
Henrietta Holsman Fore, die Chefin der US-Entwicklungsbehörde, sieht Fortschritte bei der Bildung und der Gesundheit in Afghanistan.

Henrietta Holsman Fore, die Chefin der US-Entwicklungsbehörde, sieht Fortschritte bei der Bildung und der Gesundheit in Afghanistan.
In Deh Rawood rund 400 Klometer südlich von Kabul sind bei einem Selbstmordanschlag mindestens 20 Zivilisten und vier Polizisten ums Leben gekommen. Der Täter rammte mit einem Motorrad ein Polizeifahrzeug und zündete einen Bombe.

Einsatz am Hindukusch: Episoden aus dem Alltag der deutschen Soldaten in Afghanistan – und über ihre Ängste.
Bei zwei Luftangriffen der US-Truppen im Grenzgebiet zu Pakistan sollen mindestens 64 Zivilisten ums Leben gekommen sein. Darunter sollen vor allem Frauen und Kinder gewesen sein.
Afghanistan hat eine eindeutige Erklärung für die steigende Gewalt im Land: Das Nachbarland Pakistan greift nach Ansicht des afghanischen Außenministers in der Grenzregion nicht hart genug gegen Terroristen durch.
Beim schwersten Attentat in Kabul seit 2001 sterben 40 Menschen / Vorwürfe an Pakistans Geheimdienst
Selbstmordattentat in der afghanischen Hauptstadt: Vor der indischen Botschaft in Kabul ist eine Bombe explodiert. Mehr als 40 Menschen wurden getötet - zahlreiche verletzt.

SPD-Fraktionschef Peter Struck sprach mit dem Tagesspiegel über die Mineralölsteuer, Atomkraft und deutsche Kampftruppen in Afghanistan.

Seit Montag haben sie einen Kampfauftrag in Afghanistan, die 205 Männer aus Augustdorf. Sie sind jetzt die Schnelle Eingreiftruppe und müssen Soldaten aller Nationen retten, die angegriffen werden. Der erste Tag - und gleich eine Übung mit scharfer Munition.

Auf die schnelle Eingreiftruppe der Bundeswehr (QRF) warten neue Herausforderungen. Die Zahl der getöteten ausländischen Soldaten erreichte im Juni einen traurigen Rekord - die Truppen geraten zunehmend ins Visier der Taliban.
Deutschland stellt zum ersten Mal die Schnelle Eingreiftruppe im Norden Afghanistans. Doch auf den Kampf der Soldaten möchte scheinbar niemand die öffentliche Aufmerksamkeit lenken.

Der Isaf-Kommandeur Dammjacob spricht mit dem Tagesspiegel über ein größeres Afghanistan-Mandat der Bundeswehr und die Aufgaben der Schnellen Eingreiftruppe.
Pakistan startet Militäraktion gegen Extremisten in den Stammesgebieten an der Grenze zu Afghanistan
In Pakistan hat die Regierung eine Offensive gegen islamistische Rebellen in der nordwestlich gelegenen Region um Peshawar gestartet. Der pakistanische Talibanführer Baitullah Mehsud verkündete darauf ein Ende der Friedensgespräche mit der Regierung.
Vier Milliarden Dollar wollen die größten Industriestaaten und Russland künftig in Projekte in Afghanistan investieren - vor allem in der Grenzregion zu Pakistan. Im Gegenzug stellen die G8-Außenminister auch Forderungen an die afghanische Regierung.
Taliban-nahe Extremisten haben am Donnerstag im Norden Pakistans einen Funktionär der Regierungspartei PPP getötet. Außerdem zündeten sie ein Ski-Hotel an und steckten zwei Mädchenschulen in Brand.
Wo die diesjährige Sommeroffensive der Nato und der afghanischen Armee letztlich zum Stehen kommt, darüber können selbst Experten momentan nur mutmaßen. Ist es die letzte Warnung für Pakistan?
Der französische Eigentümer einer Straßenbaufirma ist nach drei Wochen in den Händen von Taliban-Rebellen frei gekommen. Die Entführer hatten offenbar zuerst die Freilassung von Gesinnungsgenossen gefordert und waren dann auf eine Lösegeldzahlung umgeschwenkt.
Neue Gewalt in Afghanistan - mindestens zehn Zivilisten sterben nach einem Anschlag auf ausländische Truppen in der Provinz Helmand. Zu der Tat haben sich die Taliban bekannt.
Nur einen Tag nach Start der Militäroffensive gegen Hunderte Taliban vor Kandahar im Süden Afghanistans wollte Provinzgouverneur Assadullah Khaled, einen Erfolg auf ganzer Linie zu verkünden.

