Die radikalislamischen Taliban versuchen alles, um mit Selbstmordanschlägen die Unsicherheit zu erhöhen und die Afghanen von der Stimmabgabe abzuhalten. Militante Gruppen übernahmen vielerorts die Kontrolle und bedrohten die Regierungsinstitutionen. Wohl nicht zuletzt deshalb werde der Ruf nach Verhandlungen mit moderaten Aufständischen lauter.
Taliban
"Die gemeinsame Militäroperation von Deutschen und Afghanen vor Wochenfrist hat zu keinem positiven Ergebnis geführt", erklärt Fefa-Leiter Sayed Rahim Mosavy. Eine große Show sei das gewesen.

Pakistans gefährlichster Taliban-Führer ist tot: Eine US-Bombe tötet Baitullah Mehsud und seine Ehefrau.

Der Führer der pakistanischen Taliban ist offenbar tot. Nach Angaben der radikalen Islamisten ist Baitullah Mehsud bei einem US-Angriff nahe der afghanischen Grenze umgekommen. Die pakistanische Regierung machte Mehsud unter anderem für den Mord an Ex-Premierministerin Benazir Bhutto verantwortlich.
Afghanistans Regierung schätzt die Sicherheitslage im Land als äußerst schlecht ein. Aus einer von Innenministerium und Militär erstellten Karte geht hervor, dass in fast der Hälfte des Landes Angriffe durch Aufständische drohen.
Der neue Nato-Chef zeigt Profil. Anders Fogh Rasmussen will beides: Krieg und Köpfe in Afghanistan gewinnen, die Radikalislamisten mit noch mehr Soldaten und Material bekämpfen und zugleich mit gemäßigten Taliban sprechen.
Drei Wochen vor den Wahlen in Afghanistan hat sich der neue Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen für Gespräche mit gemäßigten Taliban ausgesprochen und zu einem entschlossenen Vorgehen aufgefordert.
Der neue Nato-Chef Rasmussen will mit gemäßigten Taliban sprechen. Das immerhin wäre ein erster Schritt.
In der „Süddeutschen Zeitung“ schreibt der ehemalige Generalinspekteur der Bundeswehr, General a.D.
Stimmen zur Debatte darüber, wie man aus deutscher Sicht den Einsatz in Afghanistan bezeichenn soll
Die gemeinsame Offensive von Bundeswehr und afghanischen Kräften ist kaum beendet, da kehren die Taliban bereits zurück. Die Operation scheint sie wenig beeindruckt zu haben.
Der neue Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen tritt für Verhandlungskontakte der Allianz mit radikalislamistischen Taliban-Gruppen in Afghanistan ein.
Zivile Todesopfer gehören zu den dunkelsten Kapiteln dieses endlosen Krieges. Und ihre Zahl steigt alarmierend. Allein 2008 wurden in Afghanistan laut UN 2118 Zivilisten getötet, 40 Prozent mehr als im Vorjahr.
Wie das Soldatenmagazin "Y" mit einem neuen Look das Image der Bundeswehr verbessern will.
Soldaten der Regierungsarmee haben elf Jungen aus den Fängen der radikal-islamischen Tabliban befreit. Sie sollten für Selbstmordattentate eingesetzt werden.
Die afghanischen Regierung hat mit den Taliban einen Vertrag über Waffenruhe im Nordwesten Afghanistans abgeschlossen. Dies solle die Sicherheitslage vor der Wahl erhöhen.
Knapp einen Monat vor den Wahlen in Afghanistan hat der Kandidat des Staatsoberhauptes Hamid Karsai für das Amt des Vizepräsidenten einen Anschlag nur knapp überlebt.
Michael Schmidt will ein Völkerrecht, das der Realität Rechnung trägt.
Unsere Soldaten in Afghanistan müssen besser geschützt werden

