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Thema

Migration

Porträt Abbas Khider, aufgenommen am 14. Februar 2011 für den Sonntag. Der junge Iraker ist Schriftsteller und lebt in Berlin.

Könnte ein Trend sein, nicht zuletzt in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur: Im Frühjahr erscheinen vermehrt Bücher über Flucht, Vertreibung und das Zusammenspiel von Heimat und Fremde.

Von Gerrit Bartels
Reisen, reden - zuhören: Bamf-Präsident Schmidt im Gespräch mit Asylbewerbern eines Integrationskurses in Baden-Württemberg

Sein Amt entscheidet über das Schicksal von Asylbewerbern. Manfred Schmidt, Präsident des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge, ist aber nicht nur deshalb eine zentrale Figur der deutschen Migrationspolitik geworden.

Von Andrea Dernbach
Libysch-tunesische Grenze bei Ras Ajdir 2011. Deutschland und die EU wollen eine neue kriegsbedingte Völkerwanderung unterbinden.

Man wolle Tunesien unterstützen, erklärt die Bundesregierung. Doch ihre Antwort auf eine Kleine Anfrage lässt erkennen, dass eher das Mutterland des arabischen Frühlings dem Norden hilft - bei der Abwehr von Flüchtlingen.

Von Andrea Dernbach
Schutzsuchende. Flüchtlinge vor der griechischen Küste.

Verteilung nach Quote, Migration auf Einladung, mehr Geld für Rettungsmissionen - kaum versprochen, gibt es wieder innereuropäischen Streit über die Asylpolitik. Dabei geht es weniger um große Ideen als um schnelle Hilfe. Das hat die EU-Kommission verstanden. Ein Kommentar.

Werner van Bebber
Ein Kommentar von Werner van Bebber
„Nicht biodeutsch“?: Schützenkönig und Muslim Mithat Gedik.

Ein Wort, das in den Alltag einwandert, wirkt besonders komisch: „biodeutsch“. Es zeigt vor allem eines: Mit dem Verständnis unserer Verfassung ist es nicht weit her. Schließlich hat Deutschein nichts mehr mit Abstammung zu tun. Ein Kommentar.

Ein Kommentar von Caroline Fetscher
Nach Olympia ist der Bauboom in Peking zurückgegangen. Und doch bringen nach wie vor Tausende neuer Projekte Wanderarbeiter in die Stadt.

In China, dem Land mit der weltgrößten Binnenmigration, sind inzwischen bis zu 270 Millionen Arbeiter fern ihrer Herkunftsprovinz unterwegs. Das hat auch eine neue Literatur mit sich gebracht.

Von Gregor Dotzauer
Geboren im nordchinesischen Jinzhou, wohnhaft in Boston. Ha Jin.

Der chinesisch-amerikanische Schriftsteller Ha Jin untersucht in seinem Essayband "Der ausgewanderte Autor", was es heißt, in der Fremde eine literarische Sprache zu entwickeln.

Von Wolfgang Schneider
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