
Streit ohne Ende: Altkanzler Helmut Kohl hat seinen ehemaligen Biografen Heribert Schwan nun als "verrückt" bezeichnet. Zudem wirft er ihm Diebstahl geistigen Eigentums vor. Ungarns Premier Viktor Orban dagegen ist für ihn "ein großer Europäer".

Streit ohne Ende: Altkanzler Helmut Kohl hat seinen ehemaligen Biografen Heribert Schwan nun als "verrückt" bezeichnet. Zudem wirft er ihm Diebstahl geistigen Eigentums vor. Ungarns Premier Viktor Orban dagegen ist für ihn "ein großer Europäer".

Das Internet kann stolz auf sich sein: Es ist eine Plattform der Freiheit. Analogen Protest auf der Straße ersetzt es aber nicht.

Das Internet kann stolz auf sich sein: Es ist eine Plattform der Freiheit. Analogen Protest auf der Straße ersetzt es aber nicht.

Das Internet gilt in Ungarn aktuell als einzig freies Kommunikationsmittel. Umso überraschender, dass Premierminister Viktor Orbán den Zugang nun doch nicht einschränken will: Die Pläne für eine Internetsteuer nahm er am Freitag zurück.

Nach Massenprotesten in Ungarn, nimmt Ministerpräsident Orban seine Pläne für eine Internetsteuer zurück. Wer nun auf eine neue Demokratiebewegung hofft, wird enttäuscht. Demokratie braucht mehr als nur eine egozentrische Bildungselite. Ein Kommentar.

Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban hat eine Rücknahme der Pläne zur umstrittenen Internetsteuer angekündigt. Ganz aufgeben will er trotzdem nicht.

Wegen einer geplanten Internet-Abgabe erlebt Ungarn die größten Anti-Regierungs-Proteste seit Jahren. Die Demonstranten werfen Premier Viktor Orban vor, er wolle die Redefreiheit einschränken.

Zensur provoziert: Nach China, Ägypten, der Türkei will nun auch Ungarn unter Viktor Orbán den Internetzugang einschränken. Doch für die digitale Revolution geht das Volk analog auf die Barrikaden. Ein Kommentar.

Wie eine Umweltgruppe in Budapest versucht, die Politik von Regierungschef Viktor Orban zu überleben. Erst wurde ihr der Geldhahn zugedreht. Dann begannen die Drohungen.
Am Mittwoch stimmte eine breite Mehrheit im EU-Parlament für Juncker und sein 27-köpfiges Team, das am 1. November seine Arbeit aufnimmt. Sie sollen den Kontinent regieren. Was ist von ihnen zu erwarten?

Heute wird in Ungarn gewählt. Aber in einem sind alle Parteien hier gleich: Sie haben den Roma den Krieg erklärt, um bei den Wählern zu punkten. Eine Reportage aus Miskolc.

Die ungarische Regierung versucht einem dutzend Menschenrechtsorganisationen den Geldhahn zuzudrehen. Sie nennt sie "ausländische Agenten" und möchte "keine liberale Gesellschaft" im Land haben.

Kultur funktioniert in Europa überall anders als in Ungarn. Das Land fällt derzeit durch seinen kulturpolitischen Kahlschlag auf. Jetzt soll ein loyaler Orbán-Mann Kulturkommissar der Europäischen Union werden. Es gibt trotzdem gute Gründe, die Personalie gelassen zu sehen.

Vor 25 Jahren führte Ungarn Europas Freiheitsbewegung an. Heute ist keine politische Kraft zu sehen, die Viktor Orban Paroli bieten kann. Ein Kommentar.

Der SPD-Außenpolitiker Michael Roth fürchtet eine Abkehr von den Werten der EU durch die Regierung in Budapest. Europa müsse mehr tun für den Schutz von Grundrechten.

Er ist der Mann, der Ungarn als neuer Außenminister in die Mitte Europas zurückführen soll. Er verrät auch, in welcher Rolle. Ein Porträt.

Nach dem Ende des Realsozialismus erlebte Ungarn einen Höhenflug, dann folgte der Absturz. Jetzt wird das Land vom autoritären Premier Viktor Orbán regiert. Seine Administration vergisst die vier Millionen Armen. Hat Ungarn noch eine Chance auf so etwas wie Zukunft?

Iván Fischer erzählt mit der Oper „Die Rote Färse“ im Konzerthaus die Geschichte einer bornierten Ritualmord-Anklage im 19. Jahrhundert - und die ihrer antisemitischen Folgen.

Ein Erbe ist der britische Premier bis heute nicht losgeworden – die unmögliche Beziehung der Briten zu Europa. Nun tut David Cameron etwas, was es bei der EU noch nie gab: Er verlangt eine Abstimmung über Jean-Claude Juncker. Er verliert krachend. Oder etwa nicht?

