Der israelische Inlandsgeheimdienst Schin Beth hat am Donnerstagabend die Namen von zwei Hauptverdächtigen für die mutmaßliche Entführung dreier jüdischer Jugendlicher im Westjordanland bekanntgegeben.
Westjordanland

Israel setzt alles daran, drei verschwundene Jugendliche zu finden. Die Hamas soll sie entführt haben. Im Westjordanland gibt es nun eine Festnahmewelle.

Israel macht Hamas für die Entführung verantwortlich und nimmt Asis Dweik, den Präsidenten des palästinensischen Parlaments, fest. Ein Notruf der Entführten wurde von der Polizei zunächst ignoriert.

„Kol Saber!“ in der „fabrik“

Seit Donnerstag sind drei Talmudschüler im Westjordanland verschwunden. Die israelische Armee geht davon aus, dass sie von Palästinensern entführt wurden.

Gerade hat sich die palästinensische Einheitsregierung gebildet, da kündigt Israel weiteren Siedlungsbau in den besetzen Gebieten an. Insgesamt 1500 neue Wohnungen sollen errichtet werden. Das wird den Nahost-Konflikt wieder verschärfen.

Mahmud Abbas' Fatah macht gemeinsame Sache mit der islamistischen Hamas. Die verfeindeten Brüder wollen sich versöhnen und die Palästinenser einen. Doch die Realität sieht anders aus.

Die Pilgerfahrt des Papstes im Nahen Osten könnte ein historisches Ereignis werden, weil sie offenkundig vom Willen zum Dialog geprägt ist. Die Lasten der Vergangenheit, die seinen deutschen Vorgänger Benedikt plagten, drücken Franziskus kaum.

Eine Einigung der rivalisierenden palästinensischen Gruppen wird es kaum geben. Der Versuch eines Schulterschlusses zwischen Hamas und Fatah ist vor allem eine Kampfansage an Israel - und erschwert die Suche nach Frieden.

Die ARD-Korrespondenten Jörg Armbruster und Richard C. Schneider geben eine Überblick über die aktuelle Lage im Nahen Osten. Mit Interviews, Analysen und jeder Menge Fakten.

Die ARD-Korrespondenten Jörg Armbruster und Richard C. Schneider geben eine Überblick über die aktuelle Lage im Nahen Osten. Mit Interviews, Analysen und jeder Menge Fakten.

Geschichtsstunde und Geheimdienstthriller: Frank Schätzing kommt mit „Breaking News“ zurück aus der Zukunft und legt eine Bruchlandung in der israelisch-palästinensischen Vergangenheit hin.

Die israelisch-deutschen Regierungskonsultationen brachten kaum eine Annäherung und schon gar keine Einigung in den zwei brennenden politischen Kernproblemen: Der israelischen Siedlungspolitik und der Verhinderung der iranischen Atomrüstung.

Mit der Bemerkung zur Wasserknappheit der Palästinenser legte EU-Parlamentspräsident Martin Schulz den Finger in die Wunde – trotz falscher Zahlen.
London - Die US-Schauspielerin und Sängerin Scarlett Johansson hat ihr ehrenamtliches Engagement als Welt-Botschafterin für die Hilfsorganisation Oxfam beendet. Dies gab die in Großbritannien ansässige, international tätige Gruppe Oxfam International bekannt.
Jerusalem - Der diplomatische Streit zwischen Israel und einigen EU-Staaten über den Bau jüdischer Siedlungen im Westjordanland und Ost-Jerusalem eskaliert. Israels Außenminister Avigdor Lieberman bestellte am Freitag die Botschafter Großbritanniens, Frankreichs, Italiens und Spaniens ein.

Zuvor waren Vertreter Israels in Außenministerien mehrerer EU-Staaten zitiert worden, jetzt bestellt Israels Außenminister deren Botschafter ein: Er will damit gegen die "einseitige Haltung" der Staaten im Bezug auf den israelischen Siedlungsbau protestieren. Der diplomatische Streit eskaliert.

Agenten, Informanten, Terroristen, Profiteure: Taktik und Lügen regieren den Alltag im Westjordanland. In "Bethlehem" analysiert der israelische Regisseur Yuval Adler die kranken Verhältnisse anhand einer Ersatzvater-Sohn-Geschichte. Ein brillantes Debüt.

Die Wirtschaft in den Palästinensergebieten liegt brach – wer kann, gründet ein Unternehmen.

US-Außenminister Kerry startet zu einer neuen Friedensmission im Nahen Osten. Doch wie so oft gibt es zum Auftakt neue Spannungen zwischen Israel und den Palästinensern.

