
Der Ludwigshafener Brand ist nicht die alleinige Ursache für die gegenwärtige Stigmatisierung und Abgrenzung. Über die Sprachlosigkeit zwischen Deutschen und Türken.

Der Ludwigshafener Brand ist nicht die alleinige Ursache für die gegenwärtige Stigmatisierung und Abgrenzung. Über die Sprachlosigkeit zwischen Deutschen und Türken.
Die deutsche Kanzlerin und der türkische Ministerpräsident werben vor Schülern für Integration. Vor dem Hintergrund der Brandkatastrophe in Ludwigshafen schlagen beide Merkel und Erdogan versöhnliche Töne an.

Kanzlerin Merkel hat ihrem türkischen Amtskollegen Erdogan eine schnelle Aufklärung des Brandes in Ludwigshafen zugesichert. Mit seinem Vorschlag, türkische Lehrer nach Deutschland zu entsenden, stieß Erdogan bei der Kanzlerin allerdings nicht auf Gegenliebe.
Zwischen Premier Recep Tayyip Erdogan und seinem Außenminister kriselt es – wegen der Präsidentschaftskandidatur Abdullah Güls. Zeitungen berichten von einem "Nervenkrieg".

Premierminister Erdogan sendet deutliche Signale an Europa und an die Wirtschaft. Er will die Reformer ins Kabinett befördern.
Europa, Reformen, Wohlstand – Erdogans Agenda war überzeugender als die Islamangst der Opposition.
Eine historische Richtungswahl sollte es werden, eine historische Richtungsentscheidung ist es auch geworden. Am Votum der türkischen Wähler gibt es nichts zu deuten und nichts zu drehen – der Kampf um Ankara ist entschieden. Und jetzt?
Die Christen in der Türkei unterstützen die islamische AKP von Premier Erdogan. Sie haben keine andere Wahl.
Mit den Stimmen der regierenden AKP hat sich das türkische Parlament erneut für eine Direktwahl des Präsidenten ausgesprochen. Der noch amtierende Präsident hat allerdings ein Veto angekündigt.
Nach der Ankündigung von Neuwahlen atmet die Türkei auf - und auch Premier Erdogan kann sich mit dem vorzeitigen Urnengang abfinden. Er plant zudem umfangreiche Verfassungsänderungen, um ein ähnliches Chaos künftig auszuschließen.
Das türkische Verfassungsgericht, das AKP- Außenminister Abdullah Gül den Weg in den Präsidentenpalast vorerst verbaut hat, gefährdet nach Ansicht von Ministerpräsident Erdogan die Demokratie.
Nach der Annullierung der Präsidentenwahl durch das Verfassungsgericht in Ankara sollen in der Türkei unverzüglich vorgezogene Parlamentswahlen stattfinden - möglichst noch im Juni.
Das türkische Verfassungsgericht hat die erste Runde der Präsidentschaftswahl annulliert und das Land damit noch tiefer in eine Staatskrise gestürzt. Die Regierung von Ministerpräsident Erdogan will nun vorgezogene Neuwahlen.
In der Türkei geht der Machtkampf zwischen der AKP und dem Militär in eine neue Runde. Die Regierung erteilte der Armee nun eine Abfuhr und erklärte, der Generalstab unterstehe dem Ministerpräsidenten und nicht umgekehrt.
Abdullah Gül hat eine Mehrheit im ersten Wahlgang bei der Staatspräsidentenwahl verfehlt. Da zudem zu wenig Abgeordnete in der Nationalversammlung zugegen waren, muss nun das Verfassungsgericht über den weiteren Verlauf entscheiden.
Die EU-Beitrittsgespräche mit der Türkei liegen wegen des Zypern-Konflikts auf Eis. Ministerpräsident Erdogan hat nun eine Zusage für spätestens 2015 gefordert, stößt damit aber auf taube Ohren.
In der türkischen Hauptstadt Ankara sind zehntausende Demonstranten zusammengeströmt, um gegen eine Kandidatur des islamisch-konservativen Regierungschefs Recep Tayyip Erdogan für das Amt des Staatspräsidenten zu protestieren.
In Ankara haben am Sonntag mehrere tausend Menschen gegen eine mögliche Kandidatur des türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan für die Präsidentschaft demonstriert.
Weil die Türkei zur 50-Jahr-Feier der Römischen Verträge angeblich auf Betreiben von Angela Merkel nicht nach Berlin eingeladen worden war, schießt Ankara nun gegen die Kanzlerin. Auch ein Bierkrug, den Merkel Jacques Chirac schenkte, erregt die Gemüter.
Kurz vor den deutsch-französischen Beratungen über einen verstärkten Druck der EU auf die Türkei hat der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan versucht, auf Kanzlerin Angela Merkel einzuwirken.
Zum Auftakt seiner viertägigen Türkei-Reise ist Papst Benedikt XVI. am Flughafen in Ankara mit dem türkischen Premier Erdogan zusammengetroffen. Anschließend will der Pontifex das Atatürk-Mausoleum besuchen.
Nach den deftigen Worten mehrerer türkischer Abgeordneter im Zusammenhang mit dem geplanten Papst-Besuch versucht Ministerpräsident Erdogan nun die Wogen zu glätten. Er will den Papst in eine "Allianz der Zivilisationen" einbinden.
Regierungschef Recep Tayyip Erdogan hat eine Änderung des in die Kritik geratenen Paragraphen zur "Verunglimpfung des Türkentums" in Aussicht gestellt. "Wir sind offen für Änderungen", erklärte Erdogan.
Der türkische Ministerpräsident Erdogan hat den Aufruf des inhaftierten Kurdenführers Öcalan zu einer Waffenruhe zurückgewiesen. Erdogan forderte wiederum die PKK zum Gewaltverzicht auf.
Im Fall des tödlichen Bombenattentats von Diyarbakir deuten die Ermittlungen nach Angaben von Ministerpräsident Erdogan auf die kurdische Arbeiterpartei PKK hin.
Der türkische Premier Erdogan steht einer türkischen Beteiligung an einer UN-Friedenstruppe im Libanon aufgeschlossen gegenüber. Die Türkei war immer wieder als eine der Führungsnationen einer Friedensmission genannt worden.
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