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Thema

Taliban

Die USA internieren in Guantanamo Bay auf Kuba seit Januar 2002 mutmaßliche Taliban- und Al Qaida-Kämpfer. Den Flottenstützpunkt im Osten der Insel unterhalten die Vereinigten Staaten seit 1903.

Afghanistan exportiert weltweit am meisten Rohopium – am Handel verdienen vor allem die Islamisten

Von Ruth Ciesinger

Ein Zusammenstoß eines US- Militärlastwagens mit Zivilfahrzeugen hat die schwersten Ausschreitungen in Kabul seit dem Sturz des Taliban-Regimes 2001 ausgelöst.

Bei neuerlichen Gefechten in der südafghanischen Unruheprovinz Kandahar sind nach US-Angaben möglicherweise bis zu 80 Menschen ums Leben gekommen. Bei 16 der Toten habe es sich um Zivilisten gehandelt. Auch die Bundeswehr im Norden des Landes wurde Ziel eines Anschlags.

Vier Jahre nach dem Sturz der Taliban nehmen Anschläge und Unzufriedenheit zu. Die Ausdehnung der ISAF-Schutztruppe auf den Süden des Landes könnte angesichts der jüngsten Gefechte zum Debakel für die internationale Gemeinschaft werden.

Die radikal-islamischen Taliban-Rebellen haben in Afghanistan einen indischen Ingenieur entführt und enthauptet. Ein Taliban-Sprecher hatte zuvor gesagt, der Inder habe versucht zu fliehen und sei dabei erschossen worden.

In der BND-Debatte zeigt sich, dass in Deutschland jeder Sinn für außenpolitische Maßstäbe verloren gegangen ist

Von Hans Monath

US-Präsident Bush hat auf dem Weg nach Indien einen unangekündigten Zwischenstopp in Afghanistan eingelegt. Bei seinem ersten Besuch bei seinem Amtskollegen Hamid Karsai sagte Bush der Al Qaida erneut den Kampf an.

Mit dem Dokudrama „Road to Guantanamo“ agitiert das Festival zur Halbzeit offen politisch

Von Christiane Peitz

Sagen wir es ganz neutral: Die Vorfälle der letzten Zeit haben zu einer gewissen Sensibilisierung in Sachen Religion geführt. Das Thema ist innerhalb weniger Tage voll auf die Günter-Grass-Ebene gerauscht, und der Dichter, ganz in seiner Glanzrolle als Ein-Mann-Lichterkette aufgegangen, liest uns Pressemenschen in einer unkontaminierten spanischen Zeitung die Leviten: Wir sollten uns nun mal bloß nicht hinter der sog.

Teheran setzt im Streit um die Mohammed-Karikaturen auf Provokation. Alle Handelsbeziehungen mit Dänemark wurden abgebrochen, eine iranische Zeitung will einen "Karikaturen-Wettbewerb zum Holocaust" ausrufen. Erneut gab es Tote bei gewaltsamen Protesten.

Bei schweren Kämpfen in der südafghanischen Unruheprovinz Helmand sind nach offiziellen Angaben mindestens 16 Taliban-Kämpfer und drei Soldaten getötet worden.

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