Arte feiert das erste Dokumentarfilmfestival. Ohne den deutsch-französischen Kulturkanal kämen viele Produktionen gar nicht zustande. Die finanziellen Krise des Genres kann der Sender jedoch nicht im Alleingang stoppen.

Israels Premier Benjamin Netanjahu hat ein großes Siedlungs-Projekt im Westjordanland gestoppt - um die USA nicht zu verprellen. Schließlich hat Jerusalem schon genug Ärger mit Washington.

Der Jubel unter Palästinensern war groß, als in der Nacht zu Mittwoch 26 Langzeithäftlinge freigelassen wurden. Doch nur wenig später verkündete der israelische Armeefunk den Bau neuer Siedlungen in Ost-Jerusalem.
Auch ein Land, das seit 25 Jahren als poliofrei gilt, ist nicht gegen die Viren gefeit. In Abwasserproben in ganz Israel werden seit dem Frühjahr Polioviren entdeckt, darunter in Jerusalem.
Assaf Gavron erzählt eine Schelmengeschichte aus dem Westjordanland.
Ein israelischer Soldat ist im Westjordanland von einem Palästinenser entführt und anschließend getötet worden.
Zum Endspurt des Wahlkampfs holt Stefan Aust Bundeskanzlerin Merkel und Herausforderer Steinbrück ins Radio. Noch im Programm von Tipp-Geber Tom Peuckert: Ein Radio-Krimi, die Glitzerwelt der Modebranche und militante jüdische Siedler im Westjordanland.
Strafe für Israelis nach Feier mit Palästinensern.

In der Nacht ging die erste Runde der neuen Nahost-Friedensgespräche zu Ende. Der israelische Armeefunk vermeldete, die Gespräche seien "ernsthaft" gewesen. Sie werden jedoch von den jüngsten Siedlungs-Ankündigungen Israels überschattet.

Israels Wohnungsbauminister Ariel kündigt Verstärkung der Bauaktivitäten an Zweite Runde der Verhandlungen hinter verschlossenen Türen in Jerusalem.

In Israel ist mit der Freilassung von palästinensischen Gefangenen begonnen worden. Nahe Tel Aviv verließen zwei Busse mit Häftlingen die Haftanlage Ajalon.

Drei Jahre lang waren die Friedensverhandlungen zwischen Israelis und Palästinensern ausgesetzt – am Mittwoch sollen sie wieder aufgenommen werden. Auf welche Punkte wird es ankommen?

US-Außenminister Kerry hat Israelis und Palästinenser zum Verhandeln gebracht. Doch die Probleme sind enorm: Nach wie vor geht es um den Grenzverlauf zwischen Israel und einem Staat Palästina, die Zukunft der bereits bestehenden Siedlungen und Gefangene.

Die EU will besetzte Gebiete in Zukunft nicht mehr fördern und aus gemeinsamen Verträgen ausklammern. Dafür erntet die EU-Kommission scharfe Kritik - von Israel.
Fremde und Freunde: Das In-House-Festival Jerusalem streift durch Luxuswohnungen, Museen und Sozialeinrichtungen.
Vier Millionen palästinensische Fernsehzuschauer setzen sich gegen 80 Millionen Ägypter durch: Ein 23-jähriger Hochzeitssänger aus dem Gaza-Streifen gewinnt die Castingshow „Arab Idol“. Sein Erfolg eint erstmals ganz Palästina – für eine Nacht.
Die Siedlungspolitik gilt als ein hohes Hindernis auf dem Weg zu neuen Friedensgesprächen zwischen Israelis und Palästinensern. Auch die Vereinigten Staaten und die Europäische Union monieren immer wieder den Bau von Wohnungen im Westjordanland.

Netanjahu will jüdischen Siedlungsbau drosseln, um eine US-Vermittlungsmission nicht zu gefährden.
Das gab es nie im Westjordanland: eine moderne palästinensische Stadt. Eine Milliarde Euro wird in Rawabi investiert – für 40 000 Menschen. Besuch bei einem visionären Bauherrn.
Salam Fajads Rücktritt als palästinensischer Ministerpräsident destabilisiert nicht nur die palästinensische Selbstverwaltung im Westjordanland – er wird auch erhebliche Auswirkungen auf den Alltag der palästinensischen Bevölkerung haben. Denn der international angesehene Finanzexperte war für das Ausland – die USA und die EU, aber auch für Israel – ein Garant für saubere Politik und dafür, dass die Hilfsgelder an die richtige Adresse gelangten und nicht im Korruptionssumpf untergingen.