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Thema

Migration

Steffen Richter fordert Ehrlichkeit beim Thema Migration. Deutschland sollte endlich erkennen, dass es ein Einwanderungsland ist. Willkommen in der Wirklichkeit.

Von Steffen Richter
Migration

Acht Deutsche Stiftungen wollen In Zukunft einen "Sachverständigenrat für Integration und Migration“ bilden. Das neue Gremium versteht sich nicht nur als Politikberatungsagentur arbeiten, sondern will auch für das Volk arbeiten.

Von Andrea Dernbach

Mord aus Aberglauben: Eine fünfköpfige Schlepperbande aus Nigeria hat 13 Menschen auf der Überfahrt von Libyen nach Sizilien ins Meer geworfen. Angeblich seien die Opfer "von bösen Geistern besessen gewesen".

Einen Rückblick auf 20 Jahre vietnamesische Migration in Potsdam gibt es am Samstag, dem 4. Oktober, ab 14 Uhr im Bürgerhaus am Schlaatz.

Italien schottet sich drastisch gegen einwandernde Roma ab. Das geht so weit, dass das Land eine Datei mit den Fingerabdrücken sämtlicher jungen Sinti und Roma anlegen will, die in Italien in Lagern leben. Die EU will nun herausfinden, ob das mit ihren Grundsätzen vereinbar ist.

Der Deutschtest scheint zweifelhafte Wirkung zu zeigen: Nach Berlin ziehen deutlich weniger Türken. Seit das Zuwanderungsgesetz gilt, kommen viel weniger Ehegatten. Ein Grünen-Politiker erhebt Verfassungsbeschwerde gegen die Sprachprüfung.

Von Claudia Keller

Die Länder der Europäischen Union haben sich über die Abschiebung illegaler Einwanderer geeinigt. Die Dauer der Abschiebehaft soll auf ein halbes Jahr begrenzt werden. Der Neben-Skandal: Französische Polizisten können auf Abschiebeflügen Meilen sammeln.

Flüchtlinge haben es in Berlin nicht leicht. Nach Meinung des Integrationsbeauftragten des Senats und des Deutschen Roten Kreuzes liegt Berlin abgeschlagen hinten. Unklar bleibt, warum genau über die Anträge der Flüchtlinge so langsam entschieden wird.

Im Rahmen des Forschungsschwerpunktes „Zur Dynamik mobilisierter Kulturen“ der Philosophischen Fakultät findet ab morgen, 15 Uhr, die 3. Konferenz zum Thema „Migrationslinguistik“ in der Universität am Neuen Palais in Potsdam statt.

Berlin - Migration kann die weltweite Armut deutlich reduzieren helfen; der Wanderungsdruck wird aber durch steigenden Wohlstand in den Herkunftsländern auf absehbare Zeit nicht deutlich geringer werden. Für eine solche Entwicklung brauche es „viel, viel Zeit“, sagt der Wirtschaftswissenschaftler Jeff Dayton-Johnson vom Entwicklungszentrum der OECD in Paris.

Von Andrea Dernbach

Migration als Thema steht im Mittelpunkt des Festivals für Neue Musik, das die 1989 gegründeten Klangwerkstatt im Herzen von SO36 durchführt. Auf der Schwebe zwischen Konzert und Videoinstallation beschäftigen sich in Migrationen I vier audiovisuelle Kompositionen mit dem Ausloten der Interaktionsgrenzen von Videokunst, Elektronischer Musik, Recherche und Dokumentation.

„Mein Job, meine Sprache, mein Land“: Drei Bücher über Einwanderung, Islam und Integration in Deutschland.

Von Claudia Keller

In Deutschland leben nach der Auswertung des Mikrozensus von 2005 mehr als 15 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden haben etwa 8 Millionen von ihnen inzwischen einen deutschen Pass, 7,3 Millionen sind Ausländer.

Berlin - Der Direktor des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts, Thomas Straubhaar, hält Ausbau und schärfere Überwachung der EU-Außengrenzen für ungeeignet, illegale Migration zu verhindern: „Alles, was sich an der Grenze abspielt, ist rein symbolisch“, sagte Straubhaar auf der 3. Jahrestagung „Illegalität“ der Katholischen Akademie Berlin, des Rats für Migration und des katholischen Forums „Leben in der Illegalität“.

Von Andrea Dernbach

Berlin - Der neue Präsident der Kultusministerkonferenz (KMK), Jürgen Zöllner, will sich dafür einsetzen, dass bei der Föderalismusreform II auch die Finanzierung der Studienplätze neu geregelt wird. Nach dem Motto „das Geld folgt den Studenten“ würde etwa Bayern für die Studenten zahlen, die in anderen Bundesländern studieren, sagte der SPD- Politiker am Freitag in Berlin.

Innenminister Schäuble sieht es als Erfolg im Kampf gegen den Asylmissbrauch: 2006 sind knapp 30 Prozent weniger Asylanträge eingegangen als 2005. Als Asylberechtige anerkannt wurden ganze 251 Personen.

Die spanische Küstenwache hat südlich der Ferieninsel Mallorca neun Algerier von einem Flüchtlingsboot geborgen. Die Nordafrikaner waren mit dem Boot drei Tage auf dem Mittelmeer getrieben.

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