Der iranische Präsident hat die internationale Kritik an der zweiten Atomfabrik seines Landes zurückgewiesen. Unterdessen verschärfen die USA und Russland den Ton.
Sicherheitsrat der Vereinten Nationen
Iran hat die Internationale Atomenergiebehörde über eine bislang geheime zweite Atomfabrik informiert. Wozu das Land die Anlage nutzt, bleibt offen.
Chinas Hu Jintao, Russlands Medwedjew, Frankreichs Sarkozy und der britische Premier Brown – sie alle haben sich im Weltsicherheitsrat der Vision Barack Obamas angeschlossen: eine atomwaffenfreie Welt.
Brutale Vorgehensweise, Zivilisten als Schutzschilde: Ein UN-Bericht will belegen, dass Israel bei seiner Gaza-Offensive vor acht Monaten Kriegsverbrechen beging.
Ajatollah Ali Chamenei hat auf das Recht seines Landes gepocht, Uran anreichern zu dürfen. Im innenpolitischen Teil seines Freitagsgebets griff er die Opposition an.

Ajatollah Ali Chamenei hat auf das Recht seines Landes gepocht, Uran anreichern zu dürfen. Der Iran müsse in dieser Frage standhaft bleiben, sagte der oberste Religionsführer in seiner Freitagspredigt in Teheran, die live im Fernsehen übertragen wurde.
Vor den Beratungen der UN-Vetomächte und Deutschlands zum weiteren Vorgehen im Atomstreit mit Iran hat dessen Chefunterhändler Said Dschalili neue Vorschläge gemacht.
Der Westen erwägt ein Benzinembargo gegen den Iran. Doch Obama zögert noch: Es könnte Ahmadinedschad in die Hände spielen.
Merkel und Sarkozy drohen mit Sanktionen, wenn der Iran nicht bis Ende des Monats im Atomstreit nicht mit der internationalen Staatengemeinschaft kooperieren will.
Die jüngste Anschlagsserie in Bagdad ist die verheerendste seit dem Abzug der US-Kampftruppen. Politiker weltweit verurteilten die Tat.

Bill Clinton ist überraschend nach Nordkorea gereist. Dort will er sich für zwei inhaftierte US-Journalistinnen einsetzen – und auch Staatschef Kim Jong Il treffen.
Hillary Clinton treiben zwei Fragen um: Wie umgehen mit einem Iran, der an der Bombe baut und zugleich von innenpolitischen Kämpfen erschüttert wird? Die US-Außenministerin gab darauf jüngst zwei Antworten, eine altbekannte und eine interessante neue.

Als ehemaliger Admiral kennt Lutz Feldt die Lage vor Somalia. Er spricht über die Anti-Piraten-Mission und darüber, wie den Menschen in Somalia geholfen werden kann

