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Thema

Recep Tayyip Erdoğan

Die deutsche Kanzlerin und der türkische Ministerpräsident werben vor Schülern für Integration. Vor dem Hintergrund der Brandkatastrophe in Ludwigshafen schlagen beide Merkel und Erdogan versöhnliche Töne an.

Von Hans Monath

Zwischen Premier Recep Tayyip Erdogan und seinem Außenminister kriselt es – wegen der Präsidentschaftskandidatur Abdullah Güls. Zeitungen berichten von einem "Nervenkrieg".

Von Thomas Seibert
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Premierminister Erdogan sendet deutliche Signale an Europa und an die Wirtschaft. Er will die Reformer ins Kabinett befördern.

Von Thomas Seibert

Eine historische Richtungswahl sollte es werden, eine historische Richtungsentscheidung ist es auch geworden. Am Votum der türkischen Wähler gibt es nichts zu deuten und nichts zu drehen – der Kampf um Ankara ist entschieden. Und jetzt?

Mit den Stimmen der regierenden AKP hat sich das türkische Parlament erneut für eine Direktwahl des Präsidenten ausgesprochen. Der noch amtierende Präsident hat allerdings ein Veto angekündigt.

Nach der Ankündigung von Neuwahlen atmet die Türkei auf - und auch Premier Erdogan kann sich mit dem vorzeitigen Urnengang abfinden. Er plant zudem umfangreiche Verfassungsänderungen, um ein ähnliches Chaos künftig auszuschließen.

Nach der Annullierung der Präsidentenwahl durch das Verfassungsgericht in Ankara sollen in der Türkei unverzüglich vorgezogene Parlamentswahlen stattfinden - möglichst noch im Juni.

Das türkische Verfassungsgericht hat die erste Runde der Präsidentschaftswahl annulliert und das Land damit noch tiefer in eine Staatskrise gestürzt. Die Regierung von Ministerpräsident Erdogan will nun vorgezogene Neuwahlen.

In der Türkei geht der Machtkampf zwischen der AKP und dem Militär in eine neue Runde. Die Regierung erteilte der Armee nun eine Abfuhr und erklärte, der Generalstab unterstehe dem Ministerpräsidenten und nicht umgekehrt.

Die EU-Beitrittsgespräche mit der Türkei liegen wegen des Zypern-Konflikts auf Eis. Ministerpräsident Erdogan hat nun eine Zusage für spätestens 2015 gefordert, stößt damit aber auf taube Ohren.

In der türkischen Hauptstadt Ankara sind zehntausende Demonstranten zusammengeströmt, um gegen eine Kandidatur des islamisch-konservativen Regierungschefs Recep Tayyip Erdogan für das Amt des Staatspräsidenten zu protestieren.

In Ankara haben am Sonntag mehrere tausend Menschen gegen eine mögliche Kandidatur des türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan für die Präsidentschaft demonstriert.

Weil die Türkei zur 50-Jahr-Feier der Römischen Verträge angeblich auf Betreiben von Angela Merkel nicht nach Berlin eingeladen worden war, schießt Ankara nun gegen die Kanzlerin. Auch ein Bierkrug, den Merkel Jacques Chirac schenkte, erregt die Gemüter.

Zum Auftakt seiner viertägigen Türkei-Reise ist Papst Benedikt XVI. am Flughafen in Ankara mit dem türkischen Premier Erdogan zusammengetroffen. Anschließend will der Pontifex das Atatürk-Mausoleum besuchen.

Nach den deftigen Worten mehrerer türkischer Abgeordneter im Zusammenhang mit dem geplanten Papst-Besuch versucht Ministerpräsident Erdogan nun die Wogen zu glätten. Er will den Papst in eine "Allianz der Zivilisationen" einbinden.

Der türkische Ministerpräsident Erdogan hat den Aufruf des inhaftierten Kurdenführers Öcalan zu einer Waffenruhe zurückgewiesen. Erdogan forderte wiederum die PKK zum Gewaltverzicht auf.

Der türkische Premier Erdogan steht einer türkischen Beteiligung an einer UN-Friedenstruppe im Libanon aufgeschlossen gegenüber. Die Türkei war immer wieder als eine der Führungsnationen einer Friedensmission genannt worden.

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