
Auch aus 2015 gibt es noch hunderttausende Anträge. Der Chef des Bundesamts für Migration (Bamf), Weise, prognostizierte daher in Berlin ein Arbeitsvolumen von über einer Million Anträge im Jahr 2016.

Auch aus 2015 gibt es noch hunderttausende Anträge. Der Chef des Bundesamts für Migration (Bamf), Weise, prognostizierte daher in Berlin ein Arbeitsvolumen von über einer Million Anträge im Jahr 2016.

Historische Ängste prägen die Debatte um das Kriminalitätsrisiko von Flüchtlingen - ein Erklärungsansatz für die Faktenresistenz vieler Deutscher.

Das Thema von Luiz Ruffatos „Ich war in Lissabon und dachte an dich“ ist heute von plötzlicher Dringlichkeit.

Das Neue und Fremde könne bedrohlich wirken, sagt Innenminister de Maizière. Die Regierenden müssten Ängste der Einheimischen ernst nehmen.

Eine Schulbuchstudie hat gezeigt: Migranten werden noch immer als "Fremde" dargestellt. Die Rolle der Schulbücher wurde jetzt in Berlin diskutiert - auch vor dem Hintergrund der Ereignisse in Köln.

Die vielen Flüchtlinge sollen möglichst schnell in den deutschen Arbeitsmarkt integriert werden. Wie kann das funktionieren?

Linken-Fraktionschef Dietmar Bartsch spricht im Interview über die Awacs-Mission der Bundeswehr, die Kölner Ereignisse und den Machtwillen der SPD.

Der CDU-Politiker Norbert Röttgen will ein eigenes Ministerium für Migration, Integration und Flüchtlinge. Wissenschaftler halten vor allem das Innenministerium fürs falsche Ressort.

Die Stadt der Zukunft wird weniger auf Sesshaftigkeit ausgerichtet sein als heute. Ihre Zukunft wird sich daran festmachen, wie geschickt sie mit Migration und Mobilität umzugehen weiß.

Könnte ein Trend sein, nicht zuletzt in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur: Im Frühjahr erscheinen vermehrt Bücher über Flucht, Vertreibung und das Zusammenspiel von Heimat und Fremde.

Flucht, Migration und Kultur: Wir alle tragen Verantwortung für die Balance in der Welt. Es gibt keine Inseln des Wohlstands mehr, die nicht auf Kosten anderer entstanden sind.

Die deutsche Bauwirtschaft erwartet im kommenden Jahr ein starkes Wachstum. Migration wird Bauboom weiter befeuern.

Muss es Fremdenfeindlichkeit oder Rassismus heißen? Genau zu formulieren ist auch für Journalisten nicht leicht, in einem Einwanderungsland aber unerlässlich. Ein Glossar hilft.

Wenn die Ernte ständig vertrocknet oder weggeschwemmt wird, müssen Menschen fliehen. Jonas Nielsen forscht zum Zusammenhang von Klima und Migration.

Zahl der Asylsuchenden vom Balkan ist stark gesunken. Bundesamt für Migration kennt Identität zahlreicher Flüchtlinge nicht. Union: "Beängstigender Kontrollverlust."

Nach den Ikea-Morden müssen sich Schwedens Zeitungen gegen den „Lügenpresse“-Vorwurf beim Thema Migration wehren. Im Internet blüht hingegen die Gerüchteküche.

Die türkische Ägäis-Küste erlebt einen noch nie dagewesenen Ansturm von Flüchtlingen. Und ein Ende ist nicht in Sicht.

Sein Amt entscheidet über das Schicksal von Asylbewerbern. Manfred Schmidt, Präsident des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge, ist aber nicht nur deshalb eine zentrale Figur der deutschen Migrationspolitik geworden.

Zuwanderung ist im Interesse der deutschen Wirtschaft, sagt der Top-Ökonom Fratzscher. Bereits seit längerem fordern Wirtschaftsverbände einen besseren Zugang ausländischer Fachkräfte zum deutschen Arbeitsmarkt.

EXKLUSIV - Das Bundesamt für Migration korrigiert Prognose für die Zahl der bis Jahrsende zu erwartenden Asylbewerber nach oben. Brandenburgs Innenminister Schröter fordert nun Gutscheine für Armutsflüchtlinge vom Balkan.

