
Schicksalstag für türkische Verfassung: Am 30. Jahrestag des Militär-Putsches stimmen die Türken am Sonntag über ihre Reformen ab. Das Referendum ist auch eine Vertrauensabstimmung über Arbeit des Premiers Erdogan.

Schicksalstag für türkische Verfassung: Am 30. Jahrestag des Militär-Putsches stimmen die Türken am Sonntag über ihre Reformen ab. Das Referendum ist auch eine Vertrauensabstimmung über Arbeit des Premiers Erdogan.

Bei der Basketball-WM in der Türkei spekulieren die Medien über eine Order des Ministerpräsidenten Erdogan, die den leicht bekleideten Cheerleadern das Tanzen verbietet.

Die Gegner des türkischen Ministerpräsidenten in der Politik und in der Justiz sind mit dem Versuch gescheitert, die weitreichendste Verfassungsreform seit 1982 zu stoppen. Das Verfassungsgericht in Ankara ließ große Teile der Reform passieren.
Der türkische Regierungschef Erdogan will offenbar seine Kontakte zu Hamas nutzen, um die Freilassung eines seit vier Jahren festgehaltenen israelischen Soldaten zu erreichen.
Der Premierminister in Ankara profitiert von der Gazakrise. Doch Erdogan will nicht alle Brücken zu Israel abbrechen.
Ein Jahr vor der nächsten Wahl hilft der israelische Angriff auf einen pro-palästinensischen Hilfstransport dem türkischen Premier Erdogan. Dennoch hat er kein Interesse daran, im Streit mit Israel zu übertreiben.
Spracharmut im Deutschen entsteht nicht so sehr dadurch, dass in der Familie nur Türkisch oder Arabisch gesprochen wird. Sie entsteht, weil es den Kindern an Erfahrungen mangelt
Integration und Antipathie: Viele Türken sind von der deutschen Debatte über türkischsprachige Schulen überrascht.

Nach dem Wirbel in den vergangenen Tagen zeigen sich Kanzlerin Merkel und der türkische Ministerpräsident Erdogan in Ankara versöhnlich. Selbst bei der Forderung nach Einrichtung türkischer Gymnasien in Deutschland gibt es eine Annäherung.

Kurz vor dem Besuch von Bundeskanzlerin Merkel in Ankara an diesem Montag gibt es Streit zwischen Deutschland und der Türkei. Der türkische Ministerpräsident kritisiert die Zurückweisung seiner Forderung nach türkischen Gymnasien.

Premier Erdogan wirbt um die Auslandstürken – doch Merkel ist gegen seinen Wunsch nach Gymnasien.
Der türkische Ministerpräsident Erdogan hat das Bauverbot von Minaretten in der Schweiz als Zeichen einer "zunehmenden rassistischen und faschistischen Haltung in Europa" kritisiert. Die Außenministerin der Schweiz sieht die innere Sicherheit des Landes gefährdet.

Machtkampf zwischen den säkularistischen Eliten der Türkei und Erdogans religiös-konservativer Regierung: Die Justiz wird immer mehr zum Knüppel im politischen Machkampf.

Der türkische Premier Recep Tayyip Erdogan legt dem Parlament einen umstrittenen Plan zur Beendigung des Kurdenkonflikts vor. In Gesprächen mit Parteien, Verbänden und Menschenrechtsgruppen hat Erdogan in den letzten Monaten sondieren lassen, wie ein neuer Ansatz aussehen könnte.
Der türkische Generalstabschef weist vehement den Vorwurf zurück, die Armee plane einen Putsch gegen die Regierung Erdogan. Selten war die türkische Armee im eigenen Land politisch so unter Beschuss wie derzeit.

Der türkische Premier ist verärgert über die Haltung beider Länder zu einem möglichen EU-Beitritt seines Landes. Das Ziel ist und bleibe die volle Mitgliedschaft.

Seit Tagen kennt die türkische Öffentlichkeit kein anderes Thema mehr: Eine unabhängige Zeitung hat einen von Offizieren des Generalstabs unterzeichneten Geheimplan zur Destabilisierung der Regierung Erdogan veröffentlicht. Was steckt dahinter?

