
Wenn früher in der Politik geholzt und geschimpft wurde, galt das meist nur für den Moment. Heute ist alles in der digitalen Ewigkeit gespeichert. Das hätte Sigmar Gabriel bedenken sollen, bevor er seine Sätze über Hebron postete.

Wenn früher in der Politik geholzt und geschimpft wurde, galt das meist nur für den Moment. Heute ist alles in der digitalen Ewigkeit gespeichert. Das hätte Sigmar Gabriel bedenken sollen, bevor er seine Sätze über Hebron postete.

Sigmar Gabriels drastischen Schilderungen aus Hebron haben dem SPD-Chef viel Ärger eingebracht. Doch wie ist die Lage in Hebron wirklich? Es ist eine Stadt der Extreme und der Extremisten – gleichzeitig symbolisch und atypisch für Israels Besatzung.

Die einen werfen ihm "Antisemitismus" und "Rassismus" vor, die anderen loben seine Bereitschaft, "Dinge beim Namen zu nennen": SPD-Chef Sigmar Gabriel nennt die israelische Besatzung Hebrons ein "Apartheid-Regime" - und prompt brandet eine alte Debatte wieder auf.

Mit seinen Äußerungen über das israelische "Apartheid-Regime" in Hebron hat SPD-Chef Gabriel für Entrüstung gesorgt. Unsere Gastautorin Stefanie Galla war vor kurzem ebenfalls in der Stadt - und nahm völlig andere Eindrücke mit.
Die Aussöhnung zwischen den verfeindeten palästinensischen Bewegungen Fatah und Hamas scheint Wirklichkeit zu werden. Die Chefs beider Seiten haben in Katar einen langen Streit ums Führungspersonal beigelegt.
„Zement und Frieden“ vom 10. Januar Vielen Dank für den Artikel über die Siedlung Ariel im Westjordanland.
Die Siedlung Ariel wächst und wächst. Ungeachtet aller Appelle gibt Israel den umstrittenen Wohnungsbau nicht auf. Der Bürgermeister schwärmt von Männern mit großen Ideen. Seine lautet: Baut mehr Häuser!
Moschee angezündet und Soldaten angegriffen Israels Regierung will härter vorgehen.
fünf Palästinenser.

Erstmals seit elf Jahren hat der haschemitische Monarch Abdullah die De-facto- Hauptstadt der Palästinenser im Westjordanland besucht. Erstmals galt die Blitzvisite Palästinenserpräsident Mahmud Abbas, nachdem Abdullah beim letzten Mal noch mit Jasser Arafat zusammengetroffen war.

Israel will 2000 neue Wohnungen im Westjordanland und in Ostjerusalem bauen. Nicht nur die Europäische Union fordert Israel nun auf, diese Entscheidung rückgängig zu machen.

Nach der Aufnahme Palästinas steht die Unesco vor schweren Zeiten, weil die USA ihre Zahlungen stoppen. Auch Israel droht mit Strafmaßnahmen.

Medien: Teilweiser Siedlungsbau-Stopp möglich / Krisengespräch in Berlin

Israels Sicherheitskräfte sind vor dem erwarteten Antrag von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas auf UN-Vollmitgliedschaft in Alarmbereitschaft. Für einen Eklat sorgte erneut Irans Präsident Ahmadinedschad.
Deutschland sollte den palästinensischen Staat anerkennen
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Israel will vor allem verhindern, dass die Palästinenser vor den Strafgerichtshof in Den Haag ziehen können

Die Zeichen im Nahostkonflikt stehen auf Sturm. Ab September droht gar ein Orkan.
14 Syrer und Palästinenser sterben bei symbolischer Rückeroberung besetzter Gebiete – Demos in Tel Aviv
Auf den Golanhöhen fließt wieder Blut: Drei Wochen nach dem jüngsten tödlichen Konflikt haben palästinensische Demonstranten am "Naksa-Tag" wieder die Grenze zu stürmen versucht. Dabei kamen mindestens 20 Menschen ums Leben.
Warum die Versöhnung von Fatah und Hamas eine große Chance ist
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Daniel Barenboim, Generalmusikdirektor der Staatsoper Unter den Linden, schreibt im Tagesspiegel über sein erstes Konzert in Gaza.
Zahlreiche Palästinenser haben am sogenannten Nakba-Tag die streng bewachte Grenze zwischen Syrien und Israel gestürmt und sich auf den Golanhöhen Auseinandersetzungen mit der israelischen Armee geliefert. Mehrere Menschen wurden getötet oder verletzt.

