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Thema

Viktor Orbán

Europas Großbanken müssen sich bald ganz genau in die Karten gucken lassen. Die europäischen Staatschefs wollen die Ergebnisse von sogenannten Stresstests noch im Juli veröffentlichen.

Der Osteuropa-Experte Pierre Kende warnt vor einer autoritären Umgestaltung Ungarns. Und auch in der Slowakei ist die Lage problematisch.

Von Frank Jansen

Drei Wochen nach den Parlamentswahlen ist am Freitag in Budapest die neue Rechtsregierung des einstigen Ministerpräsidenten Viktor Orban vom Parlament bestätigt worden. Zwei Wahlrunden im April hatten das politische Kräfteverhältnis in Ungarn radikal umgestellt und zu einem Rechtsruck in dem bisher von Postkommunisten regierten Land geführt.

Von Paul Flückiger

Die Partei von Ex-Ministerpräsident Orban kommt nach der Stichwahl vom Sonntag auf über 260 Mandate. Das Volk erhofft sich von Viktor Orban, das Land aus der tiefen wirtschaftlichen Krise zu führen. Steuersenkungen sollen die Wirtschaft ankurbeln.

Mitteleuropa ist wieder Teil des ganzen Europas. Aber seine politischen Strukturen sind längst nicht so stabil, dass es sicher gegenüber jedem politischen Beben ist. Und Ungarn ist dabei, den Aufbruch in die selbstbestimmte Freiheit auf eine gefährliche Probe zu stellen.

Von Hermann Rudolph
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Viktor Orban, der Chef der konservativen Fidesz-Partei, wird künftig die ungarische Regierung führen. Die rechtsextreme Partei Jobbik, die zum ersten Mal bei einer Parlamentswahl antrat, kam auf 16,7 Prozent und wurde damit drittstärkste Kraft – knapp hinter den Sozialisten, die zuvor acht Jahre regierten.

Von Claudia von Salzen

Die Konservativen haben in Ungarn am Sonntag die Parlamentswahlen klar für sich entschieden und mehr als die Hälfte der Stimmen geholt. Zudem zog die rechtsextreme Jobbik (Die Besseren) mit 16,7 Prozent erstmals ins Parlament ein.

Von Paul Flückiger
Orban

In Ungarn zeichnet sich vor den Wahlen ein gewaltiger Rechtsruck ab – die konservative Fidesz erwartet einen haushohen Sieg.

Varga

In Peter Stricklands Film begibt sich eine Frau auf die Reise ins Herz der Finsternis. "Katalin Varga" ist Kino als Religionsersatz.

Von Christiane Peitz

Potsdam - Der Landesverband der Volkssolidarität hat in diesem Jahr in Städten und Gemeinden rund 385 000 Euro Spendengelder für gemeinnützige Projekte und Einrichtungen gesammelt. Damit seien bei der diesjährigen vierwöchigen Sammlung rund 25 000 Euro mehr eingenommen worden als im Vorjahr, teilte die Geschäftsführerin Roswitha Orban gestern in Potsdam mit.

Die Protestbewegung gegen den ungarischen Ministerpräsidenten Ferenc Gyurcsany hat bei ihrer vierten Kundgebung in Folge an Zulauf eingebüßt, das Ziel eines Regierungswechsels aber nicht aufgegeben.

Die größte ungarische Oppositionspartei Fidesz hat dem Gesprächsangebot von Ministerpräsident Ferenc Gyurcsany eine Absage erteilt. Man betrachte Gyurcsany als "persona non grata" in der Politik.

Nach zwei Nächten des Protests haben Ungarns Ministerpräsident Ferenc Gyurcsany und Präsident Laszlo Solyom gemeinsam vor weiteren Massenkundgebungen gewarnt. Die Opposition plant weitere Demonstrationen.

Ungarn wird nach dem Wahlsieg von Sozialisten und Liberalen auch künftig von einer Koalition beider Parteien regiert. Damit ist erstmals seit dem Fall des Kommunismus eine ungarische Regierung wiedergewählt worden.

Wien - Die erste Runde der ungarischen Parlamentswahlen am vergangenen Sonntag hat tatsächlich das erwartete Kopf-an-Kopf-Rennen der beiden großen Parteien gebracht. Die regierenden Sozialisten (MSZP) von Ministerpräsident Ferenc Gyurcsany haben mit 43,3 Prozent der Stimmen die Nase hauchdünn vor der konservativen Oppositionspartei Fidesz von Ex-Regierungschef Viktor Orban.

Die Opposition aus Sozialisten und Liberalen hat die Parlamentswahl in Ungarn für sich entschieden. Nach der zweiten und entscheidenden Runde erhielten die Sozialisten mit ihrem Spitzenkandidaten Peter Medgyessy am Sonntag nach Auszählung von 99 Prozent der Stimmen gemeinsam mit den Freien Demokraten die meisten Sitze im Parlament.

Von Paul Kreiner

Viktor Orban, der 38-jährige, machtverwöhnte Regierungschef, ist nervös geworden. Seit er in der ersten Wahlrunde zum ungarischen Parlament eine unerwartete Niederlage gegenüber den Sozialisten hinnehmen musste, tourt er rastlos übers Land.

Von Paul Kreiner

Nach der ersten Runde der Parlamentswahlen in Ungarn könnte es zu einem Machtwechsel kommen. Es ist völlig offen, ob der rechtsbürgerliche Ministerpräsident Viktor Orban (38) weiterregieren kann oder ob ihn die Sozialisten ablösen.

Ministerpräsident Viktor Orbán hat die erste Runde der Parlamentswahlen in Ungarn gewonnen. Seine rechtsbürgerliche Partei Fidesz kam laut Nachwahl-Befragungen vom Sonntagabend auf 44 bis 47 Prozent der Wählerstimmen, das sind bis zu neun Prozentpunkte mehr als 1998.

Von Paul Kreiner

Die Sozialisten haben sich für einen parteilosen Banker als Spitzenkandidaten entschieden: Peter Medgyessy tritt bei der Parlamentswahl als Herausforderer von Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban an. Dem früheren Finanzminister wird eine hohe Wirtschaftskompetenz zugeschrieben.

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