Der Bundestag hat das Einsatzgebiet der Marine vor Somalia ausgedehnt. Doch die Mission ist ethisch bedenklich, sagt Volker Stümke von der Führungsakademie der Bundeswehr.
Mit seinem Veto im Weltsicherheitsrat hat Moskau verhindert, dass UN-Beobachter weiter die Waffenruhe in der Konfliktregion zwischen Georgien und Abchasien überwachen.
Der diplomatische Schlagabtausch um Kim Jong Ils Atomwaffenprogramm geht in die nächste Runde: Nach der neuen Resolution des UN-Sicherheitsrats hat Nordkorea den Bau weiterer Atombomben angekündigt und erstmals erklärt, über Urananreicherungsanlagen zu verfügen.
Der Weltsicherheitsrat hat am Freitag verschärfte Sanktionen gegen Nordkorea verhängt. Damit reagierte das höchste UN-Gremium auf den jüngsten Atomtest des kommunistischen Landes am 25. Mai und eine Reihe weiterer Provokationen.
Reaktion auf Atomtest: Das höchste Gremium der Vereinten Nationen will mit einer einstimmig verabschiedeten Resolution den Druck auf Kim Jong Il erhöhen.
Zwei Wochen zähen Ringens - herausgekommen ist ein weich gespülter Entwurf einer Resolution gegen Nordkorea. Über Aufforderungen und Appelle geht das Werk kaum hinaus.
Der UN-Sicherheitsrat reagiert auf die jüngsten Atomtests und Raketenstarts von Nordkorea, und will nun härtere Sanktionen.
Einen Tag nach seinem unterirdischen Atomwaffentest hat Nordkorea offenbar zwei Kurzstreckenraketen gestartet. Das Regime in Pjöngjang zeigt damit einmal mehr, dass ihm die Verurteilungen des Weltsicherheitsrats gleichgültig sind.
Die Wahrscheinlichkeit, dass irgendwo auf der Welt eine Atomwaffe eingesetzt wird, hat dramatisch zugenommen. Wie wir mit und trotz der Bombe überleben: Das bleibt die brennendste sicherheitspolitische Frage der Menschheit. Am bedrohlichsten ist die Lage in Pakistan.
Aufgrund vermeintlicher Unterstützung somalischer Rebellen fordert die afrikanische Staatengemeinschaft Sanktionen gegen Eritrea. Aus Protest zog Eritrea Botschafter ab
Auf Sri Lanka hängt das Leben von 50.000 Menschen, die die Tamilen-Rebellen der LTTE auf einem Küstenstreifen festhalten, an einem seidenen Faden. Es mehren sich Gerüchte, dass die Regierung bald zur Schlussoffensive ansetzen will.
Kein Einlenken: Trotz der Rufe nach einer Waffenruhe kämpfen in Sri Lanka Regierung und Rebellen unvermindert weiter. Zuvor hatten der UN-Weltsicherheitsrat sowie US-Präsident Barack Obama die Konfliktparteien aufgerufen, das Leben der eingeschlossenen Zivilisten zu schonen.
Die politische Situation im Libanon hat sich nach einem Bericht der Vereinten Nationen deutlich verbessert. Es gebe allerdings Vermutungen, dass die Hisbollah weiterhin militärische Operationen plane.
Russland will die festgefahrene Debatte um den Nahostfrieden mit einer Ministerrunde im Weltsicherheitsrat vorantreiben. Eine Zwei-Staaten-Lösung müsse auch von Israel wieder angestrebt werden.
Pjöngjang provoziert weiter: Nordkorea hat laut eigenen Angaben mit der Rückgewinnung von atomwaffentauglichem Plutonium aus gebrauchten Kernbrennstäben begonnen.
Der UN-Sicherheitsrat fordert die Freilassung der geschätzt 50.000 Zivilisten, die noch im Kampfgebiet festsitzen.
Zum Atomstreit mit dem Iran und NordkoreaBei den Entwicklungen in der Welt kann einem angst und bange werden, und das nicht nur wegen der Weltwirtschaftskrise und den damit verbundenen Unwägbarkeiten für den eigenen Arbeitsplatz. Barack Obama kündigt an, er könne sich eine Welt ohne Atomwaffen vorstellen, und was folgt?
Nordkorea hat am Dienstag die Zusammenarbeit mit der internationalen Atomenergiebehörde IAEA für beendet erklärt und alle Inspekteure zur Ausreise aufgefordert. Pjöngjang plant die Reaktivierung aller Atomanlagen.
Nordkorea auf Konfrontationskurs: Nach der Verurteilung seines Raketenstarts durch den UN-Sicherheitsrat hat Pjöngjang seinen Ausstieg aus den internationalen Gesprächen über sein Atomwaffenprogramm erklärt.
Die fünf Vetomächte im Weltsicherheitsrat und Japan haben sich auf eine Verurteilung des umstrittenen nordkoreanischen Raketenstarts geeinigt. In dem gemeinsam erarbeiteten Entwurf für eine sogenannte Präsidialerklärung verlangen sie, bereits angekündigte Strafen gegen das Land durchzusetzen.
Im Streit um den Raketenstart Nordkoreas hat sich China klar hinter das kommunistische Land gestellt. Die Regierung in Peking betonte das Recht eines Landes auf die "friedliche Nutzung“ der Raumfahrt. Auch in Russland hält man sich mit Kritik zurück.
Ungeachtet der internationalen Kritik hat Nordkorea am Sonntag seine umstrittene Rakete gestartet. Südkorea verurteilte den Raketenstart aufs Schärfste. Japan alarmierte den Weltsicherheitsrat. US-Präsident Barack Obama warf Nordkorea vor, gegen die Resolution 1718 des UN-Sicherheitsrates verstoßen zu haben.
Besorgt über die zuletzt zunehmende Gewalt in Afghanistan hat der Weltsicherheitsrat die dortige UN-Mission (Unama) einstimmig um ein Jahr verlängert. Mehr Sicherheit, Korruptionsbekämpfung und Entwicklungsförderung sind die Schwerpunkte des Auftrags.
Appell an den Sicherheitsrat: Die neue somalische Regierung hat die Vereinten Nationen um Blauhelme sowie um humanitäre und administrative Hilfe ersucht.
Seit der Bekanntgabe des Haftbefehls gegen den sudanesischen Präsidenten Omar al Baschir hat die Regierung zehn internationale Hilfsorganisationen ausgewiesen, darunter "Ärzte ohne Grenzen", Care International sowie Oxfam.
Historische Entscheidung in Den Haag: Rund sechs Jahre nach dem Ausbruch des Darfur-Konflikts hat der Internationale Strafgerichtshof am Mittwoch einen Haftbefehlgegen den sudanesischen Präsidenten Omar al-Baschir wegen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit ausgestellt.
Nach dem Krieg im Gazastreifen kommen immer mehr Details zu Tage, was genau geschah. Amnesty International will Beweise haben, wonach beide Kriegsparteien Kriegsverbrechen begangen haben, mit Hilfe ausländischer Waffen.