Nach einem Bericht der Vereinten Nationen sind in der Krisenregion im sudanesischen Dafur seit Jahresbeginn weitere Zehntausende ohne Obdach. Seit fast sechs Jahren herrschen in dem Gebiet gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen Milizen, die von der Regierung gestützt werden, und Rebellengruppen.
Sicherheitsrat der Vereinten Nationen
Beim Weltwirtschaftsforum in Davos hat die Bundeskanzlerin eine globale Kontrollinstanz für die Wirtschaft gefordert. Merkel stellte außerdem die soziale Marktwirtschaft als dritten Weg zwischen Kapitalismus und Staatswirtschaft vor.

"Direkte und lebhafte Diplomatie" mit Teheran erwünscht: Die US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen hat im Atomstreit mit Iran direkte Gespräche angekündigt.

Die Hamas hat ihre Bedingungen für eine Waffenruhe auf den Tisch gelegt. Israel sucht Unterstützung in den USA für ein Abkommen zur Unterbindung des Waffenschmuggels. Erst danach ist mit einer Antwort zu rechnen. Doch der Druck der Internationalen Gemeinschaft wächst.
Die Risiken eines UN-Einsatzes wären unüberschaubar
Die Raketenangriffe der palästinensischen Hamas-Bewegung auf Israel und die israelische Militäraktion im Gazastreifen zeigen, dass der nahöstliche Friedensprozess stillsteht. Ein UN-Einsatz wäre denkbar. Jedoch wären die Risiken unüberschaubar.

Außenminister Frank-Walter Steinmeier möchte durch eine eigene Friedensmission den ersehnten Waffenstillstand im Gazastreifen erreichen. Dazu reist er an diesem Wochenende nach Ägypten und Israel.

Hamas zur sofortigen, dauerhaften und voll respektierten Waffenruhe im Gazastreifen verpflichtet. Fast ausnahmslos stimmten die Mitglieder der Resolution zu - nur ein Land konnte sich nicht durchringen, Israel zur Waffenruhe zu zwingen.
Kapitalismus in der Krise: Was ist aus den Vorschlägen für andere Regeln geworden?

Die arabischen Länder wollen keine Zeit mehr vergeuden: Der Weltsicherheitsrat soll so schnell wie möglich eine Abstimmung über einen rechtlich bindenden Aufruf zur sofortigen Waffenruhe herbeiführen.

Während Ägypten und Israel weiter über eine mögliche Waffenruhe mit der Hamas diskutieren, versucht auch der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen auf einen gemeinsamen Nenner zum Thema Nahost-Konflikt zu kommen. Unterdessen wurde am Nachmittag während der Feuerpause ein UN-Konvoi von israelischen Soldaten beschossen.

Der Palästinenser-Präsident Abbas hat den UN-Sicherheitsrat um Unterstützung im Konflikt um den Gazastreifen gebeten. Er forderte: "Beenden Sie diesen Völkermord und diese Zerstörung." Israel scheint zu geringen Zugeständnissen bereit. Ministerpräsident Olmert will einen "humanitären Korridor" einrichten.
Bodenoffensive der Israelis im Gazastreifen: Das Rote Kreuz und Amnesty International zeigen sich beunruhigt über die Lage der Menschen in Gaza. Es mangele an Nahrungsmitteln, Strom und medizinischer Versorgung.
Nach ihrem Einmarsch in den Gazastreifen kommen israelische Truppen schnell voran - und haben offenbar ein klares Ziel. Der UN-Sicherheitsrat zeigt sich bei der Bewertung der Offensive hingegen weniger zielstrebig.
Israel wägt die Risiken einer Bodenoffensive im Gazastreifen ab, während die Zahl der Luftangriffe sinkt
Österreich, die Türkei, Mexiko, Japan und Uganda sind für die kommenden zwei Jahre neu im Weltsicherheitsrat vertreten. Die fünf Länder waren im Oktober in das höchste UN-Gremium gewählt worden.

Eine baldiges Ende der Gewalt im Nahen Osten ist nicht abzusehen. Im Gegenteil: Israel hat sich auf lange Kämpfe eingestellt, droht inzwischen mit einer Bodenoffensive. Bei den israelischen Luftangriffen sterben unter anderem fünf Schwestern.

Den schweren Krisen des zurückliegenden Jahres sind weltweit Millionen Menschen zum Opfer gefallen. Ein Überblick.
Der Weltsicherheitsrat hat das Ende der UN- Mission im Irak offiziell anerkannt. Das höchste Gremium der Vereinten Nationen verzichtete darauf, das am 31. Dezember auslaufende Mandat erneut zu verlängern.
Vermutlich hat Jacob Zuma, der neue Chef der südafrikanischen Regierungspartei ANC, recht: Ein Militäreinsatz kann die Probleme im Nachbarland Simbabwe nicht lösen. Zuma sagte, es müsse nur „mehr Druck“ gemacht werden.
Nichts funktioniert mehr in Simbabwe. Das afrikanische Land steht unter der Knute des greisen Diktators Robert Mugabe und mittlerweile kurz vor dem Kollaps. Ein trauriges Beispiel für das Versagen der internationalen Staatengemeinschaft.