Es geht nicht um die Frage "Raus aus Afghanistan?", sondern darum, diejenigen zu schützen, die uns (tatsächlich oder vorgeblich) in Afghanistan schützen: unsere Soldaten.
Es wird vermutet, dass der Sohn des Al-Qaida-Führers Osama bin Laden tot ist. Er soll in Pakistan bei einem US-Drohnenangriff umgekommen sein.
Zusammen mit afghanischen Soldaten konnte die Bundeswehr eine Unruheregion nahe Kundus wieder unter Kontrolle bringen. Allerdings kamen bei dem Einsatz zahlreiche Menschen ums Leben.
Wenn’s schlecht läuft, läuft es so: Die USA kündigen eine Truppenaufstockung an; die Taliban schlagen zurück; die internationalen Truppen starten eine Militäroffensive; die Aufständischen ändern ihre Taktik; die Bundeswehr wehrt sich, agiert offensiver, aggressiver, setzt schwere Waffen ein – das ist die klassische Spirale der Gewalt. Und beschreibt, was bisher am Hindukusch geschah.
Ein Erfolg der Bundeswehr in Afghanistan wäre eine Sensation. Möglich ist das immerhin. Das könnte all jenen Mut und Zuversicht geben, die sich von den Taliban unterdrückt und eingeschüchtert fühlen.

Mit einer Offensive unter afghanischen Kommando wollen einheimische und deutsche Truppen die Lage vier Wochen vor den afghanischen Präsidentschaftswahlen in den Griff bekommen.
In dem Kampf gegen die Radikalislamisten setzen die etwa 300 Soldaten erstmals auch Schützenpanzer vom Typ Marder und Artillerie-Geschütze ein.
Pakistanische Regierungstruppen haben sich in der Nordwest-Provinz Dir Gefechte mit der islamistischen Taliban geliefert. Dabei starben mehr als 50 Extremisten.
Im nordafghanischen Kundus haben nach Medienangaben das afghanische Militär und die lokale Polizei mit Unterstützung der Bundeswehr eine größere Operation gegen die Taliban und andere Aufständische in der Region gestartet.
Sie sind die wohl mutigsten Frauen der Welt: Frozan Fana und Shahla Atta aus Afghanistan. Die beiden treten bei der Präsidentschaftswahl im August gegen Amtsinhaber Hamid Karsai an, gemeinsam mit 38 Männern.
Die Taliban haben im Internet ein Video mit dem US-Soldaten veröffentlicht, der seit Ende Juni vermisst wird. Darin fordert er den Abzug der Truppen aus Afghanistan.
Vier Wochen vor der Präsidentenkür in Afghanistan deutet vieles darauf hin, dass es keine wirklich freie Abstimmung geben wird.
Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen warnt vor Epidemien. Die Lage im Krisengebiet ist weiter unübersichtlich.
Pakistans Regierung hat die Militäroffensive gegen die Taliban für beendet erklärt. Die Flüchtlinge dürfen nun ins Swat-Tal zurückkehren. Doch nicht alle wollen das.
Der US-Präsident sieht die Lage in Afghanistan zwiespältig: Zwar hätte man die Islamisten zurückgedrängt, doch für die Alliierten bestehe noch kein Grund zum Jubel.
Die Regierung des ehemaligen US-Präsidenten George W. Bush hat einem Medienbericht zufolge Ermittlungen gegen einen mutmaßlichen afghanischen Kriegsverbrecher behindert.
In Afghanistan sind binnen 24 Stunden acht britische Soldaten getötet worden. Die Gesamtzahl der Opfer stieg damit auf 184.

In den nächsten drei Monaten will China die über tausendjährige uigurische Altstadt von Kashgar auslöschen.

Nasim lebt in Kabul – und was er dort erlebt, schreibt er auf seiner Internetseite
Kurswechsel des US-Militärs in Afghanistan: Künftig hat der Schutz der afghanischen Bevölkerung absolute Priorität. Außerdem sollen sich die Soldaten verstärkt um die Zustimmung der Anwohner zu ihrem Einsatz bemühen.
Die Bundeswehr beteiligt sich mit mehr als 7200 Soldaten an zehn Missionen auf drei Kontinenten. Doch wer glaubt, die Deutschen seien nur für den Brunnen- und Brückenbau zuständig, macht sich etwas vor. Es ist Krieg und die Wahrheit ist das erste Opfer eines jeden Krieges.