Warschau – Ein halbes Jahr nach der Rechtswende in Ungarn hat der populistische Regierungschef Viktor Orban die Herrschaft seiner Partei Fidesz bei den Kommunalwahlen weiter ausgebaut. Dabei half der Regierungspartei die niedrige Wahlbeteiligung von 46 Prozent.
Viktor Orbán
Hermann Rudolph beobachtet Ungarns Regierungschef Viktor Orbán, der in Berlin versucht, seine Politik zu erklären.
Europas Großbanken müssen sich bald ganz genau in die Karten gucken lassen. Die europäischen Staatschefs wollen die Ergebnisse von sogenannten Stresstests noch im Juli veröffentlichen.
Nach den Debatten um die Griechenland-Hilfe ist Europa nicht gut auf Deutschland zu sprechen. Wie war die Stimmung auf dem Gipfel?
Ungarn macht den Anfang: In Ostmitteleuropa zieht nationale Empfindsamkeit ein.

Ungarn habe nur eine geringe Chance, dem Schicksal Griechenlands zu entrinnen, so heißt es in Regierungskreisen. Diese Woche soll ein Sparpaket geschnürt werden.
Der Osteuropa-Experte Pierre Kende warnt vor einer autoritären Umgestaltung Ungarns. Und auch in der Slowakei ist die Lage problematisch.
Drei Wochen nach den Parlamentswahlen ist am Freitag in Budapest die neue Rechtsregierung des einstigen Ministerpräsidenten Viktor Orban vom Parlament bestätigt worden. Zwei Wahlrunden im April hatten das politische Kräfteverhältnis in Ungarn radikal umgestellt und zu einem Rechtsruck in dem bisher von Postkommunisten regierten Land geführt.
Die Partei von Ex-Ministerpräsident Orban kommt nach der Stichwahl vom Sonntag auf über 260 Mandate. Das Volk erhofft sich von Viktor Orban, das Land aus der tiefen wirtschaftlichen Krise zu führen. Steuersenkungen sollen die Wirtschaft ankurbeln.
Mitteleuropa ist wieder Teil des ganzen Europas. Aber seine politischen Strukturen sind längst nicht so stabil, dass es sicher gegenüber jedem politischen Beben ist. Und Ungarn ist dabei, den Aufbruch in die selbstbestimmte Freiheit auf eine gefährliche Probe zu stellen.

Viktor Orban, der Chef der konservativen Fidesz-Partei, wird künftig die ungarische Regierung führen. Die rechtsextreme Partei Jobbik, die zum ersten Mal bei einer Parlamentswahl antrat, kam auf 16,7 Prozent und wurde damit drittstärkste Kraft – knapp hinter den Sozialisten, die zuvor acht Jahre regierten.
Die Konservativen haben in Ungarn am Sonntag die Parlamentswahlen klar für sich entschieden und mehr als die Hälfte der Stimmen geholt. Zudem zog die rechtsextreme Jobbik (Die Besseren) mit 16,7 Prozent erstmals ins Parlament ein.

In Ungarn zeichnet sich vor den Wahlen ein gewaltiger Rechtsruck ab – die konservative Fidesz erwartet einen haushohen Sieg.

In Peter Stricklands Film begibt sich eine Frau auf die Reise ins Herz der Finsternis. "Katalin Varga" ist Kino als Religionsersatz.
Auch Deutsch soll beliebter werden
Für die neue Veranstaltungshalle am Ostbahnhof werden vor allem Servicemitarbeiter gesucht.
Potsdam - Der Landesverband der Volkssolidarität hat in diesem Jahr in Städten und Gemeinden rund 385 000 Euro Spendengelder für gemeinnützige Projekte und Einrichtungen gesammelt. Damit seien bei der diesjährigen vierwöchigen Sammlung rund 25 000 Euro mehr eingenommen worden als im Vorjahr, teilte die Geschäftsführerin Roswitha Orban gestern in Potsdam mit.
Der Kulturausschuss des Europaparlament will sich für die Ernennung des designierten rumänischen Kommissars für Vielsprachigkeit, Leonard Orban, aussprechen - allerdings mit Vorbehalten.
Anlässlich des 50. Jahrestags der Niederschlagung des Volksaufstands sind in Budapest erneut Zehntausende Menschen gegen die Regierung Gyurcsany auf die Straße gegangen.
Rumänien soll mit dem EU-Beitritt zum 1. Januar den Kommissar für Sprachenvielfalt stellen. Kommissionspräsident Barroso nominierte den bisherigen rumänischen Chefunterhändler Leonard Orban für den Posten.
Nach dem Rückzug von Senator Varujan Vosganian hat die rumänische Regierung nun den ehemaligen Chefunterhändler bei den EU-Beitrittsgesprächen für die Kommission vorgeschlagen.
Nach der Niederlage seiner Koalition bei den Kommunalwahlen in Ungarn hat der sozialistische Regierungschef Ferenc Gyurcsany die Forgerung der Opposition nach seinem Rücktritt zurückgewiesen.
Ungarns Rechtsextreme versuchen, den Groll über die Regierung für sich zu nutzen – doch die Zeit arbeitet für Premier Gyurcsany
In Ungarn dauern die Proteste gegen die Regierung in Budapest weiter an. Auch am Samstag demonstrierten rund 20.000 Menschen friedlich gegen den Premierminister Ferenc Gyurcsany.
Die Protestbewegung gegen den ungarischen Ministerpräsidenten Ferenc Gyurcsany hat bei ihrer vierten Kundgebung in Folge an Zulauf eingebüßt, das Ziel eines Regierungswechsels aber nicht aufgegeben.
Die größte ungarische Oppositionspartei Fidesz hat dem Gesprächsangebot von Ministerpräsident Ferenc Gyurcsany eine Absage erteilt. Man betrachte Gyurcsany als "persona non grata" in der Politik.

