Die USA internieren in Guantanamo Bay auf Kuba seit Januar 2002 mutmaßliche Taliban- und Al Qaida-Kämpfer. Den Flottenstützpunkt im Osten der Insel unterhalten die Vereinigten Staaten seit 1903.
Taliban
Londoner Experten warnen vor neuem Krieg
Die US-geführten Koalitionstruppen und die afghanische Armee setzen bei der größten Offensive in Afghanistan seit dem Sturz der Taliban mehr als 10.000 Soldaten ein.
Nach drei angeblichen Selbstmorden im Gefangenenlager in Guantánamo Bay wächst die Kritik an der US-Regierung. Während Saudi-Arabien Zweifel an der Selbstmordtheorie äußert, zeigt sich Präsident Bush "ernsthaft besorgt".
Die Verteidigungsminister der Allianz wollen Zahl der Isaf-Soldaten bis Ende 2006 mehr als verdoppeln
Kanada ist im Schock. Ähnlich wie viele Deutsche sehen sich die Bürger nicht im Visier der Terroristen, sondern als friedfertiges Gegenmodell zu den USA.
Nach der Eskalation der Gewalt im Süden Afghanistans und den heftigen Ausschreitungen in Kabul glauben die USA nicht daran, dass sich die Lage in den kommenden Monaten beruhigt.
Afghanistan exportiert weltweit am meisten Rohopium – am Handel verdienen vor allem die Islamisten
In Afghanistan bauen die Taliban ihre Strukturen aus /Deutsche Experten sehen Sicherheitslage mit Sorge
Bei einem Überfall auf ihr Auto sind drei afghanische Mitarbeiterinnen einer internationalen Hilfsorganisation und ihr Fahrer erschossen worden. In Kabul herrscht dagegen angespannte Ruhe.
Ein Zusammenstoß eines US- Militärlastwagens mit Zivilfahrzeugen hat die schwersten Ausschreitungen in Kabul seit dem Sturz des Taliban-Regimes 2001 ausgelöst.
Bei einem neuen amerikanischen Luftangriff auf Taliban-Stellungen sind in Südafghanistan etwa 60 radikal-islamische Rebellen getötet worden. Die Gefechte gehörten zu den schwersten seit dem Sturz des Taliban-Regimes Ende 2001.
Die Mission der Schutztruppe in Afghanistan wird schwieriger – weil das Misstrauen der Menschen wächst
Bei neuerlichen Gefechten in der südafghanischen Unruheprovinz Kandahar sind nach US-Angaben möglicherweise bis zu 80 Menschen ums Leben gekommen. Bei 16 der Toten habe es sich um Zivilisten gehandelt. Auch die Bundeswehr im Norden des Landes wurde Ziel eines Anschlags.
Vier Jahre nach dem Sturz der Taliban nehmen Anschläge und Unzufriedenheit zu. Die Ausdehnung der ISAF-Schutztruppe auf den Süden des Landes könnte angesichts der jüngsten Gefechte zum Debakel für die internationale Gemeinschaft werden.
Bei heftigen Gefechten und einem Selbstmordanschlag sind in Afghanistan mindestens 74 Menschen getötet worden. Darunter sind eine kanadische Soldatin und ein amerikanischer Polizeiausbilder.
Die radikal-islamischen Taliban-Rebellen haben in Afghanistan einen indischen Ingenieur entführt und enthauptet. Ein Taliban-Sprecher hatte zuvor gesagt, der Inder habe versucht zu fliehen und sei dabei erschossen worden.
Von Clemens Wergin
Bei den schwersten Kämpfen seit Jahresbeginn in Afghanistan sind mindestens 44 Menschen getötet worden.
Das Gericht will den zum Christentum übergetretenen Afghanen auf seinen Geisteszustand untersuchen
In Afghanistan sind nach Polizeiangaben die Leichen von vier am Wochenende entführten Ausländern gefunden worden, die für ein Düsseldorfer Unternehmen gearbeitet hatten.
Tom Koenigs, Chef der UN-Mission in Afghanistan, über die Probleme im fünftärmsten Land der Welt
Talibanchef soll Tod der Angestellten von Düsseldorfer Firma angeordnet haben
Die radikal-islamischen Taliban in Afghanistan haben am Montag nach eigenen Angaben vier am Wochenende entführte Ausländer getötet. Unklar ist, ob sich auch ein Deutscher unter den Opfern befindet.
Der Verdächtige wird freundlich befragt. Er sitzt im Kreis mit den amerikanischen Soldaten und den Kriegern des örtlichen Warlords.
In der BND-Debatte zeigt sich, dass in Deutschland jeder Sinn für außenpolitische Maßstäbe verloren gegangen ist
Im Grenzgebiet zu Afghanistan greifen Islamisten die Armee an. Medien berichten von mehr als 100 toten Extremisten
Nach einem verlorenen Rechtsstreit hat das Pentagon die Namen von hunderten Gefangenen auf dem umstrittenen Stützpunkt Guantánamo veröffentlicht. Dort werden zur Zeit rund 500 Terrorverdächtige festgehalten.
Bombenanschlag auf das US-Konsulat unmittelbar vor dem Bush-Besuch in Pakistan
Zu Beginn seiner Asienreise macht George W. Bush überraschend in Afghanistan Station
US-Präsident Bush hat auf dem Weg nach Indien einen unangekündigten Zwischenstopp in Afghanistan eingelegt. Bei seinem ersten Besuch bei seinem Amtskollegen Hamid Karsai sagte Bush der Al Qaida erneut den Kampf an.
Weil ein Tunesier auf der UN-Terrorverdachtsliste stand, bekam er Schwierigkeiten beim Grundbuchamt
Weil ein Tunesier auf der Terrorverdachtsliste der UN zu finden war, bekam er Schwierigkeiten beim Grundbuchamt
Mit dem Dokudrama „Road to Guantanamo“ agitiert das Festival zur Halbzeit offen politisch
Sagen wir es ganz neutral: Die Vorfälle der letzten Zeit haben zu einer gewissen Sensibilisierung in Sachen Religion geführt. Das Thema ist innerhalb weniger Tage voll auf die Günter-Grass-Ebene gerauscht, und der Dichter, ganz in seiner Glanzrolle als Ein-Mann-Lichterkette aufgegangen, liest uns Pressemenschen in einer unkontaminierten spanischen Zeitung die Leviten: Wir sollten uns nun mal bloß nicht hinter der sog.
Teheran setzt im Streit um die Mohammed-Karikaturen auf Provokation. Alle Handelsbeziehungen mit Dänemark wurden abgebrochen, eine iranische Zeitung will einen "Karikaturen-Wettbewerb zum Holocaust" ausrufen. Erneut gab es Tote bei gewaltsamen Protesten.
Bei schweren Kämpfen in der südafghanischen Unruheprovinz Helmand sind nach offiziellen Angaben mindestens 16 Taliban-Kämpfer und drei Soldaten getötet worden.
Von Clemens Wergin
Den Haag wegen geforderter Entsendung weiterer Soldaten nach Afghanistan vor Regierungskrise
Erstmals seit mehr als drei Jahrzehnten ist am Montag in Kabul wieder das afghanische Parlament zusammengekommen. Aus Furcht vor Anschlägen findet die Sitzung unter schärfsten Sicherheitsvorkehrungen statt.