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Thema

Westjordanland

Salam Fajads Rücktritt als palästinensischer Ministerpräsident destabilisiert nicht nur die palästinensische Selbstverwaltung im Westjordanland – er wird auch erhebliche Auswirkungen auf den Alltag der palästinensischen Bevölkerung haben. Denn der international angesehene Finanzexperte war für das Ausland – die USA und die EU, aber auch für Israel – ein Garant für saubere Politik und dafür, dass die Hilfsgelder an die richtige Adresse gelangten und nicht im Korruptionssumpf untergingen.

Warten auf Aufträge. Razan und zwei weitere palästinensische Models.

Im Westjordanland hat die erste Modelagentur eröffnet – ein Stück Alltag in dem besetzten Gebiet. Konservative Kräfte sehen das mit Misstrauen, weil viele Muslime dort es nicht gerne sehen, wenn Frauen ihre Schönheit zeigen.

Von Lissy Kaufmann
Proteste nach dem Tod eines palästinensischen Gefangenen in einem israelischen Gefängnis.

Ein 29-jähriger Palästinenser starb am Samstag in einem israelischen Gefängnis. Gleichzeitig befinden sich vier Häftlinge in einem langen Hungerstreik. Überall im Westjordanland kommt es zu Protesten.

Von Charles A. Landsmann

Tel Aviv - Auch wenn die Palästinenserführung den arabischen Staaten vorwirft, ihre Hilfsversprechen nicht einzuhalten, macht sie für die extreme Finanzkrise vor allem Israel verantwortlich. Als Konsequenz drohe jeden Augenblick eine „Explosion des Volkszorns“, sagte FatahSprecher Achmed Assaf am Freitag in Ramallah: „Die schwere Krise ist Teil der (israelischen) Politik einer kollektiven Bestrafung, weil die UN beschlossen haben, den Palästinensern den Status eines Beobachters zu gewähren.

Von Charles A. Landsmann
1947 bis 2012 Seit vielen Jahren stehen sich Israelis und Palästinenser zumeist feindlich gegenüber. Der Konflikt scheint kein Ende zu finden. Immer wieder werden Hoffnungen enttäuscht.

Acht Tage kämpfte Israels Armee im Gazastreifen mit der radikalislamischen Hamas. Nun die Waffenruhe: Ob sie lange hält, weiß niemand. Denn noch immer gibt es keinen dauerhaften Frieden zwischen Palästinensern und Israelis. Die beiden höchsten diplomatischen Vertreter in Deutschland erläutern ihre Sichtweise.

Von Shafi Salah Abdel

Im Nahen Osten zeigt sich – wieder einmal – der schleichende Übergang zwischen Krieg und Frieden. Israel hat mit illegalen Siedlungen im Westjordanland Fakten geschaffen, die die notwendige Zwei-Staaten-Lösung verhindern.

Von Hatice Akyün
Palästinenserpräsident Mahmud Abbas sprach sich am Sonntag für eine Exhumierung des gestorbenen Jassir Arafat aus.

Die Arbeiten zur Exhumierung des vor acht Jahren gestorbenen Palästinenserführers Jassir Arafat haben am Dienstag in Ramallah begonnen. Die Palästinenser verdächtigen Israel seit Jahren, Arafat ermordet zu haben. Nun soll geklärt werden, ob der Palästinenserführer vergiftet wurde.

Legendäres Kino. Im „Cinema Jenin“ sind derzeit HFF-Studenten zu Gast.

Fünf Kurzfilme in drei Wochen: Das haben sich sechs Masterclass-Studenten der Babelsberger Hochschule für Film und Fernsehen Konrad Wolf (HFF) für ihre Reise nach Jenin im Westjordanland vorgenommen. Drei Wochen lang sind die Studierenden – darunter drei angehende Regisseure, zwei Kamaraleute und eine Produzentin – mit Dokumentarfilm-Professor Klaus Stanjek und Kameradozent Hanno Kunow Gast am legendären Kino für den Frieden, dem „Cinema Jenin“, wie die Hochschule mitteilte.

Dilek Kolat, die für Integration zuständige Senatorin des Berliner Senats.

Migrantenvertreter suchen die Konfrontation mit Berlins Integrationssenatorin Dilek Kolat. Das ist unklug, denn Kolat bietet sich als Interessenvertreterin an. Sie und andere integrierte Migranten kämpfen für mehr Rechte - auch durch Einbürgerung.

Von Werner van Bebber

Die Palästinenserbehörden sind pleite – und gehen nun sogar im Iran betteln.

Von Charles A. Landsmann
Genug geweint. Die israelische Witwe im Haus der Familie des Attentäters. Foto: NDR

Eine Witwe besucht die Familie des Attentäters, der ihren Mann umgebracht hat. Ein Erstlingswerk über den schwierigen Prozess der Annäherung zwischen Israelis und Palästinensern.

Von Markus Ehrenberg
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