Weltweit nimmt der Kampf gegen die Piraten Fahrt auf. Der UN-Sicherheitsrat und die Europäische Union haben bereits entsprechende Resolutionen auf den Weg gebracht. Heute stimmt der Bundestag über eine Beteiligung ab. Die wichtigsten Eckdaten im Überblick.

Die Deutsche Marine darf trotz einer entsprechenden UN-Resolution nur im Arabischen Meer gegen Piraten vorgehen.

Zum ersten Mal seit fünf Jahren hat der UN-Sicherheitsrat am Dienstag wieder eine Nahost-Resolution verabschiedet. 14 der 15 Sicherheitsratsmitglieder stimmten in New York für die Entschließung 1850, die dem Friedensprozess zwischen Israel und den Palästinensern neuen Schwung geben soll.

Seit Beginn des Jahres haben somalische Soldaten etwas 30 Schiffe in ihre Gewalt gebracht und rund 90 Millionen Euro erpresst. Damit soll Schluss sein. Die USA planen nun offenbar, auch an Land gegen die Räuber vorzugehen.
Harare/London - Nach dem Ausbruch der Cholera-Epidemie in Simbabwe hat der britische Premier Gordon Brown die internationale Gemeinschaft zu entschlossenem Handeln gegen die Regierung von Robert Mugabe aufgerufen. „Genug ist genug“, erklärte Brown am Samstag in London.

Cholera, Inflation, politische Täuschungsmanöver. Der nationale Notstand in Simbabwe wird vor allem dem Staatschef Robert Mugabe angelastet. Der internationale Druck auf seine Regierung wächst.
Trotz des Widerstandes der kosovarischen Regierung hat der UN-Sicherheitsrat grünes Licht für die EU-Polizei- und Justizmission Eulex im Kosovo gegeben. In der Nacht zum Donnerstag stimmte der Sicherheitsrat der Eulex-Mission einstimmig zu und erfüllte dabei zahlreiche Bedingungen Belgrads.
Atombomben auch bald im Iran? Die Aufsichtsbehörde IAEO schließt nach Analyse von Satellitenbildern eine „militärische Dimension“ der Urananreicherung zumindest nicht aus. Westliche Experten sind höchst besorgt.
Der UN-Sicherheitsrat soll mehr Blauhelme in das Kriegsgebiet der Demokratischen Republik Kongo schicken. Bislang stehen die Blauhelme im Land auf verlorenem Posten.
Iraks Parlamentarier sollen diese Woche über ein Truppenstationierungsabkommen mit den USA abstimmen. Doch die Stimmung gegenüber der Besatzungsmacht ist alles andere als positiv. Vor allem schiitische Abgeordnete könnten ausscheren.
Es war reiner Zufall. Am gleichen Tage, da Bundespräsident Köhler einen ständigen Sitz für Afrika im Weltsicherheitsrat fordert, wird die Protokollchefin des ruandischen Präsidenten in Frankfurt verhaftet – der Vorwurf lautet auf Beihilfe zum Mord am Vorgänger ihres derzeitigen Arbeitgebers.
Afrika sollte nicht im Sicherheitsrat vertreten sein. Denn es ist den anderen Anwärtern auf einen ständigen Sitz im Weltsicherheitsrat der UN kaum zu vermitteln, wieso ein Kontinent Verantwortung für andere übernehmen kann, der offensichtlich nicht in der Lage ist, das eigene Schicksal in die Hände zu nehmen.
Für eine Großmacht wie die USA ist Angriff die einzige Verteidigung
Für eine Großmacht wie die USA ist Angriff die einzige Verteidigung. An dieser Grundtatsache wird Obama nichts ändern können und wollen.
Die UN-Friedenstruppe ist im Kongo-Konflikt hoffnungslos überfordert - obwohl sie die zahlenmäßig größte Mission der Vereinten Nationen darstellt. Die Situation beweist, die Mitglieder im UN-Sicherheitsrat müssen ihre Strategie überdenken.

Am Samstag hat der UN-Sicherheitsrat einstimmig eine neue Iran-Resolution verabschiedet - ohne allerdings neue Strafmaßnahmen einzuführen. In Richtung Nordkoreas äußerte IAEA-Chef Mohammed ElBaradei seine Hoffnung auf einen Wiedereintritt des Landes in den Atomwaffensperrvertrag.
Israel und die Palästinenser haben sich im UN-Sicherheitsrat einen scharfen Schlagabtausch um die israelische Siedlungspolitik geliefert. Beide Seiten bekräftigen trotzdem, dass sie nach wie vor an einer Friedenslösung arbeiten - gravierende Streitpunkte bleiben dennoch.

Hilfegesuch an die Weltgemeinschaft: Der afghanische Präsident Hamid Karsai hat angesichts der zunehmenden Gewalt in seinem Land um mehr Unterstützung beim Aufbau der afghanischen Sicherheitskräfte gebeten. Terroristen würden immer häufiger und brutaler zuschlagen.
Der Einsatz der Nato-geführten Schutztruppe kann nur mit einem Beschluss des UN-Sicherheitsrats fortgesetzt werden - und hier hat Russland Vetorecht. Doch die böse Überraschung bleibt wohl aus.