Sie waren Kriegsgegner und wurden Freunde. Nun reisen der israelische und der jordanische General in ihre Vergangenheit und zeigen, wie wichtig solche Beziehungen für Israel sind, während die Revolten in der arabischen Welt alte Gewissheiten zerstören.

Das Abkommen zwischen Fatah und Hamas ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer Zwei-Staaten-Lösung, meint Muriel Asseburg von der Stiftung Wissenschaft und Politik.

Nach der historischen Einigung der Palästinenserorganisationen Fatah und Hamas scheint ein Frieden mit Israel ferner denn je

Wahlen in einem Jahr und Reform der PLO beschlossen / Netanjahus Ultimatum an Abbas: Frieden mit der Hamas oder mit uns

Blutvergießen am Pessach-Fest: Palästinensische Polizisten eröffnen das Feuer auf Juden, die das Josefsgrab bei Nablus besuchen wollten. Die hatten keine Genehmigung für den Besuch. Der Neffe der israelischen Bildungsministerin wird getötet.
Der Balanceakt eines arabischen Monarchen: Abdullah II. von Jordanien warnt vor Krieg im Nahen Osten
Nach der Festnahme von mehr als hundert pro-palästinensischen Aktivisten bei der Einreise nach Israel bemüht sich das Land um deren rasche Abschiebung. Noch 120 Demonstranten waren am Sonntag in Abschiebehaft, darunter 13 Deutsche.
Tel Aviv - Palästinenserpräsident Mahmud Abbas will die angekündigten Präsidentschafts- und Legislativratswahlen nur abhalten, wenn auch im Gazastreifen gewählt werden kann: „Die Wahlen sollten das Westjordanland und Gaza einschließen, sonst können wir keine Wahlen abhalten.“ Mit diesen Worten machte Abbas eine Kehrtwendung, denn noch zwei Tage zuvor hatte er am Wahlgang festgehalten, auch wenn die im Gazastreifen herrschende radikalislamische Hamas die dortigen Einwohner am Wählen hindern sollte.
Laut Geheimdokumenten, die der TV-Sender Al Dschasira veröffentlicht hat, sollen die Palästinenser zu Zugeständnissen in der Siedlungsfrage bereit gewesen sein. Was bedeutet das für den Friedensprozess?
Ein palästinensisches Kind wird von israelischen Soldaten erschossen, seine Eltern geben Organe des Kindes zur Transplantation frei - und retten damit das Leben von fünf israelischen Kindern. Ein Arte-Film mit einer zutiefst humanen Botschaft.

Fünf Jahre lang hielt ihn die Hamas in Geiselhaft. Nun wird der israelische Soldat Gilad Schalit gegen mehr als tausend inhaftierte Palästinenser eingetauscht. Denn in Israel gilt: Wir sind das Volk, und wir sind ein Volk.
Eine Deutsche ist in Israel bei einer Protestaktion gegen den Tod einer palästinensischen Demonstrantin festgenommen worden. Die israelische Polizei spricht von Ausschreitungen.
200.000 Palästinenser sind abhängig von Jobs in Bau und Landwirtschaft in israelischen Siedlungen. Das macht Boykott unmöglich.

Weihnachten im Nahen Osten: Tausende Gläubige haben in Bethlehem Heiligabend gefeiert. Am Freitagnachmittag zog die traditionelle Weihnachtsprozession aus Jerusalem in der kleinen Stadt im Westjordanland ein.

Es sind kleine Nischen, mehr nicht. Vertiefungen im Felsstein, manchmal quadratisch, manchmal mit Säulen und Bogen. Auf dem Sockel ein Stein. Oder zwei. Oder drei. Schlichte Reliefs: eine Stele, ein Quader, ein Brocken. Kleine Felsgötter, in den Felsen gehauen.
Der Friedensprozess im Nahen Osten kommt nicht voran. Trotzdem glaubt Salam Fajad an einen Ausweg. Der palästinensische Premier baut seinen Staat um ein Versprechen herum.
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