Ministerpräsident Erdogan spricht von Faschismus im Umgang mit Minderheiten - und bringt damit die Nationalisten in Rage.
Der türkische Ministerpräsident Erdogan spricht von "Faschismus" im Umgang mit nicht-muslimischen Minderheiten - und bringt damit die nationalistische Opposition auf die Palme.
Die türkische Regierung von Premier Recep Tayyip Erdogan versucht sich von einer Spendenaffäre in Deutschland zu distanzieren. Doch die Opposition riecht Blut. Jetzt soll der Chef der türkischen Fernseh- und Hörfunkaufsicht RTÜK, Zahit Akman, zurücktreten.
Der türkische Premier will sein Kabinett umbilden – und einen umstrittenen Außenminister benennen. Mit der ersten größeren Kabinettsumbildung seit seinem Amtsantritt vor sechs Jahren will der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan versuchen, bei den Wählern im eigenen Land und bei der EU verlorenes Vertrauen zurückzugewinnen.
Der außenpolitische Berater wird Außenminister, der Außenminister wechselt ins Wirtschaftsministerium: Mit einer Rotation in seiner Regierung will der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan auf sinkende Zustimmung beim Wahlvolk reagieren.
Politiker von CDU, CSU, SPD und Grünen haben eine mutmaßliche Auszeichnung für den türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan in Deutschland heftig kritisiert – offenbar ohne konkreten Grund.
Der türkische Premier Erdogan mag sich als Sprachrohr der islamischen Welt sehen – in Straßburg vertritt er das Mitgliedsland Türkei, sonst nichts. Trotzdem lehnt er öffentlich den dänischen Regierungschef Rasmussen als künftigen Nato-Generalsekretär ab.
Die islamisch-konservative Partei des türkischen Regierungschefs Erdogan bleibt zwar stärkste Partei, musste aber Verlluste hinnehmen.
Gewalt überschattet die Kommunalwahl in der Türkei: Auseinandersetzungen zwischen Anhängern der rivalisierenden Parteien forderten drei Tote und über 50 Verletzte.
Er will Recep Tayyip Erdogan im Amt des türkischen Ministerpräsidenten beerben: Kemal Kilicdaroglo, der auf den ersten Blick wie ein grauer Finanzbeamter wirkt, hofft, bei den anstehenden Kommunalwahlen die Wähler auf seine Seite ziehen zu können.
Der türkische Premier Erdogan kritisiert Israel, um damit innenpolitisch zu punkten. Erdogan sollte aber wissen, auf welcher Seite der internationalen Gemeinschaft er stehen will.

Malte Lehming über Erdogan, Israel und Deutschland

Wutentbrannt war der türkische Ministerpräsident Erdogan am Donnerstag vom Podium gestürmt, nachdem Israels Präsident Peres ein flammendes Plädoyer für den Krieg im Gazastreifen gehalten hatte. Mit dem Eklat hat Erdogan in seinem Heimatland nun begeisterte Reaktionen ausgelöst - aber auch Kritik.

Die Türkei hat Deutschland umfassende Hilfe bei der Befreiung der drei in der Osttürkei entführten Bergsteiger versprochen. Am Rande des Mittelmeergipfels in Paris besprachen der türkische Ministerpräsident Erdogan und Kanzlerin Merkel das weitere Vorgehen. Unterdessen droht die PKK Deutschland mit Angriffen auf "Wirtschaftsinteressen".
Bundeskanzlerin Angela Merkel wird am Mittwoch beim EM-Halbfinalspiel zwischen Deutschland und der Türkei gemeinsam mit dem türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan im Baseler Stadion mitfiebern.

Wer es in der Türkei wagt, das Türkentum zu beleidigen, muss mit einer Gefängnisstrafe rechnen. Rechtsgrundlage ist der Paragraf 301. Dieser in den vergangenen Jahre gegen regimekritische Intellektuelle eingesetzte Paragraf soll nun geändert werden.
Nach dem Ende der türkischen Bodenoffensive im Irak hat Ministerpräsident Erdogan an die kurdischen Rebellen appelliert, ihren Widerstand aufzugeben. Mit Terror könne nichts erreicht werden, Ankara und Bagdad müssten dieses Problem gemeinsam bekämpfen.
Die türkische Armee verstärkt ihre Truppen im Grenzgebiet. Experten erwarten, dass der Einsatz gegen die PKK im Nordirak noch vier bis zehn Tage andauern wird. Die türkische Presse debatiert unterdessen hitzig über Erdogans Kurdenpolitik und die PKK ruft zur Vergeltung auf - in türkischen Städten.
Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble verteidigt den türkischen Ministerpräsidenten Erdogan gegen die Kritik an seinen Äußerungen. Schäuble lobt Erdogans Bemühungen um eine Modernisierung der Türkei und zollt ihm "großen Respekt".
Noch immer hagelt es Kritik aus SPD und Union am türkischen Ministerpräsidenten Erdogan wegen seiner Äußerungen zur Integration. Die Debatte im Bundestag zu dem Thema muss allerdings noch etwas warten.
Schon lange waren sich Politiker der großen Koalition nicht mehr so einig, wie bei der Kritik an den Positionen des türkischen Regierungschefs zur Integration. Unterstützung bekommt Erdogan nun ausgerechnet aus dem Lager der Union.
Der türkische Premier Erdogan ist für türkischsprachige Schulen und Universitäten in Deutschland. Doch bei den hiesigen Politikern rennt er damit keine offenen Türen ein. Die Rede ist von "Gift für die Integration“.

Wie der türkische Ministerpräsident die Kölnarena für drei Stunden zum Staat der Deutsch-Türken macht. Beim Auftritt beweist er Starcharakter, das Publikum dankt es ihm mit Standing Ovations.
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