Was den Wählern in Ungarn am stärksten auf den Nägeln brennt? Der junge Kandidat überlegt.
Viktor Orbán
Bescheidenheit und Offenheit, das ist für ein kleines Land in Mitteleuropa nicht nur eine Zier. Sie sind nachgerade unabdingbar - und doch nicht weniger sympathisch.
Nationentag Ungarn mit Ministerpräsident Victor Orban.Konzert: Nationales Philharmonisches Orchester Ungarn.
Erst im dren Anlauf ist der konservative Rechtsprofessor Ferenc Madl am Dienstag vom ungarischen Parlament zum neuen Staatspräsidenten des Landes gewählt worden. In der geheimen Abstimmung stimmten 243 Abgeordnete für Madl und 96 gegen ihn; zwölf Wahlzettel waren ungültig.
Bundeskanzler Gerhard Schröder und sein polnischer Amtskollege Jerzy Buzek sind am Donnerstag im westpolnischen Czerniejewo bei Gnesen (Gniezno) zu den dritten deutsch- polnischen Regierungskonsultationen zusammengekommen. Auch die Verteidigungsminister Rudolf Scharping und Janusz Onyszkiewicz sowie Finanzminister Hans Eichel nahmen an dem Treffen teil, das einmal im Jahr stattfindet.
Zwei neue Gebäude in Mitte - eines vorm Baubeginn, das andere bereits fertig - werden auf ihre Art symbolisieren, dass Berlin Hauptstadt geworden ist: Das eine ist die Botschaft der Republik Ungarn, für die Ministerpräsident Viktor Orbán gestern Unter den Linden den Grundstein gelegt hat. Das andere ist das Haus der Verbände oder auch Haus der Deutschen Wirtschaft an der Breiten Straße Ecke Mühlendamm, das am Freitag in Anwesenheit von Bundespräsident Johannes Rau offiziell eröffnet wird.
Die Premiers von Polen, Tschechien, der Slowakei und Ungarn zum Thema "Die neue Friedensordnung in Europa"Christoph von Marschall Einst galten sie als eine natürliche Ländergruppe, erst als Trio, dann, nach der friedlichen Teilung der Tschechoslowakei, als Quartett: Polen, Tschechien, die Slowakei und Ungarn. Und so behandelte Westeuropa sie bis Mitte der 90er Jahre auch als Gruppe: als die "Visegrad-Staaten", benannt nach dem Städtchen, in dem die Regierungschefs weitgehende Kooperation bei der angestrebten Integration in Nato und EU vereinbart hatten.
Heute kommt Kanzler Schröder nach Ungarn, um noch einmal zu sagen: Köszönet - Danke, Ungarn, für die Grenzöffnung. Welche Erwartungen haben Sie an Deutschland?
BUDAPEST .Als der ungarische Innenminister Sandor Pinter am Montag mit dem Vertreter der russischen Regierung Sergej Soigut über die Konvois an der ungarisch-ukrainischen Grenze verhandelte, drohte eine ernsthafte Belastung der ungarisch-russischen Beziehungen.