Nur Assad besäße die Fähigkeit, einen Anschlag in dieser Form auszuführen, sagt US-Sicherheitsberaterin Susan Rice nach dem UN-Bericht über die Giftgasattacke. So rückt auch ein Militärschlag wieder in Reichweite - diesmal stimme auch Russland zu, sagt US-Außenminister John Kerry.
Die UN legen ihren Bericht über den Giftgasangriff vom 21. August bei Damaskus vor Menschenrechtsrat untersucht insgesamt 14 Einsätze von Chemiewaffen im syrischen Bürgerkrieg.
So klar sich der amerikanisch-russiche Plan zur Zerstörung der syrischen Chemiewaffen liest, so schwer wird er umzusetzen sein. Zum einen kann Syriens Regime tricksen. Zum anderen behindert die dramatische Sicherheitslage die Arbeit der Chemiewaffeninspekteure.
Die USA und Russland haben sich auf einen Plan zur Vernichtung der syrischen Chemiewaffen geeinigt. Die Möglichkeit eines Militärschlags gegen das Assad-Regime will sich Außenminister Kerry aber nicht nehmen lassen.
Der Syrien-Konflikt überlagert die anderen Themen des G-20-Gipfels in St. Petersburg. Es ist auch ein Kräftemessen zwischen Barack Obama und Wladimir Putin. Ist eine Einigung auf dem Treffen möglich?
Am kommenden Dienstag beginnt der Prozess gegen den Vizepräsidenten Kenias, William Ruto, weil er nach den Wahlwirren 2007 Angehörige seiner Ethnie zu Mord und Totschlag angestiftet haben soll. Am 12. November muss auch der Präsident in Den Haag vor Gericht erscheinen.
Präsident Obama treibt einen möglichen Militärschlag in Syrien voran, die Bundesregierung hält sich jedoch noch zurück, das bekräftigt Außenminister Westwelle im Interview. Doch er gibt auch zu: Eine diplomatische Lösung ist nicht in greifbarer Nähe.
Russlands Präsident Wladimir Putin verlangt „überzeugende“ Beweise für einen Chemiewaffenangriff durch das Assad-Regime. In einem solchen Fall wolle „nicht ausschließen“, einen westlichen Militärschlag zu billigen.
Putin will nun doch beim G-20-Gipfel in St. Petersburg mit dem US-Präsidenten über Syrien sprechen Bundeskanzlerin Merkel legt sich nicht fest, ob Berlin eine Intervention ohne Mandat mittragen würde.
Das TV-Duell soll Unterschiede zwischen Kanzlerin Angela Merkel und Herausforderer Peer Steinbrück deutlich machen. Wie sehr gehen die Positionen der beiden in relevanten Politikfeldern auseinander?
Mehr als 1400 Menschen sollen laut US-Geheimdienstinformationen bei dem Giftgaseinsatz in Syrien der vergangenen Woche ums Leben gekommen sein. Obama hat sich zwar noch nicht festgelegt, aber ein Einsatz scheint weiter näher zu rücken.
Dass Washington und London mit ihren Plänen für einen schnellen Militärschlag zurückgerudert sind bietet dem Westen noch einmal die Gelegenheit, sich um eine gemeinsame Konfliktlösung mit Russland zu bemühen. Margarete Klein benennt drei Bedingungen, die hierfür erfüllt sein müssen.
Wenn die UN-Experten Syrien verlassen, wächst die Wahrscheinlichkeit eines Militärschlags auf die Assad-Truppen. Die USA und Großbritannien wollen die Ergebnisse der Untersuchungen abwarten, betonen aber ihre Entschlossenheit. In Deutschland warnt SPD-Kanzlerkandidat Steinbrück vor einer "leichtfüßigen" Intervention.
Großbritannien rudert zurück: Offenbar wollen die Briten nicht in Syrien eingreifen, bevor der Untersuchungsbericht der UN-Kontrolleure vorliegt. Das geht aus einer Beschlussvorlage des Kabinetts hervor.
Eine Militäraktion gegen das syrische Regime steht möglicherweise kurz bevor. Was ist von der Aktion zu erwarten? Ein Militärschlag in Nahost könnte das Pulverfass endgültig entzünden In Israel bereitet sich die Bevölkerung bereits auf das Schlimmste vor.
Großbritannien will einen Militärschlag gegen die Truppen Assads vom UN-Sicherheitsrat legitimieren lassen. Auch die Bundesregierung ist zu "Konsequenzen" gegen Syriens Regime bereit, hält sich aber alle Optionen offen.
Am Donnerstag stimmt das britische Parlament über einen Militärschlag gegen das Assad-Regime ab. Gleichzeitig laufen in den USA die Vorbereitungen für Angriffe auf Ziele in Syrien und auch der französische Präsident Hollande droht, Syrien zu "bestrafen". Syrien beantwortet das mit eindeutiger Rhetorik.