Der ungarische Schriftsteller György Konrad über die Unruhen in Budapest
Nach zwei Nächten des Protests haben Ungarns Ministerpräsident Ferenc Gyurcsany und Präsident Laszlo Solyom gemeinsam vor weiteren Massenkundgebungen gewarnt. Die Opposition plant weitere Demonstrationen.
Ungarn wird nach dem Wahlsieg von Sozialisten und Liberalen auch künftig von einer Koalition beider Parteien regiert. Damit ist erstmals seit dem Fall des Kommunismus eine ungarische Regierung wiedergewählt worden.
Nach Auszählung fast aller Stimmen hat die bisher regierende sozialliberale Koalition von Ministerpräsident Ferenc Gyurcsany die Parlamentswahl in Ungarn klar gewonnen.
Wien - Die erste Runde der ungarischen Parlamentswahlen am vergangenen Sonntag hat tatsächlich das erwartete Kopf-an-Kopf-Rennen der beiden großen Parteien gebracht. Die regierenden Sozialisten (MSZP) von Ministerpräsident Ferenc Gyurcsany haben mit 43,3 Prozent der Stimmen die Nase hauchdünn vor der konservativen Oppositionspartei Fidesz von Ex-Regierungschef Viktor Orban.
Die regierende sozialliberale Koalition von Ministerpräsident Ferenc Gyurcsany liegt nach der ersten Runde der Parlamentswahlen in Ungarn in Führung. Die Opposition setzt auf den zweiten Wahlgang.
In Ungarn dominierten im Wahlkampf die Versprechungen – aber die neue Regierung wird vor allem sparen müssen
Im Streit um das richtige Rezept gegen die Wirtschaftskrise verliert der Premier sein Amt
Volkssolidarität und Katherina Reiche im Gespräch
Die Opposition aus Sozialisten und Liberalen hat die Parlamentswahl in Ungarn für sich entschieden. Nach der zweiten und entscheidenden Runde erhielten die Sozialisten mit ihrem Spitzenkandidaten Peter Medgyessy am Sonntag nach Auszählung von 99 Prozent der Stimmen gemeinsam mit den Freien Demokraten die meisten Sitze im Parlament.
Viktor Orban, der 38-jährige, machtverwöhnte Regierungschef, ist nervös geworden. Seit er in der ersten Wahlrunde zum ungarischen Parlament eine unerwartete Niederlage gegenüber den Sozialisten hinnehmen musste, tourt er rastlos übers Land.
Nach der ersten Runde der Parlamentswahlen in Ungarn könnte es zu einem Machtwechsel kommen. Es ist völlig offen, ob der rechtsbürgerliche Ministerpräsident Viktor Orban (38) weiterregieren kann oder ob ihn die Sozialisten ablösen.
Ministerpräsident Viktor Orbán hat die erste Runde der Parlamentswahlen in Ungarn gewonnen. Seine rechtsbürgerliche Partei Fidesz kam laut Nachwahl-Befragungen vom Sonntagabend auf 44 bis 47 Prozent der Wählerstimmen, das sind bis zu neun Prozentpunkte mehr als 1998.
Die Sozialisten haben sich für einen parteilosen Banker als Spitzenkandidaten entschieden: Peter Medgyessy tritt bei der Parlamentswahl als Herausforderer von Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban an. Dem früheren Finanzminister wird eine hohe Wirtschaftskompetenz zugeschrieben.