Immer mehr Flüchtlinge kommen nach Deutschland. Und überall fehlen geeignete Unterkünfte. Zelte können nur eine Notlösung sein, sagt das Rote Kreuz. Und der Berliner Flüchtlingsrat fordert, das Problem zur Chefsache zu erklären.

Man wolle Tunesien unterstützen, erklärt die Bundesregierung. Doch ihre Antwort auf eine Kleine Anfrage lässt erkennen, dass eher das Mutterland des arabischen Frühlings dem Norden hilft - bei der Abwehr von Flüchtlingen.

Die Bundespolizei kontrolliert Flüchtlinge nach Kräften und Gesetz, sagt ihr Präsident. Und nimmt seine Leute gegen den Vorwurf in Schutz, sie gingen rassistisch vor.
Das Institut für Sinologie der Freien Universität Berlin ist eines der wichtigsten Institute der Chinaforschung in Deutschland. Untersucht wird auch die Internationalisierung des Landes.

Verteilung nach Quote, Migration auf Einladung, mehr Geld für Rettungsmissionen - kaum versprochen, gibt es wieder innereuropäischen Streit über die Asylpolitik. Dabei geht es weniger um große Ideen als um schnelle Hilfe. Das hat die EU-Kommission verstanden. Ein Kommentar.
Abend im Waschhaus zu DDR-Vertragsarbeitern

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge soll bis zu 2000 neue Stellen bekommen, um rascher für Asylanträge entscheiden zu können. Das gab Innenminister Thomas de Maizière nach dem Flüchtlingsgipfel im Kanzleramt bekannt.

Ein Wort, das in den Alltag einwandert, wirkt besonders komisch: „biodeutsch“. Es zeigt vor allem eines: Mit dem Verständnis unserer Verfassung ist es nicht weit her. Schließlich hat Deutschein nichts mehr mit Abstammung zu tun. Ein Kommentar.

Der Befund überrascht: Deutschland kann laut einem Expertengutachten beim Umgang mit Migration sogar mit dem vorbildlichen Kanada mithalten. Doch die Wissenschaftler fordern eine grundlegende Reform der europäischen Asylrichtlinien.
Die Sozialdemokraten wollen ein Einwanderungsgesetz nach dem Vorbild Kanadas. Dort wird Migration nach einem Punktesystem gesteuert. Der Union geht das alles zu weit - und vor allem viel zu schnell.

Elitentempel oder Treffpunkt für alle? Ein Leitfaden wirbt für kulturelle Vielfalt im Museum.

2014 sind so viele Menschen aus Deutschland abgeschoben worden wie seit 2006 nicht mehr. Für das laufende Jahr erwartet das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge einen weiteren deutlichen Anstieg der Asylanträge.

Braucht Deutschland ein Einwanderungsgesetz? Nicht alle Einwände dagegen sind grundsätzlich.
Die neue KMK-Präsidentin Brunhild Kurth (CDU) plant aber keine neue Offensive

Wissenschaftler des Rats für Migration erforschen das Phänomen in Dresden und bieten Lösungsvorschläge an. Die Forscher sagen, dass die "Pegida"-Demonstranten Deutschland nicht mehr verstehen.

In China, dem Land mit der weltgrößten Binnenmigration, sind inzwischen bis zu 270 Millionen Arbeiter fern ihrer Herkunftsprovinz unterwegs. Das hat auch eine neue Literatur mit sich gebracht.

Um migrantischen Nachwuchs mit makellosem Hochdeutsch in Wort und Schrift konnte es der CSU nicht gehen. Vielmehr zeigt auch ihr nun abgespeckter Vorschlag in Sachen Deutschpflicht: Die Anpassung genügt nie. Ein Kommentar.

Der chinesisch-amerikanische Schriftsteller Ha Jin untersucht in seinem Essayband "Der ausgewanderte Autor", was es heißt, in der Fremde eine literarische Sprache zu entwickeln.

Berlin ist mit Abstand die deutsche Lieblingsstadt der neuen italienischen Auswanderer. Zwei Sozialwissenschaftler haben sich angesehen, wie sie hier leben.

Wer darf rein, wer muss draußen bleiben? Das war die alte Frage in der Migrationspolitik. Sie passt aber nicht mehr für heute.
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