In der Syrien-Krise scheinen sich die USA auf einen Militärangriff festgelegt zu haben. Aber möglicherweise hat Washington nach dem mutmaßlichen Chemiewaffeneinsatz bei Damaskus dieses Mal bessere Beweise als 2003 vor dem Irakkrieg, sagt der ehemalige UN-Chefwaffeninspekteur Hans Blix im Interview.
Syrische Oppositionelle klagen das Regime in Damaskus an, bei einem Giftgasangriff hunderte Menschen getötet zu haben. Die Armee weist die Vorwürfe zurück und beschuldigt die Rebellen. Nur die UN-Inspekteure könnten jetzt Klarheit schaffen, doch dazu brauchen sie Unterstützung.
Fotos zeigen tote Kinder mit bleichen Gesichtern, die syrische Opposition spricht von einem Giftgas-Massaker. Nun drängt auch die internationale Gemeinschaft auf eine Aufklärung des Bombardements in der Nähe von Damaskus. Auch die Kanzlerin vermutet ein "entsetzliches Verbrechen".
Die Situation in Ägypten eskaliert weiter. Die USA rufen ihre Bürger auf, das Land zu verlassen, der UN-Sicherheitsrat kommt noch am Donnerstagabend zu einer Dringlichkeitssitzung zusammen. Das Ausmaß der Kämpfe der letzten Tage wird erst nach und nach sichtbar.
Zu lange hat sich die EU mit der Frage herumgeschlagen, ob ihre Mitgliedstaaten nun Waffen an die Rebellen in Syrien liefern sollen oder nicht, findet Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn. Nach seiner Auffassung muss es nun darum gehen, humanitäre Hilfe in der Region zu leisten.
Einst galten die Grünen als Heimat des Pazifismus. Jetzt positioniert sich die Linke als die Antikriegspartei. Wie kann, wie muss eine moderne Friedenspolitik im 21. Jahrhundert aussehen? Jan van Aken (Linke) und Frithjof Schmidt (Grüne) diskutieren.
Die G-8-Treffen haben viel an Bedeutung eingebüßt. Längst hat die größere G 20 unter Einbindung Chinas und Indiens die Funktion eines „Weltwirtschaftsgipfels“ übernommen.
Die G-8-Treffen haben viel an Bedeutung eingebüßt. Längst hat die größere G 20 unter Einbindung Chinas und Indiens die Funktion eines „Weltwirtschaftsgipfels“ übernommen.
Die G8 ringen um eine Haltung zum Syrien-Konflikt. Die Fronten sind verhärtet. Putin blockiert Fortschritte weitgehend. Die schlechte Nachricht aus Nordirland: Es geht deshalb nur sehr langsam voran. Die gute: Immerhin - es geht voran.
Einer gegen alle: Die Syrien-Gespräche beim G-8-Gipfel drohen in einer Sackgasse zu enden. Dennoch hoffen die Kanzlerin, der Gastgeber und der US-Präsident auf ein Signal des Entgegenkommens von Wladimir Putin. Immerhin gibt es beim Treffen in der Idylle einen Erfolg.
Die USA und Russland bewegen sich in der Syrienfrage. Offenbar aus Angst vor einem Islamistenstaat. Doch nun will Russland ein modernes Flugabwehrsystem an das Assad-Regime verkaufen.
Anschläge islamistischer Milizen nehmen zu. Daher sollen 11 000 UN-Blauhelmsoldaten mehr Stabilität bringen – ein kleines französisches Kontingent bleibt jedoch weiter in Mali. Langfristig sollen zudem Wahlen Ruhe ins Land bringen.
Das von der EU vermittelte Abkommen mit Serbien gibt viel Raum für Interpretationen. Belgrad hat seine Sicht bereits geliefert. Nun spricht der Außenminister des Kosovo.
Die Bundesregierung will nach dem Ende des Kampfeinsatzes in Afghanistan Ende 2014 weiter im Land präsent sein. Ab 2015 sollen noch 600 bis 800 Bundeswehrsoldaten in Afghanistan bleiben.
Mit einer derzeit beispiellosen Einsatztruppe weitet der UN-Sicherheitsrat die Mission im Kongo aus. Die Soldaten sollen gegen Rebellen im Osten des Landes vorgehen. Gleichzeitig drohen die UN dem zentralafrikanischen Land mit dem Stopp aller Unterstützungen.
Seit über 50 Jahren leidet Zentralafrika unter Staatsstreichen und politischen Unruhen. Am Sonntag haben Rebellen die Hauptstadt samt Präsidentenpalast erobert. Das Staatsoberhaupt ist auf der Flucht.
Das UN-Gremium votierte heute einstimmig für einen Resolutionsentwurf gegen Nordkorea. Damit reagiert der Sicherheitsrat auf die jüngsten Atomwaffentests des kommunistischen Regimes. Nordkorea hatte den USA und Südkorea bereits mit einem Atomanschlag gedroht.