergebnisse in Aussicht gestellt. „Nicht alle Informationen können öffentlich gemacht werden, aber es gibt bereits konkrete Ergebnisse, und unsere Arbeit geht weiter“, teilt der Berater von Präsident Wolodymyr Selenskyj über den Kurznachrichtendienst Telegram mit. 

Die nationalen Interessen der Ukraine würden verteidigt. Die Ukraine sucht bei den Gesprächen die Unterstützung ihrer Verbündeten für den Fall eines Waffenstillstands. Sie wehrt sich jedoch gegen die russische Forderung, die östliche Industrie-Region Donbass abzutreten. 

Budanows Äußerung folgt auf eine Erklärung Selenskyjs vom Dienstagabend. Demzufolge hatten Vertreter der USA und der Ukraine „einige Ideen“ zur Lösung der Gebietsfrage erörtert. Den ukrainischen Angaben zufolge haben die USA die Idee einer freien Wirtschaftszone in Teilen der Region ins Spiel gebracht, aus denen sich die Ukraine zurückziehen würde. (Reuters)

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Sandra Lumetsberger

Macron will offenbar direkt mit Putin sprechen

Der französische Präsident Emmanuel Macron kündigte in einem Interview mit dem Sender „France 2“ an, dass er in den kommenden Wochen wieder direkt mit Russlands Präsident Putin sprechen wolle. Der Kontakt solle kurzfristig organisiert werden. Zugleich betonte er, sein Ziel bleibe ein Frieden in der Ukraine – allerdings ohne, wie er sagte, dass dies auf eine ukrainische Kapitulation hinauslaufe. (Valeriia Semeniuk)
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Sandra Lumetsberger

Ukrainische Drohnen attackieren erstmals wichtige Verbindung zwischen Cherson und Krim

Ukrainische Streitkräfte haben laut Angaben von Petro Andrijshchenko, Direktor des Zentrums für Besatzungsforschung, erstmals die Autobrücke zwischen Tschongar in der Oblast Cherson und der Krim mit Drohnen angegriffen. 

Andrijshchenko zufolge wurde die Verbindung zwar beschädigt, aber nicht so stark, dass der Verkehr eingestellt werden musste. Eine komplette Sperrung würde die Versorgung der von Russland kontrollierten Gebiete in der Oblast Saporischschja deutlich erschweren. 

Bereits 2023 hatte die Ukraine ähnliche Angriffe auf Brücken über den Sywasch durchgeführt, damals mit „Storm-Shadow“-Marschflugkörpern, was die russische Logistik zwischen Krim und Cherson beeinträchtigte. (Valeriia Semeniuk)
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Sandra Lumetsberger

BSW-Chef de Masi: Bundeswehr hat keine Kapazitäten für Ukraine-Sicherung

BSW-Chef Fabio de Masi lehnt eine deutsche Beteiligung an der Absicherung eines möglichen Waffenstillstands in der Ukraine ab. „Die Bundeswehr hat weder Kapazitäten noch Fähigkeiten, den Frieden in der Ukraine zu sichern“, sagte de Masi. 

Er warf Kanzler Friedrich Merz (CDU) zudem vor, mit dem Feuer zu spielen. Es sei lebensfremd anzunehmen, Russland würde einer Stationierung westlicher Truppen in der Ukraine zustimmen.

„Würde der Konflikt neu aufflammen, wären wir zudem im direkten Krieg mit Russland“, betonte de Masi. Er forderte stattdessen „eine stabile Sicherheitsarchitektur“ und Abrüstungsverträge zwischen den USA und Russland. (AFP)

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Sandra Lumetsberger

Linnemann: Bundesregierung will Waffenstillstand in der Ukraine durch Absicherung des Nato-Gebiets schützen

CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann hat betont, dass die Bundesregierung einen Waffenstillstand in der Ukraine durch den Einsatz von Bundeswehr auf Nato-Gebiet absichern will. „Ich sehe, so wie der Bundeskanzler, ganz klar, dass wir das Nato-Gebiet absichern“, sagt er den TV-Sender RTL/ntv auf die Frage, ob die Bundeswehrsoldaten auch Teil einer Friedenstruppe in der Ukraine selbst sein sollten. 

