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Thema

Viktor Orbán

Bundeskanzler Gerhard Schröder und sein polnischer Amtskollege Jerzy Buzek sind am Donnerstag im westpolnischen Czerniejewo bei Gnesen (Gniezno) zu den dritten deutsch- polnischen Regierungskonsultationen zusammengekommen. Auch die Verteidigungsminister Rudolf Scharping und Janusz Onyszkiewicz sowie Finanzminister Hans Eichel nahmen an dem Treffen teil, das einmal im Jahr stattfindet.

Zwei neue Gebäude in Mitte - eines vorm Baubeginn, das andere bereits fertig - werden auf ihre Art symbolisieren, dass Berlin Hauptstadt geworden ist: Das eine ist die Botschaft der Republik Ungarn, für die Ministerpräsident Viktor Orbán gestern Unter den Linden den Grundstein gelegt hat. Das andere ist das Haus der Verbände oder auch Haus der Deutschen Wirtschaft an der Breiten Straße Ecke Mühlendamm, das am Freitag in Anwesenheit von Bundespräsident Johannes Rau offiziell eröffnet wird.

Die Premiers von Polen, Tschechien, der Slowakei und Ungarn zum Thema "Die neue Friedensordnung in Europa"Christoph von Marschall Einst galten sie als eine natürliche Ländergruppe, erst als Trio, dann, nach der friedlichen Teilung der Tschechoslowakei, als Quartett: Polen, Tschechien, die Slowakei und Ungarn. Und so behandelte Westeuropa sie bis Mitte der 90er Jahre auch als Gruppe: als die "Visegrad-Staaten", benannt nach dem Städtchen, in dem die Regierungschefs weitgehende Kooperation bei der angestrebten Integration in Nato und EU vereinbart hatten.

Von Christoph von Marschall

BUDAPEST .Als der ungarische Innenminister Sandor Pinter am Montag mit dem Vertreter der russischen Regierung Sergej Soigut über die Konvois an der ungarisch-ukrainischen Grenze verhandelte, drohte eine ernsthafte Belastung der ungarisch-russischen Beziehungen.

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