Die Nato schickt 2000 Soldaten in den Süden Afghanistans. Der Einsatz richtet sich gegen mehrere hundert Taliban-Kämpfer im Distrikt Arghandab. Zum ersten Mal hat ein afghanischer General den Oberbefehl bei einer derartigen Operation.
Die afghanische Armee und die Nato haben mit einer großangelegten Offensive gegen die aufständischen Taliban im Süden Afghanistans nahe der Stadt Kandahar begonnen. In der Unruheregion kontrollieren Taliban-Kämpfer weite Bereiche.
Statt Kriegsdrohungen sollte Afghanistans Präsident lieber sein Land demokratisieren
Statt mit Krieg zu drohen, sollte Afghanistans Präsident lieber sein Land demokratisieren.

Nach dem spektakulären Sturmangriff dutzender Taliban-Kämpfer am Freitag auf ein Gefängnis in Südafghanistan sind noch immer etwa 400 militante Islamisten und rund 500 andere Ausbrecher auf der Flucht. Afghanistans Präsident Hamid Karsai droht unterdessen mit Angriffen auf Taliban-Stellungen im benachbarten Pakistan.

Nach einer spektakulären Attacke von rund 80 Taliban-Kämpfern auf ein afghanisches Gefängnis in Kandahar befinden sich bis zu tausend Kriminelle auf freiem Fuß. Unter den Flüchtigen sind auch zahlreiche Terrorverdächtige.

Alle Teilnehmer an der Afghanistan-Konferenz in Paris wollen daran glauben, dass Karsai den Kampf gegen die Taliban und für den Wiederaufbau politisch, wirtschaftlich, militärisch und moralisch dank internationaler Unterstützung gewinnen kann. Dieser sagt mehr Einsatz gegen Korruption zu.

In Afghanistan wurden viele Erwartungen nicht erfüllt – In Paris beraten die Regierungen nun über die Zukunft.
Als am Wochenende drei junge Soldaten von einem Taliban-Selbstmordattentäter in den Tod gerissen wurden und damit die Zahl der in Afghanistan Gefallenen Briten die 100 erreichte, reagierte das Land anders als bisher: Es gab eine heftige Debatte. „Sie haben etwas von bleibendem Wert erreicht“, sagte Premier Gordon Brown.
„Spezialeinheit tritt Dienstin Afghanistan an“ vom 4. JuniZweifellos verdienen die Menschen in Afghanistan jede Hilfe, die sie nach über 30 Jahren Krieg und Bürgerkrieg bekommen können.
„Spezialeinheit tritt Dienst in Afghanistan an“ vom 4. Juni Zweifellos verdienen die Menschen in Afghanistan jede Hilfe, die sie nach über 30 Jahren Krieg und Bürgerkrieg bekommen können.

Der Selbstmordanschlag auf die dänische Botschaft in Islamabad geht nach Erkenntnissen der pakistanischen Sicherheitsbehörden auf das Konto der Taliban. Bei dem Anschlag am Montag waren laut Regierungsangaben sechs Menschen gestorben.
Nahost-Guru Olivier Roy hält den Kampf gegen den Terror für kontraproduktiv – er schadet dem Westen
Afghanischen Truppen und ihren Verbündeten ist ein entscheidender Schlag gegen die Taliban gelungen: Sie eroberten ein seit acht Monaten von den Taliban kontrolliertes Gebiet zurück. Dabei wurden mehr als 100 Taliban-Kämpfer getötet.
Der seit knapp fünf Monaten von US-Militärs in Afghanistan festgehaltene Deutsch-Afghane ist wieder frei. Ein Sprecher des Auswärtigen Amts teilte mit, die Bundesregierung habe eine Einigung mit der US-Seite erzielen können. Der Mann war wegen Terrorverdachts monatelang in Bagram inhaftiert.
Die Afghanische Regierung berichtet: Mehr als hundert Taliban sollen getötet worden sein. Bei den aktuellen Kampfhandlungen geht es um die Rückeroberung des Bezirks Bakwa im Südwesten, den die fundamentalistischen Einheiten in ihre Gewalt gebracht hatten.
Nach ihrem Sturz im Jahr 2001 versuchte die Taliban mehrfach, die Kontrolle über bestimmte Regionen zurückzugewinnen, wurde jedoch immer wieder zurück gedrängt. Nun ist es ihr gelungen, einen Bezirk im Westen Afghanistans zu erobern.
Ein Selbstmord-Attentat der Taliban hat in Kabul drei Menschen in den Tod gerissen. Der Bombenanschlag richtete sich gegen einen Konvoi internationaler Truppen. Zuvor hatte die Nato Luftangriffe gegen Stellungen der Taliban geflogen.

Soradsch Ghulam Habib verlor als Zehnjähriger beide Beine. Eine kleine gelbe Dose beendete seine Kindheit. Heute kämpft er gegen den Einsatz von Streumunition - und erzählt seine Geschichte.
Nach über drei Monaten in der Hand mutmaßlicher islamistischer Extremisten ist der pakistanische Botschafter in Afghanistan wieder frei. Die Taliban behauptet, dass sie dafür zwölf von ihren Kämpfern aus pakistanischer Haft zurück bekommen habe. Ein gutes Geschäft, dass die pakistanische Regierung bestreitet.
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