Der EU-Gipfel hat den Luxemburger Jean-Claude Juncker (59) als neuen Präsidenten der EU-Kommission benannt. Der Verlierer der wochenlangen Diskussion ist damit auch gekürt: Großbritanniens Premier David Cameron.

Pressefreiheit weiter unter Druck: Der Chefchefredakteur von origo.hu, Ungarns größter Online-Plattform, muss gehen.

Pressefreiheit weiter unter Druck: Der Chefchefredakteur von origo.hu, Ungarns größter Online-Plattform, muss gehen.

Kein TV-Duell, sondern die große Koalition von Europa? Jean-Claude Juncker, konservativer Spitzenkandidat, und sein Kontrahent Martin Schulz (SPD) waren sich - fast - immer einig. Alles rund um den Europa-Tag in Berlin zum Nachlesen im Blog.

Jeder Fünfte wählte bei der Parlamentswahl in Ungarn die rechtsradikale Jobbik-Partei. Auch bei der Europawahl in sieben Wochen wird in Ungarn mit einem Rechtsruck gerechnet.

Der Sieg Viktor Orbans ist auch eine Folge der postkommunistischen Entwicklung Ungarns. Für die Wähler zählt das von Orban immer wieder vermittelte Gefühl des Davids Ungarn, der sich gegen den übermächtigen Goliath Europa wehrt.

Die Fidesz-Partei des rechts-nationalen Regierungschefs Viktor Orban gewinnt klar die Parlamentswahl in Ungarn deutlich. Die Rechtsextreme Jobbik-Partei wird sogar drittstärkste Kraft.

Bei der Wahl in Ungarn am Sonntag stehen die Rechtsnationalisten von Premier Viktor Orban als Wahlgewinner praktisch fest. Für die Demokratie in Ungarn wäre dies ein weiterer Rückschritt.

So sehr Rechte und Linke in Ungarn verfeindet sind, ein gemeinsames Ziel haben sie: Einen weiteren Wahlsieg der Regierung Viktor Orbán verhindern. Doch eine Mehrheit hat sich gut eingerichtet mit einer Existenz am Rand der EU.

Anfang April wird in Ungarn ein neues Parlament gewählt – mit guten Chancen für die regierende Rechte. Wie ist das in der Hauptstadt zu spüren? Spaziergänge mit drei Intellektuellen.

Das Land Ungarn scheint derzeit zwischen galoppierender Geschichtsvergessenheit und historischen Traumata zerrieben zu werden. Eine Schriftstellerdiskussion in der Berliner Akademie der Künste.

Zwei Pflegedienste sollen Zahlen manipuliert haben, um ihre knappe Personaldecke zu verschleiern
Jan-Werner Müller:Wo Europa endet. Ungarn, Brüssel und das Schicksal der liberalen Demokratie.

Die Regierung Ungarns bedrängt kritische Künstler und Medien immer mehr. In Budapest bringt das legendäre Ensemble Krétakör dennoch sein Stück „Korruption“ heraus. Ein Besuch.

Das ungarische Parlament sagt Obdachlosen den Kampf an: Ein neues Gesetz untersagt ihnen das Übernachten auf bestimmten Straßen und Plätzen. Wer sich nicht daran hält, muss mit harten Strafen rechnen. Menschenrechtler sind empört.

Sieben Jahre nach dem letzten Europapokal-Auftritt gewinnt Eintracht Frankfurt in der Europa League 3:0 gegen Bordeaux. Anschließend verspielt der SC Freiburg einen sicher geglaubten Sieg gegen Slovan Liberec.

Der ungarische Filmemacher Benedek Fliegauf über die chaotische Kulturpolitik seines Landes.

Die ungarische Philosophin Agnes Heller hat es zu neuer Popularität gebracht, weil sie öffentlich die Regierung Orbán kritisiert.

Unter der rechten Regierung in Ungarn ist die Gewalt gegen Roma zum Alltag geworden. Bence Fliegaufs vielgelobter Spielfilm „Just the Wind“ macht das angsterfüllte Leben der Minderheit bedrängend fühlbar.

Ungarns Regierungspolitik ist mit den europäischen Werten unvereinbar - zu diesem Schluss kommt ein Bericht des portugiesischen Grünen-Europaabgeordneten Tavares. Ungarns Premier Orban hält den Bericht für "beleidigend".

Auf seiner Wanderung rund um Deutschland herum trifft unser Kolumnist Helmut Schümann in Tschechien einen einstigen internationalen Topmanager. Bei ungarischem Rotwein erzählt der ihm von Angela Merkel, Josef Ackermann, und warum er auf all das keine Lust mehr hatte.
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