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Thema

Migration

Jetzt macht das ZDF Ernst, öffentlich-rechtlich Ernst. Das Zweite kündigt eine Programmoffensive zu Integration und Migration an.

Eigentlich wollte Maria Böhmer etwas ganz anderes werden als „Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration“. Und auch nach gut sieben Monaten im neuen Job scheinen ihr die neuen Kleider noch nicht recht zu passen.

Von Andrea Dernbach

Berlin - Die Beauftragte der Bundesregierung für Migration und Integration, die Staatsministerin Maria Böhmer (CDU) sieht keine gravierenden Versäumnisse der Integrationspolitik der vergangenen Jahrzehnte: „Ich würde den Vorwurf nicht teilen, dass der Staat zu wenig getan hat“, sagte Böhmer nach einem Treffen mit Vertretern von Migrantenverbänden, Stiftungen und Fachpolitikern in Berlin. Bei dem Treffen ging es darum, Beispiele gelungener Förderung junger Migranten zu präsentieren.

Bonn - Im Befund sind sich alle einig: Unter den 15 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund sind zu viele, die weder die deutsche Sprache beherrschen noch am Arbeitsmarkt reale Chancen haben – vor allem unter Muslimen. „Es ist fatal, wenn sich Muslime dann in Parallelgesellschaften zurückziehen“, heißt das in den Worten von Jürgen Rüttgers.

Von Jürgen Zurheide

Migration als Chance für Einwanderer und ihre neue Heimat – auch der Innenminister bekennt sich dazu

Von Andrea Dernbach

Fremde Heimat: Der Kölner Kunstverein erzählt an vier Schauplätzen die Geschichte der Migration in Deutschland

Berlin Nach der Entscheidung des Bundesamtes für Migration, einem Putin-Gegner politisches Asyl zu gewähren, haben Menschenrechtsorganisationen und Oppositionspolitiker ihre Kritik an der Russlandpolitik von Bundeskanzler Gerhard Schröder bekräftigt. Das Bundesamt hat dem russischen Staatsbürger Oleg Liskin aus Moskau politisches Asyl gewährt, weil ihm aufgrund seines Engagements für die Oppositionspartei Jabloko bei einer Rückkehr nach Russland politische Verfolgung drohe.

Für den engagierten Protestanten Johannes Rau ist es geradezu selbstverständlich, dass er sich am Ökumenischen Kirchentag aktiv beteiligt. Bei einer Diskussion über Migration sollte der Bundespräsident eigentlich das Schlusswort sprechen – und bezog dann selbst Position in der Zuwanderungsdebatte.

Wissenschaftler des MaxPlanck-Instituts für neurologische Forschung und der Universität Köln haben erstmals die Migration von embryonalen Stammzellen im Tierversuch beobachtet. Mit Hilfe eines Kernspintomographen verfolgten sie, wie sich implantierte embryonale Stammzellen im Ratten-Hirn gezielt zum Herd eines Schlaganfalls bewegten.

Die SPD-Fraktion hat Eckpunkte zur Zuwanderung beschlossen und die Union wieder zu einem Konsens aufgerufen. In sehr vielen Punkten gebe es Übereinstimmungen mit dem Konzept der CDU/CSU, betonte SPD-Fraktionschef Peter Struck am Freitag in Berlin.

Von Claudia von Salzen

Als Mustafa Sarp vor ein paar Tagen im Fernsehen hörte, dass Deutschland mehrere Zehntausend neue Arbeitskräfte aus dem Ausland sucht, spitzte er die Ohren. "Ich würde sofort gehen", sagt der 21-jährige Istanbuler.

Von Susanne Güsten

Den Streit um das neue Ministerium für Migration und Integration könnte man leicht missverstehen als Kampf um persönlichen Einfluss: Natürlich hat der umtriebige Grüne Cem Özdemir nichts gegen ein neues Ressort in der Bundesregierung, als dessen Chef er selbst eine gute Figur machen würde. Und natürlich lehnt Innenminister Otto Schily eine solche Konkurrenz ab, an die sein Haus Kompetenzen abgeben müsste.

Von Hans Monath

Die privaten Krankenkassen haben eine intensivere, staatlich gelenkte Zuwanderung in Deutschland gefordert. Angesichts der zu erwartenden Überalterung der deutschen Bevölkerung sei eine "handverlesene Migration" unerlässlich, sagte Christoph Uleer, Direktor des Verbandes der Privaten Krankenversicherung, am Mittwoch in Berlin.

Von Robert Ide

An der Stellung der Frau, hat August Bebel einmal gesagt, lasse sich der Grad der Emanzipation in der Gesellschaft ablesen. An den Familien ausländischer Herkunft, könnte man hinzufügen, zeigen sich wie im Vergrößerungsglas die Potenziale und Probleme moderner Gesellschaften.

Von Tissy Bruns

Bei einem mutmaßlich fremdenfeindlichen Überfall ist in Cottbus ein Kosovo-Albaner zusammengeschlagen worden. Nach Angaben der örtlichen "Arbeitsgruppe Flucht und Migration" geschah die Tat bereits am 5.

Von Frank Jansen
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