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Thema

Westjordanland

Sigmar Gabriel steht im Blickfeld der Öffentlichkeit.

Wenn früher in der Politik geholzt und geschimpft wurde, galt das meist nur für den Moment. Heute ist alles in der digitalen Ewigkeit gespeichert. Das hätte Sigmar Gabriel bedenken sollen, bevor er seine Sätze über Hebron postete.

Von Lorenz Maroldt
Immer wieder beklagen sich auch israelische Reservisten über die Hebron-Siedler. Eigentlich sind die Soldaten zu deren Schutz abgestellt, doch oft müssen sie stattdessen die Palästinenser schützen und werden von den Siedlern dafür verachtet und bekämpft.

Sigmar Gabriels drastischen Schilderungen aus Hebron haben dem SPD-Chef viel Ärger eingebracht. Doch wie ist die Lage in Hebron wirklich? Es ist eine Stadt der Extreme und der Extremisten – gleichzeitig symbolisch und atypisch für Israels Besatzung.

Von Charles A. Landsmann
Ein "Apartheid-Regime" hat Stefanie Galla in Hebron nach eigener Aussage nicht gesehen.

Mit seinen Äußerungen über das israelische "Apartheid-Regime" in Hebron hat SPD-Chef Gabriel für Entrüstung gesorgt. Unsere Gastautorin Stefanie Galla war vor kurzem ebenfalls in der Stadt - und nahm völlig andere Eindrücke mit.

Von Stefanie Golla

Die Aussöhnung zwischen den verfeindeten palästinensischen Bewegungen Fatah und Hamas scheint Wirklichkeit zu werden. Die Chefs beider Seiten haben in Katar einen langen Streit ums Führungspersonal beigelegt.

Von Charles A. Landsmann

„Zement und Frieden“ vom 10. Januar Vielen Dank für den Artikel über die Siedlung Ariel im Westjordanland.

Klares Votum. Die Unesco-Generalkonferenz heißt Palästina willkommen. Foto: dpa

Nach der Aufnahme Palästinas steht die Unesco vor schweren Zeiten, weil die USA ihre Zahlungen stoppen. Auch Israel droht mit Strafmaßnahmen.

Von
  • Christoph von Marschall
  • Andrea Nüsse

Auf den Golanhöhen fließt wieder Blut: Drei Wochen nach dem jüngsten tödlichen Konflikt haben palästinensische Demonstranten am "Naksa-Tag" wieder die Grenze zu stürmen versucht. Dabei kamen mindestens 20 Menschen ums Leben.

Zahlreiche Palästinenser haben am sogenannten Nakba-Tag die streng bewachte Grenze zwischen Syrien und Israel gestürmt und sich auf den Golanhöhen Auseinandersetzungen mit der israelischen Armee geliefert. Mehrere Menschen wurden getötet oder verletzt.

Mansour Abu Rashid und Baruch Spiegel (r.) in den Resten eines syrischen Forts, das der Israeli vor 44 Jahren erobert hat.

Sie waren Kriegsgegner und wurden Freunde. Nun reisen der israelische und der jordanische General in ihre Vergangenheit und zeigen, wie wichtig solche Beziehungen für Israel sind, während die Revolten in der arabischen Welt alte Gewissheiten zerstören.

Von Kai Müller
Einig. Hamas-Führer Ismail Hanija und Mahmud Abbas, der sich auf die Fatah stützt. Abbas wird nächste Woche in Berlin erwartet.Foto: dpa

Nach der historischen Einigung der Palästinenserorganisationen Fatah und Hamas scheint ein Frieden mit Israel ferner denn je

Von Charles A. Landsmann

Tel Aviv - Palästinenserpräsident Mahmud Abbas will die angekündigten Präsidentschafts- und Legislativratswahlen nur abhalten, wenn auch im Gazastreifen gewählt werden kann: „Die Wahlen sollten das Westjordanland und Gaza einschließen, sonst können wir keine Wahlen abhalten.“ Mit diesen Worten machte Abbas eine Kehrtwendung, denn noch zwei Tage zuvor hatte er am Wahlgang festgehalten, auch wenn die im Gazastreifen herrschende radikalislamische Hamas die dortigen Einwohner am Wählen hindern sollte.

Von Charles A. Landsmann

Laut Geheimdokumenten, die der TV-Sender Al Dschasira veröffentlicht hat, sollen die Palästinenser zu Zugeständnissen in der Siedlungsfrage bereit gewesen sein. Was bedeutet das für den Friedensprozess?

Von Charles A. Landsmann

Ein palästinensisches Kind wird von israelischen Soldaten erschossen, seine Eltern geben Organe des Kindes zur Transplantation frei - und retten damit das Leben von fünf israelischen Kindern. Ein Arte-Film mit einer zutiefst humanen Botschaft.

Von Thomas Gehringer
Eine Palästinenserin läuft im Gazastreifen an einem Wandbild des gefangenen israelischen Soldaten Gilad Schalit vorbei.

Fünf Jahre lang hielt ihn die Hamas in Geiselhaft. Nun wird der israelische Soldat Gilad Schalit gegen mehr als tausend inhaftierte Palästinenser eingetauscht. Denn in Israel gilt: Wir sind das Volk, und wir sind ein Volk.

Von Michael Wolffsohn
Morgenländer. Ob die Weisen über die Weihrauchstraße der Nabatäer nach Bethlehem kamen? Das Handelsvolk der Nabatäer machte Petra zu seiner Hauptstadt. Die Abbildung zeigt die von einem Engel sanft geweckten drei Könige auf einem Kapitell in der Kathedrale von Autun, Burgund.

Es sind kleine Nischen, mehr nicht. Vertiefungen im Felsstein, manchmal quadratisch, manchmal mit Säulen und Bogen. Auf dem Sockel ein Stein. Oder zwei. Oder drei. Schlichte Reliefs: eine Stele, ein Quader, ein Brocken. Kleine Felsgötter, in den Felsen gehauen.

Von Christiane Peitz
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