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Thema

Taliban

Ruf nach Vergeltung. Vertreter der islamistischen Partei Jamiat Ulema-e-Islam protestieren im pakistanischen Quetta gegen die US-Militäraktion, bei der der Al-Qaida-Gründer bin Laden getötet wurde. Foto: Musa Farman/dpa

Osama bin Laden wohnte in Pakistan in der Nähe von Militär und Geheimdienst – das bringt die Regierung in Erklärungsnot

Von Christine Möllhoff
Der Stolz herrscht vor in den USA.

Sie singen, sie fallen sich jubelnd in die Arme. Die Amerikaner feiern die Tötung bin Ladens als Sühne, als späte Gerechtigkeit – fast zehn Jahre nach der Tragödie vom 11. September 2001. Und Barack Obama genießt mit ernster Miene seinen Sieg.

Von Christoph von Marschall

Sie lebt in Hamburg, sorglos, bewundert von ihren Mitschülern. Leila ist hübsch, ehrgeizig, talentiert. Eines Tages steigt sie in ein Flugzeug und folgt dem Ruf Allahs in die Wüste Pakistans. Zurück bleibt ein Rätsel.

Von Maris Hubschmid

Das Gefangenenlager Guantanamo ist durch die jüngsten Wikileaks-Veröffentlichungen wieder einmal in die Kritik geraten. Die Alternative zu Guantanamo sieht so aus: 475 Taliban klettern einer nach dem anderen in einen Tunnel, kriechen 300 Meter weit und sind frei.

Hunderte Taliban brechen aus einem Gefängnis im afghanischen Kandahar aus. Isaf und afghanische Regierung sprechen von einem Rückschlag, doch das Grundproblem des vergessenen Krieges ist: die Kriegspartner haben nicht denselben Gegner.

Von Moritz Schuller
Foto: dpa

Verfassungsschutzbericht für 2010: Terrorgefahr bleibt bestehen NPD profitiert nicht von Vereinigung mit DVU. Autonome üben Selbstkritik Die Chefin des Verfassungsschutzes, Claudia Schmid, legte den Bericht vor

Von Frank Jansen
Feldherr im Weißen Haus: Barack Obama.

Zwei Kriege hat er geerbt, jetzt muss er selbst einen Neuen führen: Bob Woodward analysiert in seinem Band "Obamas Kriege", warum Barack Obama so zögerlich zu den Waffen greift – und wie das US-Militär das sieht.

Von Christoph von Marschall

Wenn es irgendwo auf der Welt eine Krise gibt, in der sich Menschen gegen ihre Unterdrücker wehren, ist Bernard-Henri Lévy zur Stelle. Ob in Afghanistan, als der Kommandant Massoud sich gegen die Taliban zu behaupten versuchte, in Bosnien, wo die Einwohner von Sarajewo aus dem Hinterhalt von Serben beschossen wurden, oder in Pakistan, wohin er reiste, nachdem islamische Extremisten den Korrespondenten des „Wall Street Journal“, David Pearl, entführt und ermordet hatten – BHL, wie er genannt wird, ist stets zur Stelle.

Von Hans-Hagen Bremer

„Karsai fordert Abzug der Nato“ vom 12. März Bisher musste die Öffentlichkeit davon ausgehen, dass die Nato unter Führung der USA mit Zustimmung oder sogar auf ausdrücklichen Wunsch des afghanischen Präsidenten Karsai den Kampf gegen die Taliban führt.

Eine US-Drohne soll nicht Taliban-Kämpfer, sondern Dutzende Zivilisten getötet haben. Die pakistanische Armee ist außer sich und spricht von einer Missachtung von Menschenleben. Der Fall stellt die angespannten Beziehungen zu den USA auf eine neue Probe.

Mit Mahnwachen wird in vielen Städten des Atomunglücks in Japan gedacht.

Von 9/11 zu 3/11: Dem Déjà-vu-Erlebnis kann man sich kaum entziehen. Die beherrschenden Gefühle sind Angst und Wut. Warum die Ereignisse in Japan eine ähnlich historische Zäsur markieren wie die Terroranschläge vom 11. September 2001.

Von Malte Lehming

Neu-Delhi - Die zehn Jungen aus der Provinz Kunar im Osten Afghanistans sammelten gerade Feuerholz, als US-Kampfhubschrauber das Feuer auf sie eröffneten. Die Soldaten hielten die Kinder im Alter von neun bis 15 Jahren für Taliban.

Von Christine Möllhoff

Die Ehefrau eines der beiden sogenannten "Sauerland-Bomber" ist in Berlin zu einer Haftstrafe von zweieinhalb Jahren verurteilt worden. Die 29-Jährige hatte gestanden, islamistische Terrornetzwerke unterstützt zu haben.

Freie Schussbahn. Im Osten Libyens, wie hier in Ras Lanuf, haben die Rebellen Gaddafis Truppen vertrieben. Symbole seiner Herrschaft werden zerstört.

Libyens Staatschef Gaddafi tut alles, was man von einem Staatsverbrecher erwartet. Jetzt droht er den Libyern und dem Rest der Welt mit verbrannter Erde, mit einer Katastrophe. Aber wird der Westen deshalb militärisch eingreifen?

Von Rüdiger Schaper

Berlin - Zunächst gab es Anfang des Jahres nur einen Verdacht, jetzt scheint er sich zu bestätigen: Ein Islamist aus Berlin ist offenbar der Anführer der Dschihadistengruppe „Deutsche Taliban Mudschahedin“ (DTM), die im pakistanisch-afghanischen Grenzgebiet an der Seite von Al Qaida, Taliban und anderen Terrororganisationen agiert. Es gebe Erkenntnisse, wonach der neue „Emir“ der DTM der Deutschtürke Fatih T.

Von Frank Jansen

Ein 31-jähriger Deutsche steht seit Freitag wegen Unterstützung terroristischer Organisationen im Ausland vor dem Berliner Kammergericht. Er hat gestanden, Geld zum Waffenkauf für die Taliban nach Afghanistan geschickt zu haben.

Soldaten mit Trauerflor. Foto: dapd

Der Tod dreier Bundeswehrsoldaten zeigt: Das neue Konzept bedeutet mehr eigene Opfer

Von Erwin-Ernst Starke
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