„Da geht es primär um das Nato-Gebiet“, betont Linnemann. Kanzler Friedrich Merz hatte am Dienstag auf dem Treffen der „Koalition der Willigen“ eine entsprechende Zusage gemacht und erwähnt, dass zusätzliche Bundeswehr-Soldaten nach einem Waffenstillstand bei der Nato gemeldet werden könnten. Dafür wäre dann ein neues Bundestagsmandat nötig. Die Bundeswehr baut bereits eine Brigade im Nato-Land Litauen auf. (Reuters)

Carsten Linnemann, CDU-Generalsekretär
Carsten Linnemann, CDU-Generalsekretär   Bild: dpa/Patrick Pleul
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Sandra Lumetsberger

Sieben Verletzte nach Drohnenangriff auf Dnipro 

Bei einem russischen Drohnenangriff auf die Stadt Dnipro wurden laut Angaben von Wladyslaw Hajwanenko auf Telegram („Hajwanenko“) sieben Menschen verletzt, darunter zwei Kinder. Mehr als zehn Wohnhäuser wurden beschädigt. In mehreren Kindergärten und einer Berufsschule brachen nach dem Angriff Brände aus. (Valeriia Semeniuk)
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Sandra Lumetsberger

Mutmaßliche Indoktrination: Kiew schließt illegale prorussische Schule

In Kiew wurde eine mutmaßlich illegale Schule entdeckt, die Kindern Inhalte im Sinne der russischen Ideologie der „Russischen Welt“ vermittelt haben soll. Laut Recherchen von „Slidstvo.Info“ handelte es sich um eine nicht genehmigte Einrichtung, die sich als „Familienbildungsclub“ ausgab und Verbindungen zur Ukrainisch‑Orthodoxen Kirche des Moskauer Patriarchats hatte.

Die Journalistinnen und Journalisten berichten, dass dort sowjetische Lehrmaterialien genutzt, russische Filme gezeigt und Narrative verbreitet wurden, die die russische Aggression verharmlosen und die ukrainische Staatlichkeit infrage stellen. Eine staatliche Zulassung soll gefehlt haben.

Nach Veröffentlichung des Berichts kündigten das Bildungsministerium und die Sicherheitsbehörden Ermittlungen an, um den rechtlichen Status der Schule und mögliche Gesetzesverstöße zu prüfen. Der Fall sorgt für besonderes Aufsehen, weil er zeigt, dass prorussische Einflussversuche auch fast vier Jahre nach Beginn des Angriffskriegs fortbestehen könnten. Ob es ein Einzelfall ist, müssen die laufenden Ermittlungen klären. (Yulia Valova) 

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Jean Mikhail

Selenskyj: Trotz Fortschritten bleibt Territorialstreit

Trotz Fortschritten bei Gesprächen über einen Frieden für die Ukraine gibt es nach Worten von Präsident Wolodymyr Selenskyj noch ungeklärte Punkte. Territorialfragen seien nicht zu 100 Prozent gelöst, sagte Selenskyj nach einem Treffen der Ukraine-Unterstützer in Paris. Ukrainische Unterhändler sollten deshalb vor Ort bleiben und die Gespräche fortsetzen.

Nach dem Treffen der sogenannten Koalition der Willigen gebe es mehr Klarheit, welches Land welchen Beitrag leisten könne, sagte Selenskyj. An den Sicherheitsgarantien müsse die Koalition noch arbeiten. Die Zusagen sollten rechtlich bindend sein. Er dankte dafür, dass die USA bereit seien, sich am Monitoring eines Waffenstillstands zu beteiligen. Eine Abschreckung Russlands von weiterer Aggression sei ein wichtiger Teil des Schutzes für die Ukraine. (dpa)
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Jean Mikhail

Witkoff: Trump steht deutlich hinter Sicherheitsgarantien

Der US-Sondergesandte Steve Witkoff hat in Paris erklärt, die USA und Präsident Trump stünden deutlich hinter den Sicherheitsgarantien für die Ukraine. Diese seien dafür gedacht, einen Angriff abzuwenden und abzuschrecken – und falls dies nicht gelinge, auch zu verteidigen. Witkoff antwortete dabei auf die Frage eines Journalisten, ob die USA europäischen Truppen im Falle eines russischen Angriffs in der Ukraine zu Hilfe kämen. 
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